Allgemeines
Architekturarchive
Archivbibliotheken
Archive von unten
Archivgeschichte
Archivpaedagogik
Archivrecht
Ausbildungsfragen
Bestandserhaltung
Bewertung
Datenschutz
Digitale Bibliotheken
Digitale Unterlagen
Diplomarbeiten
English Corner
Erschließung
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
null

 

Archivpaedagogik

Diese Tagung wendet sich an Lehrerinnen und Lehrer, Erwachsenenbildner, Archivare und Stadthistoriker, MitarbeiterInnen von Gedenkstätten, Geschichtswerkstätten und
Geschichtsvereinen, aber auch alle anderen historisch interessierten und engagierten Bürgerinnen und Bürger. Wir wollen neue thematische Anregungen, methodenorientierte Workshops und fachlichen Austausch bieten und Mitarbeiter und
Nutzer aus unterschiedlichen Geschichts- und Bildungsinstitutionen zusammenführen.
In diesem Jahr lautet das Oberthema "Vermittlungsarbeit". In Gedenkstätten und Museen wird nicht nur ausgestellt und geforscht, das wichtigste Anliegen im Alltag stellt vielmehr das Vermitteln von Geschichte und konkreten Geschichten dar. In den Workshops wollen wir unter anderem uns praktisch mit dem Interpretieren von historischen Gegenständen und der Frage "Wie macht man einen gute Führung?" befassen. Wie Besucher eigentlich mit den Erkenntnissen, die sie in Gedenkstätten und
historischen Museen gewinnen, umgehen und wie sie diese weiter verarbeiten, ist ebenso Gegenstand eines Vortrages wie die Frage, welche Qualität die virtuellen Geschichtsangebote im Internet und in den Medien bieten.


Geplantes Programm

Donnerstag, 19. November 2009

Anreise bis ca. 17.00 Uhr: Einchecken im Hotel
18.00 Uhr: Begrüßung und Einführung durch Heide Koehler (Vorsitzende des Fördervereins Konsumgenossenschaftshaus "Vorwärts", Münzstraße e.V.) und N.N.
18.30 Uhr: Abendimbiss
19.30-21.00 Uhr: "Mit eigenen Augen sehen, wozu der Mensch fähig ist". Zur Wirkung von Gedenkstätten auf ihre Besucher/innen. Vortrag von Bert Pampel (Stiftung Sächsische Gedenkstätten) und Diskussion

Freitag, 20. November 2009

9.00-11.00 Uhr: Kurze Einführung in die Geschichte des Gebäudekomplexes Münzstraße (Heide Koehler), anschließend Führung durch die Gebäude (Reiner Rhefus/Förderverein Konsumgenossenschaft "Vorwärts")
11.00-12.30 Uhr: Workshops
>> Gruppen durch Ausstellungen, Museen und Gedenkstätten begleiten - mit Olesja Nein/Osnabrück und Dr. Benigna Schönhagen/Augsburg - Moderation: Dr. Ulrike Schrader
>> Spuren lesen. Zum Umgang und zur Interpretation von baulichen Relikten und Alltagsgegenständen - mit Clemens Heinrichs/Oberhausen - Moderation: Dr. Paul Ciupke
>> Kinder des Widerstands. Ein vergessenes Stück NS-Geschichte, ein Forschungsprojekt und eine Bildungsaufgabe - mit Dr. Dieter Nelles/Wuppertal - Moderation: Dr. Norbert Reichling
12.30 Uhr: Mittagspause und Imbiss
14.30-17.30 Uhr: Fortsetzung der Workshops
18.00 Uhr: Empfang durch Dr. Eberhard Illner, Leiter des Historischen Zentrums in Wuppertal im Museum für Frühindustrialisierung
19.30 Uhr: Abendessen im "Engelskeller"(Engels-Haus)

Samstag, 21. November 2009

9.00-10.30 Uhr:
Projektebörse - Pläne, Kurzberichte und Nachrichten aus Vereinen, Gedenkstätten, Museen, politischer Bildung, Initiativen und Geschichtswerkstätten
11.00-12.30 Uhr:
Visualisierung und Virtualisierung von Erinnerung. Geschichtspolitik in der medialen Erlebnisgesellschaft. Öffentlicher Vortrag von Dr. Erik Meyer/Justus-Liebig-Universität Gießen und Diskussion

Veranstalter:
Bildungswerk der Humanistischen Union
Arbeitskreis NS-Gedenkstätten NRW
Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Konsumgenossenschaftshaus "Vorwärts", Münzstraße e.V. und
der Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal und mit Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung NRW


INFO

Tagungsort:
ehemaliges Konsumgenossenschaftshaus "Vorwärts"
Münzstraße 47
Wuppertal-Barmen

Übernachtungsort:
Art Fabrik&Hotel

Teilnahmebeitrag: (einschließlich Übernachtung und Verpflegung)
Im Einzelzimmer 100 Euro - im Doppelzimmer 80 Euro -
für Arbeitslose und StudentInnen und bei Teilnahme
ohne Übernachtung 45 Euro

Rückfragen und schriftliche Anmeldungen bitte an:
Bildungswerk der Humanistischen Union
Kronprinzenstr.15
45128 Essen
Tel.: 0201 - 22 79 82
Fax 0201 - 23 55 05
E-Mail: buero@hu-bildungswerk.de


via Mailingliste "Westfälische Geschichte"

logo_lambert_laurin

Gemeinsam mit Spieleentwickler Tobias Müller wurde das Spiel auf der Mai-Tagung am 29. Mai 2009 in Xanten Museumsfachleuten vorgestellt. Die Präsentation ist als PDF-Datei hier einzusehen.

s. a.:
http://archiv.twoday.net/stories/4381877/
http://archiv.twoday.net/stories/5250640/
http://archiv.twoday.net/stories/5261449/
http://archiv.twoday.net/stories/5780624/

logo_lambert_laurin

Das archivische Computerspiel, das die Siegener Firma outline development auf eine Idee des Kreisarchivs Siegen-Wittgenstein gemeinsam mit dem Siegener Stadtarchiv im Rahmen des NRW-Landeswettbewerbes entwickelthat, wurde mit vier weiteren Spielen für den LARA Education Award nominiert.
Gewonnen hat ein Mitkonkurrent, dem unser Glückwunsch gilt!
Quelle: Pressemitteilung

Link zum Award:
http://www.lara-award.de

s. a.:
http://archiv.twoday.net/stories/4381877/
http://archiv.twoday.net/stories/5250640/
http://archiv.twoday.net/stories/5261449/

"Das Archiv des Heinrich-Heine-Instituts möchte mit einem aktuellen Projekt, das sich direkt an Jugendliche wendet, den Beweis antreten, dass Archive als Orte der Erinnerung ausgesprochen spannende Geschichten und Materialien bereithalten, die uns helfen, uns selbst und die Vergangenheit besser zu verstehen.
Dazu werden drei mobile Archivboxen gestaltet - etwa von Größe und Aussehen einer Wahlkabine -, die von Juni bis August 2009 an verschiedenen Stellen der Stadt Düsseldorf aufgestellt werden. Die Box-it!-Archivboxen werden speziell an Orten zu finden sein, die von Jugendlichen besucht werden: Schulen, Kinos, Fußgängerzonen, Büchereien. Aber auch bei besonderen Anlässen wie Stufenparties, dem Bücherbummel o.ä. wird das Box-it!-Team in Erscheinung treten.
In den einzelnen Boxen werden - auf Basis von Beständen des Heinrich-Heine-Instituts - in Bild, Ton und Schrift Fragen gestellt, die auch für heutige Jugendliche von Bedeutung sind, und zwar zu Liebe, Schule und Lifestyle. Natürlich können die Jugendlichen in diesen Häuschen selbst aktiv werden und Beiträge abgeben. Nämlich per Edding, Laptop oder SMS eigene Text-Beiträge schreiben, Erfahrungsberichte auf Voice Recorder speichern oder Fotos schießen. Die Beiträge der Jugendlichen werden unmittelbar dokumentiert, eine Auswahl der Fotos, Klänge, Sprüche etc. wird das Heine-Institut auf dieser Webseite jeweils aktuell vorstellen......
Folgende Aufstellorte sind bislang festgemacht:

5.6. Presse-Preview, Düsseldorfer Arcaden, Vorplatz (Bilker Stadtteilzentrum), 11-17h
11.6. Start: Bücherbummel / Bahnstr./KÖ, 11-16h
15.6. Luisengymnasium, 9:45-13:45h
17.6. Heinrich-Heine-Gesamtschule, 10-14 Uhr
18.6. Luisengymnasium, 9:45-13:45h
25.6. Zentralbibliothek, Bertha-von-Suttner-Platz, 13-17h
1.7. Burgplatz, Treppe, 13-17h
2.7. Schadowstr., 13-17h
3.7. Mittelstr., Kult/Ecke Deichmann, 13-17h

Weitere Stellen werden folgen - Infos dazu jeweils tagesaktuell auf diesen Seiten!
Am 12.9.2009, 18 Uhr wird das Projekt mit einer kleinen Ausstellung und dem "Düsseldorfer Schüler- und Azubi-Slam" im Heinrich-Heine-Institut beendet!
In Kooperation mit dem Kulturzentrum ZAKK und moderiert von Pamela Granderath und Enno Stahl."

Gefördert im Rahmen des Projekts "Archiv und Jugend" durch den / Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen
Quelle:
http://www.duesseldorf.de/heineinstitut/box_it/aktuelles.shtml

Aus der Archivliste:

LANDESARCHIV BADEN-WÜRTTEMBERG

TAGUNG MIT FESTAKT / 10. Karlsruher Tagung für Archivpädagogik
Quellen im Zeitalter des Internet

Freitag, 3. April 2009, 10-16 Uhr
im Landesmedienzentrum Baden-Württemberg, Karlsruhe

Einladung und Informationen unter landesarchiv-bw.de
(vgl. archivliste 2.3.2009)
Anmeldung: landesarchiv-bw.de



PROJEKTLISTE „Markt der Möglichkeiten“ 13.30-15.30 Uhr

1. Online-Quellen / Internetprojekte / Web 2.0

· Westfälische Geschichte“ – Internetportal
(Landschaftsverband Westfalen Lippe, Münster)

· HistorischesArchivkoeln.de – verlorene Archivalien virtuell retten
(prometheus – Das verteilte Bildarchiv für Forschung und Lehre e.V.;
Kunsthistorisches Institut der Universität zu Köln)

· Stadtwiki Karlsruhe – interaktive Regionalgeschichte
(Bildungsverein Region Karlsruhe)

· „Revolution 1848/49“ – CD
(Medialesson, Landesmedienzentrum Baden-Württemberg)

· Jüdische Spuren in Weinheim – Internetpräsentation
(Stadtmuseum und Stadtarchiv Weinheim)

· „Die Familie in der Neuzeit“ und „Wandel der Geschlechterrollen“ –
Internetmodule (Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv
Stuttgart)

· Württembergisches Urkundenbuch Online
(Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt.Fachprogramme und Bildungsarbeit)


2. Schüler-Projekte

· 1968 – Schüler- und Studentenbewegung in Freiburg
(mehrere prämierte Projekte des Wettbewerbs des
„freiburgernetzwerkgeschichte. Schule im Archiv“)

· „Helden“ (mehrere Projekte des aktuellen Geschichtswettbewerbs des
Bundespräsidenten)

· Plakate für Europa (Landesarchiv NRW, Abteilung Ostwestfalen-Lippe
(Staatsarchiv Detmold), Archivpädagogischer Dienst)

· Die Zwangsschule für jüdische Kinder in Freiburg 1936-1940
(Lessing-Realschule Freiburg)

· Gedenkbuch für die Karlsruher Juden (Humboldt-Gymnasium Karlsruhe)

· Stolperstein-Projekt (Melanchthon-Gymnasium Bretten)

· Rallye durch Stuttgart auf den Spuren Königin Olgas, „Geschichte
hautnah“ (Quellensammlung), Projekt „Ofenbau“ (Projekte im
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart)


3. Wettbewerbe

· „Denkwerk: Schüler, Lehrer und Geisteswissenschaftler vernetzen sich“
(Robert Bosch Stiftung, Stuttgart)

· Geschichtswettbewerb der Bundespräsidenten.
Jugendliche forschen vor Ort.(Körber-Stiftung, Hamburg)

· Jüdisches Leben in Deutschland – Schule und Fortbildung
(Leo Baeck Programm; Frankfurt / Berlin)

Clemens Rehm
Landesarchiv Baden-Württemberg

TAGUNG MIT FESTAKT
10. Karlsruher Tagung für Archivpädagogik
Quellen im Zeitalter des Internet

Freitag, 3. April 2009, 10-16 Uhr
im Landesmedienzentrum Baden-Württemberg, Karlsruhe

Durch die Technik der Digitalisierung und das Kommunikationsmedium
Internet werden inzwischen historische Schrift- und Bildquellen geradezu
inflationär zur Verfügung gestellt. Sowohl im schulischen Bereich, als
auch bei Projekten stellt sich dadurch zunehmend die Frage nach
Grundlage und Zielen der historischen Bildungsarbeit.
Wie wird historisches Arbeiten durch die neuen Medien verändert? Welche
Grenzen aber auch Chancen ergeben sich durch das Internet? Und welche
Rolle bleibt den klassisch bearbeiteten und in Schulbüchern oder in
Quellensammlungen publizierten Quellen? Welche Vor- und Nachteile bei
der Wissensvermittlung und bei der Erreichung pädagogischer Lernziele
sind hier zu erwarten? Und schließlich geschieht diese Diskussion vor
einem archivischem Hintergrund: Wird das „Original“, das „Authentikum“
für diese Arbeit zunehmend überflüssig?

Nach der thematischen Einführung am Vormittag wird die stolze Reihe von
nunmehr 10 archivpädagogischen Tagungen in einem kleinen Festakt geehrt.

Auf dem Markt der Möglichkeiten am Nachmittag präsentieren sich Projekte
des aktuellen Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten ebenso wie
Internetpräsentationen zum Thema.
Ziel ist es, Lehrerinnen und Lehrern Schwellenängste vor ‚schwieriger’
Projektarbeit zu nehmen und interessierten Archivarinnen und Archivaren
Anregungen zu bieten, wie für die Zielgruppe „Schule“ ein passendes und
effektiv zu betreibendes Programm erarbeitet werden kann.

Berichte über die bisherigen neun Tagungen finden Sie unter
www.landesarchiv-bw.de (= Landesarchiv Baden-Württemberg -->
Generallandesarchiv Karlsruhe --> Aktuelles --> Archivpädagogik


Programm (pdf unter www.landesarchiv-bw.de)

10.00 Uhr Begrüßung

10.15 Uhr Prof. Dr. Vadim Oswalt,
Didaktik der Geschichte, Universität Giessen
Quellen in elektronischen Ressourcen -
Standards in geschichtsdidaktischer Perspektive

10.35 Uhr Dr. Andreas Grießinger,
Fachreferent für Geschichte, Regierungspräsidium Freiburg
Kompetenzorientiertes Lernen mit Quellen im Schulbuch

10.55 Uhr Diskussion

11.25 Uhr Kaffeepause

11.40 Uhr Dr. Marcus Weidner
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte, Münster
Quellen im Internet. Das Internet-Portal „Westfälische Geschichte“

12.00 Uhr Diskussion


12.15 Uhr FESTAKT

Präsident Prof. Dr. Robert Kretzschmar,
Landesarchiv Baden-Württemberg

Ministerialdirektor Klaus Tappeser,
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst
Baden-Württemberg

Dr. Clemens Rehm
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Fachprogramme und Bildungsarbeit
10 Jahre Karlsruher Tagung für Archivpädagogik – Bilanz und Perspektiven

12.45 Uhr Empfang


13.30 Uhr Projektvorstellung / Markt der Möglichkeiten:
Stände der Projekte in der Ausstellungsfläche

- Internetanwendungen
- Portale
- Web 2.0 Anwendungen
- Schülerarbeiten
- Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten und regionale Wettbewerbe

15.30 Uhr Abschlussdiskussion
16.00 Uhr Ende


Es werden keine Tagungsgebühren erhoben.
Lageplan zum Tagungsort unter
http://www.lmz-bw.de/ueber-uns.html

Anmeldung erwünscht ab sofort unter: landesarchiv@la-bw.de

Sollten Sie am Vortrag anreisen wollen, beachten Sie bitte, dass an diesem Wochenende der NATO-Gipfel in Baden-Baden / Straßburg / Kehl stattfindet. Für Übernachtende wird am Vorabend ein Stammtisch im Badischen Brauhaus (http://www.badisch-brauhaus.de/) ab ca. 19.00 / 19.30 Uhr. angeboten. Voranmeldung für den Stammtisch bis 16. März erwünscht.

Dr. Clemens Rehm
Landesarchiv Baden-Württemberg
clemens.rehm@la-bw.de

"Zu einen ungewöhnlichen Projekt sind die Jugendfeuerwehren im Rhein-Sieg-Kreis eingeladen: einen Notfallplan für das Kreisarchiv zu entwickeln. Dieses vom Kreisarchiv entwickelte Projekt „Geschichte löschen?? – Ein Notfallplan für das Kreisarchiv“ wurde jetzt von der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Landeswettbewerbs „Blick zurück nach vorn“ Archiv und Jugend ausgewählt. Das schöne dabei: mit der Auswahl ist eine Förderung von 8.000 Euro verbunden. Ziel des Wettbewerbs ist es, Jugendliche durch innovative Ideen an die Kulturinstitution „Archiv“, an deren Auftrag und Funktion, heranzuführen.
Das vom Archiv des Rhein-Sieg-Kreises eingereichte und nunmehr geförderte Projekt „Geschichte löschen?? – Ein Notfallplan für’s Kreisarchiv“ beschreitet nun einen anderen Weg der Annäherung an die archivischen Aufgaben und versucht das Knowhow der jungen Feuerwehrleute zu nutzen und zu erweitern. „Kulturgutschutz“ lautet das große Thema, das am kleinen Beispiel Kreisarchiv erprobt werden soll. Für das Archiv bietet es die Möglichkeit in ein Thema einzusteigen, das bisher im kommunalen Archivwesen vernachlässigt wurde, aber spätestens mit der Hochwasserkatastrophe von Dresden 2002 und den Brand der Herzogin Anna-Amalia Bibliothek in Weimar 2004 zwei prominente Beispiele für seine Dringlichkeit gefunden hat. ....Aktuelle Infos zum Stand des Projekts sind auf der Homepage des Rhein-Sieg-Kreises unter http://www.rhein-sieg-kreis.de/cms100/buergerservice/aemter/amt17/artikel/00409/index.shtml abrufbar. "
Gratulation ! Tolle Idee Frau Kollegin !
Quelle:
http://www.presse-service.de/data.cfm/static/718711.html

"Für die Präsentation der Manuskripte der Vorträge im Internet wurde auf Bildmaterial und Anmerkungsapparat bewusst verzichtet. Diese Angaben und die ausgearbeiteten Texte sind der Druckfassung vorbehalten."

http://www.vda.archiv.net/index.htm?ungleichheiten.htm

" ..... Alte Warendorfer Bürger haben ihr berichtet, dass in den Gründerjahren der Schule ein Hakenkreuz in die Kreisfläche eingelassen war. Die verblichenen Jahreszahlen 1933/35 deuten noch auf die Zeit hin. Das Hakenkreuz ist schon lange verschwunden. Nun soll auch der übrig gebliebene Kreis vom grauen Geheimnisträger in eine zukunftsweisende Botschaft verwandelt werden.
In ihrer Projektwoche im April 2009 werden die Kinder mit dem Bildhauer Stefan Lutterbeck die Kreisfläche mit vielen kleinen Steinplatten verschönern. Jedes Kind darf auf eine Platte ein Wort schreiben, dass für die Schule und für das Kind selbst wichtig ist. 254 Spuren werden die aktuellen Schüler auf diese Weise an ihrer Schule hinterlassen. Außerdem soll das Thema Nationalsozialismus im Unterricht kindgerecht behandelt werden. Die Viertklässler werden zum Beispiel im Kreisarchiv recherchieren und mit Zeitzeugen sprechen."

Quelle: Westfälische Nachrichten

Aus dem Kommentar "Lebendige Geschichte" von Rainer Rudolph im Kölner Stadt Anzeiger (Link):
" ..... Ein Archiv - auch das können Schüler jetzt lernen - ist eben mehr als der Arbeitsspeicher im Computer, dem es egal ist, welche Daten er speichert. Im Archiv wird aufbewahrt, was wirklich wichtig war. Und im Idealfall vermittelt es dem Bürger auch das Wissen um die Bedeutung dieser Erinnerungsstücke für die Gegenwart. ...."

 

twoday.net AGB

xml version of this page

xml version of this topic

powered by Antville powered by Helma