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Digitale Bibliotheken

Indem noch die miestesten Digitalisate ungeprüft ins Netz gestellt werden, zeigt die BSB einmal mehr, dass es ihr nicht um die Förderung von Bildung und Wissenschaft bei der Google-Partnerschaft geht, sondern nur ums eigene Image.



Quelle: Bauers Aalener Geschichte

Update zu: http://archiv.twoday.net/stories/5802944/

Nach etlichen rund 10 Downloads macht München jeweils die Schotten dicht.

Wie umgehen?

Danke an F. Lohre für den Screenshot und die Infos

http://www.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00019069/images/

Teilweise (?) im BVB-Verbundkatalog mit freier Suche Bamberg auffindbar, beispielsweise ein mathematisches Manuskript:

Rosenzweig, Johann Friedrich der Jüngere: Rechenbuch des Bamberger Hof-Ingenieurs Johann Friedrich Rosenzweig - Staatsbibliothek Bamberg JH.Msc.Math.2

(Sollen das brauchbare Metadaten sein? Datierung fehlt!)

http://bvbm1.bib-bvb.de/webclient/DeliveryManager?pid=143706&custom_att_2=simple_viewer

Außerdem Bambergensien des 19. Jh.

http://www.bsb-muenchen-digital.de/web1013/bsb10133199/images/

Abhandlung des Daseyns der Gespenster, nebst einem Anhange vom Vampyrismus
Autor: Mayer, Andreas Ulrich
Signatur: Phys.m. 439 a
URN: urn:nbn:de:bvb:12-bsb10133199-5
Erscheinungsort: Augsburg
Verlag:
Erscheinungsjahr: 1768
Anzahl Seiten: 218
BVB-ID: BV000910949 []
Beschreibung: Digitalisiertes Buch aus dem urheberrechtsfreien Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek München [Deutschland] 2007-2009

Offensichtlich handelt es sich bei diesem Buch, das über den OPAC des Deutschen Museums auffindbar ist, um ein Google-Digitalisat:

http://books.google.com/books?id=bbw5AAAAcAAJ

Das MDZ bietet einen PDF-Download an, aber keinen OCR-Text. In den MDZ-Sammlungen ist es nicht verzeichnet, d.h. es ist auch nicht via OAIster findbar. Es dürften etliche hundert solche Bände bereits online sein.

Obiges Buch ist mit dem Online-Filter des BVB http://opac.bib-bvb.de nicht auffindbar, aber mit dem des Opacplus der BSB.

(Dieselbe Ausgabe auch in Göttingen online: http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN598215891 )

Update: http://archiv.twoday.net/stories/5803928/
http://archiv.twoday.net/stories/5804575/

Das Deutsche Museum schreibt mir:

Ich muß Ihnen aber auch gleich mitteilen, dass Sie die Digitalisate, die wir erstellen, nur ganz schwierig selektieren können.

Sie geben in unserem OPAC bei "Freie Suche" -Digit- ein und bekommen dann eine Treffermente von über 1000 Digitalisaten, das sind die vom gesamten Verbund.

Sie müßten dann durch kombinieren anderer Begriffe ( in derselben Zeile) versuchen Ihre Recherche einzugrenzen.
Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen und verbleibe
mit freundlichen Grüßen

...
(Dipl.-Bibl.)

P.S. ein gutes Beispiel ist : " Digit Ries Rechnung "


https://spbx4.bib-bvb.de/webOPACClient.dmmsis/start.do?Login=wodmm

Mit der Suche kommt man auf einen Druck des 16. Jahrhunderts, ein Rechenbuch von Adam Ries:

http://bvbm1.bib-bvb.de/webclient/DeliveryManager?pid=181645&custom_att_2=simple_viewer

Während man im BVB-Katalog, der nun auch einen Online-Filter hat, auf diverse Digitalisate von Werken von Adam Ries z.B. auch aus der SB Bamberg, die bisher nicht durch Digitalisierung auffiel, kommt, wird das Digitalisat des Deutschen Museums nicht gefunden.

Eine doppelte "Meisterleistung":

Digitalisate im eigenen OPAC verstecken (und damit auch vor dem bösen bösen Google) und zugleich dafür sorgen, dass auch ein überregionales Nachweisinstrument sie nicht findet.

Dümmer gehts nimmer!

Als ob es so schwer wäre, jedes Katalogisat eines Digitalisats in eine HTML-Datei seiner Webpräsenz zu kopieren!

Allerdings sieht man bei näherem Hinsehen, dass die verantwortung für die Nichtsichtbarkeit beim BVB-Katalog liegt, der das Digitalisat bei der Suche nach Ries und der Sucheinschränkung 1533 sehr wohl findet. Der Online-Filter funktioniert hier nicht, was bei den bekannten Münchner Stümpern nicht verwundert:

http://archiv.twoday.net/stories/5220879/

http://www.researchbuzz.org/wp/google-books-featuring-big-fluffy-clouds/

Beispiel:
http://tinyurl.com/mxhrtf

http://www.zeitensprung.de/pics/oldies/moebelkatalog/


http://interclassica.um.es/biblioteca_digital_seneca/

17 Drucke (Inkunabeln, 16./17. Jh.)

http://www.ethbib.ethz.ch/ebook/rara.html

PDFs, darunter auch einige alte Drucke vor 1800. Beispiel eines Drucks von Adam Ries:

http://ebooks.ethbib.ethz.ch/fulltext/Rara/Rar755.pdf

Wie man einen doch sehr happigen Scanpreis von 0,50 SFr als günstig bezeichnen kann (zu dem dann noch 15 SFr fürs Brennen auf CD kommen - wozu eigentlich, damit es richtig schön teuer wird, wenn man sich jeden Handgriff bezahlen lässt?), erschließt sich mir nicht. Die AGB würden einer rechtlichen Kontrolle nicht standhalten.

Zum Thema ETH:
http://archiv.twoday.net/stories/5754485/

 

twoday.net AGB

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