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Open Access

http://archiv.twoday.net/stories/453143519/ (August 2013) schrieb ich, dass das geplante Open-Access-Mega-Journal "Open Library of Humanities" auch nicht-englische Beiträge aufnehmen würde. Ich bezog mich auf Interview-Aussagen von Caroline Edwards:

"Es sind einige Herausgeber von Zeitschriften auf der Suche nach einer größeren Verbreitungsmöglichkeit ihrer Artikel zu uns gekommen, die nicht auf Englisch publizieren. Sie waren sehr besorgt darüber, dass Englisch die lingua franca auch in den Humanities wird, ähnlich wie in den Naturwissenschaften. Wir suchen nun nach Möglichkeiten, wie wir diesen Zeitschriften einen Platz bieten können. Vielleicht gibt es Möglichkeiten Artikel zu übersetzen, Abstracts, Titel etc. werden natürlich auf Englisch sein.

Ich persönlich arbeite mit deutscher Philosophie, und denke mir: Wenn etwas auf Deutsch erscheint, möchte ich das wissen. Auch wenn mein Deutsch nicht so gut sein sollte, will ich darauf zugreifen können, es vielleicht selbst übersetzen oder von jemand anderem übersetzen lassen. Deshalb ist es essenziell, dass wir Artikel in einer Vielzahl an Sprachen veröffentlichen. "

Immer wieder beklage ich die mangelnde Berücksichtigung der Sprachbarriere der Wissenschaft bei Open Access:

http://archiv.twoday.net/stories/1022388825/

Artikel können eingereicht werden:

https://oaopenaccess.wordpress.com/2015/01/30/open-library-of-humanities-update-part-1-now-accepting-submissions-religious-studies-and-theology-editors-in-place/

ABER es heißt jetzt auf

https://submit.openlibhums.org/about/submissions

Submissions must be made in English.

Darauf haben wir so lange gewartet? Nach dem ganzen hohlen Gelaber über die Wichtigkeit nicht-.englischer Forschung nun das?? WTF!!!

Update: I appreciate the changing of the policy! See comment.


http://www.nomos-shop.de/leuchtturm.aspx?toc=335

http://mtak.hu/index_en.php?name=v_5_5

Ausgesprochen wirksam zu sein scheint das Funder Mandate, das viele geisteswissenschaftliche Publikationen in das Repositorium REAL-OTKA spült.

Beispiel: Ein ganzes Urkundenbuch (Diplomatarium comitum terrestrium Crisiensium 1274-1439) mit lateinischen Dokumenten und (auch) englischem Bgeleittext:

http://real.mtak.hu/20600/1/Diplomatarium%20Comitum-ebook.pdf

Es gibt auch viele Beiträge in westlichen Sprachen. Ob in REAL-EOD etwas Deutschsprachiges vorhanden ist, vermag ich nicht zu sagen.

Nachtrag: http://real-eod.mtak.hu/1135/ sind Semmelweis' Gesammelte Werke, aber als Kopie aus dem Internet Archive.

Linkdossier von

http://gid.hypotheses.org/1185

Aus meiner Sicht muss der Aushöhlung der Wissenschaftssprache Deutsch (und der anderer europäischer Sprachen) entgegengewirkt werden. Dass die Sprachbarrieren zum Kern der Wissenschaftskommunikation und damit auch zu Open Access gehören, habe ich bereits mehrfach betont.

Klaus Graf: Open-Access und die Sprachbarriere der Wissenschaft. In: Archivalia vom 25. Dezember 2011
http://archiv.twoday.net/stories/59211934/

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/894825703/

http://skriptorium.blog.de/2015/01/20/hirschi-spoerhase-zukunft-geisteswissenschaftlichen-buches-19993090/

Steinhauer referiert und kommentiert.

"In einem lesenswerten Beitrag in Heft Nr. 788 der Zeitschrift Merkur machen sich Caspar Hirschi und Carlos Spoerhase Gedanken über die Zukunft des geisteswissenschaftlichen Buches. [...]

Es kann durchaus sein, dass kleinere Formate wie Blogs und kurze Arbeitspapiere eine halbherzige Buchpublikation, der sicher auch Hirschi und Spoerhase keine Träne nachweinen werden, ersetzen kann. Sehr ernsthaft nachdenken sollte man auch über die Dissertation, die in nicht wenigen Fällen nur eine umständlich verpackte und aufgeblähte These ist. 100 Seiten, originell und gut und elektronisch, können auch reichen. Dafür sollte man lieber bei der Habilitation die große Monographie verbindlich fordern. Hier besteht nämlich im Gegensatz zum Promotionswesen die begründete Hoffnung auf weniger Bücher in höherer Qualität."

"Ich strenge zurzeit einen
Rekurs beim Genfer Verwaltungsgericht gegen die
Universität Genf an. Die Universität Genf soll offenlegen, wieviel
Geld sie an die Verlage Elsevier, Springer und Wiley bezahlt. Ich halte dies für einen wichtigen Schritt hin zu Open Access.
Nach
der postiven Empfehlung des Genfer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten die Daten offenzulgen, verweigert mir der Rektor der Universität Genf die
Akteneinsicht allerdings weiterhin. Offenbar ist die Angst von den Verlagen
verklagt zu gross.
Über finanzielle Unterstützung für
die Anwaltskosten würde ich mich sehr freuen. Über wemakeit kann auch
anonym gespendet werden.
https://wemakeit.com/projects/transparenz-bei-bibliotheken?locale=de
freundliche Grüsse
Christian Gutknecht " (INETBIB)

http://infobib.de/2015/01/14/welche-artikel-sollten-geschrieben-werden/ gibt Themenvorschläge für Artikel.

Aber es fehlt an Autoren, und solange alle abwarten, was denn da zu sehen sein wird, geht es keinen Zentimeter voran. Der Gründungsklüngel kommuniziert nicht mit dem Beirat, die Liste der Mailinglistenbeiträge steht unverändert bei zwei.

Meine Position:

http://archiv.twoday.net/stories/1022375076/

LIBREAS-Redaktionsmitglied Karsten Schuldt griff mich daraufhin massiv persönlich an (siehe Kommentar zu dem Beitrag). Wenn ich seine Aussagen vom 23.12. richtig interpretiere, gab es damals ganze zwei Artikel, wobei der zweite redaktionell nicht bearbeitet war. Das könne auch Monate dauern.

Das Ganze mutet im Gegensatz zu den anderen OA-Zeitschriften, die in die Gänge kamen, extrem unprofessionell an. Ich habe auch keine Lust, einen Beitrag einzureichen, wenn ich Monate auf die Freischaltung warten muss.

Ulrich Herb sieht ihn (zu?) kritisch:

http://www.scinoptica.com/pages/topics/systemerhaltend-der-niederlaendische-open-access-deal-mit-springer.php

Leider nur acht.

http://blogs.getty.edu/iris/museum-catalogues-from-eight-institutions-you-can-now-read-online/


Nun ist auch dieser Band online:

https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/vuf/issue/view/1852/showToc

Jüngster Band ist derzeit Bd. 67 (2007) zu den Konzilien von Pisa (1409), Konstanz (1414 – 1418) und Basel (1431 – 1449).

 

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