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Musikarchive

Der Musik-OPAC des SWB enthält (neben anderem Material z.B. Heidelberger Vorträgen oder Tübinger Vorlesungen) zahlreiche Tondateien des Deutschen Volksliedarchivs.

http://swb.bsz-bw.de/DB=2.251/SET=1/TTL=1/START_WELCOME

Die Metadaten sind recht ungenügend. Man wüsste gern präzise über Erzähler/Sänger und den Kontext der Aufnahme bereit.

Eine Aufnahme aus dem Jahr 1973 in Mecseknadasd (Südungarn) enthält eine veritable Anti-Sage, eine Erzählung, wie sich ein Leuchten im Wald (zunächst wurde ein Feuer mit Gold und Teufeln, die drumherum tanzen, vermutet) als von morschem Holz ausgehend herausstellt.

http://swb.bsz-bw.de/DB=2.251/PPNSET?PPN=315991267&INDEXSET=1

Den Begriff hat Peter Assion geprägt, siehe

http://books.google.de/books?id=DCbaAAAAMAAJ&pg=PA15

http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/6171/ Anm. 37

http://books.google.de/books?id=wh228bd8KNQC&pg=PA653

Die 62 Digitalisate sind wieder online:

http://collections.europeanalocal.de/muradora/browse.action?parentId=collection%3Awlz&type=1&sort=dc2.date

"Following on from the phenomenal success of our YouTube channel, the [Wellcome] Library now has a new outlet on SoundCloud, an audio distribution platform that allows users to listen, share, and download audio recordings."
http://blog.wellcomelibrary.org/2014/04/tarantella-listen-to-the-dance-of-the-spiders-bite/

https://soundcloud.com/wellcomelibrary

Abertausende Bücher werden online ins Netz gestellt zur kostenlosen Nutzung, von deutschen Institutionen. Aber es gibt kaum Online-Digitalisate seitens der Tonarchive. Wer deutsche Beispiele kennt, soll bitte auf

http://archiv.twoday.net/stories/714917840/#714918096

kommentieren. (Bitte keine Videos, sondern nur Audio-Aufnahmen.)

Auch wer das bei

https://www.yumpu.com/de/document/view/10693536/das-tonarchiv-von-mediculture-online-landesmedienzentrum-

beworbene Angebot des Landesmedienzentrums BW wiederfindet.

Nachtrag:

Eine Unverschämtheit ist
http://www.dra.de/online/register/index.php
Es gibt da soweit ich sehe nur kurze Hörzitate (jeweils gute 2 Minuten), und dann heißt es auch noch: "Um dieses Kulturerbe auch einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, veröffentlicht die Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Historischen Museum Berlin u.a. die CD-Reihe Stimmen des 20. Jahrhunderts".

Das meist hervorragende Blog http://francofil.hypotheses.org/2262 stellt die Gallica-Tonaufnahmen vor.

In der Deutschen Digitalen Bibliothek findet man nur mit Mühe Tonaufnahmen und dann auch nicht allzu viele. Unglaublich ärgerlich ist, dass der Hauptlieferant, die SLUB Dresden, auch bei uralten, garantiert gemeinfreien Aufnahmen stets jegliche Nachnutzung verbietet (Freier Zugang Rechte vorbehalten) - dickes fettes Copyfraud, denn bei Tonaufnahmen gibt es kein Analogon zum § 72 UrhG, mit dem man sich nicht bestehende Reproduktionsrechte erschwindeln kann, ein Lieblingssport von Kulturinstitutionen und von Europeana und DDB abgesegnet.

Kennt jemand eine Linkliste deutscher Online-Anbieter von Tonaufnahmen?

Etwa 300 alte Tonaufnahmen umfasst die neu zugängliche digitale Sammlung von Audio-Dateien der lettischen Nationalbibliothek. Darunter auch eine Aufnahme aus der Oper Rigoletto:

http://audio.lndb.lv/en/objects/object?id=49582

Via
http://www.iasa-web.org/latvia%E2%80%99s-historical-sound-recordings-%E2%80%93-new-digital-collection-national-library-latvia


"In Mainz findet sich alles über das katholische Gesangbuch "Gotteslob". Das Gesangbucharchiv der Universität dokumentiert die Entstehung und den Wandel. Für die Kirchenverbände hat das Gesangbuch eine enorme Bedeutung."

http://www.fr-online.de/mainz/uni-mainz-nicht-nur-einheitsbuecher,11181020,25881852.html

s.a.: http://archiv.twoday.net/stories/5217627/


Das Ricordi-Archiv in Mailand gilt als die bedeutendste Sammlung zur italienischen Operngeschichte. Eigentümer Bertelsmann zeigte im Verdi-Jahr 2013 erstmals Schätze aus dem einzigartigen Fundus des Archivs.

Land NRW fördert Projekt der Hochschule für Musik Detmold und der Hochschule OWL

"Mit insgesamt 59.000 Euro unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen ein Projekt der Hochschule für Musik Detmold und der Hochschule OWL: Die Zuwendung des Wissenschaftsministeriums ist für den Aufbau eines digitalen Musikarchivs bestimmt. Es soll den besseren Zugriff auf die Sammlung von historischen Konzertmitschnitten ermöglichen. Zudem werden damit alte Tondokumente vor dem Verfall geschützt. Zuständig ist das gemeinsame Zentrum für Musik- und Filminformatik.

Die Hochschule für Musik veranstaltet seit ihrer Gründung 1946 regelmäßig Konzerte. Ein Großteil dieser Musikveranstaltungen wird vom hauseigenen Erich-Thienhaus-Institut (ETI) mitgeschnitten. „Diese Aufnahmen entsprechen höchsten professionellen Ansprüchen hinsichtlich technischer und künstlerischer Qualität“, erklärt Projektleiter Aristotelis Hadjakos, der seit April dieses Jahres die Stiftungsprofessur an der Hochschule für Musik Detmold innehat.

Die Sammlung enthält nicht nur wertvolle Mitschnitte von renommierten Künstlerinnen und Künstlern aus dem In- und Ausland, sondern deckt auch einen bedeutenden Teil der Geschichte der Aufnahmetechnik ab. Auch experimentelle Aufnahmen sind vorhanden: Zum Beispiel wurden einige musikalische Aufführungen mit verschiedenen Verfahren aufgenommen. „So hat sich über die Jahre eine stilistisch-künstlerisch reichhaltige und umfangreiche Sammlung an Tondokumenten gebildet“, sagt Hadjakos.

Musikerinnen und Musiker, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende nutzen das Archiv regelmäßig. Ein gezielter Zugriff ist jedoch wegen der uneinheitlichen Struktur zurzeit nur mit erheblichem Aufwand möglich. „Hier setzt unsere Arbeit an“, erklärt Malte Kob, Professor für Theorie der Musikübertragung am Erich-Thienhaus-Institut der Hochschule für Musik Detmold. Im Rahmen des Projektes werden die Konzertmitschnitte aus den Jahren 1948 bis 1958 digitalisiert. „Langfristig ist beabsichtigt, die gesamte Sammlung ins neue Archiv zu überführen“, kündigt Kob an.

Die Arbeit erfolgt in vier Schritten: Auf dem Weg zum digitalen Musikarchiv muss die Expertengruppe zunächst die erforderliche Infrastruktur aufbauen, dann die Archivstruktur entwickeln und programmieren. „Abschließend richten wir eine Schnittstelle für die Nutzer ein, mit der vielfältige Aufrufe und Auswertungen des digitalisierten Materials möglich sein werden“, erläutert Professor Steffen Bock vom Fachbereich Medienproduktion der Hochschule OWL, der neben Professor Hadjakos Leiter des Zentrums für Musik- und Filminformatik ist.

Der Zugriff auf das technisch und künstlerisch vielfältige Material erlaubt zusätzliche Grundlagen für musikwissenschaftliche Arbeiten, etwa in Bereichen wie Interpretationsforschung oder Geschichte der Aufnahmetechnik. Gleichzeitig sorgt die Modernisierung dafür, dass alte analoge Tondokumente vor dem Verfall geschützt werden. „Nicht zuletzt wird ein digitalisiertes Archiv den Einsatz des Tonmaterials bei Lehrveranstaltungen vereinfachen“, erklärt der ebenfalls beteiligte Professor Andreas Meyer von der Hochschule für Musik Detmold, der das Institut einst geleitet hat. „Damit ist es auch für die Studierenden von großem Nutzen.“
Quelle: Hochschule Ostwestfalen-Lippe, 9.12.2013

s. a. http://archiv.twoday.net/stories/528988086/

http://www.xeno-canto.org

"Volker Arnold ist Ornithologe und übersetzte das Internet-Archiv Xeno-Canto ins Deutsche. Weltweit sammeln hier Menschen die Stimmen von Vögeln und bilden inzwischen mehr als 3/4 aller Arten auf der Welt ab. Ein einmaliges Projekt, dass Schule machen könnte und gewissermaßen Vorreiter für Audioarchive sein könnte.
Ralf Wendt sprach mit Volker Arnold über Ansatz und Erfolg der Plattform."

http://freie-radios.net/58781

Bei Wikipedia können Audiodateien aus Xeno Canto eingebunden werden: http://de.wikipedia.org/wiki/Vorlage:Xeno-canto

 

twoday.net AGB

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