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Open Access

Fragt Werner Tannhof von der HSU:

http://wp.ub.hsu-hh.de/18112/wird-durch-kostenlose-literaturbeschaffung-im-open-access-fernleihe-zum-auslaufmodell/

Er weist auf einen Beitrag über Google Scholar und Discovery-Systeme hin:

http://musingsaboutlibrarianship.blogspot.de/2015/07/5-things-google-scholar-does-better.html#.VeeJgxG8MXA

Siehe auch

http://archiv.twoday.net/stories/1022470752/

http://www.theatlantic.com/technology/archive/2015/08/english-universal-language-science-research/400919/

Newton’s Principia Mathematica was written in Latin; Einstein’s first influential papers were written in German; Marie Curie’s work was published in French. Yet today, most scientific research around the world is published in a single language, English.

Adam Huttner fragt, was verloren geht, wenn internationale Wissenschaft fast nur noch auf Englisch publiziert wird.

Zum Thema siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/1022439758/
+
Klaus Graf: Open-Access und die Sprachenbarriere der Wissenschaft. In: Archivalia vom 25. Dezember 2011
http://archiv.twoday.net/stories/59211934/

Glückwunsch an Christian Gutknecht, der zeigt, dass die riesigen Zahlungen an Elsevier & Co. gut zum Einstieg in Gold Open Access genutzt werden könnten.

http://wisspub.net/2015/08/29/zahlungen-der-eth-zuerich-an-elsevier-springer-und-wiley-nun-oeffentlich/


Ratzfatz hat man eigene Arbeiten auf Academia.edu oder ResearchGate hochgeladen, aber das sind kommerzielle Unternehmungen, die keine dauerhafte Zugänglichkeit versprechen und bei denen PDFs nur für Mitglieder herunterladbar sind.
Wer sich bei Freidok durch die Anmeldung eines Dokuments gequält hat (inzwischen sind es mehrere Seiten, was ärgerlich ist, wenn man von der Schlagwortvergabe zum Abstract zurückspringen muss), weiß, dass Harnads "few keystrokes" allzu optimistisch gedacht sind.

Seit 2007 bin ich - als Lehrbeauftragter der Universität Freiburg im Breisgau - "Kunde" von Freidok. Die Bibliothek hat von Anfang an keinen Zweifel daran gelassen, dass man als Lehrbeauftragter nicht damit rechnen kann, einen Scanservice wie ein renommierter Professor geboten zu bekommen.

Nun gibt es Ärger mit Freidok Plus. 2007 hatte ich mühsam einen Pauschalvertrag mit der Bibliothek (aus Anlass von

http://web.archive.org/web/20071027110753/http://bibliotheksrecht.blog.de/2007/09/03/s_137_l_urhg_und_die_rolle_der_bibliothe~2915206 )

samt Schriftenverzeichnis ausgehandelt, wobei die Kündigungsmöglichkeit gestrichen wurde. Nun wollte man diesen nicht mehr anerkennen, da man für Freidok Plus neue Verträge entwickelt hat. Mein Hinweis Pacta sunt servanda verfing zunächst nicht, aber heute erreichte mich die Nachricht, man wolle wenigstens die seinerzeitig im Anhang angeführten Publikationen einstellen. Aber der Vertrag erfasste alle Publikationen, die ich elektronisch einbringe! Das wird hoffentlich noch geklärt werden.

Die Freischaltung dauerte immer ein paar Tage. In einem Fall wurde zunächst nicht freigeschaltet und erst nach Nachfrage mitgeteilt, dass das Dokument zu neu sei, da aus dem laufenden Jahr. Erst als ich darauf bestand, dass ich der Rechteinhaber sei, wurde es freigeschaltet.

Gestaltete sich mein Kontakt mit der Freidok-Administration in den letzten acht Jahren nie erfreulich, so ist noch ärgerlicher für die Allgemeinheit die Art und Weise, wie Freidok mit den dauerhaften (??) Links umgeht.

Mein erstes Freidok-Dokument publizierte ich im November 2007:

http://archiv.twoday.net/stories/4430353/

Damals hieß es:

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-34599
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/3459/

Anders als bei dem Frankfurter Germanistik-Server Gindok

http://archiv.twoday.net/stories/1022435578/

funktionieren die alten Adressen noch - nur wie lange? Da die URLs geändert wurden, muss ich über 60 Links

https://www.freidok.uni-freiburg.de/pers/11733

in meiner Publikationsliste

http://archiv.twoday.net/stories/4974627/

auf URN umbiegen, die jetzt als einzige Zitierempfehlung erscheint. Bei den beiden neuen Dokumenten in Freidok Plus heißt es aber:

Bitte zitieren Sie die Publikation mit diesem Identifikator:
DOI: 10.6094/UNIFR/10188

Die URL ist nur unten mit einem anklickbaren Link unterlegt.

http://dx.doi.org/10.6094/UNIFR/10188

Ich darf mir also überlegen, ob ich in Publikationen meine neuen Freidok-Eprints nach DOI oder wie die älteren nach URN zitiere.

Bis auf den angenehmen Kontakt mit der UB Heidelberg (Artdok) sind meine Erfahrungen mit Repositorien, bei denen mehrere Arbeiten von mir sichtbar sind, nicht motivierend. Außer Freidok betrifft das Gindok (UB Frankfurt), wo z.B. die Freischaltung eines Beitrags über 2 Wochen oder länger gedauert hat (November 2011: "Herr [...] ist momentan mit Prüfungen beschäftigt, wird sich dann aber ab Dezember darum kümmern.")

Eine Willkommens-Kultur bei Repositorien sehe ich nur teilweise. Trotzdem plädiere ich dafür, beim Selbstarchivieren nicht (nur) auf Academia.edu etc. zu setzen, sondern Open-Access-Repositorien zu nutzen und die dort gebotenen Permalinks (DOI/URN).

Heft 2 des 68. Jahrgangs (2015) der Mitteilungen der Vereinigung Öster­rei­chi­scher Bibliothekarinnen und Bibliothekare ist ab sofort online über Phaidra zugänglich.

https://phaidra.univie.ac.at/detail_object/o:406866

Zwei Beiträge thematisieren Open Access:

Nora Schmidt: Goldener, Grüner und „Anderer“ Weg zu Open Access: Statistiken für Öster­reich

Otto Oberhauser: Open Access – Ganz, teil­weise oder gar nicht: Wie offen ist der Zugang zu den deutsch­spra­chi­gen Zeitschriften für Bibliothek und Information?

Übrigens ist "Biblos" der ÖNB seit 2014 kostenlos zugänglich:

http://www.onb.ac.at/about/23194.htm

Mein Beitrag 2006 zur OA-Heuchelei:

http://archiv.twoday.net/stories/573860379/

Wirklich befriedigend ist die Lage nicht, auch wenn Oberhauser anderer Ansicht ist.

Via
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=37766

http://www.ub.uni-dortmund.de/listen/inetbib/msg56226.html


http://officeforscholarlycommunicationharvardlibrary.createsend.com/t/ViewEmailArchive/t/3DED6F79AEC35BD0/C67FD2F38AC4859C/

kündigt die Teilnahme des Harvard-Repositoriums DASH an drei Services an.

http://onerepo.net/ (Metasuche über Repositorien, noch keine Konkurrenz für BASE)

https://osf.io/share/? (Feeds für Repositorien)

http://search.ndltd.org/ (E-Dissertationen)

http://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/fbbw/index

Bisher im Netz nur Bd. 1 (1974). Leider gibt es eine Moving Wall von 3 Jahren.

http://www.zbw-mediatalk.eu/2015/08/figshare-gebt-uns-allen-euren-wissenschaftlichen-output/

Ergebnisse einer kleinen Umfrage, anonymisierte Antworten von 8 Bibliotheken:

http://lists.spline.inf.fu-berlin.de/pipermail/ipoa_forum/2015-August/001459.html

 

twoday.net AGB

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