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Personalia

http://www.hsozkult.de/job/id/stellen-11022

Mehr oder minder kurze Würdigungen bzw. Hinweise auf Nachrufe erschienen in Archivalia 2014 von folgenden Personen:

Lorenz Beck
http://archiv.twoday.net/stories/598967179/

Karl Heinz Burmeister
http://archiv.twoday.net/stories/1022379358/

Terry Cook
http://archiv.twoday.net/stories/876866626/

Heinz Dopsch
http://archiv.twoday.net/stories/948991703/

Jacques Le Goff
http://archiv.twoday.net/stories/714917448/
http://archiv.twoday.net/stories/714916310/

Dieter Mertens
http://archiv.twoday.net/stories/1022217865/

Martin Persch
http://archiv.twoday.net/stories/598967627/

Floridus Röhrig
http://archiv.twoday.net/stories/861653147/

Lawrence J. Schoenberg
http://archiv.twoday.net/stories/876866628/

Gerhard Taddey
http://archiv.twoday.net/stories/706568263/

Hans Ulrich Wehler
http://archiv.twoday.net/stories/931535929/

Bernhard Welsch
http://archiv.twoday.net/stories/1022379463/

Ich habe gerade einen Wikipedia-Artikel zu dem marxistischen Historiker Peter Scherer (* 1943) angelegt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Scherer_(Historiker)

Scherer ist mir seit Jugendzeiten ein Begriff; genauer
gesagt seit ich 1975 begann, im Stadtarchiv Schwäbisch
Gmünd zu arbeiten. Scherer hatte zur Landesgeschichte
Oberschwabens 1968 promoviert und war von 1970 bis 1973 der
erste wissenschaftliche Stadtarchivar von Schwäbisch Gmünd.
Er war eindeutig zu links für das tiefschwarze Gmünd und
wurde geschasst, obwohl sein Vorgänger, der greise
Oberstudienrat a.D. Deibele schon 1972 starb. Scherer legte zwei
Sammelbände zur Gmünder Geschichte vor und schrieb mehrere
Aufsätze. Er etablierte als Teil der Heimatzeitschrift
"einhorn" ein "Historisches Magazin" (1972/73).

Man sprach ab 1975 in Gmünd aber wenig von ihm, er war eine
Art Persona non grata. Sein Sympathisant Kurt Seidel ist auch schon tot.

Bernhard Welsch, der jetzt im Alter von nur 53 Jahren gestorben ist, war ein Frankfurter Bibliothekar und begnadeter Rechercheur.

https://listen.hbz-nrw.de/pipermail/rabe/2014-December/006810.html

Als ich mit ihm zu meinem Frühjahrs-Quiz mailte (er war bei der Lösung natürlich der beste), stellte er mir eine Frage, um die ich mich nicht sofort kümmern konnte. Die Antwort blieb bis Oktober liegen. Welsch, der schwer krank war, was ich nicht wusste, hat auf meine Mail nicht mehr reagieren können. Nun werde ich vermutlich nie erfahren, wo die Berditiberge liegen.

> Darf ich Ihnen auch eine Frage stellen?
>
> Auf welcher digitalisierten und frei zugänglichen Karte
> sind die Berditiberge abgebildet und welche geringfügig
> abweichende Namensversion tragen sie dort?

Meine Antwort:

"Berditiberge habe ich nirgends gefunden. Die deutsche
Normdatei versagt:

https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=berditi*

Wenn auf der Karte eine abweichende Namensform eingetragen
ist, aufgrund welcher online zugänglichen NORMATIVEN
Quellen (Nachschlagewerke etc.) kann behauptet werden, dass
"Berditi" eine weitere zulässige Namensform ist?

Außer Google und Google Books habe ich wg. der
Trunkierungsmöglichkeit konsultiert KVK, zeno.org

Unter Berditi war im Getty Thesaurus of Geographical Names
nichts zu finden. geonames.nga.mil hat einen Ort
Berdit/Bardiid in Somalia-

Zedlers Lexikon ergab auch nichts.

Nicht alle Quellen wurden für Namensvarianten konsultiert,
sondern v.a. Google Books:

Perditi
Werditi
Brediti/Prediti
Bertiti
Berdiri
Barditi
Berdizi

Manchmal auch mit Zusatz berge, mountains

Eine Suchmaschine für Namen auf alten Karten ist mir nicht
bekannt.

Ohne irgendwelche Anhaltspunkte in welcher Region der Welt
man zu suchen hat, nützt auch die Durchsicht von Altkarten
auf Verdacht nichts.

Alte Karten entstellen Namen oft erheblich. Da von einer
geringfügig anderen Namensform die Rede ist, ist nicht
anzunehmen, dass Berditi-Berge eine solche entstellte Form
ist.

Denkbar wäre natürlich, dass es sich um einen Atlas
handelt, in dem im Register Berditiberge steht, während auf
der Karte eine leicht abweichende Form steht.

Aber wie gezeigt ist Berditiberge kein eingeführter
geographischer Name, der mit Volltextrecherchen oder in
Online-Fachnachschlagewerken mit Millionen Topographica
gefunden werden könnte."

Update:

Dirk M. Steinert hat in INETBIB einen plausiblen Lösungsvorschlag unterbreitet: die Barditi montes bei Ptolomäus in der Gegend des heutigen Äthiopiens.

http://www.ub.uni-dortmund.de/listen/inetbib/msg54611.html


Am Freitag, den 12. Dezember, starb in Lindau der ehemalige Vorarlberger Landesarchivar Karl Heinz Burmeister im Alter von 78 Jahren.

http://www.vorarlbergernachrichten.at/lokal/vorarlberg/2014/12/17/alt-landesarchivar-karl-heinz-burmeister-ist-tot.vn

Siehe auch

GND
http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=118951327

http://archiv.twoday.net/search?q=burmeister

Online-Nachrufe:

http://www.mittelalter1.uni-freiburg.de/nachrichten/trauer-um-dieter-mertens
http://www.badische-zeitung.de/kultur-sonstige/historiker-sine-ira-et-studio--92580636.html



Nachtrag: Birgit Studt hat mir freundlicherweise die ausführliche Fassung ihres in der FAZ publizierten Nachrufs zur Verfügung gestellt:

Die Kolleginnen und Kollegen des Freiburger Mittelalterzentrums trauern um ihren lieben Kollegen
Professor em. Dr. Dieter Mertens

Am 4. Oktober ist in Freiburg der Mediävist Prof. Dr. Dieter Mertens im Alter von nur 74 Jahren verstorben.
Er studierte in Münster und Freiburg Geschichte, Germanistik und Philosophie. Seine Freiburger Dissertation über die Rezeption der Werke des Erfurter Kartäusers Jakob von Paradies im Umfeld der religiösen Reformbewegungen des 15. Jahrhunderts wurde durch den Humanismusforscher Otto Herding betreut. Die Zusammenarbeit mit diesem, insbesondere die gemeinsame Herausgabe des umfangreichen Briefwechsels des Humanisten Jakob Wimpfeling, sollte ganz wesentlich Mertens' Zugang zu seinen zukünftigen Forschungsfeldern prägen. Deshalb erinnerte Mertens auch gern an die methodische Integrationsleistung, die Herding durch die Rückbindung der individuellen literarischen Produktion der Humanisten an ihre politisch-gesellschaftliche Umwelt als „Gesamthabitus“ angestrebt habe. Dieser erweiterte Zugang zeichnet auch Mertens' Habilitationsschrift über das Reich und Elsaß zur Zeit Maximilians I. aus, in der die literarische Produktion und Publizistik der Humanisten nicht als Zeugnisse einer Bildungsbewegung erfasste, sondern im Kontext der zeitgenössischen Politik verortete. Hier waren bereits die Themen im Kern angelegt, die er in seinen späteren Schriften immer weiter entfaltete: Vormoderner Nationalismus, Landes- und Reichsbewußtsein, Universitätsgeschichte, Hof und Haus Württemberg. Stets konfrontierte er die Überlieferung literarischer Zeugnisse mit dem herrschaftlichen Schriftgut und erreichte auf diese Weise eine fruchtbare Verbindung von Humanismusforschung und Landesgeschichte.
Diesem großen Themenspektrum ging er an seinen weiteren akademischen Wirkungsstätten im Südwesten nach, in Tübingen, wo er 1984 auf den Lehrstuhl für mittlere und neuere Geschichte mit dem Schwerpunkt Landesgeschichte und Historische Hilfswissenschaften berufen worden war, und schließlich wieder in Freiburg, wo er seit 1991 mittelalterliche Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität lehrte.
Bald nach seiner Emeritierung im Jahre 2005 widmete er sich der rechtlich umstrittenen und politisch heiklen Frage der badischen Kulturgüter. Aufgrund eines Archivfundes, den Mertens am 2. November 2006 in dieser FAZ veröffentlichte, gelang es ihm nachzuweisen, dass die sog. „Markgrafentafel“ von Hans Baldung Grien bereits 1930 in Staatsbesitz übergegangen war. Damit erregte er großes Aufsehen, plante doch das Land den Ankauf dieser millionenschweren Votivtafel.

Ungeachtet dieses Scoops waren Mertens wissenschaftliche Aufgeregtheiten oder gar Eitelkeiten fremd. Vielmehr prägten freundliche Gelassenheit seine Haltung, stilistische Eleganz seine Schriften und subtile Ironie seine Rede. Ungeachtet seiner sympathisierenden Überlegungen zum Freiraum der humanistischen Intellektuellen zwischen Gelehrsamkeit und Politik hat er nicht den Habitus des Gelehrten im Gehäuse gepflegt, sondern stets den lebendigen Austausch mit seinen Kolleginnen und Kollegen gepflegt, mit älteren und jüngeren, in seinem Schülerkreis und auch im großen interdisziplinären Zusammenhang. Von seiner Wertschätzung und andauernden wissenschaftliche Ausstrahlung zeugen zahlreiche Ehrungen und Preise. Aus Anlaß seines 70. Geburtstages widmeten ihm Freunde, Kollegen und Schüler ein Kolloquium und eine Publikation zu dem Thema „Humanisten edieren“. Die doppeldeutige Formulierung des Titels fängt das Grundanliegen von Mertens´ Forschungen ein: Erst die Beschäftigung mit der editorischen Tätigkeit als gelehrter Praxis der Humanisten und die methodengeleitete Erschließung von Humanistica ermöglichen den Zugang zur historischen Gelehrtenkultur und bilden damit die aktuellen Grundlagen für jede wissenschaftliche Auseinandersetzung.
Für die allermeisten kam der Tod von Dieter Mertens unerwartet, sie hatten gehofft, daß er seine Forschungen fortsetzen und zu einem Abschluß bringen könnte. Mit ihm verlieren die Mediävistik und Renaissanceforschung einen hochangesehenen Gelehrten. Und wer ihn kennenlernen durfte, trauert um einen großherzigen Menschen, einen geistreichen Gesprächspartner und intellektuell anregenden Redner.

Birgit Studt

Zwei Archivreferendare absolvieren derzeit ihre zweijährige fachliche Ausbildung an der Bayerischen Archivschule bei der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns:

http://www.stadtarchiv.augsburg.de/index.php?id=35028


KL

http://www.uni-salzburg.at/index.php?id=23266

http://www.shz.de/lokales/stormarner-tageblatt/mesch-gewinnt-stichwahl-id6854231.html

Freundlicher Hinweis H. Krahnke.

Die Monumenta Germaniae Historica suchen für ihr Institut in München zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen wissenschaftlichen Mitarbeiter/eine wissenschaftliche Mitarbeiterin mit ausgeprägten IT-Kenntnissen. Die Vergütung erfolgt nach E13 TV-L. Die Stelle ist auf zwei Jahre befristet.

Die Monumenta Germaniae Historica (MGH) sind eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung für die Geschichte des Mittelalters mit einem Schwerpunkt auf der Edition lateinischer Quellen. Als selbstständige Körperschaft des öffentlichen Rechts stehen sie unter der Rechtsaufsicht des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Das Institut der MGH ist zentral in München gelegen und befindet sich im Gebäude der Bayerischen Staatsbibliothek. Sämtliche Publikationen der MGH werden in einem digitalen Angebot (http://www.dmgh.de) bereitgestellt.

Die Hauptaufgabe der Stelleninhaberin/des Stelleninhabers wird in der Aufbereitung des Angebots der digitalen MGH für eine breite Nachnutzung der Editionstexte bestehen (Entwurf eines geeigneten TEI-XML-Schemas, Entwicklung von Skripten zur Konvertierung der dMGH-Rohdaten und Einrichtung eines Downloadservers mit komfortabler Nutzersteuerung).

Des weiteren soll auch (insbesondere im Zusammenhang mit den dMGH) an den elektronischen Angeboten der MGH und der Pflege der Webseiten mitgearbeitet werden.

Wir erwarten:
  • abgeschlossene Hochschulausbildung (Geschichtswissenschaft/Philologie oder Informatik/Computerlinguistik mit entsprechendem Interesse an Geisteswissenschaften)
  • gründliche Erfahrungen mit TEI-XML und gängigen XML-Technologien (Xpath, XSLT)
  • sehr gute Kenntnisse mindestens einer Skriptsprache (vorzugsweise Python)
  • Erfahrungen mit der Administration von Webservern (insbesondere in einer Windows-Umgebung)
  • Sicherheit im Umgang mit relationalen Datenbanken
Die MGH fördern aktiv die Gleichstellung von Frauen und Männern. Wegen der räumlichen Gegebenheiten ist die Stelle nur bedingt für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen geeignet. Bewerbungen behinderter Menschen werden im Rahmen der Regelungen des SGB IX bei gleicher Eignung vorrangig berücksichtigt.

Ihre Bewerbung mit aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Arbeitszeugnisse, einschlägige Qualifikationsnachweise) richten Sie bitte bis 31. Juli 2014 per E-Mail (zusammengefasst in einer PDF-Datei) an die Institutsdirektorin Prof. Dr. Martina Hartmann <Martina.Hartmann@mgh.de>.

Für Auskünfte steht Clemens Radl <clemens.radl@mgh.de> zur Vefügung.

Zu der Ausschreibung auf den Seiten der MGH.

 

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