Frauenarchive
"Frauen-/Lesbenarchive und -bibliotheken in europäischer Perspektive"
44. Treffen der deutschsprachigen Frauen-, Lesbenarchive und
- bibliotheken in Berlin
60 Teilnehmerinnen von Frauen-/Lesbenarchiven und -bibliotheken aus Deutschland, Luxemburg, Österreich, Italien und der Schweiz treffen sich vom 30. Oktober bis zum
01. November zum 44. Mal. Die Tagung wird vom Netzwerk der Berliner Lesben- und Frauenarchive organisiert. Sie findet in diesem Jahr in den Räumen der Weiberwirtschaft in der Anklamer Str. 38 in Berlin-Mitte statt.
Gefördert wird die Tagung vom Bundesministerium für Frauen.
In diesem Jahr wird das Treffen unter dem Motto "Frauen-/Lesbenarchive und -bibliotheken in europäischer Perspektive" stehen. Schwerpunkt ist der Austausch mit nicht-deutschprachigen, europäischen Ländern. Außerdem geht es um den Stellenwert der dortigen Frauen-/Lesbenarchive und -bibliotheken und um den Grad ihrer öffentlichen Förderung und finanziellen Absicherung.
Zur Eröffnung (Podiumsdiskussion) der Tagung am Freitag den 30. Oktober werden unter anderem Vertreterinnen von Frauenbibliotheken aus Kopenhagen, Amsterdam und Prag erwartet.
44. Treffen der deutschsprachigen Frauen-, Lesbenarchive und
- bibliotheken in Berlin
60 Teilnehmerinnen von Frauen-/Lesbenarchiven und -bibliotheken aus Deutschland, Luxemburg, Österreich, Italien und der Schweiz treffen sich vom 30. Oktober bis zum
01. November zum 44. Mal. Die Tagung wird vom Netzwerk der Berliner Lesben- und Frauenarchive organisiert. Sie findet in diesem Jahr in den Räumen der Weiberwirtschaft in der Anklamer Str. 38 in Berlin-Mitte statt.
Gefördert wird die Tagung vom Bundesministerium für Frauen.
In diesem Jahr wird das Treffen unter dem Motto "Frauen-/Lesbenarchive und -bibliotheken in europäischer Perspektive" stehen. Schwerpunkt ist der Austausch mit nicht-deutschprachigen, europäischen Ländern. Außerdem geht es um den Stellenwert der dortigen Frauen-/Lesbenarchive und -bibliotheken und um den Grad ihrer öffentlichen Förderung und finanziellen Absicherung.
Zur Eröffnung (Podiumsdiskussion) der Tagung am Freitag den 30. Oktober werden unter anderem Vertreterinnen von Frauenbibliotheken aus Kopenhagen, Amsterdam und Prag erwartet.
KlausGraf - am Freitag, 23. Oktober 2009, 01:04 - Rubrik: Frauenarchive
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"Das "Museum für feministische Alltagskultur Rosa's Place" setzt sich mit der dokumentarischen Repräsentation von frauenbewegter Geschichte und Gegenwart in Tirol auseinander. Für Oktober 2009 ist eine Ausstellung geplant, zu der Frauen mit feministischen Hintergrund und Engagement in einer Frauenorganisation etwas beitragen können, indem sie einen persönlichen Alltagsgegenstand dem Museum überlassen. Dieser repräsentiert sie mittels der musealen Inszenierung wie Beschriftung und Sockel - frau wird dadurch Teil von Rosa's Place. Dem großgewürdigten Gedenkjahr zur Person Andreas Hofer soll damit eine subkulturelle feministische Widerstandsbewegung entgegengesetzt werden.
Hintergrund
Das Ziel des Museums ist, entlang der Entstehungsprozesse feministischer Institutionen vielfältigste Geschichten aus unterschiedlichen Perspektiven heraus zu erzählen: so sind neben der Sichtbarmachung von Institutionen auch Aktionen, wahrgenommene oder unbeachtete, genauso bedeutend wie die einzelnen Frauen, die mitgewirkt haben.
Das Archfem - Interdisziplinäres Archiv für feministische Dokumentation - archiviert seit 16 Jahren die Geschichte der autonomen Tiroler Frauenbewegung. Das Archiv ist öffentlich zugänglich, wird aber vorwiegend als Veranstaltungsort für politische Bildungsarbeit wahrgenommen. Rosa's Place möchte das Archiv öffnen, die Exponate historisch, politisch kontextualisieren und so feministische Handlungspraxen sichtbar machen.
Offener Raum für heterogenes Publikum
Die Ausstellung findet an unterschiedlichen Orten in Innsbruck statt. Es sollen niederschwellige Ausstellungsorte geschaffen werden, die ein heterogenes Publikum erreichen. Die Herausforderung besteht darin, nicht exklusive Orte zu bespielen, sondern in den Alltag hineinzugehen. Dieser findet u.a. im Lebensmittelgeschäft, im Cafe, in der Einkaufspassage statt. Diese einzelnen Stationen, bestehend aus drei Sockeln auf einer Grundfläche von einem Quadratmeter werden zur Finnisage an einem Ort zusammengeführt. Die Seitenflächen der Sockel dienen zur grafischen Präsentation der Inhalte.
Wer ist Rosa?
"Rosa" steht in erster Linie für einen beliebigen weiblichen Vornamen und verweist im weiteren auch auf eine queere Dimension. "Rosa's Place" bezieht sich auf die Notwendigkeit von einem autonomen Raum für Frauen. Virginia Woolf skizziert diesen in ihrem politischen Essay "A Room of One‘s Own". Der eigene Raum kann als realer 3D-Raum verstanden werden, der die Aufgabe hat, Ungestörtheit und Selbstbestimmtheit zu ermöglichen.
Das Medium Museum wurde gewählt, da hier dauerhaft ein bestimmter Gesellschaftsentwurf vermittelt werden kann. Das Interesse gilt den alltäglichen feministischen Handlungspraxen, ihrer Ausformungen und Konsequenzen. Die "feministische Alltagskultur" wird buchstäblich auf den Sockel gestellt und fokussiert das wenig Beachtete, da Alltägliche. "
Quelle: Standard
Link zum Aufruf: http://www.rosasplace.at/
Wolf Thomas - am Dienstag, 30. Juni 2009, 21:43 - Rubrik: Frauenarchive
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"Am 09. und 10. Juli feiert das Feministische Archiv in Marburg das 20-jährige Bestehen mit der Tagung “aufbrüche - feministische aktionen”.
Ziel der Tagung soll sein, aufzuzeigen, wo heute etwas passiert, wo (junge) feministische Frauen* aktiv sind, welche neuen Aktions- und Organisationsformen es gibt und welche Rolle Medien für Organisation und Wahrnehmung einnehmen. Wo und mit welchen Ansprüchen positionieren sich heute Feminist_innen? Welche Formen des Aktionismus gibt es und wollen gelebt werden?
Wie gehen wir mit den neuen Ansätzen und Meinungen um? Was stellt Feminismus inhaltlich dar, was ist längst überholt? Wo verlaufen Abgrenzungen und Konfliktlinien innerhalb der Bewegung? Gibt es eine Bewegung? Wie sehr ist Feminismus/die feministische Bewegung noch in der Gesellschaft verankert? Was ist Fortschritt, was Rückschritt?
Das Programm und eine Übersicht zu den Referent_innen bietet: http://feministischeaufbrueche.blogsport.de"
Quelle:
http://genderblog.de/index.php/2009/06/27/feministisches-archiv-in-marburg-wird-20/
Link zum Archiv:
http://www.fem-archiv-marburg.de/
Wolf Thomas - am Samstag, 27. Juni 2009, 20:40 - Rubrik: Frauenarchive
http://www.k-frauengeschichtsverein.de/
(März 2009) Auch der Frauengeschichtsverein ist tief betroffen angesichts des Zusammenbruchs des Historischen Archivs und der Nachbargebäude in der Severinstraße. Wir nehmen Anteil am Tod der beiden jungen Männer. Der Verlust ungezählter Dokumente auch aus der Frauengeschichte trifft uns sehr. Das Kölner Stadtarchiv war für uns eine wichtige Anlaufstelle bei unseren Recherchen, und ein dortiger Besuch zählte in den Anfangsjahren der frauengeschichtlichen Stadtrundgänge zum festen Bestandtteil der Führung. (...)

Erste Erwähnung von Beginen im Schreinsbuch 1230*
Besonders aus dem späten Mittelalter hütete das Historische Archiv seltene Bestände und konnte Dokumente von der Beginenbewegung, vielen Frauenklöstern, den Frauenzünften und über die rechtliche Stellung der Frauen vorweisen.
Aus der Frühen Neuzeit fanden wir Hinweise auf die Hexenverfolgung und vor allem auf den Fall der Postmeisterin Katharina Henoth, weiter neben vielen anderen Themen Informationen über den Bürgerinnenstatus, Kleiderverordnungen und Behandlung von Prostituierten. Ebenso gab es zahlreiche Materialien aus der ersten Frauenbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts, über den Nationalsozialismus und vieles mehr.
Wir hoffen, dass nicht alle Schätze des Archiv verloren gegangen sind und dass wir eines Tages unsere Bestände zur Neuen Frauenbewegung einem neu erbauten Stadtarchiv guten Gewissens übergeben können. (...)
Zur Zeit wird ein digitales Archiv aufgebaut, um die ungezählten digitalen Abbildungen und Kopien aus dem Historischen Archiv zusammenzutragen. Weitere Informationen darüber sowie über das Spendenkonto und andere Unterstützungen entnehmen Sie bitte folgenden Websites:
http://www.historischesarchivkoeln.de
http://archiv.twoday.net/stories/5566219/
*) die früheste Erwähnung in den Schreinsbüchern ist 1223, vgl. http://www.frauenmediaturm.de/geschichte.html
(März 2009) Auch der Frauengeschichtsverein ist tief betroffen angesichts des Zusammenbruchs des Historischen Archivs und der Nachbargebäude in der Severinstraße. Wir nehmen Anteil am Tod der beiden jungen Männer. Der Verlust ungezählter Dokumente auch aus der Frauengeschichte trifft uns sehr. Das Kölner Stadtarchiv war für uns eine wichtige Anlaufstelle bei unseren Recherchen, und ein dortiger Besuch zählte in den Anfangsjahren der frauengeschichtlichen Stadtrundgänge zum festen Bestandtteil der Führung. (...)

Erste Erwähnung von Beginen im Schreinsbuch 1230*
Besonders aus dem späten Mittelalter hütete das Historische Archiv seltene Bestände und konnte Dokumente von der Beginenbewegung, vielen Frauenklöstern, den Frauenzünften und über die rechtliche Stellung der Frauen vorweisen.
Aus der Frühen Neuzeit fanden wir Hinweise auf die Hexenverfolgung und vor allem auf den Fall der Postmeisterin Katharina Henoth, weiter neben vielen anderen Themen Informationen über den Bürgerinnenstatus, Kleiderverordnungen und Behandlung von Prostituierten. Ebenso gab es zahlreiche Materialien aus der ersten Frauenbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts, über den Nationalsozialismus und vieles mehr.
Wir hoffen, dass nicht alle Schätze des Archiv verloren gegangen sind und dass wir eines Tages unsere Bestände zur Neuen Frauenbewegung einem neu erbauten Stadtarchiv guten Gewissens übergeben können. (...)
Zur Zeit wird ein digitales Archiv aufgebaut, um die ungezählten digitalen Abbildungen und Kopien aus dem Historischen Archiv zusammenzutragen. Weitere Informationen darüber sowie über das Spendenkonto und andere Unterstützungen entnehmen Sie bitte folgenden Websites:
http://www.historischesarchivkoeln.de
http://archiv.twoday.net/stories/5566219/
*) die früheste Erwähnung in den Schreinsbüchern ist 1223, vgl. http://www.frauenmediaturm.de/geschichte.html
BCK - am Sonntag, 22. März 2009, 11:28 - Rubrik: Frauenarchive
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KlausGraf - am Freitag, 6. März 2009, 18:07 - Rubrik: Frauenarchive
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Eine Würdigung im Standard: http://diestandard.at/?url=/?id=1233586746473
Homepage des Mediaturms:
http://www.frauenmediaturm.de/
Homepage des Mediaturms:
http://www.frauenmediaturm.de/
Wolf Thomas - am Donnerstag, 5. Februar 2009, 21:35 - Rubrik: Frauenarchive
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KlausGraf - am Mittwoch, 24. Dezember 2008, 17:21 - Rubrik: Frauenarchive
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KlausGraf - am Freitag, 12. Dezember 2008, 23:30 - Rubrik: Frauenarchive
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"Sie sammeln vergessenes Wissen, müssen um ihre Existenz kämpfen und werden dabei oft belächelt - unabhängige Archive haben es schwer. ....
Dabei galten sie laut Dr. Martin Dallmeier vom Verband deutscher Archivarinnen und Archivare (VdA) lange als Dilettanten und reine Sammelstellen für Material."
Gratulation!
Quelle: Link
Dabei galten sie laut Dr. Martin Dallmeier vom Verband deutscher Archivarinnen und Archivare (VdA) lange als Dilettanten und reine Sammelstellen für Material."
Gratulation!
Quelle: Link
Wolf Thomas - am Samstag, 6. Dezember 2008, 19:33 - Rubrik: Frauenarchive
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Wolf Thomas - am Dienstag, 25. November 2008, 19:27 - Rubrik: Frauenarchive
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