Privatarchive und Initiativen
"alle Referentinnen und Referenten des Workshop „Usability of the Archives of the International Tracing Service“, der am 10. und 11. Oktober 2011 in den Räumen des Internationalen Suchdienstes in Bad Arolsen stattfand, haben – soweit es ihnen möglich war – ihre Abstracts, Redebeiträge und Präsentationen für die Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Sie stehen nun auf den Websites des ITS zusammen mit einem knappen Tagungsbericht zur Ansicht und zum Download zur Verfügung."
http://www.its-arolsen.org/de/startseite/aktuelles/index.html?expand=5591&cHash=5eb21bff1f
Kühnel in der Archivliste
http://www.its-arolsen.org/de/startseite/aktuelles/index.html?expand=5591&cHash=5eb21bff1f
Kühnel in der Archivliste
KlausGraf - am Sonntag, 27. November 2011, 16:02 - Rubrik: Privatarchive und Initiativen
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Ein Artikel über die Öffnung des ITS-Archivs:
http://www.ottawacitizen.com/story_print.html?id=5624350&sponsor=
http://www.ottawacitizen.com/story_print.html?id=5624350&sponsor=
KlausGraf - am Samstag, 29. Oktober 2011, 14:45 - Rubrik: Privatarchive und Initiativen
wird betreut von Dr. Hans-Jürgen Vogtherr:
"Seit seiner Gründung im Jahre 1975 hat das Landwirtschaftsmuseum Lüneburger Heide in Hösseringen sein Augenmerk auch auf die Sicherung von Archivalien zur ländlichen Geschichte gerichtet. Anlaß waren Angebote zur Übernahme von Hofarchiven. Das Landwirtschaftsmuseum bemüht sich in einem solchen Fall zunächst immer darum, die jeweiligen Hofinhaber davon zu überzeugen, daß die Archive auf den Höfen bleiben sollten, weil sie Teil ihrer Geschichte sind. Wenn dies gelingt, dann nimmt das Landwirtschaftsmuseum davon im Einverständnis mit dem Hofinhaber Kopien und archiviert diese. Insofern unterscheidet es sich von der Praxis anderer Archive, die nur Originale verwahren. Wenn sich jedoch abzeichnet, daß die Archivalien auf dem einzelnen Hof gefährdet sind, z.B. wenn das Interesse daran fehlt oder die Schrift für den Ungeübten nicht mehr lesbar ist, dann übernimmt das Landwirtschaftsmuseum den Bestand, wenn er ihm angeboten wird. Seine jetzigen Bestände gehen inzwischen weit über die Hofarchive hinaus. Zentrales Einzugsgebiet des Archivs ist, entsprechend dem Arbeitsbereich des Landwirtschaftsmuseums, die Lüneburger Heide und ihre nähere Umgebung."
http://www.museumsdorf-hoesseringen.de/Download/Findbuch/Bestaendeuebersicht.pdf
Findbücher stehen als pdf-Dateien bereit:
http://www.museumsdorf-hoesseringen.de/Download.html
"Seit seiner Gründung im Jahre 1975 hat das Landwirtschaftsmuseum Lüneburger Heide in Hösseringen sein Augenmerk auch auf die Sicherung von Archivalien zur ländlichen Geschichte gerichtet. Anlaß waren Angebote zur Übernahme von Hofarchiven. Das Landwirtschaftsmuseum bemüht sich in einem solchen Fall zunächst immer darum, die jeweiligen Hofinhaber davon zu überzeugen, daß die Archive auf den Höfen bleiben sollten, weil sie Teil ihrer Geschichte sind. Wenn dies gelingt, dann nimmt das Landwirtschaftsmuseum davon im Einverständnis mit dem Hofinhaber Kopien und archiviert diese. Insofern unterscheidet es sich von der Praxis anderer Archive, die nur Originale verwahren. Wenn sich jedoch abzeichnet, daß die Archivalien auf dem einzelnen Hof gefährdet sind, z.B. wenn das Interesse daran fehlt oder die Schrift für den Ungeübten nicht mehr lesbar ist, dann übernimmt das Landwirtschaftsmuseum den Bestand, wenn er ihm angeboten wird. Seine jetzigen Bestände gehen inzwischen weit über die Hofarchive hinaus. Zentrales Einzugsgebiet des Archivs ist, entsprechend dem Arbeitsbereich des Landwirtschaftsmuseums, die Lüneburger Heide und ihre nähere Umgebung."
http://www.museumsdorf-hoesseringen.de/Download/Findbuch/Bestaendeuebersicht.pdf
Findbücher stehen als pdf-Dateien bereit:
http://www.museumsdorf-hoesseringen.de/Download.html
SW - am Mittwoch, 19. Oktober 2011, 21:08 - Rubrik: Privatarchive und Initiativen
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Der Internationale Suchdienst (ITS/International Tracing Service) will die derzeit bestehenden Beschränkungen in der Kopienabgabe an Forscher aufheben. Die Gebührenordnung und der Forschungsantrag wurden entsprechend überarbeitet. „Unser Ziel ist und bleibt der bestmögliche Zugang für die Forschung“, sagte ITS-Direktor Jean-Luc Blondel. „Wir hoffen, dass die geplante Neuregelung zu mehr Klarheit beiträgt.“ Voraussetzung für deren Inkrafttreten ist die Zustimmung des Internationalen Ausschusses, dessen elf Mitgliedsstaaten die Richtlinien für die Arbeit des ITS festlegen. Der Ausschuss wird Mitte November 2011 zu einer Sitzung in Paris zusammen kommen.
Grundsätzlich haben Forscher in Bad Arolsen einen freien Zugriff auf alle Dokumente im Archiv des ITS. Die Abgabe von Kopien wurde durch die im Oktober 2010 eingeführte Gebührenordnung jedoch beschränkt. Die „Herausgabe ganzer Aktenbestände oder Sammlungen“ war danach „nicht möglich“. Diese Formulierung erwies sich in der Praxis als hinderlich, da der ITS seine Bestände bisher nicht nach archivarischen Grundbegriffen geordnet hat. Als Orientierung diente ein Inventarverzeichnis, dem zufolge ein einzelnes Blatt, aber auch mehrere Ordner ein „ganzer Aktenbestand“ sein können. „Der ITS war in der Vergangenheit kein Archiv, sondern über sechs Jahrzehnte ein Suchdienst. Wir benötigen Zeit für die Umstellung“, erklärte Blondel. „Bei der Darstellung seiner Bestände wird sich der ITS ab sofort an internationale Standards in der Archivterminologie halten.“
Die neue Gebührenordnung verzichtet gänzlich auf Fachtermini aus dem Archivwesen, um Missverständnisse in der Definition von Beständen künftig auszuschließen. Forscher können Dokumentenkopien in Auftrag geben, „soweit sie sich auf das im Forschungsantrag angegebene Thema beziehen“. „Die Orientierung an einem konkreten Forschungsthema erscheint uns ein guter und praktikabler Weg“, erläuterte Blondel. Der ITS reagiert mit der Neuregelung auf Kritik, die von Seiten der Forschung an der Praxis der Kopienabgabe geäußert wurde.
http://www.its-arolsen.org/de/presse/pressemeldungen/index.html?expand=5543&cHash=31b1429677&mid=4
Siehe hier
http://archiv.twoday.net/search?q=bremberger
http://archiv.twoday.net/search?q=arolsen
Grundsätzlich haben Forscher in Bad Arolsen einen freien Zugriff auf alle Dokumente im Archiv des ITS. Die Abgabe von Kopien wurde durch die im Oktober 2010 eingeführte Gebührenordnung jedoch beschränkt. Die „Herausgabe ganzer Aktenbestände oder Sammlungen“ war danach „nicht möglich“. Diese Formulierung erwies sich in der Praxis als hinderlich, da der ITS seine Bestände bisher nicht nach archivarischen Grundbegriffen geordnet hat. Als Orientierung diente ein Inventarverzeichnis, dem zufolge ein einzelnes Blatt, aber auch mehrere Ordner ein „ganzer Aktenbestand“ sein können. „Der ITS war in der Vergangenheit kein Archiv, sondern über sechs Jahrzehnte ein Suchdienst. Wir benötigen Zeit für die Umstellung“, erklärte Blondel. „Bei der Darstellung seiner Bestände wird sich der ITS ab sofort an internationale Standards in der Archivterminologie halten.“
Die neue Gebührenordnung verzichtet gänzlich auf Fachtermini aus dem Archivwesen, um Missverständnisse in der Definition von Beständen künftig auszuschließen. Forscher können Dokumentenkopien in Auftrag geben, „soweit sie sich auf das im Forschungsantrag angegebene Thema beziehen“. „Die Orientierung an einem konkreten Forschungsthema erscheint uns ein guter und praktikabler Weg“, erläuterte Blondel. Der ITS reagiert mit der Neuregelung auf Kritik, die von Seiten der Forschung an der Praxis der Kopienabgabe geäußert wurde.
http://www.its-arolsen.org/de/presse/pressemeldungen/index.html?expand=5543&cHash=31b1429677&mid=4
Siehe hier
http://archiv.twoday.net/search?q=bremberger
http://archiv.twoday.net/search?q=arolsen
KlausGraf - am Mittwoch, 12. Oktober 2011, 18:59 - Rubrik: Privatarchive und Initiativen
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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
mehrfach wurde hier auf die Forschungsblockade durch den Internationalen Suchdienst (ITS) des Roten Kreuzes in Bad Arolsen hingewiesen. Der ITS weigert sich seit Januar, Arbeitskopien herauszugeben, die für eine Recherche im Auftrag des Bezirksamts Neukölln bestellt worden waren. Damit verhindert er sei als einem Dreivierteljahr erfolgreich Forschungen zu Zwangsarbeit, Holocaust und Widerstand in Berlin.
Anfangs begründete der ITS dies damit, dass einzelne Listen, etwa 13 Blatt mit Namen von niederländischen Zwangsarbeitern "Bestände" seien und als solche nicht laut Benutzerordnung herausgegeben werden dürfen. Später weitete der ITS seine Definition von "Beständen" dahingehend, dass er jede einzelne "als selbständig erkennbare Schriftguteinheit" als "Bestand" definiert. Diese Definition scheint dahin zu gehen, dass der ITS jedes einzelne Dokument als "Bestand" interpretiert und daher der Auswertung durch Forscher vorenthalten kann. Jedenfalls hat der ITS sämtliche im Januar bestellte Dokumente zurückgehalten - sowohl umfassende Listen als auch einzelne Dokumente.
Die Presse hat in den letzten Wochen darüber geschrieben, u. a. die Juedische Allgemeine vom 1.9.2011: http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/11133 (ferner FAZ 9.8.11 und ND 9.9.11; leider online nicht lesbar, aber beide Artikel verschicke ich gerne auf Nachfrage.)
Daher zwei Fragen an alle Kolleginnen und Kollegen der Archivliste:
1.) Wie sind Ihre Erfahrungen mit Kopien, die Sie beim Internationalen Suchdienst bestellt haben?
2.) In obigem Artikel ist die Rede davon, dass kommenden Oktober eine Tagung von Archivaren stattfinden. Es steht zu befürchten, dass dabei diese merkwürdige Praxis, die der ITS derzeit unter Missachtung seiner Benutzerregelung und unter willkürlicher Umdefinition von Archivbegriffen praktiziert, um damit die Forschung zu "regulieren", abgesegnet wird. Weiß jemand von ihnen, wann diese Tagung stattfindet, wer daran teilnimmt und ob sie öffentlich oder geheim ist? Ist die Presse eingeladen?
Weitere Links zu Beiträgen aus den vergangenen Monaten:
http://www.gedenkstaettenforum.de/offenes-forum/offenes-forum/news/suchdienst_des_roten_kreuzes_blockiert_historische_forschungen_zu_zwangsarbeit_und_holocaust_in_berl/
http://archiv.twoday.net/stories/16556128/,
http://archiv.twoday.net/stories/25481910/,
http://archiv.twoday.net/stories/25481967/,
http://archiv.twoday.net/stories/38745320/,
Mit besten Grüßen
Bernhard Bremberger
-----------------------------------
Dr. Bernhard Bremberger
Reuterstrasse 78
12053 Berlin
Tel. 030 / 6237187
www.zwangsarbeit-forschung.de
Aus der Archivliste
mehrfach wurde hier auf die Forschungsblockade durch den Internationalen Suchdienst (ITS) des Roten Kreuzes in Bad Arolsen hingewiesen. Der ITS weigert sich seit Januar, Arbeitskopien herauszugeben, die für eine Recherche im Auftrag des Bezirksamts Neukölln bestellt worden waren. Damit verhindert er sei als einem Dreivierteljahr erfolgreich Forschungen zu Zwangsarbeit, Holocaust und Widerstand in Berlin.
Anfangs begründete der ITS dies damit, dass einzelne Listen, etwa 13 Blatt mit Namen von niederländischen Zwangsarbeitern "Bestände" seien und als solche nicht laut Benutzerordnung herausgegeben werden dürfen. Später weitete der ITS seine Definition von "Beständen" dahingehend, dass er jede einzelne "als selbständig erkennbare Schriftguteinheit" als "Bestand" definiert. Diese Definition scheint dahin zu gehen, dass der ITS jedes einzelne Dokument als "Bestand" interpretiert und daher der Auswertung durch Forscher vorenthalten kann. Jedenfalls hat der ITS sämtliche im Januar bestellte Dokumente zurückgehalten - sowohl umfassende Listen als auch einzelne Dokumente.
Die Presse hat in den letzten Wochen darüber geschrieben, u. a. die Juedische Allgemeine vom 1.9.2011: http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/11133 (ferner FAZ 9.8.11 und ND 9.9.11; leider online nicht lesbar, aber beide Artikel verschicke ich gerne auf Nachfrage.)
Daher zwei Fragen an alle Kolleginnen und Kollegen der Archivliste:
1.) Wie sind Ihre Erfahrungen mit Kopien, die Sie beim Internationalen Suchdienst bestellt haben?
2.) In obigem Artikel ist die Rede davon, dass kommenden Oktober eine Tagung von Archivaren stattfinden. Es steht zu befürchten, dass dabei diese merkwürdige Praxis, die der ITS derzeit unter Missachtung seiner Benutzerregelung und unter willkürlicher Umdefinition von Archivbegriffen praktiziert, um damit die Forschung zu "regulieren", abgesegnet wird. Weiß jemand von ihnen, wann diese Tagung stattfindet, wer daran teilnimmt und ob sie öffentlich oder geheim ist? Ist die Presse eingeladen?
Weitere Links zu Beiträgen aus den vergangenen Monaten:
http://www.gedenkstaettenforum.de/offenes-forum/offenes-forum/news/suchdienst_des_roten_kreuzes_blockiert_historische_forschungen_zu_zwangsarbeit_und_holocaust_in_berl/
http://archiv.twoday.net/stories/16556128/,
http://archiv.twoday.net/stories/25481910/,
http://archiv.twoday.net/stories/25481967/,
http://archiv.twoday.net/stories/38745320/,
Mit besten Grüßen
Bernhard Bremberger
-----------------------------------
Dr. Bernhard Bremberger
Reuterstrasse 78
12053 Berlin
Tel. 030 / 6237187
www.zwangsarbeit-forschung.de
Aus der Archivliste
KlausGraf - am Montag, 12. September 2011, 12:36 - Rubrik: Privatarchive und Initiativen
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Slevogthof in Leinsweiler (Quelle: Wikimedia Commons, PD, Autor: Nitefly85)
"Die Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur hat den schriftlichen Nachlass des Landschaftsmalers Max Slevogt erworben. Damit solle das Erbe des Künstlers gesichert und für die Nachwelt erhalten werden, teilte das Kulturministerium in Mainz mit. Die Stücke stammten vom Sommer- und Alterssitz des Künstlers, dem Slevogthof im pfälzischen Leinsweiler. .... Bereits 1971 erwarb das Land Rheinland-Pfalz einen großen Teil seines Nachlasses."
Quelle: 3satText 09.09.11 18:58:01 S.506-1
Die Nachlassdatenbank des Bundesarchivs weist auf einen Teilnachlass (?) im Deutsches Kunstarchiv im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg hin, der Veröffentlichungen, Ausstellungsdrucksachen, Zeitungsartikel und Fotos seiner Grabstätte enthält. Die Unterlagen stammen aus den Jahren 1918 bis 1992 und umfassen 0,1 lfd m.
Das Kalliope-Portal weist 111 Nachweise (i.d.R. Briefe von bzw. an Max Slevogt) in folgenden Institutionen aus:
Badische Landesbibliothek Karlsruhe
Bayerische Staatsbibliothek München
Deutsches Literaturarchiv Marbach, Neckar/Handschriftenabteilung
Freies Deutsches Hochstift Frankfurt, Main
Generallandesarchiv Karlsruhe
Georg-Kolbe-Museum Berlin
Goethe-Museum Düsseldorf
Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz/Pfälzische Landesbibliothek
Münchner Stadtbibliothek / Monacensia
Slevogthof Neukastel bei Leinsweiler (Pfalz)
Staatsbibliothek Bamberg
Staatsbibliothek Berlin / Handschriftenabteilung
Staatsbibliothek Berlin / Musikabteilung
Stadtarchiv Hannover
Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena
Theaterwissenschaftliche Sammlung / Institut für Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft Universität zu Köln
Universitätsbibliothek Giessen
Universitätsbibliothek Regensburg
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Wikipedia-Artikel Slevogt
Für Archivtagsbesucher interessant: Im Bremer Ratskeller befinden sich Fresken Slevogts, die einizgen erhaltenen neben denen auf den erwähnten Slevogtshof.
Wolf Thomas - am Freitag, 9. September 2011, 18:58 - Rubrik: Privatarchive und Initiativen
Martin Otto ging in der Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.08.2011, Nr. 183, S. 29 auf den "Arolser Kopienstreit" (Bremberger ./. ITS Arolsen) ein, der auch hier Thema war und mir auf der exklusiven Facebookgruppe Archivfragen eine giftige Replik von Arolsen-Archivar Karsten Kühnel einbrachte.
http://archiv.twoday.net/search?q=arolsen
Bremberger hat eine Presseinformation zum Fall geschrieben:
Schlussstrich unter Forschungen zu Zwangsarbeit und Holocaust!
Der Internationale
Suchdienst des Roten Kreuzes blockiert Recherchen und schiebt wieder einen Riegel vor.
Eine der bedeutendsten Sammlungen zu NS-Verbrechen erschwert zunehmend Recherchen zu
Zwangsarbeit und Holocaust. In den letzten Jahren behindert der Internationale Suchdienst mehr
und mehr die Arbeit von Historikern. Seit Anfang 2011 blockiert er eine Forschung im Auftrag des
Bezirksamts von Berlin-Neukölln zur NS-Geschichte Berlins. Die Forschungsbehinderungen
geschehen unter der Leitung des Roten Kreuzes, finanziert und unterstützt von der
Bundesregierung und unter Aufsicht von internationalen Diplomaten.
Der Internationale Suchdienst des Roten Kreuzes (ITS) im hessischen Bad Arolsen wird als eines der
größten Archive zu Holocaust und Zwangsarbeit bezeichnet. Jahrzehntelang war der Suchdienst für
die Forschung unzugänglich und wurde erst 2007 auf internationalen Druck geöffnet. Ein großer Teil
seiner Dokumente ist mittlerweile eingescannt und kann vor Ort am Bildschirm eingesehen werden.
Seit zwei Jahren bemüht sich der Suchdienst jedoch, diese Öffnung wieder rückgängig zu machen und
Forschungen zu erschweren, gar zu blockieren. Dies drückt sich vor allem darin aus, dass forschenden
Historikern die für eine Auswertung notwendigen Dokumentenkopien vorenthalten werden:
So wurden im Jahr 2009 mehrfach Kopien von vollständigen Listen verweigert – beispielsweise einer
Brandenburgischen Behörde, die für eine geplante Gedenktafel auf einem Friedhof die korrekten
Namen der dort beerdigten Zwangsarbeiter braucht.
Im Jahr 2010 gab sich der Suchdienst eine neue, ungeschriebene Regelung, wonach ein Forscher nur
noch 100 Kopien erhalten dürfe - Kopien aus den Vorjahren mitgerechnet. Mehrere Historiker
bekamen die für ihre Arbeit notwendigen Kopien nicht und mussten ihre Forschung einschränken
bzw. ihren Forschungsaufenthalt verlängern, was mit enormen Mehrkosten verbunden war.
Erst im Herbst 2010 veröffentlichte der Suchdienst eine Benutzerordnung, in der die Ausgabe von
Kopien geregelt und gleichzeitig eingeschränkt wird: „Die Herausgabe von Kopien ganzer
Aktenbestände oder Sammlungen ist nicht möglich.“
Im Januar 2011 wurden für eine Forschung im Auftrag des Bezirksamts Neukölln Kopien zur
Auswertung bestellt, bei denen es sich weder um „ganze Aktenbestände“ noch um „ganze
Sammlungen“ handelt. Seit mehr als einem halben Jahr verweigert der Suchdienst deren Herausgabe.
Um dies zu begründen, definierte der ITS zunächst Archivbegriffe willkürlich um, was in der
Archivwelt Kopfschütteln hervorrief (http://archiv.twoday.net/stories/16556128/).
Später argumentierte der Suchdienst, die Begriffe in seiner Benutzerordnung entsprächen nicht dem,
was Archivwelt, Forschung und Allgemeinheit darunter verstehen. Er erstellte im Nachhinein eigene
Definitionen (http://archiv.twoday.net/stories/25481910/). Damit erweckt er Zweifel an der Gültigkeit
des von ihm veröffentlichten Wortes. Der ITS steht unter der Leitung des Internationalen Komitees
vom Roten Kreuz, das allerdings darum besorgt sein sollte, dass keine Zweifel an seiner
Glaubwürdigkeit aufkommen.
Der Suchdienst behält sich in seiner aktuellsten Definition vom Juni 2011 vor, Forschern sämtliche
Kopien von Dokumenten, die der ITS als „selbständig erkennbare Schriftguteinheit“ betrachtet, zu
verweigert. Dies betrifft jedes einzelne Dokument, das für Historiker von Bedeutung sein kann.
Konsequenterweise hat der Suchdienst sämtliche Kopien für die Forschung zu Neukölln verweigert.
Damit blockiert er seit über einem halben Jahr erfolgreich Forschungen
· zur Firma Gaubschat, dem Hersteller der berüchtigten Gaswagen - mobile Gaskammern, in denen
über achtzigtausend Menschen vernichtet wurden,
· zur Separierung von polnischen Patienten im Krankenhaus Neukölln,
· zum Abtransport von arbeitsunfähigen Sowjetbürgern in das Sterbelager Blankenfelde,
· zu polnischen Widerstandskämpfern, die in das Neuköllner Gefängnis verschleppt wurden,
· zu Zwangsarbeit von vielen hundert Polen bei der Firma "National Krupp",
· zu Versuchen an Homosexuellen, für die bei einer Rudower Firma Heizspiralen bestellt wurden,
· zu zahlreichen bislang unbekannten Firmen, die in Neukölln Zwangsarbeiter beschäftigt hatten.
Die Forschungsergebnisse erlauben umfangreiche neue Erkenntnisse zum Thema Medizin und
Zwangsarbeit in Berlin. Sie erlauben nähere Informationen zur Geschichte des Holocaust und lassen
gleichzeitig die Geschichte der Zwangsarbeit in Neukölln in völlig neuem Licht erscheinen: So wird
sich allein die Zahl der bekannten Zwangsarbeiterlager im Bezirk um ein Vielfaches erhöhen.
Eine mögliche Angst des Suchdienstes, dass ihm nach Herausgabe der Kopien an den Forscher
Konkurrenz in Neukölln erwächst, ist unbegründet: Elektronische Kopien der Unterlagen des
Suchdienstes existieren beispielsweise in den USA, in Israel, in Luxemburg und Polen; wenigstens in
Washington sind sie für die Forschung uneingeschränkt zugänglich.
Die Forschungsbehinderung wäre lediglich ärgerlich und überdies auch peinlich, wenn es sich um eine
private Einrichtung handeln würde, die - aus welchen Gründen auch immer - eine Decke über die
Vergangenheit ausbreiten möchte.
Der Internationale Suchdienst des Roten Kreuzes hingegen
· steht unter der Leitung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz in Genf,
· steht unter der Aufsicht eines Internationalen Ausschusses, dem Regierungsmitglieder aus 11
Nationen (Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Israel, Italien, Luxemburg,
Niederlande, Polen, Großbritannien, USA) angehören (Der Ausschuss ist jedoch so geheim, dass
sogar die Bundesregierung dessen Mitglieder auf Anfrage nicht preisgibt, siehe:
http://www.ullajelpke.de/uploads/KA_17-5862_ITS_vorab.pdf ),
· ist finanztechnisch beim Bundesinnenministerium angesiedelt und wird mit 14 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt finanziert.
Damit sind sowohl das Rote Kreuz wie auch die Bundesregierung – das Innenministerium ebenso wie
das Außenministerium – und Diplomaten aus elf Regierungen an der Verhinderung der Forschung zu
Holocaust, Zwangsarbeit und Widerstand in Berlin beteiligt.
Zumindest das Außenministerium, der Internationale Ausschuss als auch das Rote Kreuz in Genf sind
darüber informiert und wurden gebeten, dafür zu sorgen, dass der Suchdienst seine eigenen Regeln
einhält. (siehe http://archiv.twoday.net/stories/25481967/). Sie haben die Forschungsblockade nicht
verhindert. All dies ist vollkommen unverständlich und sollte für die Öffentlichkeit auch nicht
hinnehmbar sein.
Nun ist sogar zu befürchten, dass der ITS seine willkürlichen Behinderungen der Forschung durch
Verweigerung von Arbeitskopien (die er derzeit noch in eklatanten Widerspruch zu seinen eigenen
Benutzerregelungen praktiziert) im Lauf des Jahres 2011 institutionalisiert. Damit würde - zumindest
in Deutschland - die Forschungsmöglichkeiten zu den Verbrechen des Nationalsozialismus um Jahrzehnte zurückgeworfen.
Presseinformation zu Forschungsblockaden durch den Internationalen Suchdienst. Bernhard Bremberger, 2.8.2010
Ich schließe mich der Kritik Brembergers hundertprozentig an.
http://archiv.twoday.net/search?q=arolsen
Bremberger hat eine Presseinformation zum Fall geschrieben:
Schlussstrich unter Forschungen zu Zwangsarbeit und Holocaust!
Der Internationale
Suchdienst des Roten Kreuzes blockiert Recherchen und schiebt wieder einen Riegel vor.
Eine der bedeutendsten Sammlungen zu NS-Verbrechen erschwert zunehmend Recherchen zu
Zwangsarbeit und Holocaust. In den letzten Jahren behindert der Internationale Suchdienst mehr
und mehr die Arbeit von Historikern. Seit Anfang 2011 blockiert er eine Forschung im Auftrag des
Bezirksamts von Berlin-Neukölln zur NS-Geschichte Berlins. Die Forschungsbehinderungen
geschehen unter der Leitung des Roten Kreuzes, finanziert und unterstützt von der
Bundesregierung und unter Aufsicht von internationalen Diplomaten.
Der Internationale Suchdienst des Roten Kreuzes (ITS) im hessischen Bad Arolsen wird als eines der
größten Archive zu Holocaust und Zwangsarbeit bezeichnet. Jahrzehntelang war der Suchdienst für
die Forschung unzugänglich und wurde erst 2007 auf internationalen Druck geöffnet. Ein großer Teil
seiner Dokumente ist mittlerweile eingescannt und kann vor Ort am Bildschirm eingesehen werden.
Seit zwei Jahren bemüht sich der Suchdienst jedoch, diese Öffnung wieder rückgängig zu machen und
Forschungen zu erschweren, gar zu blockieren. Dies drückt sich vor allem darin aus, dass forschenden
Historikern die für eine Auswertung notwendigen Dokumentenkopien vorenthalten werden:
So wurden im Jahr 2009 mehrfach Kopien von vollständigen Listen verweigert – beispielsweise einer
Brandenburgischen Behörde, die für eine geplante Gedenktafel auf einem Friedhof die korrekten
Namen der dort beerdigten Zwangsarbeiter braucht.
Im Jahr 2010 gab sich der Suchdienst eine neue, ungeschriebene Regelung, wonach ein Forscher nur
noch 100 Kopien erhalten dürfe - Kopien aus den Vorjahren mitgerechnet. Mehrere Historiker
bekamen die für ihre Arbeit notwendigen Kopien nicht und mussten ihre Forschung einschränken
bzw. ihren Forschungsaufenthalt verlängern, was mit enormen Mehrkosten verbunden war.
Erst im Herbst 2010 veröffentlichte der Suchdienst eine Benutzerordnung, in der die Ausgabe von
Kopien geregelt und gleichzeitig eingeschränkt wird: „Die Herausgabe von Kopien ganzer
Aktenbestände oder Sammlungen ist nicht möglich.“
Im Januar 2011 wurden für eine Forschung im Auftrag des Bezirksamts Neukölln Kopien zur
Auswertung bestellt, bei denen es sich weder um „ganze Aktenbestände“ noch um „ganze
Sammlungen“ handelt. Seit mehr als einem halben Jahr verweigert der Suchdienst deren Herausgabe.
Um dies zu begründen, definierte der ITS zunächst Archivbegriffe willkürlich um, was in der
Archivwelt Kopfschütteln hervorrief (http://archiv.twoday.net/stories/16556128/).
Später argumentierte der Suchdienst, die Begriffe in seiner Benutzerordnung entsprächen nicht dem,
was Archivwelt, Forschung und Allgemeinheit darunter verstehen. Er erstellte im Nachhinein eigene
Definitionen (http://archiv.twoday.net/stories/25481910/). Damit erweckt er Zweifel an der Gültigkeit
des von ihm veröffentlichten Wortes. Der ITS steht unter der Leitung des Internationalen Komitees
vom Roten Kreuz, das allerdings darum besorgt sein sollte, dass keine Zweifel an seiner
Glaubwürdigkeit aufkommen.
Der Suchdienst behält sich in seiner aktuellsten Definition vom Juni 2011 vor, Forschern sämtliche
Kopien von Dokumenten, die der ITS als „selbständig erkennbare Schriftguteinheit“ betrachtet, zu
verweigert. Dies betrifft jedes einzelne Dokument, das für Historiker von Bedeutung sein kann.
Konsequenterweise hat der Suchdienst sämtliche Kopien für die Forschung zu Neukölln verweigert.
Damit blockiert er seit über einem halben Jahr erfolgreich Forschungen
· zur Firma Gaubschat, dem Hersteller der berüchtigten Gaswagen - mobile Gaskammern, in denen
über achtzigtausend Menschen vernichtet wurden,
· zur Separierung von polnischen Patienten im Krankenhaus Neukölln,
· zum Abtransport von arbeitsunfähigen Sowjetbürgern in das Sterbelager Blankenfelde,
· zu polnischen Widerstandskämpfern, die in das Neuköllner Gefängnis verschleppt wurden,
· zu Zwangsarbeit von vielen hundert Polen bei der Firma "National Krupp",
· zu Versuchen an Homosexuellen, für die bei einer Rudower Firma Heizspiralen bestellt wurden,
· zu zahlreichen bislang unbekannten Firmen, die in Neukölln Zwangsarbeiter beschäftigt hatten.
Die Forschungsergebnisse erlauben umfangreiche neue Erkenntnisse zum Thema Medizin und
Zwangsarbeit in Berlin. Sie erlauben nähere Informationen zur Geschichte des Holocaust und lassen
gleichzeitig die Geschichte der Zwangsarbeit in Neukölln in völlig neuem Licht erscheinen: So wird
sich allein die Zahl der bekannten Zwangsarbeiterlager im Bezirk um ein Vielfaches erhöhen.
Eine mögliche Angst des Suchdienstes, dass ihm nach Herausgabe der Kopien an den Forscher
Konkurrenz in Neukölln erwächst, ist unbegründet: Elektronische Kopien der Unterlagen des
Suchdienstes existieren beispielsweise in den USA, in Israel, in Luxemburg und Polen; wenigstens in
Washington sind sie für die Forschung uneingeschränkt zugänglich.
Die Forschungsbehinderung wäre lediglich ärgerlich und überdies auch peinlich, wenn es sich um eine
private Einrichtung handeln würde, die - aus welchen Gründen auch immer - eine Decke über die
Vergangenheit ausbreiten möchte.
Der Internationale Suchdienst des Roten Kreuzes hingegen
· steht unter der Leitung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz in Genf,
· steht unter der Aufsicht eines Internationalen Ausschusses, dem Regierungsmitglieder aus 11
Nationen (Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Israel, Italien, Luxemburg,
Niederlande, Polen, Großbritannien, USA) angehören (Der Ausschuss ist jedoch so geheim, dass
sogar die Bundesregierung dessen Mitglieder auf Anfrage nicht preisgibt, siehe:
http://www.ullajelpke.de/uploads/KA_17-5862_ITS_vorab.pdf ),
· ist finanztechnisch beim Bundesinnenministerium angesiedelt und wird mit 14 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt finanziert.
Damit sind sowohl das Rote Kreuz wie auch die Bundesregierung – das Innenministerium ebenso wie
das Außenministerium – und Diplomaten aus elf Regierungen an der Verhinderung der Forschung zu
Holocaust, Zwangsarbeit und Widerstand in Berlin beteiligt.
Zumindest das Außenministerium, der Internationale Ausschuss als auch das Rote Kreuz in Genf sind
darüber informiert und wurden gebeten, dafür zu sorgen, dass der Suchdienst seine eigenen Regeln
einhält. (siehe http://archiv.twoday.net/stories/25481967/). Sie haben die Forschungsblockade nicht
verhindert. All dies ist vollkommen unverständlich und sollte für die Öffentlichkeit auch nicht
hinnehmbar sein.
Nun ist sogar zu befürchten, dass der ITS seine willkürlichen Behinderungen der Forschung durch
Verweigerung von Arbeitskopien (die er derzeit noch in eklatanten Widerspruch zu seinen eigenen
Benutzerregelungen praktiziert) im Lauf des Jahres 2011 institutionalisiert. Damit würde - zumindest
in Deutschland - die Forschungsmöglichkeiten zu den Verbrechen des Nationalsozialismus um Jahrzehnte zurückgeworfen.
Presseinformation zu Forschungsblockaden durch den Internationalen Suchdienst. Bernhard Bremberger, 2.8.2010
Ich schließe mich der Kritik Brembergers hundertprozentig an.
KlausGraf - am Freitag, 12. August 2011, 18:38 - Rubrik: Privatarchive und Initiativen

Wilhelm Lehmbruck: "Torso der Großen Stehenden", Datum, Ort und Umstände des Fotos sind bisher unbekannt (Foto: Archiv).
"Die Pläne, ein regelrechtes "LehmbruckArchiv" aufzubauen, gehen schon in die Gründungszeit des heutigen LehmbruckMuseums zurück. Bedingt durch den Ankauf des Lehmbruck-Nachlasses wird diese Aufgabe nun, seit Mai 2011, verwirklicht.
Im LehmbruckArchiv werden alle Informationen und Archivalien zu Leben und Werk Wilhelm Lehmbrucks gesammelt und für Forschungszwecke aufbereitet. Langfristig soll sich das LehmbruckMuseum als weltweit führendes Kompetenzzentrum für das Werk des international wichtigsten deutschen Bildhauers der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert etablieren. Ebenso wird eine der Öffentlichkeit zugängliche Museumsbibliothek eingerichtet, die über mehr als 60.000 Bände verfügt. "
Quelle: Lehmbruckmuseum, Homepage
Wolf Thomas - am Freitag, 5. August 2011, 19:39 - Rubrik: Privatarchive und Initiativen
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"Die nordrhein-westfälische Kulturministerin Ute Schäfer hat einen ausgewiesenen Joseph-Beuys-Experten in den Vorstand der Stiftung Museum Moyland berufen. Das Land wird nun durch den Leiter des Museums Hamburger Bahnhof in Berlin, Eugen Blume, vertreten. Die Familie des 1986 verstorbenen Künstlers hatte in der Vergangenheit wiederholt behauptet, das Museum Moyland würde mit den Werken von Joseph Beuys nicht sachgemäß umgehen. Das Museum am Niederrhein hat mit rund 6.000 Werken die weltweit größte Sammlung von Arbeiten des Künstlers Joseph Beuys. Dazu kommt das Beuys-Archiv mit mehr als 250.000 Dokumenten."
Quelle: WDR.de, 21.07.2011
".... "Mit Eugen Blume haben wir einen exzellenten Beuys-Experten gewonnen, der international als Wissenschaftler einen hervorragenden Ruf besitzt. Gleichzeitig genießt er in der Museums-Fachwelt eine hohe Anerkennung", sagte Ministerin Schäfer.
Eugen Blume ist Leiter des "Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart" in Berlin. Der Kunsthistoriker, Archäologe und Kulturwissenschaftler gehört mit dem im Hamburger Bahnhof angesiedelten "Joseph Beuys Medien-Archiv" schon seit langem zu den ständigen Kooperationspartnern der Stiftung Museum Moyland.
Dem Vorstand gehören neben dem Vertreter des Landes auch je ein Vertreter der beiden Stifterfamilien van der Grinten und von Steengracht an."
Quelle: Pressemitteilung des Kulturministeriums NRW, 22.7.11
Informationen über Eugen Blume
Zum Beuys-Archiv s. a. http://archiv.twoday.net/stories/5448455/
Quelle: WDR.de, 21.07.2011
".... "Mit Eugen Blume haben wir einen exzellenten Beuys-Experten gewonnen, der international als Wissenschaftler einen hervorragenden Ruf besitzt. Gleichzeitig genießt er in der Museums-Fachwelt eine hohe Anerkennung", sagte Ministerin Schäfer.
Eugen Blume ist Leiter des "Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart" in Berlin. Der Kunsthistoriker, Archäologe und Kulturwissenschaftler gehört mit dem im Hamburger Bahnhof angesiedelten "Joseph Beuys Medien-Archiv" schon seit langem zu den ständigen Kooperationspartnern der Stiftung Museum Moyland.
Dem Vorstand gehören neben dem Vertreter des Landes auch je ein Vertreter der beiden Stifterfamilien van der Grinten und von Steengracht an."
Quelle: Pressemitteilung des Kulturministeriums NRW, 22.7.11
Informationen über Eugen Blume
Zum Beuys-Archiv s. a. http://archiv.twoday.net/stories/5448455/
Wolf Thomas - am Samstag, 23. Juli 2011, 08:53 - Rubrik: Privatarchive und Initiativen
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http://cgi.ebay.com/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=350475292580&ssPageName=ADME%3AB%3ASS%3AUS%3A1123
An 1886 Autograph Letter Signed by Lutheran Bishop Georg Daniel Teutsch of Transylvania
To the Rector and Senate of the University of Heidelberg, Germany
To Congratulate them on the 500th Anniversary of the University of Heidelberg
Penned by Bishop Teutsch's Secretary: Dr. Friedrich Orendt
4 Hand-Lettered Pages of Text
Hinweis Helmut Schmahl (FB)
An 1886 Autograph Letter Signed by Lutheran Bishop Georg Daniel Teutsch of Transylvania
To the Rector and Senate of the University of Heidelberg, Germany
To Congratulate them on the 500th Anniversary of the University of Heidelberg
Penned by Bishop Teutsch's Secretary: Dr. Friedrich Orendt
4 Hand-Lettered Pages of Text
Hinweis Helmut Schmahl (FB)
KlausGraf - am Dienstag, 5. Juli 2011, 15:08 - Rubrik: Privatarchive und Initiativen
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