http://www.nw.ch/de/aktuelles/amtsmitteilungen/?action=showinfo&info_id=6478
Während der routinemässigen Restaurierung eines Gerichtsprotokolls aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts fand die Restauratorin, die im Auftrag des Staatsarchivs arbeitet, ein fast vollständiges und gut erhaltenes Spiel mit 500-jährigen Jasskarten. Die Jasskarten waren in den Buchdeckeln versteckt und dienten der Verstärkung des Einbandes. Funde von mittelalterlichen Jasskarten sind selten.
(ML)

Während der routinemässigen Restaurierung eines Gerichtsprotokolls aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts fand die Restauratorin, die im Auftrag des Staatsarchivs arbeitet, ein fast vollständiges und gut erhaltenes Spiel mit 500-jährigen Jasskarten. Die Jasskarten waren in den Buchdeckeln versteckt und dienten der Verstärkung des Einbandes. Funde von mittelalterlichen Jasskarten sind selten.
(ML)

KlausGraf - am Mittwoch, 18. Mai 2011, 22:56 - Rubrik: Staatsarchive
JP (Gast) meinte am 2011/05/19 08:33:
ad Spielkartenfund
Mit Video: http://www.onz.ch/artikel/107143/
TJ (Gast) antwortete am 2011/05/19 08:59:
schön, aus unserem Wiener Fund wurde ja leider nix
Stefan Jäggi (Gast) meinte am 2011/05/20 15:03:
Spielkarten. nicht Jasskarten!
Natürlich handelt es sich bei diesem schönen Fund nicht um Jasskarten (das Jassen ist eine Spielform wohl aus dem 19. Jh., die in der Schweiz bis heute beliebt und sehr verbreitet ist), sondern um Spielkarten, mit denen in der Deutschschweiz in der frühen Neuzeit vor allem das "Kaiserspiel" betrieben wurde. Dass die Karten als "Jasskarten" bezeichnet werden liegt daran, dass die "Farben" (Eichel, Rosen, Schellen, Schilten) bei beiden Spielen identisch sind.