Musikarchive
Start: Montag, 25. Februar, 7.30 Uhr, NDR Kultur
Die Heuler in der Seehundstation Friedrichskoog, der Turmbläser von Celle oder die Wiecker Holzklappbrücke in Greifswald - sie alle haben eines gemeinsam: Sie machen Geräusche, wie sie typisch sind für den Norden. Ab Montag, 25. Februar, tauchen Töne und Klänge wie diese im Radioprogramm von NDR Kultur auf unter dem Motto: "Der NDR Kultur Klangatlas - Den Norden hören!"
Der NDR Kultur Klangatlas möchte auf typische Töne und Geräusche Norddeutschlands aufmerksam machen. Denn auch Klänge sind Wahrzeichen, akustische Merkmale von Regionen und Landschaften. Täglich um 7.30 Uhr, um 15.40 Uhr sowie wechselnd auf vielen weiteren Sendeplätzen sind diese Klänge Ende Februar sowie den März über auf NDR Kultur zu entdecken - als verspielte Hörminiaturen, kombiniert und komponiert aus Musik und Geräuschen.
Da außerdem die Hörerinnen und Hörer eigene Vorschläge machen, welche Klänge aus ihrer Region den NDR Kultur Klangatlas ergänzen sollen, entsteht mit der Zeit im Radio und im Internet auf NDR.de/ndrkultur eine akustische Landkarte des ganzen Nordens - eben ein Klangatlas.
Quelle: NDR, Pressemitteilung v. 22.2.13
Die Heuler in der Seehundstation Friedrichskoog, der Turmbläser von Celle oder die Wiecker Holzklappbrücke in Greifswald - sie alle haben eines gemeinsam: Sie machen Geräusche, wie sie typisch sind für den Norden. Ab Montag, 25. Februar, tauchen Töne und Klänge wie diese im Radioprogramm von NDR Kultur auf unter dem Motto: "Der NDR Kultur Klangatlas - Den Norden hören!"
Der NDR Kultur Klangatlas möchte auf typische Töne und Geräusche Norddeutschlands aufmerksam machen. Denn auch Klänge sind Wahrzeichen, akustische Merkmale von Regionen und Landschaften. Täglich um 7.30 Uhr, um 15.40 Uhr sowie wechselnd auf vielen weiteren Sendeplätzen sind diese Klänge Ende Februar sowie den März über auf NDR Kultur zu entdecken - als verspielte Hörminiaturen, kombiniert und komponiert aus Musik und Geräuschen.
Da außerdem die Hörerinnen und Hörer eigene Vorschläge machen, welche Klänge aus ihrer Region den NDR Kultur Klangatlas ergänzen sollen, entsteht mit der Zeit im Radio und im Internet auf NDR.de/ndrkultur eine akustische Landkarte des ganzen Nordens - eben ein Klangatlas.
Quelle: NDR, Pressemitteilung v. 22.2.13
Wolf Thomas - am Samstag, 23. Februar 2013, 08:17 - Rubrik: Musikarchive
http://macaulaylibrary.org/
"Über 175.000 Tonaufnahmen von Vögeln und anderen Tieren hat die Macauly Library der Cornell University aus dem US-Bundesstaat New York online gestellt. [...] Die Nutzungsbedingungen der Macauly Library gestattet es heise online aber nicht, ohne schriftliche Genehmigung Links auf die Website zu setzen. Der geneigte Leser kann zwecks Zugriff mittels HTTP "macaulaylibrary", gefolgt von einem Punkt und der Zeichenfolge "org", in die Adresszeile seines Browser eingeben."
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Archiv-mit-175-000-Tierstimmen-online-1804929.html
"Über 175.000 Tonaufnahmen von Vögeln und anderen Tieren hat die Macauly Library der Cornell University aus dem US-Bundesstaat New York online gestellt. [...] Die Nutzungsbedingungen der Macauly Library gestattet es heise online aber nicht, ohne schriftliche Genehmigung Links auf die Website zu setzen. Der geneigte Leser kann zwecks Zugriff mittels HTTP "macaulaylibrary", gefolgt von einem Punkt und der Zeichenfolge "org", in die Adresszeile seines Browser eingeben."
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Archiv-mit-175-000-Tierstimmen-online-1804929.html
KlausGraf - am Sonntag, 17. Februar 2013, 17:41 - Rubrik: Musikarchive
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Eine kaum glaubliche Nachricht von Jutta Lamprecht:
http://info-netz-musik.bplaced.net/?p=8097
Zu den Aufgaben der Musikbibliothek des niederländischen Muziekcentrum van de Omroep (MCO) gehören die Bereitstellung von Noten und Aufführungsmaterialen und Informationen für die Rundfunk-Ensembles (Radio Filharmonisch Orkest, Radio Kamer Filharmonie, Groot Omroepkoor und Metropole Orkest), die Programmacher und Mitarbeiter des öffentlichen Rundfunks, insbesondere Radio 4. Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Archivierung und Verfügbarmachung des in den letzten 85 Jahren angesammelten Aufführungsmaterials. Damit soll ab August 2013 Schluß sein.
Siehe auch
http://www.mco.nl/page/nieuws/22235/Muziekbibliotheek%20onmisbaar%20voor%20kerntaak%20omroepen
http://info-netz-musik.bplaced.net/?p=8097
Zu den Aufgaben der Musikbibliothek des niederländischen Muziekcentrum van de Omroep (MCO) gehören die Bereitstellung von Noten und Aufführungsmaterialen und Informationen für die Rundfunk-Ensembles (Radio Filharmonisch Orkest, Radio Kamer Filharmonie, Groot Omroepkoor und Metropole Orkest), die Programmacher und Mitarbeiter des öffentlichen Rundfunks, insbesondere Radio 4. Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Archivierung und Verfügbarmachung des in den letzten 85 Jahren angesammelten Aufführungsmaterials. Damit soll ab August 2013 Schluß sein.
Siehe auch
http://www.mco.nl/page/nieuws/22235/Muziekbibliotheek%20onmisbaar%20voor%20kerntaak%20omroepen
KlausGraf - am Donnerstag, 29. November 2012, 17:49 - Rubrik: Musikarchive
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http://info-netz-musik.bplaced.net/?p=7884
"Am 9. November 1912 starb in Berlin der Musikwissenschaftler und Komponist Gustav Jacobsthal. Jacobsthal war der erste Ordinarius für Musikwissenschaft an einer deutschen Universität, und dennoch wird man in diesen Wochen in den Hochschulprogrammen nach Gedenkveranstaltungen ebenso vergeblich suchen wie in der (Fach-)Presse nach Gedenkartikeln."
"Am 9. November 1912 starb in Berlin der Musikwissenschaftler und Komponist Gustav Jacobsthal. Jacobsthal war der erste Ordinarius für Musikwissenschaft an einer deutschen Universität, und dennoch wird man in diesen Wochen in den Hochschulprogrammen nach Gedenkveranstaltungen ebenso vergeblich suchen wie in der (Fach-)Presse nach Gedenkartikeln."
KlausGraf - am Mittwoch, 7. November 2012, 21:35 - Rubrik: Musikarchive
Von Lutz Reidt
"So einfach die Textsuche in Bibliotheken und Archiven mittlerweile geworden ist - bei anderen Dokumenten ist es noch nicht soweit. Das Forschungsprojekt PROBADO will das ändern: Musikstücke schnell im Archiv finden und sofort anhören zu können, ist eines der anvisierten Ziele."
Deutschlandradio Kultur:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/1834009/
"So einfach die Textsuche in Bibliotheken und Archiven mittlerweile geworden ist - bei anderen Dokumenten ist es noch nicht soweit. Das Forschungsprojekt PROBADO will das ändern: Musikstücke schnell im Archiv finden und sofort anhören zu können, ist eines der anvisierten Ziele."
Deutschlandradio Kultur:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/1834009/
SW - am Donnerstag, 9. August 2012, 08:33 - Rubrik: Musikarchive
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Dieser Beitrag (frz.) beschäftigt sich mit der Archivierung der Ton Überlieferung des nationalen Radios der Komoren.
Wolf Thomas - am Sonntag, 5. August 2012, 16:39 - Rubrik: Musikarchive
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Diverse Tondokumente aus den verschiedensten Bereichen stellt das Portal "Medienpädagogik und Medienkultur" des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg zur Verfügung:
http://www.mediaculture-online.de/Tonarchiv.804.0.html
http://www.mediaculture-online.de/Tonarchiv.804.0.html
KlausGraf - am Samstag, 4. August 2012, 16:49 - Rubrik: Musikarchive
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Der Verband der italienischen Bibliotheken (Associazione Italiana Biblioteche [AIB]) spricht sich in entschiedener Weise gegen die in der Rechtsverordnung 95 (die sogenannte „spending review“ [Decreto legge 95]) vorgesehene Auflösung des Istituto centrale per i Beni Sonori e Audiovisivi aus und möchte seiner großen Besorgnis hinsichtlich der Konsequenzen dieser Maßnahme selbst sowie der gewählten Vorgehensweise Ausdruck verleihen.
Das Institut, die ehemalige "Discoteca di stato”, sammelt und garantiert seit 1928 die Erhaltung von Tonträgern und audiovisuellen Quellen auf nationaler Ebene, die das nicht schriftliche historische Erbe unseres Landes darstellen. Diese völlig unerwartete und unvorbereitete Maßnahme, deren Motive wenig einsichtig sind, gefährdet die Erhaltung und den Schutz des nationalen kulturellen Erbes auf schwerwiegende Weise.
Der AIB weist seit vielen Jahren auf die Notwendigkeit einer Rationalisierung der Organisation der staatlichen Bibliotheken hin.
Die Auflösung einer Einrichtung wie des Istituto centrale per i Beni Sonori e Audiovisivi – erklärt der Präsident des ABI, Stefano Parise – verbessert weder die Effizienz der staatlichen Institutionen noch trägt sie zur Sanierung des Staatshaushaltes bei. Es ist vielmehr eine wirkliche Rationalisierung und Umstrukturierung des Einsatzes von staatlichen Mitteln vonnöten, die den Notwendigkeiten der Gesamtstruktur des Bibliothekssystems auf nationaler Ebene Rechung trägt.
Der AIB bittet den Minister Ornaghi dringend um einen Gesprächstermin, um das Projekt für eine Biblioteca Nazionale d’Italia [Nationalbibliothek Italiens] vorzustellen, das die derzeitigen nationalen Zentralbibliotheken in Rom und Florenz, das Istituto Centrale per il Catalogo Unico [Zentralinstitut für den Einheitskatalog], das Istituto Centrale per i Beni Sonori e Audiovisivi und das Istituto centrale per il restauro e la conservazione del patrimonio archivistico e librario [Zentralinstitut für die Restaurierung und Erhaltung von Archiv- und Bücherbeständen] zusammenfassen würde. Dieser Biblioteca Nazionale d’Italia müsste wissenschaftliche, finanzielle und verwaltungstechnische Autonomie gewährt werden.
Ein Land ohne leistungsfähige Bibliotheken ist ein Land ohne Kenntnis und Bewusstsein seiner Vergangenheit und ohne Zukunft.
Rom, den 12. Juli 2012
(Translation: Christine Streubuehr, Deutsches Historisches Institut, Musikgeschichtliche Abteilung, Musickbibiothek, Rom)
Siehe auch
http://ilteatrodellamemoria.wordpress.com/2012/07/29/a-positive-result-of-the-mobilization-for-italian-sound-archives/
Das Institut, die ehemalige "Discoteca di stato”, sammelt und garantiert seit 1928 die Erhaltung von Tonträgern und audiovisuellen Quellen auf nationaler Ebene, die das nicht schriftliche historische Erbe unseres Landes darstellen. Diese völlig unerwartete und unvorbereitete Maßnahme, deren Motive wenig einsichtig sind, gefährdet die Erhaltung und den Schutz des nationalen kulturellen Erbes auf schwerwiegende Weise.
Der AIB weist seit vielen Jahren auf die Notwendigkeit einer Rationalisierung der Organisation der staatlichen Bibliotheken hin.
Die Auflösung einer Einrichtung wie des Istituto centrale per i Beni Sonori e Audiovisivi – erklärt der Präsident des ABI, Stefano Parise – verbessert weder die Effizienz der staatlichen Institutionen noch trägt sie zur Sanierung des Staatshaushaltes bei. Es ist vielmehr eine wirkliche Rationalisierung und Umstrukturierung des Einsatzes von staatlichen Mitteln vonnöten, die den Notwendigkeiten der Gesamtstruktur des Bibliothekssystems auf nationaler Ebene Rechung trägt.
Der AIB bittet den Minister Ornaghi dringend um einen Gesprächstermin, um das Projekt für eine Biblioteca Nazionale d’Italia [Nationalbibliothek Italiens] vorzustellen, das die derzeitigen nationalen Zentralbibliotheken in Rom und Florenz, das Istituto Centrale per il Catalogo Unico [Zentralinstitut für den Einheitskatalog], das Istituto Centrale per i Beni Sonori e Audiovisivi und das Istituto centrale per il restauro e la conservazione del patrimonio archivistico e librario [Zentralinstitut für die Restaurierung und Erhaltung von Archiv- und Bücherbeständen] zusammenfassen würde. Dieser Biblioteca Nazionale d’Italia müsste wissenschaftliche, finanzielle und verwaltungstechnische Autonomie gewährt werden.
Ein Land ohne leistungsfähige Bibliotheken ist ein Land ohne Kenntnis und Bewusstsein seiner Vergangenheit und ohne Zukunft.
Rom, den 12. Juli 2012
(Translation: Christine Streubuehr, Deutsches Historisches Institut, Musikgeschichtliche Abteilung, Musickbibiothek, Rom)
Siehe auch
http://ilteatrodellamemoria.wordpress.com/2012/07/29/a-positive-result-of-the-mobilization-for-italian-sound-archives/
KlausGraf - am Samstag, 4. August 2012, 16:00 - Rubrik: Musikarchive
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Tilmann Krause sichtet die Zugangsmöglichkeiten zu den Nachlässen der Familie Richard Wagners:
http://www.welt.de/kultur/history/article108427556/Liegen-Hitlers-Liebesbriefe-noch-im-Stahlschrank.html
Der gesamte Nachlass Richard Wagners, der die sommerlichen Opernaufführungen von Bayreuth 1876 begründet hatte, einschließlich der Hinterlassenschaften seiner Frau Cosima, die nach dem Tod des Meisters die Geschicke auf dem Grünen Hügel bestimmte, sowie auch noch der Kinder Cosimas und Richards, liegen im Richard-Wagner-Nationalarchiv in Bayreuth. Dabei handelt es sich um eine öffentlich-rechtliche Einrichtung. Jeder, der ein begründetes Forschungsinteresse vorweisen kann, wird dort eingelassen. [...]
Wenn wir der Gegenwart näher kommen, wäre an erster Stelle der Nachlass Wieland Wagners zu nennen, der die Festspiele (zusammen mit seinem Bruder Wolfgang, der sie später allein weiterführte) von 1951 bis zu seinem Tod 1966 leitete, aber auch schon im "Dritten Reich" von Hitler persönlich als zukünftiger Festivalleiter aufgebaut wurde.
Auch dieser Nachlass, der in Salzburg liegt, ist frei zugänglich. [...]
Der Nachlass Wolfgang Wagners wiederum, der erst vor zwei Jahren verstarb, ist allerdings einstweilen noch gesperrt. Er dürfte sich bei seiner Tochter und Erbin Katharina, der jetzigen Festspielleiterin, befinden. Der Organisator der im Moment in Bayreuth gezeigten Ausstellung zur Ausgrenzung jüdischer Sänger in Bayreuth, Hannes Heer, hat nun mehrfach beklagt, man habe ihm für seine Schau keinen Einblick in diese Bestände gewährt, ja noch nicht einmal auf sein Gesuch geantwortet.
Wenn das stimmt, dann ist das schlechter Stil, der übrigens gut zur bisherigen Haltung Katharinas passt. Sie hat bei ihrer Amtseinführung vollmundig angekündigt, sie wolle nunmehr alle Familienarchive zugänglich machen. Sie hat dann auch eine Historikerkommission, bestehend aus dem Hindenburg-Biografen Wolfram Pyta und dem Journalisten Peter Siebenmorgen, eingesetzt. Doch das war’s dann auch. [...]
Kommen wir zum Nachlass Winifreds, von dem man sich die größten, skandalösesten Trouvaillen verspricht. Er ging an Winifreds Lieblingsenkelin Amélie Hohmann. Herzstück dieses Bestands ist ein sagenumwobener, viel beraunter "Stahlschrank" in München. In ihm, so geht die Legende, soll die Korrespondenz Winifreds mit dem "Führer" liegen. Das mag ja sein.
http://www.welt.de/kultur/history/article108427556/Liegen-Hitlers-Liebesbriefe-noch-im-Stahlschrank.html
Der gesamte Nachlass Richard Wagners, der die sommerlichen Opernaufführungen von Bayreuth 1876 begründet hatte, einschließlich der Hinterlassenschaften seiner Frau Cosima, die nach dem Tod des Meisters die Geschicke auf dem Grünen Hügel bestimmte, sowie auch noch der Kinder Cosimas und Richards, liegen im Richard-Wagner-Nationalarchiv in Bayreuth. Dabei handelt es sich um eine öffentlich-rechtliche Einrichtung. Jeder, der ein begründetes Forschungsinteresse vorweisen kann, wird dort eingelassen. [...]
Wenn wir der Gegenwart näher kommen, wäre an erster Stelle der Nachlass Wieland Wagners zu nennen, der die Festspiele (zusammen mit seinem Bruder Wolfgang, der sie später allein weiterführte) von 1951 bis zu seinem Tod 1966 leitete, aber auch schon im "Dritten Reich" von Hitler persönlich als zukünftiger Festivalleiter aufgebaut wurde.
Auch dieser Nachlass, der in Salzburg liegt, ist frei zugänglich. [...]
Der Nachlass Wolfgang Wagners wiederum, der erst vor zwei Jahren verstarb, ist allerdings einstweilen noch gesperrt. Er dürfte sich bei seiner Tochter und Erbin Katharina, der jetzigen Festspielleiterin, befinden. Der Organisator der im Moment in Bayreuth gezeigten Ausstellung zur Ausgrenzung jüdischer Sänger in Bayreuth, Hannes Heer, hat nun mehrfach beklagt, man habe ihm für seine Schau keinen Einblick in diese Bestände gewährt, ja noch nicht einmal auf sein Gesuch geantwortet.
Wenn das stimmt, dann ist das schlechter Stil, der übrigens gut zur bisherigen Haltung Katharinas passt. Sie hat bei ihrer Amtseinführung vollmundig angekündigt, sie wolle nunmehr alle Familienarchive zugänglich machen. Sie hat dann auch eine Historikerkommission, bestehend aus dem Hindenburg-Biografen Wolfram Pyta und dem Journalisten Peter Siebenmorgen, eingesetzt. Doch das war’s dann auch. [...]
Kommen wir zum Nachlass Winifreds, von dem man sich die größten, skandalösesten Trouvaillen verspricht. Er ging an Winifreds Lieblingsenkelin Amélie Hohmann. Herzstück dieses Bestands ist ein sagenumwobener, viel beraunter "Stahlschrank" in München. In ihm, so geht die Legende, soll die Korrespondenz Winifreds mit dem "Führer" liegen. Das mag ja sein.
KlausGraf - am Samstag, 4. August 2012, 14:52 - Rubrik: Musikarchive
1977-2002
ausgewählte Artikel im Volltext:
http://medienarchive.at/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=31&Itemid=51
siehe auch:
http://www.phonogrammarchiv.at/wwwnew/publ_d.htm#Downloads
ausgewählte Artikel im Volltext:
http://medienarchive.at/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=31&Itemid=51
siehe auch:
http://www.phonogrammarchiv.at/wwwnew/publ_d.htm#Downloads
SW - am Samstag, 4. August 2012, 07:46 - Rubrik: Musikarchive
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