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Open Access

Aus österreichischer Sicht:

http://www.oana.at/checklist-oa-journals/

Ein neues überflüssiges Toll-Access-Projekt:

"The Library is happy to announce the first of its annual 'Virtual Issues'. Each will comprise a retrospective gathering of key articles in a particular field that have appeared in the pages of The Library since the journal’s first appearance. These will be chosen by a guest editor, who will also supply an editorial reflecting on the field, its history, and its prospects, here and beyond. This virtual issue is available, free of charge to any interested reader, on this page. The articles will remain freely available for three months, but the editorial permanently. "

http://www.oxfordjournals.org/our_journals/libraj/the_library_on_incunabula.html

Richard Poynder arbeitet an einer größeren Studie zu dark deposits und dem Eprint button und hat dazu den Verantwortlichen der Universität von Minho in Portugal befragt.

http://poynder.blogspot.co.uk/2015/03/open-access-and-request-eprint-button-q.html

Nur etwa 80 % des Repositoriums sind frei zugänglich, der Rest sind dark deposits.

Gegenüber einer Studie von 2010 haben sich die sehr niedrigen Antwortraten beim Request-Button nicht erhöht: "In 2014 we had a global response rate of around 23%, with 21% sending the requested documents and 2% denying the request." Der Verantwortliche führt dies auf die Problemlage bei Dissertationen zurück, bei denen der Kontakt zum Autor häufig fehlschlägt.

Meine eigenen wiederholten kritischen Beiträge zu dark deposits und zum Button werden von Poynder nicht erwähnt, also mach ich das:

http://archiv.twoday.net/search?q=eprint+button

Die Arbeitsgruppe Forschungsdaten in der Schwerpunktinitiative „Digitale Information“ der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen hat ihr Positionspapier "Research Data at Your Fingertips" veröffentlicht:

http://www.allianzinitiative.de/fileadmin/user_upload/redakteur/2015_Positionspapier_AG_Forschungsdaten.pdf

Ein lesenswerter Beitrag:

http://blogs.lse.ac.uk/impactofsocialsciences/2015/03/18/beyond-bealls-list-predatory-publishers/

#beall

Nach der Sondernummer im letzten Jahr mit Bibliothekartagsbeiträgen ist jetzt die erste reguläre Nummer mit 4 Beiträgen, 2 Rezensionen, 2 Tagungsberichten und 4 Meldungen aus dem VDB online.

https://www.o-bib.de/issue/view/2015H1/showToc

Der thematische Vergleich mit der "Informationspraxis"

http://archiv.twoday.net/stories/1022396779/

fällt zu deren Gunsten aus.

Alle vier Fachbeiträge in o-bib sind (selbstverständlich unkritische) Selbstdarstellungen:

Zwei kommen aus der Deutschen Nationalbibliothek (Inhaltserschließung und Geokoordinaten)

Christoph Mackert stellt einmal mehr die deutschen Handschriftenzentren vor.

Der Umgang mit Article Processing Charges von OA-Journals wird nur aus der Sicht der Max-Planck-Gesellschaft beleuchtet.

Eine Kommentiermöglichkeit existiert nicht, es wird noch nicht einmal eine Korrespondenz-Mail angegeben.

Von Bernhard Milt 1940

http://www.ngzh.ch/archiv/1940_85/85_3-4/85_47.pdf

Zu dem dort genannten Johann Stocker siehe
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/4798/ (Anm. 37)
http://archiv.twoday.net/stories/129656411/

Die Vierteljahrsschrift der naturforschenden Gesellschaft in Zürich wurde digitalisiert und ist kostenlos online verfügbar unter:

http://www.ngzh.ch/publikationen (mit Volltextsuche)

http://www.degruyter.com/view/j/jbla

Open Access von 1 (1964) bis heute.

Die Uni Kassel ist mit einer restriktiven Interpretation bei der Nutzung der OA-Komponente konfrontiert:

"Da wir die Handreichung zu OA-Rechten auf www.nationallizenzen.de bisher anders interpretiert hatten und uns bei der Einstellung von Zweitveröffentlichungen auf die Tabelle verlassen haben, stehen wir nun vor der Frage, wie wir künftig damit umgehen sollen. Gelten die Informationen der TIB auch für AL und NL anderer verhandlungsführender Bibliotheken? Offenbar gibt es hier noch rechtliche Graubereiche, die nicht eindeutig geklärt sind. Da uns die Thematik inzwischen eher undurchsichtig erscheint, überlegen wir, Zweitveröffentlichungen nur noch aufgrund der Verlags-Policies vorzunehmen und die OA-Rechte aus AL und NL nicht mehr zu nutzen."
https://lists.fu-berlin.de/pipermail/ipoa-forum/2015-March/msg00013.html

Das liegt auf einer Linie mit meinen Feststellungen zur OA-Komponente als "Flop":

http://archiv.twoday.net/stories/1022220413/

http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=35887

Leider weist das DOAB nur Bücher nach, die unter einer CC-Lizenz stehen (derzeit nur 2770).

"All books in DOAB have a full OA license, making them ‘free to share’. The books in the OAPEN Library that are only ‘free to read’ are not listed in DOAB."
http://www.doabooks.org/doab?func=loadTemplate&template=faq&uiLanguage=en#relationOAPEN

Daher ist es als Nachweiswerkzeug nur von sehr geringem Wert, da die allermeisten OA-Bücher lediglich den "gratis Open Access" bedienen. So wichtig mir libre OA auch ist - Nachweis-Tools sollten immer auch "delayed OA" und gratis OA umfassen.


 

twoday.net AGB

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