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Das Onlinelexikon Wikipedia kommt offensichtlich nicht zur Ruhe. Ein neuer Vorwurf lautet: Firmen-Lobbyistische Artikel in Wikipedia

Kritik an Wikipedia?
KlausGraf meinte am 2006/01/04 16:35:
Kritik nicht nachvollziehbar
Dieses Weblog ist ein Forum für archivische und verwandte Fragestellungen und hat sich bislang vor allem der Wikipedia unter dem Gesichtspunkt der Vermittlung archivischen Wissens gewidmet. Dies ist kein Forum für allgemeine Kritik an Wikipedia. Vor allem kann ich die Kritik nicht im geringsten nachvollziehen. Der Vorwurf, dass Wikipedia von Parfüm-Firmen unterstützt wird, ist absurd. Im Artikel
http://de.wikipedia.org/wiki/Parf%C3%BCm
lässt sich von den angeblichen Manipulationen nichts ausmachen, ebenso wenig auf der Diskussionsseite.

Im übrigen bitte ich darum, dass die Kommentarfunktion nicht abgeschaltet wird. 
ich (Gast) antwortete am 2006/01/04 17:05:
Was soll der Quatsch?
Wo bitte sind dort Manipulationen? 
schwalm.potsdam (Gast) antwortete am 2006/01/05 09:49:
Wikipedia
Wikipedia dient ohne Frage der Vermittlung von archivischen bzw. informationswissenschaftlichen Fragestellungen. Doch sollten aus meiner Sicht auch kritische Beiträge zu Onlinequellen, ob Wikipedia oder andere wie Virtual Library etc. ihren Weg in die Öffentlichkeit finden. Nur das schafft die in unserem Bereich notwendige Transparenz. Das Problem der inhaltlichen Probleme in Wikipedia (und anderen Quellen) sollte hier nicht ausgespart werden, um entsprechenden Nutzern auch eine objektive Sichtweise auf Onlinequellen zu bieten. Der kritische Blick auf analoge wie digitale Quellen ist für die Informationsbranche, ob Archivar, Bibliothekar, Dokumentar etc. unerläßlich. 
Wikipedianer (Gast) meinte am 2006/01/29 14:34:
Qualität und Seriösität der Wikipedia lässt stetig nach
Während die Wikipedia vor 2 Jahren noch überall hoch gepriesen und promotet wurde, wird heute immer mehr Kritik an der freien Online-Enzyklopädie laut. Abgesehen von ihrer völligen Ungeeignetheit sie als Hilfe bei akademischen Arbeitne zu verwenden, lässt ihre Seriösität immer mehr nach. Während es Anfangs strikte Regeln gab, was aufgenommen wird und was nicht, werden diese jetzt immer mehr aufgeweicht.
Ich möchte dies am Beispiel der Vereinsartikel erläutern:
Ursprünglich galten nur Vereine mit eindeutig überregionaler Bedeutung als enzyklopädiewürdig und wurden aufgenommen (z.B. der 1.FC Bayern München), Artikel zu kleineren Vereinen wurden grundsätzlich gelöscht. Dann wurden Artikel über einzelne Feuerwehren angelegt, die zwar zur Löschung vorgeschlagen, dennoch behalten wurden.
Inzwischen gibt es genaue Regelungen welche Feuerwehren aufgenommen werden sollen und welche nicht, die die Vereinsregelung umlaufen. An diese Regeln hält sich aber ohnehin niemand, so dass JEDE Feuerwehr sich inzwischen mit einem Artikel in der Wikipedia verewigen kann (Tipp an alle Feuerwehren: Das ist eine gute Möglichkeit zur Öffentlichkeitsarbeit!) - diese werden wohl zwar zur Löschung vorgeschlagen, dann aber vehement verteidigt und letztlich behalten.

Dieses Beispiel lässt sich auf fast alle Sachverhalte übertragen, so dass die Wikipedia dem Titel der Enzyklopädie nicht mehr gerecht wird. Es handelt sich vielmehr um eine Sammlung von wahl- und sinnlos zusammengetragenem Wissen, bei der Quanität der Qualität und Seriösität vorangestellt wird. 
 

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