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Parteiarchive

"Die Vorarlberger Grünen haben dem Landesarchiv einen Großteil ihres Parteiarchivs als Dauerleihgabe übergeben. Ein entsprechender Leihvertrag wurde vor wenigen Wochen abgeschlossen.
Damit stehen der Öffentlichkeit nach den gültigen Benützungsbestimmungen des Landesarchivs Dokumente aus den Jahren 1989 bis 2000 zur freien Einsichtnahme zur Verfügung.
"Grüne Dokumente" im Landesarchiv

„Damit wollen wir die zeitgeschichtliche Forschung erleichtern“, erläutert Grünen- Sprecher Johannes Rauch den Zweck des Unterfangens. „Wir sind dem Landesarchiv dankbar für die Übernahme unseres Archivs, weil Interessierte damit einen einfacheren Zugang erhalten und weil die Materialien fachgerecht archiviert und gewartet werden.“
Der gläserenen Partei etwas näher

„Nach der Offenlegung der Einkommen der Abgeordneten sind wir mit diesem Schritt unserem Ziel der gläsernen Partei wieder ein Stück näher gekommen“, so Rauch abschließend."

Quelle: VoralbergOnline, 4.8.2011

PNV (Nationalistische Baskische Partei) erhält die Archive zurück die Franco beschlagnahmen liess.

El Pais hier:

//goo.gl/Bqqzg

//vierprinzen.blogspot.com/

//library.fes.de/gewerkschaftspresse/content/below/index.xml

Aus den Bereichen Bau, Holzverarbeitung, Metall, Druck, Dienstleistung, Nahrungsmittel, Leder, Tabak, Verkehr, Landarbeit und Bergbau sollen die wichtigsten Gewerkschaftszeitschriften digitalisiert und frei zugänglich ins Netz gestellt werden. Der Zeitraum soll sich von den Anfängen der deutschen Gewerkschaftsbewegung bis zum Jahr 1933 erstrecken. Berücksichtigt werden sollen die drei großen Ströme der deutschen Gewerkschaftsbewegung, die sich 1945 in einer überparteilichen Einheitsgewerkschaft vereinigt haben: liberale, christliche und „freie“ Gewerkschaften (sozialdemokratisch/sozialistisch). State of the art sollen die digitalisierten Periodika lokal, über Verbundstrukturen, die ZDB, EZB, das Portal digitalisierter Drucke und über die Virtuelle Fachbibliothek SOWIPORT unter dem Dach von VASCODA angeboten werden. Suchmaschinen sollen ferner die digitalisierten Quellen „finden“.

//library.fes.de/inhalt/digital/vogel/

"Diese Datenbank verzeichnet Veröffentlichungen, Pressemeldungen, Interviews, Reden usw. von Hans-Jochen Vogel seit 1950 bis heute und wird weiter ergänzt und fortgeführt.
Inzwischen sind bereits über 6000 Titel erfasst, die teilweise (meistens Pressedienste) auch als Volltexte im Internet eingesehen werden können. Bei allen anderen Publikationen ist ein Standort angegeben, wo diese Texte vorhanden sind: Bibliothek oder Archiv der Friedrich-Ebert-Stiftung bzw. der Bibliotheksverbund, der den jeweiligen Text nachweist."


//othes.univie.ac.at/12247/

Gangelmayer, Franz Josef (2010) Das Parteiarchivwesen der NSDAP. Rekonstruktionsversuch des Gauarchivs der NSDAP-Wien.
Dissertation, Universität Wien.

"Das Verhältnis des Nationalsozialismus zur Vergangenheit gestaltete sich sehr ambivalent. Während zur Legitimierung der NS-Herrschaft Parallelen zur deutschen Geschichte gezogen wurden, versuchten „geschichtsfeindliche Strömungen“ die junge „revolutionäre Bewegung“ als radikalen Neubeginn auszugeben. Während somit einige historische Ereignisse mystifiziert in das „parteitreue“ Geschichtsbild aufgenommen wurden, wurden andere Zeitgeschehen davon gänzlich ausgeklammert oder verklärt.

Eine besondere Stellung nahmen dabei die Parteiarchive der NSDAP ein, die nicht nur die Quellen für die parteiamtliche Geschichtsschreibung sammelten und verwahrten, sondern diese auch der Öffentlichkeit bei Ausstellungen präsentierten und sich infolgedessen als Dienststelle der Partei maßgeblich an der Propaganda beteiligten. Das Hauptarchiv der NSDAP in München und die 43 Gauarchive der einzelnen Gaue trugen mit Unterstützung der Bevölkerung und der Gestapo das für sie wichtig erscheinende Material zusammen. Während die Gauarchive mikrogeschichtlich die Vergangenheit und die politischen Aktionen der Nationalsozialisten in ihrem Gau akribisch festhalten und interpretieren sollten, versuchte das Hauptarchiv eine umfassende Parteigeschichte zu erstellen. Die dafür notwendigen Materialien erhielt es von den jeweiligen Gauarchiven, die quasi als verlängerter Arm des Hauptarchivs in ihrem Gau Archivalien zusammentrugen und nach München sandten.

Obwohl das Hauptarchiv einheitliche Richtlinien für den Aufbau und die Arbeitstätigkeiten der Gauarchive erließ, waren diese, je nach persönlichen Ambitionen der meist ehrenamtlichen Gauarchivleiter/innen, sehr unterschiedlich organisiert und aufgebaut. Allen gleich war jedoch der Versuch, die „gelebte Erinnerung“ emotional zu inszenieren, nach eigenen Richtlinien zu interpretieren und der Bevölkerung zu präsentieren. Somit geben die noch vorhandenen Unterlagen der Gauarchive heute einen wertvollen Einblick in das Selbstverständnis und die Selbstlegitimation der NSDAP."

//www.neues-deutschland.de/artikel/188305.retter-des-archivs.html

Zu seinen wohl größten Leistungen gehört, dass das Parteiarchiv der SED die Gefährdungen und Turbulenzen der Wende und Vereinigung unbeschadet überlebte und heute im Bundesarchiv der Forschung zur Verfügung steht.

Die Liste von Zeitungen der LINKEN wurde vom Archiv der Rosa Luxemburg Stiftung zum August 2010 aktualisiert. Sie enthält noch existierende und eingestellte Titel, aber nur die alphabetisch sortierten Namen und dazu die Orte, keine Adressen: PDF unter www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/ADS/Kleine_Zeitungen_der_LINKEN.pdf

//www.kas.de/wf/de/71.9060/

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
das Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung möchte Ihnen heute die neuesten "Archiv-Nachrichten", den elektronischen Newsletter des AdsD,
präsentieren.

Den Link zu unserer neuesten Ausgabe finden Sie hier:

//www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/news.htm


Zuschriften erreichen uns unter der Adresse archiv.auskunft@fes.de
oder unter Archiv.Webmaster@fes.de
Wir freuen uns über Ihr Interesse und sind dankbar für Anregungen oder
Kritik.


Archiv-Webmaster

Diplom-Arbeit über das "Wendler-Projekt" mit Preis ausgezeichnet

Im Fachbereich Informationswissenschaften wurde im Studiengang Archiv der FH Potsdam die Diplomarbeit von Marcel Ruhl zum Thema „Die Archivierung von Videoaufzeichnungen am Beispiel des „Wendler-Projektes“ im Archiv Demokratischer Sozialismus der Rosa-Luxemburg-Stiftung“ ausgezeichnet.
Prof. Dr. Hartmut Walberg stellt in seiner Laudatio fest, dass „das Thema über das konkrete Projekt und den Archivbestand hinaus von allgemeiner Bedeutung ist, da es sich – wie selten in Archiven außerhalb der Medienarchive – mit Multimediaobjekten befasst. Da Videorecorder und Videoaufzeichnungen zunehmend den digitalen Aufnahmetechniken gewichen sind und bereits als ‚historische Technologie’ und somit historische Daten aufzufassen sind, besteht hier in vielen Archiven unmittelbarer Handlungsbedarf.“ Ziel der Diplomarbeit war, für die im analogen Fernsehbereich verschiedener Sendeanstalten mitgeschnittenen bis zu 20
Jahre alten überwiegend Videoaufzeichnungen des Fernsehmannes Klaus Wendler im Archiv der Rosa-Luxemburg Stiftung Überlegungen zur Digitalisierung und Archivierung anzustellen und die Pilotphase des Digitalisierungsprojektes zu analysieren. Das Ergebnis der Arbeit ist ausgezeichnet und zeigt den hohen Reflexionsstand und die eingehenden archivwissenschaftlichen und technischen Fachkenntnisse des Autors. Alle Aspekte sind berücksichtigt: technische Grundlagen, Digitalisierung, Erschließung, Nutzung und rechtliche Aspekte des Urheber- und Nutzungsrechts. Gleichzeitig sind die Vorschläge anregend zur weiteren Beschäftigung mit dieser Thematik und zur Umsetzung dieses und gleich gelagerter Projekte.
//www.fh-potsdam.de/presse_archiv_2009.html?&no_cache=1&news_id=1670
//www.rosalux.de/cms/index.php?id=archiv

 

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