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Veranstaltungen

http://www.grenzen.rwth-aachen.de/

Die nächste Arbeitstagung der Arbeitsgemeinschaftgemeinschaft „Frühe Neuzeit“ im Verband der Historikerinnen und Historiker Deutschlands wird vom 24. bis 26. September 2009 an der RWTH Aachen stattfinden.

Vorschläge für Sektionen sind herzlich willkommen und können noch bis zum 15. August 2008 eingereicht werden (christine.roll@rwth-aachen.de).

Zum Thema der Tagung

Je mehr Grenzen fallen, desto größer wird das Interesse der Wissenschaften an ihnen. Auch in der Geschichtswissenschaft und gerade in der Frühneuzeitforschung sind in den letzten Jahren Grenzen und Räume, Grenzregionen und Raumvorstellungen, Grenzüberschreitungen, Übergänge und Zwischenräume unter ganz verschiedenen Aspekten zu wichtigen Forschungsfeldern geworden – mit vielfältigen und teilweise beeindruckenden Ergebnissen. Deshalb ist es nun an der Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen und neue Perspektiven zu diskutieren. Zugleich erscheint das Thema besonders geeignet, die vielfältigen Interessen und Richtungen in der Frühneuzeitforschung zu spannenden Diskussionen zusammenzuführen und dabei zu neuen Einsichten über die Bedeutung von Grenzen für die Menschen in der Frühen Neuzeit zu gelangen – und damit das Bild einer lebendigen und innovativen Geschichtswissenschaft auch in die Öffentlichkeit zu tragen, einer Geschichtswissenschaft, die zu aktuellen Diskussionen etwas beizutragen hat.


Veranstalter: Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften e.V. gemeinsam mit der Stadt Bautzen, Archivverbund Bautzen, dem Freistaat Sachsen, Sächsisches Staatsarchiv , Bautzen
Datum, Ort: 07.11.2008-09.11.2008, Friedrich-Schiller-Gymnasium, Aula, Bautzen, Schilleranlagen 2

Mit der Gründung eines Staatsfilialarchivs in Bautzen am 13. Juni 1933 als Folge der am 1. Juli 1932 erfolgten Auflösung der Kreishauptmannschaft Bautzen begann die Regionalisierung des staatlichen Archivwesens in Sachsen, die eine der Grundlagen der Archivstruktur des 1990 wiedererrichteten Freistaats Sachsen bildet. Seit 2001 mit dem Stadtarchiv Bautzen im Archivverbund Bautzen zusammengeschlossen, ist das Staatsfilialarchiv heute eines der wichtigsten Dokumentationszentren für die Quellen zur Geschichte der Oberlausitz.

Die Jubiläumstagung und die geplante Publikation der Vorträge will eine Zusammenschau der archivischen Quellenüberlieferung zur Geschichte der Oberlausitz bieten, die erstmals Archive verschiedener Sparten berücksichtigt. Im Vordergrund stehen die Archive der Oberlausitz selbst, doch wird sich der Blick einmal mehr auf die Archive der Nachbarregionen in Polen und Tschechien richten, mit denen bereits in den zurückliegenden Jahren gute Beziehungen geknüpft wurden. Auch die Niederlausitz wird ganz bewußt in die Perspektive einbezogen, um überlieferungsgeschichtliche Gemeinsamkeiten aufzuzeigen.

Tagung und Publikation wollen Entstehung, Schicksal, Verflechtung und Inhalte der wichtigsten Institutionen und Archivbestände nachzeichnen. Skizziert werden soll eine historisch-thematische „Landkarte“ archivischer Quellenüberlieferung zur Geschichte der Oberlausitz, die Historikern und Heimatforschern eine quellenkritische Orientierung ermöglicht.

Folgende Aspekte werden dabei berücksichtigt:

– Entstehung archivischer Institutionen
– Entstehung von Beständen, Beständegruppen und Archivtektoniken im verfassungs- und verwaltungsgeschichtlichen Kontext
– Vorstellung typischer Beständegruppen (Inhalte, Verluste, Lücken, Zerplitterung, Aussagekraft, Stand der Erschließung und Erforschung)
– Vorstellung typischer Quellengattungen.



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Rahmenprogramm:

13.00 Uhr Stadtführung mit Stadtführer Jürgen Albert,
Treffpunkt: Touristinformation auf dem Hauptmarkt

Tagung:

Uhrzeit Thema Referentin/Referent
15.00 - 15.10 Felix Mendelssohn-Bartholdy - Sonate II, c-MollGrave - Adagio - Allegro maestoso e vivace
An der Orgel: Domkantor Friedemann Böhme
15.10 – 15.15 Begrüßung Grit Richter-Laugwitz, Leiterin Archivverbund Bautzen
15.15 – 15.30 Grußwort Dr. Albrecht Buttolo, Sächsischer Staatsminister des Innern
15.30 – 15.40 Grußwort Christian Schramm, Oberbürgermeister der Stadt Bautzen
15.40 – 15.50 Grußwort Prof. Dr. Wolfgang Geierhos, Präsident der OLGdW
15.50 – 16.00 Jan Paul Nagel (1934-1997) - Variationen für Orgel über ein altes sorbisches Volkslied.Praeludium - Thema - Variationen An der Orgel: Domkantor Friedemann Böhme
16.00 – 16.30 Offizielle Freischaltung der Online-Präsentation der Bestandsübersicht des Staatsfilialarchivs Bautzen durch den sächsischen Staatsminister des Innern
16.30 – 17.00 Pause
17.00 – 18.30 Festvortrag: Vielfalt in der Region. Die Oberlausitz in der Frühen Neuzeit
Prof. Dr. Winfried Müller, TU Dresden, Lehrstuhl für Sächsische Landesgeschichte
Ab 18.30 Empfang des Oberbürgermeisters

Sonnabend, 8. November 2008:

Uhrzeit Thema Referentin/Referent
9.00 – 9.10 Begrüßung Prof. Dr. Wolfgang Geierhos, Präsident der OLGdW

Block I Vorstellung des Jubilars – Das Staatsfilialarchiv Bautzen Moderation: Dr. Jürgen Rainer Wolf, Sächsisches Staatsarchiv
9.10 – 9.40 Vom Staatlichen Zweigarchiv für die Oberlausitz zum Staatsfilialarchiv Bautzen. Ein Rückblick.
Grit Richter-Laugwitz, Archivverbund Bautzen
9.40 – 10.10 Die Bestände des Staatsfilialarchivs nach 1835 als Spiegel der Oberlausitzer Justiz- und Verwaltungsgeschichte oder „Was sind Vorakten“?
Anja Moschke, Archivverbund Bautzen
10.10 – 10.30 Diskussion
10.30 – 10.50 Kaffeepause

Block II Überlieferung in den Archiven der Oberlausitz
Moderation: Silke Kosbab, Archivverbund Bautzen
10.50 – 11.20 Das Bautzener Domstift und sein Archiv. Die Überlieferung einer geistlichen Grundherrschaft und Behörde in der Oberlausitz
Dr. Birgit Mitzscherlich, Diözesanarchiv Bautzen
11.20 – 11.50 Auf den Spuren eines Heidebauern – die Sammlungen des Sorbischen Kulturarchivs Bautzen und die Quellen zur sorbischen Geschichte in der Überlieferung deutscher Verwaltung
Dr. Annett Bresan, Sorbisches Kulturarchiv
11.50 – 12.20 Die Teilung der Oberlausitz 1815 und deren Auswirkungen auf die kommunale Überlieferung
Siegfried Hoche, Ratsarchiv Görlitz
12.20 – 12.40 Diskussion
12.40 – 14.00 Mittagspause

Block III Überlieferung in polnischen und tschechischen Archiven Moderation: Dr. Peter Wiegand, Hauptstaatsarchiv Dresden
14.00 – 14.30 Quellen zur Geschichte der Ober- und Niederlausitz im Staatsarchiv Wroclaw (Breslau)
Dorota Sokolowska, Staatsarchiv Wroclaw
14.30 – 15.00 Böhmens Nachbarländer Nieder- und Oberlausitz in den Archivbeständen des Nationalarchivs in Prag
Dr. Lenka Matušíková, Nationalarchiv Praha (Prag)
15.00 – 15.20 Diskussion
15.20 – 15.40 Kaffeepause

Block IV Überlieferung in Sachsen und Brandenburg
Moderation: Dr. Lars-Arne Dannenberg, OLGdW
15.40 – 16.10 Das ständische Urkundenarchiv und die landständische Verfassung des Markgraftums Niederlausitz
Dr. Klaus Neitmann, Brandenburgisches Landeshauptarchiv
16.10 – 16.40 Die Lausitzen als nicht inkorporierte Lande in der Behördenüberlieferung Kursachsens
Dr. Peter Wiegand, Hauptstaatsarchiv Dresden
16.40 – 17.10 Was weiter wirkt: Verwaltungsreform und Überlieferungsbildung im Freistaat Sachsen nach 2008
Dr. Jürgen-Rainer Wolf, Sächsisches Staatsarchiv
17.10 – 17.30 Diskussion und Zusammenfassung
Prof. Dr. Wolfgang Geierhos und Dr. Jürgen-Rainer Wolf

Kontakt: Grit Richter Laugwitz
Leiterin Archivverbund Stadtarchiv/Staatsfilialarchiv Bautzen
Schlossstrasse 10
02625 Bautzen
grit.richter-laugwitz@bautzen.de


URL zur Zitation dieses Beitrages
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=9582

Lovis und die Corinther. Der Künstler und seine Familie im Spiegel der Kunst und des Deutschen Kunstarchivs

Bebildeter Vortrag von Dr. Peter Kropmanns, Paris

2. Juli 2008, 19 Uhr im Lesesaal des Deutschen Kunstarchivs im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg, Eingang Kornmarkt 1

Das Deutsche Kunstarchiv im Germanischen Nationalmuseum (ehemals Archiv für Bildende Kunst) startet am 2. Juli 2008 eine neue Vortragsreihe: „Aus dem Deutschen Kunstarchiv“ setzt sich zum Ziel, die Archivalien zum Leben zu erwecken. Wissenschaftler, die im Archiv geforscht haben, berichten anschaulich über ihr Thema und ihre Entdeckungen. Den Anfang macht der Pariser Kunsthistoriker Peter Kropmanns, dessen Buch „Lovis Corinth – Ein Künstlerleben“ soeben im Hatje Cantz Verlag erschienen ist.

Lovis Corinth (1858-1925) wurde vor 150 Jahren geboren. Der Ostpreuße aus Tapiau ließ sich in Königsberg, München, Antwerpen und Paris ausbilden, lebte aber vorwiegend in Berlin. Mit rund tausend Gemälden sowie zahllosen Zeichnungen und Druckgrafiken gehört er nicht nur zu den produktivsten, sondern auch zu den bedeutendsten deutschen Künstlern.

Das Deutsche Kunstarchiv bewahrt seit 1975 den aus Familienbesitz erworbenen schriftlichen Nachlass des Künstlers. Für seine Biographie hat Peter Kropmanns die Briefe und Photoalben sowie vielerlei andere Dokumente gesichtet und berichtet in seinem Vortrag von seinen Forschungen. Eigens zu diesem Anlass werden in Vitrinen wertvolle Archivmaterialien aus dem Bestand des Deutschen Kunstarchivs sowie zwei derzeit nicht ausgestellte Gemälde von Corinth – Portraits seiner Frau Charlotte – aus der Sammlung des Museums gezeigt.

Eintritt frei

Vortrag von Prof. Dr. Bernhard R. Appel am 30. Mai 2008, 19 Uhr in der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen

5. Detmolder Sommergespräch am 27. August 2008 im Landesarchiv NRW Staats- und Personenstandsarchiv Detmold

Das PersonenstandsReformgesetz ist sexy:

neue Perspektiven für die Genealogie, Geschichtswissenschaft, Archive und Standesämter

Wollten Sie schon mal die Lebensdaten Ihrer Tanten und Onkel herausfinden und scheiterten am Personenstandsgesetz? Oder benötigten Sie schon einmal für Ihre historische Forschung biografische Daten zu einer Person und scheiterten am Personenstandsgesetz?

Nun wurde das Personenstandsgesetz geändert.

Die Novellierung des Personenstandsgesetzes wurde seit Jahrzehnten von der Genealogie, der Familienforschung, der historischen Wissenschaft und von Archiven herbeigesehnt. Endlich ist es soweit: Ab 2009 gilt das Personenstandsreformgesetz (PStRG) in seinem ganzen Umfang. Dann fallen bislang unüberwindbare Forschungsgrenzen; und auf die Archive und Standesämter kommen neue Aufgaben zu.

Künftig werden die Standesamtsregister nach Ablauf fest gelegter Fristen an die zuständigen Archive abgegeben. Dies ist ein radikaler Einschnitt für die Standesämter, die Archive und die Forschung.

Beim 5. Detmolder Sommergespräch werden Behörden, Archive und Forschende über Inhalte, Auswirkungen und neue Möglichkeiten für die Familien- und Personengeschichte referieren, debattieren und zahlreiche offene Fragen klären.

Die Detmolder Sommergespräche richten sich an alle Interessierten. Im Vordergrund steht der Austausch von Wissenschaftlerinnen und Familienforschern, Archivarinnen sowie Vertretern der Behörden. Denn sie sind voneinander abhängig: Die einen produzieren das Schriftgut, das die anderen archivieren und für die Forschung bereit stellen; Wissenschaftler und Familienforscherinnen werten die Unterlagen bei ihrer Archivrecherche aus und stellen die Ergebnisse – online – der Forschergemeinschaft zur Verfügung. Die Sommergespräche sind daher eine gute Gelegenheit, um über unterschiedliche Perspektiven und gemeinsame Aufgaben und Standards zu diskutieren.

Alle Interessierten sind dazu eingeladen, am 27. August von 9.30 Uhr bis ca. 17.30 Uhr mitzudiskutieren und das Landesarchiv NRW Detmolder Staats- und Personenstandsarchiv von innen kennen zu lernen! Um Anmeldung wird gebeten.

Adresse und Organisation:

Die Detmolder Sommergespräche sind eine Veranstaltung des Landesarchivs NRW Staats- und Personenstandsarchiv Detmold

Ort:

Landesarchiv NRW Staats- und Personenstandsarchiv Detmold

Will-Hofmann-Straße 2
32756 Detmold
Tel.: 05231/766-0
Fax: 95231/766-114

Email: stadt@lav.nrw.de
www.archive.nrw.de oder www.lav.nrw.de

Am 9. Juni 2008 von 10.00 bis 15.30 Uhr findet im Stuttgarter Literaturhaus die kostenlose FAZIT-Fachtagung „Open Content – Open Access” statt. Neben den rechtlichen Rahmenbedingungen werden Lösungsansätze aus dem Bildungs- und dem Verlagswesen vorgestellt und diskutiert.

Die Bereitstellung und Weiterverarbeitung von freien Inhalten ist derzeit ein aktuelleres Thema denn je, doch das geteilte Wissen bringt neue Herausforderungen für Wirtschaft, Wissenschaft und öffentliche Institutionen mit sich. Häufig bleiben beispielsweise die Fragen nach Lizenzen und Urheberrechten ungeklärt.

Programm und Referenten: http://www.fazit-forschung.de/ocoa-workshop.html
Anmeldung: http://www.fazit-forschung.de/index.php?id=2064

Am 10. und 11. Juni 2008 findet das 13. Archivwissenschaftliche Kolloquium der Archivschule Marburg zum Thema
"Zwischen analog und digital - Schriftgutverwaltung als Herausforderung für
Archive" statt.

Das detaillierte Programm ist einsehbar unter
http://www.archivschule.de/content/643.html

Historiographie & archivistique
Ecriture et méthodes de l'histoire à l'aune de la mise en archives

Séminaire du 24 avril 2008
Centre Georges Chevrier, Dijon, 14h-18 h

Sous la responsabilité de Philippe Poirrier et Julie Lauvernier

Les liens intrinsèques qui unissent archivistique et historiographie ont
toujours été reconnus. Toutefois ces rapports semblent s'être construits
autour d'une opposition schématique : d'un côté la collecte et l'inventaire,
de l'autre l'analyse et la synthèse. Car force est de reconnaître
archivistique et écriture de l'histoire sont deux disciplines et deux
opérations distinctes ayant des objets propres.
L'interrogation sur ces liens n'est pas neuve, elle a su trouver sa place
dans les débats professionnels depuis de nombreuses années. A contrario les
historiens se sont jusqu'à ce jour peu souciés d'en faire l'examen.

On se propose, au travers d'exemples précis, d'objectiver une pratique,
l'archivistique, et tenter de mesurer les implications sur la scientificité
du discours historien et sur l'élaboration des méthodes historiques. Il
conviendrait alors díenvisager les archives et l'archivistique au sens que
lui a conféré la pratique professionnelle, correspondant à l'avènement des
principes fondateurs de l'archivistique en tant que discipline du "fonds" et
de ses corollaires conceptuels le respect des fonds et le respect de la
provenance jusqu'à la théorie des trois âges en archivistique. Penser
épistémologiquement l'archivistique et la replacer dans son historicité, ce
níest pas seulement considérer la mise en archive comme une condition
d'existence du matériel historique, c'est l'appréhender comme un geste
historiographique, et non simplement technique.


Ouverture :
Philippe Poirrier (Université de Bourgogne)

Didier Devriese (Université Libre de Bruxelles)
Pour une réflexion épistémologique en archivistique

Bertrand Müller (Université de Genève)
L'histoire entre l'archive et la documentation.

Julie Lauvernier (Université de Bourgogne)
Classer et inventorier. Des gestes archivistiques révélateurs d'intentions
historiographiques.

Odile Parsis-Barnubé (Université Charles-de-Gaulle Lille 3)
Remuements de chartes et passage à líhistoire : la fatalité du déficit de
récit dans les programmes centralisés de collecte de sources (1750-1850).


Contact: ppoirrie@club-internet.fr

Centre Georges Chevrier
http://tristan.u-bourgogne.fr/UMR5605/pagesmenu/UMR5605Accueil.htm
http://tristan.u-bourgogne.fr/UMR5605/manifestations/07_08/08_04_24.html

Brochure de présentation
http://tristan.u-bourgogne.fr/UMR5605/pagesmenu/pdf_pagesmenu/plaquette_UMR.pdf

--
H-MUSEUM

Archive im (räumlichen) Kontext – Archivbauten und ihr Umfeld

Programm
Freitag, 21. Juni 2008
15.00 Uhr: Stadtführung
17.00 Uhr: Triariersitzung (Schwörhaus)
18.30 Uhr: Empfang durch die gastgebende Stadt (Schwörhaus)
20.00 Uhr: Stadtgeschichtlicher Vortrag
Dr. GUDRUN LITZ (Haus der Stadtgeschichte – Stadtarchiv Ulm): „Ulm als Großstadt im ausgehenden Mittelalter“

Samstag, 22. Juni 2008
9.00 Uhr: Eröffnung des 67. Südwestdeutschen Archivtages durch den Tagungspräsidenten Dr. Beat Gnädinger, Staatsarchivar des Kantons Zürich

Grußworte

9.45 Uhr: Im Herzen der Stadt – der Standort als Ausdruck archivischen Selbstverständnisses
Prof. Dr. MICHAEL WETTENGEL, Ulm

10.15 Uhr: Die Errichtung eines öffentlichen Archivs in „Public Private Partnership“ – Erfahrungen beim Neubau des Staatsarchivs Hamburg
Prof. HANS-DIETER LOOSE, Hamburg

10.45 Uhr: Diskussion

11.00 Uhr: Kaffeepause

11:30 Uhr: Die frühzeitige Destillation des Machbaren – das Bauprojekt Staatsarchiv Thurgau und die Volksabstimmung vom 25. November 2007.
ANDRÉ SALATHA, Frauenfeld (CH)

12:00 Uhr: Werkzeuge der „Requoncête urbaine“ – Archive als räumliche Schwerpunkte im Elsass
LAURENCE PERRY, Straßburg (F)

12.30 Uhr: Diskussion

12:45 Uhr: Mittagspause

14:00 Uhr: Eigene Herren im eigenen Haus – die Entwicklung des Kärntner Landesarchivs seit seiner Umwandlung in eine öffentlich-rechtliche Anstalt.
Dr. WILHELM WADL, Klagenfurt (A)

14:30 Uhr: Wie finden Nutzer und Planer zusammen? – Der Neubau des Verbundarchivs Freiburg im Breisgau
KLAUS BÜHRER, Freiburg im Breisgau

15.00 Uhr: Diskussion

15.15 Uhr: Schlussdiskussion

16.00 Uhr: Ende der Tagung

Organisatorische Hinweise

Tagungsstätte: Stadthaus Ulm

Tagungsbüro: Samstag, 23. Juni 2007: 8.30-14.00 Uhr

Tagungsbeitrag:
20,- € (bei Überweisung vorab)
25,- € (Tageskasse)
10,- € für Pensionäre und Auszubildende

Tagungsband: Die Vorträge und weitere Beiträge zum modernen Archivbau werden – wie in den letzten Jahren auch – in der „Kleinen Reihe“ der Veröffentlichungen des Landesarchivs Baden-Württemberg zeitnahe erscheinen.
Das Landesarchiv bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Südwestdeutschen Archivtag den Band zum Subskriptionspreis von
10,- € (inkl. Versandkosten) an, den Sie bitte zusätzlich zu Tagungsbeitrag überweisen.

Machen Sie im Interesse der zukünftigen Publikation der Archivtagsergebnisse Gebrauch von diesem Angebot!

Es wird gebeten, die Tagungsbeiträge möglichst bis 15. Juni 2008 auf das
Konto Nr. 387017759
bei der Postbank Karlsruhe (BLZ 66010075) zu überweisen,
lautend auf Dr. Kurt Hochstuhl/ Südwestdeutscher Archivtag.
(Absenderadresse nicht vergessen!!!)

Anmeldung zur Tagung: stadtarchiv@ulm.de

Bitte bis spätestens 10. Juni 2008

Auskunft: Landesarchiv Baden-Württemberg
Staatsarchiv Freiburg
Colombistr. 4
D 79098 Freiburg
Tel.: 0761/3806011
Fax: 0761/3806013
E-mail: kurt.hochstuhl@la-bw.de

Archiv und Eros. Zum 80. Geburtstag der Religionsphilosophin und Schriftstellerin Susan Taubes
07.01.2008 Nicolai Goetz

Veranstalter: Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin, Berlin
Datum, Ort: 11.01.2008, Zentrum für Literatur- und Kulturforschung, Schützenstr. 18, 10117 Berlin-Mitte, Trajekte-Tagungsraum 308

Susan Taubes Archiv e.V. -- Arbeitsstelle am ZfL

Seit 2003 werden die Hinterlassenschaften der jüdischen Schriftstellerin und Religionsphilosophin Susan Taubes, geb. Feldman (1928-1969) am ZfL archiviert und erforscht. Es gilt, eine faszinierende Autorin zu entdecken, deren Arbeiten wissenschafts- und literaturgeschichtlich nicht zuletzt deshalb interessant sind, weil sie am Schnittpunkt zwischen Religionsphilosophie, Kulturwissenschaft, Theater und Literatur angesiedelt sind.

[...]
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/index.asp?id=8509&pn=termine

 

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