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Open Access

http://open-access.net/

Erbärmlich, dass man nicht daran gedacht hat (oder dass es den Machern wurscht war), dass Unterseiten verlinkt wurden und nun beim Aufruf ein bemüht lustiges "Uuups, diese Seite existiert nicht" erscheint.

Beispiel: Die FAQ, verlinkt auf

http://archiv.twoday.net/stories/197330649/

Die Suche findet zu Klaus Graf nichts mehr. Siehe aber

https://www.google.de/search?q=klaus+graf+site%3Aopen-access.net

Die Seiten existieren aber teilweise noch, auf denen ich erwähnt bin:

http://open-access.net/informationen-fuer-verschiedene-zielgruppen/betreiberinnen-von-repositorien/#c731

Die Suche findet GAR NICHTS. Beispiel:

Keine Treffer für "open" gefunden

http://digitale-kulturanthropologie.de/

Vereinzelte Volltexte aus der Zeitschrift "Volkskunde in Rheinland-Pfalz".

http://www.tandfonline.com/toc/wjao20/current#.VS_N7fmsXHt

Abzocke matters: Ein Artikel kostet 30 Euro, das ganze Heft 117 Euro. Wieso bitteschön muss eine archivalische Fachzeitschrift bei einem sündteuren Verlag (statt Open Access) erscheinen, damit sich ja niemand die Beiträge leisten kann?

Dagegen argumentiert zu Recht aus der Sicht von Open Access:

http://occamstypewriter.org/scurry/2015/04/08/open-access-a-national-licence-is-not-the-answer/

Eine Satire:

http://followersoftheapocalyp.se/a-local-license-for-henbury-a-response-to-hepi_news/

http://eprints.soton.ac.uk/375854/

Die neue Studie, auf die mich Richard Poynder hinwies, zeigt, dass trotz aller OA-Policies, wie sie Harnadianer (Harnad ist Mitautor) unermüdlich propagieren, die Ausbeute der Institutionellen Repositorien erbärmlich gering ist. Untersucht wurden Zeitschriftenartikel 2011-2013 im Web of Knowledge.

77 % wurde nicht in ein IR aufgenommen.

8 % (der Gesamtzahl) sind nur als Metadaten präsent.

3 % sind Dark deposits (restricted access). Zu ihnen siehe
http://archiv.twoday.net/stories/1022220766/

Das bedeutet hinsichtlich der IR-Inhalte (Aufteilung der 23 %): Von 100 Artikeln, die dort vorhanden sind, sind etwa 52 als OA-Volltext einsehbar, 35 sind nur als Metadaten, und 13 % sind dark deposits.

Das bedeutet übrigens auch: 50 % Nicht-Volltexte müllen die Suchen zu z.B. in BASE.

Von den 4240 Artikeln im WoK der Uni Lüttich sind nur 37 % Open Access, 50 % sind Restricted Acccess.

Institutionen ohne Mandat unterscheiden sich deutlich von solchen mit Mandat. In ersteren liegt der Prozentsatz der nicht eingestellten Artikel bei 90 %, OA sind nur 3 %.

Die Notwendigkeit von Mandaten wurden von Harnad et al. damit begründet, dass man so die etwa mit 25 % angesetzte spontane Deposit-Rate signifikant erhöhen könne. Aber wenn selbst mit lang eingeführten Mandaten nur etwa 25 % der Artikel in IRs landen, stimmt etwas an dieser früheren Argumentation nicht.

oa_anteil

werden begeistert sein

http://ezb.uni-regensburg.de/detail.phtml?bibid=AAAAA&colors=7&lang=de&jour_id=230239

Aus österreichischer Sicht:

http://www.oana.at/checklist-oa-journals/

Ein neues überflüssiges Toll-Access-Projekt:

"The Library is happy to announce the first of its annual 'Virtual Issues'. Each will comprise a retrospective gathering of key articles in a particular field that have appeared in the pages of The Library since the journal’s first appearance. These will be chosen by a guest editor, who will also supply an editorial reflecting on the field, its history, and its prospects, here and beyond. This virtual issue is available, free of charge to any interested reader, on this page. The articles will remain freely available for three months, but the editorial permanently. "

http://www.oxfordjournals.org/our_journals/libraj/the_library_on_incunabula.html

Richard Poynder arbeitet an einer größeren Studie zu dark deposits und dem Eprint button und hat dazu den Verantwortlichen der Universität von Minho in Portugal befragt.

http://poynder.blogspot.co.uk/2015/03/open-access-and-request-eprint-button-q.html

Nur etwa 80 % des Repositoriums sind frei zugänglich, der Rest sind dark deposits.

Gegenüber einer Studie von 2010 haben sich die sehr niedrigen Antwortraten beim Request-Button nicht erhöht: "In 2014 we had a global response rate of around 23%, with 21% sending the requested documents and 2% denying the request." Der Verantwortliche führt dies auf die Problemlage bei Dissertationen zurück, bei denen der Kontakt zum Autor häufig fehlschlägt.

Meine eigenen wiederholten kritischen Beiträge zu dark deposits und zum Button werden von Poynder nicht erwähnt, also mach ich das:

http://archiv.twoday.net/search?q=eprint+button

Die Arbeitsgruppe Forschungsdaten in der Schwerpunktinitiative „Digitale Information“ der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen hat ihr Positionspapier "Research Data at Your Fingertips" veröffentlicht:

http://www.allianzinitiative.de/fileadmin/user_upload/redakteur/2015_Positionspapier_AG_Forschungsdaten.pdf

 

twoday.net AGB

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