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Open Access

http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0070-pub-27523182 (UB Bielefeld)

Diskussionsmöglichkeit:

http://www.publikationssystem.de/

Einige Notizen zu dieser wichtigen Stellungnahme

4.3 Wählbarkeit ist aus meiner Sicht problematisch

S. 26: "Eine Selektion von nicht mehr weiter zu archivierenden Publikationen findet zu
einem späteren Zeitpunkt statt, an dem sicher festgestellt werden kann, dass sich
die Nutzung erschöpft hat, also kein weiteres Interesse mehr besteht." Das ist Unsinn. Die Gesetzgeber haben über das Pflichtexemplar eine Entscheidung für die komplette Archivierung des gedruckten geistigen Outputs (im jeweiligen Sprengel) getroffen.

5.1 Preise und Kosten "Die in abbestellten Medien publizierten Forschungsergebnisse sind für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über den Bibliothekszugriff nicht
mehr zugänglich." Wir haben eine gut funktionierende Fernleihe!

Die Kritik am Mengenwachstum ist elitär.

S. 41 Anm. 27 Optionaler OA ist bekannt als hybrider OA!

S. 42 Goldener OA mit PCs bei ressourcenschwache Einrichtungen: Und was ist mit nicht angebundenen WissenschaftlerInnen?

Was mir fehlt: Thematisierung der Sprachbarriere:

Klaus Graf: Open-Access und die Sprachbarriere der Wissenschaft. In: Archivalia vom 25. Dezember 2011
http://archiv.twoday.net/stories/59211934/

Ebenso: Nachnutzung von Forschungsergebnissen. Kollaboration (Modell Wikipedia).

Das Papier ist voller unbelegter Behauptungen (z.B. zum predatory OA). Es befürwortet OA, aber nicht mutig und zukunftsweisend, sondern mit allerlei unnötigen Kautelen. Der Qualitäts-Fetisch lässt grüßen.

Die Empfehlungen sind aus meiner Sicht wenig wert.

http://oaspa.org/growth-of-oa-only-journals-using-a-cc-by-license/

PLoS ist nicht Mitglied von OASPA.

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/948994387/
http://jlsc-pub.org/jlsc/vol1/iss1/5/


23 Organisationen potestieren gegen die Elsevier-Policy, die aus ihrer Sicht Open Access behindert:

http://www.sparc.arl.org/news/new-policy-elsevier-impedes-open-access-and-sharing

Siehe hier
http://archiv.twoday.net/stories/1022427720/

Update:
https://schneeschmelze.wordpress.com/2015/05/22/aus-der-schonen-neuen-elsevier-welt/

http://scienceblogs.com/confessions/2015/05/21/elseviers-new-sharing-policy-a-step-in-the-wrong-direction/ (Links)


Kürzlich hat Freidok seine Adressen umgestellt, aber wenigstens Weiterleitungen von den alten URLs eingerichtet. Nicht so die UB Frankfurt, die mich nun zwingt, etliche Adressen in meiner Publikationsliste

http://archiv.twoday.net/stories/4974627/

zu ändern, da ich auf die dumme Idee gekommen war, den Germanistik-Server für einige meiner Publikationen zu nutzen. Es gab damals noch keine URNs auf dem Server, aber man durfte doch dem Eindruck vertrauen, dass die mit "Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende URL:" angekündigte einzige Adresse dauerhaft sein würde. Pustekuchen!

Dauerhafte Adressen sind für Open Access essentiell. Wissenschaftler, die ihre Lesezeichen bei den eigenen Publikationen ändern müssen (ohne Not!), erleben den grünen Weg von Open Access nicht unbedingt positiv. Die Uni Frankfurt schlägt somit Open Access ins Gesicht.

Angesichts der Inkompetenz der Repositorienbetreiber kann nur geraten werden, ausschließlich URNs oder DOIs oder andere Permanentlinks zu verwenden, auch wenn der Hochschulschriftenserver per URL oder Zitierempfehlung eine bequemere Alternative vorgibt.

Anders als

https://www.freidok.uni-freiburg.de/data/8758

lässt

http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:25-opus-87584

nicht die Provenienz (Uni Freiburg) des Eprints erkennen und man muss hoffen, dass der Resolver-Server der DNB funktioniert (er fiel schon mehrfach aus). Trotzdem ist der URN vorzuziehen.

Hochschulschriftenserver sollten selbstverständlich Weiterleitungen von den früheren Adressen einrichten - IMMER. Und da Studierende überfordert sind, wenn sie mehrere dauerhafte oder dauerhaft erscheinende Links angeboten bekommen, sollte man in die Zitierempfehlung nur eine einzige dauerhafte Adresse schreiben.

Beispiel:

http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-139551

edocs_frankfurt

Und heute: http://edocs.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2007/3907/

Pressemitteilung:
http://www.berlin.de/sen/bjw/service/presse/pressearchiv-2015/pressemitteilung.313819.php

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft: Open-Access-Strategie für Berlin: wissenschaftliche Publikationen für jedermann zugänglich und nutzbar machen (Mitteilung des Abgeordnetenhauses von Berlin, Dez. 2014)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/DruckSachen/d17-2024.pdf

Mehr via
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/AHAB/

erweiterte Suche:
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/AHAB/servlet.starweb?path=AHAB/lissh.web
Schlagwörter: OPEN-ACCESS-PUBLIKATION; OPEN-ACCESS-VERÖFFENTLICHUNG; OPEN ACCESS; OPEN-ACCESS-BEWEGUNG

Archivalia hatte Juni 2014 bereits gemeldet:
Land Berlin will Open Access fördern
http://archiv.twoday.net/stories/894830842/

Im Volltext bei http://edoc.unibas.ch/ (nach beat jenny suchen!)

Leider nicht die Zimmern-Monographie. Aber für die Humanismus-Forschung von großem Wert!

Aber kein "Mandat", nur eine Empfehlung:

http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=36722

"Im Rahmen eines Pilotprojektes werden auf dieser Online-Plattform herausragende Dissertationen und Publikationen von advanced talents aus den geisteswissenschaftlichen Fächern der Universität zu Köln und der Ludwig-Maximilians-Universität München in unterschiedlichen Formaten im Open Access unter der Lizenz CC‑BY 4.0 publiziert."

http://www.humanities-map.net/

Was soll das? Wir brauchen Open Access für alle Dissertationen!


Schwäbisch Gmünd. "Freitag, 8. Mai 2015, 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr, Rathaus - Großer Sitzungssaal
Von der Vormärz-Presse zum Internet - mit Open Access ins digitale Zeitalter
Vortrag von Dr. Klaus Graf (Aachen)

Trotz Zensur und obrigkeitlicher Unterdrückung bedeutete die Tagespresse für die Bürgerinnen und Bürger des deutschen Vormärz die Verheißung politischer Partizipation, sie eröffnete ein Forum für Debatten. Der Schritt des Stadtarchivs Schwäbisch Gmünd, die jüngste Veröffentlichung (von Gerd Noetzel über die Vormärz-Presse) erstmals als Online-Publikation unter freier Lizenz ("Open Access") zu publizieren, soll zum Anlass genommen werden, mit "digitaler Brille" auf die historischen Presseerzeugnisse zurückzublicken und zugleich - in die Zukunft gewandt - die Chancen von Open Access auch für die lokal- und regionalgeschichtlichen Publikationen darzulegen.

gleichzeitig: Vorstellung der Veröffentlichung des Stadtarchivs Nr. 13
Gerd Noetzel, Obrigkeit und Bürger, politische Kräfte und Armutsprobleme in Gmünd, „Fabrikort“ und Oberamtsstadt im Königreich Württemberg. Aus der Lokalpresse im Vormärz bis nach 1848, Schwäbisch Gmünd 2015
(www.schwaebisch-gmuend.de/stadtarchiv/veroeffentlichungen)

Bitte geben Sie im Stadtarchiv Bescheid, mit wie vielen Personen Sie teilnehmen (stadtarchiv@schwaebisch-gmuend.de; Tel.: 07171/603-4150)."

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/1022396282/


Deutliche Worte findet Kevin Smith:

http://blogs.library.duke.edu/scholcomm/2015/05/04/stepping-back-from-sharing/#comment-212085

Auch Harnad ist wenig angetan:

http://openaccess.eprints.org/index.php?/archives/1150-Elsevier-updates-its-article-sharing-policies,-perspectives-and-services.html

Nancy Sims:

http://blog.lib.umn.edu/copyrightlibn/2015/05/get-it-in-writing-elsevier-policy-changes.html

Zu erinnern ist in Sachen grüner Open Access:

Er ist OA von Verlegers Gnaden. Die Verlage können in Sachen Open Access jederzeit zurückrudern.

Er hat ein Formatproblem und ist daher für viele Geisteswissenschaftler unattraktiv, da ein seitengenaues exaktes Zitieren nicht möglich ist.

Er hat ein Zeitproblem, da die Embargos die aktuellen Informationsbedürfnisse nicht befriedigen.

***

Elseviers Sündenregister HIER

http://archiv.twoday.net/search?q=elsevier

Update:
http://archiv.twoday.net/stories/1022435579/


 

twoday.net AGB

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