http://epub.oeaw.ac.at/oa/
Dass die ÖAW mehr für OA tun will, ist überfällig. Leider sind nur sehr wenige Inhalte (nur 40 Monographien) OA verfügbar. Noch nicht einmal die wichtigen Handschriftenkataloge stehen zur Verfügung.
Pauser gibt im VÖBBLOG den nicht funktionierenden Link einer Pressemeldung an. Seinem Beitrag entnehme ich: "
Seit 2006 betreibt die ÖAW über ihren Verlag das institutionelle Repositorium EPUB.OEAW, das sich mit seinen rund 20.000 frei zugänglichen Dokumenten auch international sehen lassen kann." Eigenartig, dass man von den 20.000 Dokumenten so gar nichts mitbekommt, denn eine Eingrenzung auf allgemein zugängliche Dokumente ist nicht vorgesehen. Auch in den Trefferlisten (die Trefferzahl wird verschwiegen) wird OA nicht vermerkt. Man muss also jede einzelne Publikation aufrufen. Ein ordentliches IR sieht anders aus.
"Die ÖAW stellt die Infrastruktur EPUB.OEAW zur Verfügung und garantiert – entsprechend internationalen Gepflogenheiten – eine mindestens 10-jährige Speicherdauer der Daten und Forschungsergebnisse sowie entsprechende Qualitätssicherung für die Daten durch Crossref, Portico, ÖNB und ISO." Mit welchem Recht nimmt die ÖAW an, dass OA bedeutet, dass Inhalte nur zeitlich befristet zur Verfügung stehen? Die Berliner Erklärung sagt etwas anderes.
Fazit: Die ÖAW spuckt große Töne, ist aber in Sachen OA kein Musterknabe. Und Josef Pauser schreibt einfach nach, was sie verkündet.
Dass die ÖAW mehr für OA tun will, ist überfällig. Leider sind nur sehr wenige Inhalte (nur 40 Monographien) OA verfügbar. Noch nicht einmal die wichtigen Handschriftenkataloge stehen zur Verfügung.
Pauser gibt im VÖBBLOG den nicht funktionierenden Link einer Pressemeldung an. Seinem Beitrag entnehme ich: "
Seit 2006 betreibt die ÖAW über ihren Verlag das institutionelle Repositorium EPUB.OEAW, das sich mit seinen rund 20.000 frei zugänglichen Dokumenten auch international sehen lassen kann." Eigenartig, dass man von den 20.000 Dokumenten so gar nichts mitbekommt, denn eine Eingrenzung auf allgemein zugängliche Dokumente ist nicht vorgesehen. Auch in den Trefferlisten (die Trefferzahl wird verschwiegen) wird OA nicht vermerkt. Man muss also jede einzelne Publikation aufrufen. Ein ordentliches IR sieht anders aus.
"Die ÖAW stellt die Infrastruktur EPUB.OEAW zur Verfügung und garantiert – entsprechend internationalen Gepflogenheiten – eine mindestens 10-jährige Speicherdauer der Daten und Forschungsergebnisse sowie entsprechende Qualitätssicherung für die Daten durch Crossref, Portico, ÖNB und ISO." Mit welchem Recht nimmt die ÖAW an, dass OA bedeutet, dass Inhalte nur zeitlich befristet zur Verfügung stehen? Die Berliner Erklärung sagt etwas anderes.
Fazit: Die ÖAW spuckt große Töne, ist aber in Sachen OA kein Musterknabe. Und Josef Pauser schreibt einfach nach, was sie verkündet.
KlausGraf - am Sonntag, 20. November 2011, 16:45 - Rubrik: Open Access
MN (Gast) meinte am 2011/11/20 17:56:
âd Link
bloss ein Tippfehler:http://www.oeaw.ac.at/shared/news/2011/press_inf_20111118.html
(mit l am Ende)
Peter (Gast) meinte am 2011/11/20 22:55:
akuter Handlungsbedarf
Das die wichtigsten Handschriftenkataloge nicht zur Verfügung stehen ist ein Missstand der schnellstens behoben werden sollte"...auch international sehen lassen kann" betrachtet man den aktuellen Stand ist das ja purer Hohn...
Mit besten Grüßen Peter Rohrmeier