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Veranstaltungen

International Conference of the Section of Archives and Archivists of Parliaments and Political Parties (SPP) / International Council of Archives (ICA)

on

ARCHIVES AND DEMOCRACY

Ort: Parlament, Dr. Karl-Renner-Ring 3, 1010 Wien
Zeit: 29.-30. Oktober 2009

Für das genaue Programm siehe:
http://archives-and-democracy.parliament.at/program.php

Danke an Dr. P.

WORKSHOP "Einheitliche Verwaltung digitaler und konventioneller Archivalien. Ein Workshop zum Repräsentationen-Modell des Landesarchivs Baden-Württemberg" (4.11.2009)

und

EXPERTENTAGUNG (5.11.2009) WORKSHOP "Einheitliche Verwaltung digitaler und konventioneller Archivalien. Ein Workshop zum Repräsentationen-Modell des Landesarchivs Baden-Württemberg" (4.11.2009)

und

EXPERTENTAGUNG "Von der Übernahme bis zum Nutzer * Archivische Informationssysteme in der digitalen Welt" (5.11.2009)

04.-05.11.2009 in Stuttgart

Am Donnerstag, den 5. November 2009 veranstaltet das Landesarchiv Baden-Württemberg in Stuttgart eine Expertentagung zum Thema "Archivische Informationssysteme". Auf dem Fachkolloquium wird das Leistungsspektrum verschiedener archivischer Informationssysteme im deutschsprachigen Raum vorgestellt.
Informationssysteme spiegeln die Aufgabenschwerpunkte und strategische Ausrichtung ihrer Organisationen wider und sind zur Erledigung der Fachaufgaben unverzichtbar. Die Beschreibung von Leistungsumfang, Besonderheiten und neuen Entwicklungen ausgewählter Archive aus Deutschland, Österreich und der Schweiz soll die Bandbreite moderner Archiv-IT verdeutlichen.

In Verbindung mit der Expertentagung bietet das Landesarchiv am Mittwoch, den 4. November 2009 einen Workshop zum Thema "Archivalien und ihre Erscheinungsformen. Das Repräsentationenmodell des Landesarchivs Baden-Württemberg" an.
Das Repräsentationenmodell lehnt sich an das von der PREMIS-Initiative (PREservation Metadata: Implementation Strategies) entwickelte Datenmodell zur digitalen Archivierung an. Es beruht auf der Idee, dass ein und derselbe Inhalt sich physisch in verschiedenen analogen oder digitalen Repräsentationen ausprägen kann. Diese Unterscheidung ermöglicht es, digitale und konventionelle Archivalien sowie deren Reproduktionsformen einheitlich zu erfassen. Auf dem Workshop wird das Modell vorgestellt und die praktische Anwendung durch das Landesarchiv Baden-Württemberg gezeigt.

Nähere Informationen erhalten Sie unter

Zeit: Mittwoch, 04.11.2009, Workshop von 14.00 - 17.00 Uhr; Donnerstag, 05.11.2009, Expertentagung von 9.00 - 17.00 Uhr
Ort: Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Vortragssaal, Konrad-Adenauer-Str. 4, 70173 Stuttgart

Anmeldung: Interessenten können sich bis zum 28. Oktober 2009 unter anmelden. Eine vorherige Anmeldung und Bestätigung der Teilnahme durch den Veranstalter ist aufgrund des beschränkten Platzangebots unbedingt erforderlich.
Die Teilnahmegebühr beträgt 100,00 €. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter öffentlicher Kultureinrichtungen (Bibliotheken, Archive, Museen etc.) ist die Teilnahme kostenlos.

Veranstalter:
Landesarchiv Baden-Württemberg
Eugenstraße 7
D-70182 Stuttgart
Telefon: 0711/212-4272
Fax: 0711/212-4283
E-Mail: landesarchiv@la-bw.de

Ansprechpartner:
Dr. Thomas Fritz
Telefon: 0711/212-4257
E-Mail: thomas.fritz@la-bw.de

http://weblog.histnet.ch/archives/3181

Zitat: "Würden nicht Leute wie Klaus Graf immer wieder den Finger auf die wunden Punkte legen. würde sich wohl gar nichts bewegen in Deutschlands Archiven."

Wunde, durch Zeitablauf obsolet.

Das sagte die Schweizer VSA-Vorsitzende Anna Pia Maissen auf der Eröffnungsveranstaltung des Regensburger Archivtags.

Ich muss mein Buch übers Urheberrecht fertigschreiben, daher kann ich leider keinen ausführlichen Bericht geben. Am schönsten war, Frau Kurskollegin Stüber und die wenigen anderen anwesenden Kurskollegen (Beyerstedt, Heimers, Müller, Rehm, Schaffer) wieder zu treffen :-)

In welches Social Network muss die Archivarin/der Archivar, wurde ich gefragt. Auf besonderen Wunsch hier der Link:

http://archives20.ning.com/

Da ich kein Smartphone habe und Twittern per Handy mir zu umständlich ist, verweise ich auf die weniger faulen Twitterer:

http://search.twitter.com/search?q=%23archivtag09

Peter Haber berichtet in
http://weblog.histnet.ch/

Vergleichsweise wenige Abstracts gibt es auf:

http://www.archivtag.de/index.html?atc_thesen.htm

(Merke: Bei bibliothekarischen Tagungen sind zeitnah die Folien online.)

Regensburg war eines gewiss nicht: ein Signal des Aufbruchs in Richtung Archiv 2.0.

Die deutschen Archive liegen weit zurück in Sachen Web 2.0.

Habers Eröffnungsvortrag war: naja, ich habe schon Brillanteres gehört. Wären da nicht die eingespielten Rituale, wäre es sinnvoller gewesen, den sehr guten Vortrag von Glauert an diese Stelle zu packen.

Haber erwähnte zwar ganz kurz Archivalia, aber einen Screenshot wollte er der versammelten Schnarch-Gemeinde doch nicht zumuten und zeigte stattdessen http://edwired.org/ .

Zur eigenartigen Open-Access-Sektion werde ich mich noch äußern. Ein Foto Habers, das mich rechts auf dem Podium zeigt:


„Archive im Digitalen Zeitalter“ lautet das Rahmenthema des 79. Deutschen Archivtags, der vom 22. bis 25. September 2009
in Regensburg stattfindet. Erwartet werden rund 850 Teilnehmer aus 14 Ländern.
„Wir richten einen umfassenden Blick auf die epochalen Veränderungen, die sich für die Archivarbeit in der digitalen Welt
ergeben“, sagte Robert Kretzschmar, der Vorsitzende des VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V. „Alle
Arbeitsfelder in den Archiven – von der Sicherung der Überlieferung und Bereitstellung für die Nutzung bis zur politischhistorischen
Bildungsarbeit – sind heute unmittelbar von der Entwicklung betroffen.“ Ziel des Archivtags sei, die Rolle der
Archive im digitalen Zeitalter zu analysieren: Vollzieht sich derzeit geradezu ein Funktionswandel? Welche Strategien sind für
die Zukunft zu verfolgen? Diese Fragen stellen sich auch beim Wiederaufbau des Historischen Archivs der Stadt Köln.
Vieles, was für die Zukunft aufbewahrt werden soll, entsteht heute nur noch digital und ist damit flüchtig. Der dauerhafte
Erhalt digitaler Texte, Datensammlungen, aber auch audiovisueller Unterlagen für die Nachwelt wird auf dem Archivtag
diskutiert. Thematisiert werden auch neue Möglichkeiten der digitalen Präsentation von Archivgut im Netz und Perspektiven
für eine interaktive Kommunikation zwischen den Archiven und ihren Nutzern.
Von den Arbeitssitzungen und Diskussionsrunden verspricht sich der VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare
e.V. wichtige Impulse und Weichenstellungen für die Arbeit der nächsten Jahre.
Fachmesse ARCHIVISTICA
Über neueste Produkte und Dienstleistungen zum Archivwesen informieren die Aussteller auf der Fachmesse
ARCHIVISTICA und in speziellen „Ausstellerforen“. Mit 49 Anbietern ist die Messe wieder die größte ihrer Art in Europa
(www.archivistica.de).
Mitgliederversammlung des VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare
In der nicht-öffentlichen Mitgliederversammlung des VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V. am 24.
September 2009 steht auch der Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln auf der Tagesordnung. Der Verband
bereitet vor diesem Hintergrund einen Appell an die Träger von Archiven vor, der nach dem Kongress unter
www.vda.archiv.net veröffentlicht wird."

Quelle (PDF):
http://www.vda.archiv.net/pdf/PM20090917.pdf

Der Einsturz des Kölner Stadtarchivs hat weit über Nordrhein-Westfalen hinaus die Frage nach der Sicherheit archivischer Überlieferung aufgeworfen. Reichen die baulichen Standards für Archive aus? Sind die Archive fachlich und logistisch ausreichend für Notfälle gerüstet? Wie müssen Strategien zur Sicherung und zum Schutz von Archivgut durch Verfilmung und Digitalisierung aussehen? In einer Expertenanhörung, die am 24. Juni in Köln stattfand, haben Archivarinnen und Archivare, Restauratorinnen und Restauratoren sowie Vertreter der Archivträger und der historischen Forschung versucht, Antworten auf diese Fragen zu formulieren. Sie haben damit in einer ersten Bestandsaufnahme nach dem Unglück die "Lehren aus Köln" gezogen.

Zum Deutschen Archivtag in Regensburg (22.-25. September 2009) erscheint jetzt die Dokumentation zur Expertenanhörung. Sie enthält einen ausführlichen Bericht über die Referate und die Diskussionen in den Arbeitsgruppen sowie ausgewählte Vorträge im Volltext.

Die Publikation kann über das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen (Graf-Adolf-Str. 67, 40210 Düsseldorf, Mail: poststelle@lav.nrw.de) und über den Buchhandel bezogen werden.

Auf dem Deutschen Archivtag in Regensburg besteht die Möglichkeit zum Kauf der Publikation am Stand des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen (ARCHIVISTICA 2009 Regensburg Stand 40).

Lehren aus Köln. Dokumentation zur Expertenanhörung "Der Kölner Archiveinsturz und die Konsequenzen". Für das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen hg. v. Wilfried Reininghaus und Andreas Pilger. Düsseldorf 2009 (= Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen 25). 96 Seiten. ISBN 978-3-9804317-0-5. Klappbroschur fadengeheftet, Verkaufspreis: 10,00 Euro.

Lehren_Umschlag

Vom 11. bis 14. September kommen in der Stadthalle von Bielefeld mehr als 450 Ahnen- und Familienforscher zum Deutschen Genealogentag zusammen. Nach mehr als zehn Jahren findet damit dieser zentrale Kongress wieder einmal in Nordrhein-Westfalen statt. Das Landesarchiv NRW als das größte Archiv in Nordrhein-Westfalen sieht darin eine Chance, um mit Familienforschern, genealogischen Vereinen und Dienstleistern ins Gespräch zu kommen. Mit Vorträge und einem Informationsstand unterstützt das Landesarchiv NRW das Anliegen und das Programm des Genealogentages.

Im Rahmen einer Sektion über „Archive der Region“ werden am Samstag (12. September) Mitarbeiter des Landesarchivs NRW Bestände und Projekte des Personenstandsarchivs Westfalen-Lippe in Detmold und das Internetportal „Archive in NRW“ vorstellen. Am Samstag und Sonntag werden sich Archivare aus dem Landesarchiv NRW an einer regional ausgerichteten Sektion zum Thema „Genealogie in Ostwestfalen-Lippe“ beteiligen. Sie werden über die Wissenschaftsgeschichte der Genealogie, Genealogische Sammlungen aus Ostwestfalen-Lippe und über die Bedeutung des gräflich-lippischen Archivars Johann Ludwig Knoch (1712-1808) für die regionale genealogische Forschung berichten.

Während der gesamten Tagung besteht am Stand des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen die Möglichkeit, sich über das Angebot der staatlichen Archive in der Region zu informieren. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen für Fragen zur Verfügung, zeigen neuere Publikationen und erläutern die Online-Informationsangebote des Landesarchivs NRW.

Weitere Informationen finden Sie unter auf den Internetseiten des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen.

http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=2739

Archive, Museen und Mediatheken haben nicht nur die Aufgabe, die ihnen anvertrauten Gegenstände für die Zukunft zu bewahren, sondern auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Doch im Umgang mit sensiblen Daten – persönlichen Unterlagen, Tagebüchern oder Fotos – stößt man schnell auf Einschränkungen. Was erwarten die Nutzer von den Archiven und welche Bedingungen werden bei der Überlassung persönlicher Zeugnisse vereinbart? Hat sich die Situation durch die Digitalisierung von Sammlungen und deren Veröffentlichung im Internet verändert? Das Symposium befasst sich mit dem Selbstverständnis öffentlicher Kulturinstitutionen im Umgang mit sensiblen Daten.

ÖFFENTLICHE ARCHIVE –»GEHEIME« INFORMATIONEN
Der Umgang mit sensiblen Daten in Filmmuseen, Archiven und Mediatheken

Symposium der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
10. und 11. September 2009

Programm

10. September 2009
Veranstaltungsraum, 4. OG


10.00
Begrüßung

Dr. Rainer Rother
Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek

10.10
Grußwort
Hans-Joachim Otto, MdB
Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages

10.20
Eröffnungsvortrag

Dr. Paul Klimpel
Verwaltungsdirektor der Deutschen Kinemathek

10.40
Impulsreferat: »Offenes Netz – geschlossene Archive?«
Dr. Jan-Hinrik Schmidt
Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg

11.00
Kaffeepause


JURISTISCHE GRUNDLAGEN

11.30
Einführungsreferat zum Allgemeinen Persönlichkeitsrecht
RA Prof. Dr. Peter Raue
Partner Hogan & Hartson LLP

11.50
Allgemeines Persönlichkeitsrecht und Archivgesetze
RA Dr. Bartholomäus Manegold
Fachanwalt für Medienrecht und Urheberrecht in Berlin

12.10
Allgemeines Persönlichkeitsrecht bei Nachlässen
Dr. Harald Müller
Direktor der Bibliothek des Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg

12.30
Fragen und Diskussion
Moderation: Dr. Paul Klimpel
Verwaltungsdirektor der Deutschen Kinemathek

12.50
Mittagspause


KÜNSTLER UND ARCHIVE

14.00
Einleitung
Prof. Klaus Staeck
Präsident der Akademie der Künste, Berlin

14.20
Gesetz, Vertrag, Vertrauen – Marlene Dietrich und die Stiftung Deutsche Kinemathek
RA Frieder Roth
Dr. Roth und Kollegen

14.40
Vom Wert der Seelenruhe
Rainer Kirsch
Schriftsteller

15.00
Fragen und Diskussion
Moderation: Dr. Wolfgang Trautwein
Direktor des Archivs der Akademie der Künste, Berlin

15.20
Kaffeepause

KONKRETE PROBLEME BEI SAMMLUNGEN UND NACHLÄSSEN

15.40
Aus der Archivpraxis
Werner Sudendorf
Sammlungsleiter der Deutschen Kinemathek

16.00
Sperrvermerke und Archivpraxis
Karl Griep
Leiter der Abteilung Filmarchiv im Bundesarchiv Berlin

16.20
Ein Landesarchivgesetz, ein Landesfilmarchiv und die neuen Medien – Erfahrungen aus Schleswig-Holstein
Dr. Dirk Jachomowski
Leiter des Landesfilmarchivs im Landesarchiv Schleswig-Holstein

16.40
Zur Schau gestellt? Fragen zur Präsentation von Photographien in Ausstellungen.
Dr. Margret Kampmeyer-Käding
Projektleiterin Sonderausstellungen, Jüdisches Museum Berlin

17.00
Fragen und Diskussion
Moderation: Prof. Monika Hagedorn-Saupe
Stellvertretende Leiterin des Instituts für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin

17.20
Empfang


11. September 2009
Veranstaltungsraum, 4. OG


DIGITALISIERUNG

10.00
Zeitzeugen-Archive zum Holocaust und zur Zwangsarbeit
Prof. Dr. Nicolas Apostolopoulos
Leiter des Centers für Digitale Systeme (CeDiS) an der Freien Universität Berlin

10.20
Projekt: »Wir waren so frei ... Momentaufnahmen 1989/1990«
Thorsten Schilling
Leiter des Medien- und Kommunikationszentrums Berlin der Bundeszentrale für politische Bildung

10.40
Digitale Archive im Lichte widerstreitender rechtlicher Interessen
RA Dr. Till Kreutzer
i.e. – Büro für informationsrechtliche Expertise

11.00
Podiumsgespräch
Sonderregelungen für Archive?
Moderation: Prof. Dr. Gabriele Beger
Direktorin der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky

11.20
Fragen und Diskussion

11.40
Kaffeepause


FERNSEHEN UND ARCHIV

12.00
Gesprächsrunde
Der Umgang mit sensiblen Daten im Fernsehen am Beispiel des Films CONTERGAN

Moderation: Peter Paul Kubitz
Programmdirektor Fernsehen der Deutschen Kinemathek

Adolf Winkelmann
Regisseur des Films CONTERGAN (WDR 2007)

RA Prof. Dr. Peter Raue
Partner Hogan & Hartson LLP
Rechtsvertreter der Filmproduktion im Fall »CONTERGAN«

Michael Souvignier
Produzent und Geschäftsführer, Zeitsprung Entertainment GmbH

13.00
Fernsehen, Archive und Recherche
Dr. Michael Crone
Leiter Dokumentation und Archive beim Hessischen Rundfunk

13.20 Mittagspause


ZWISCHEN RECHT UND MORAL – WO STEHEN WIR HEUTE?

14.00
Podiumsgespräch
Moderation: Börries von Notz
Verwaltungsleiter des Jüdischen Museums Berlin

Michael Kloft
Leiter der Abteilung Zeitgeschehen bei Spiegel TV

Dr. Jan-Hinrik Schmidt
Hans-Bredow-Institut für Medienforschung Hamburg an der Universität Hamburg

RA Dr. Till Kreutzer
i.e. – Büro für informationsrechtliche Expertise

Werner Sudendorf
Sammlungsleiter der Deutschen Kinemathek

16.00
Film CONTERGAN - Teil 1 und 2
(WDR 2007, R: Adolf Winkelmann)
Mit einem Grußwort von Stefanie Schulte Strathaus
Vorstand Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V.
Kino Arsenal, 2. UG


Leitung des Symposium
Dr. Paul Klimpel

Organisation
Marc Thümmler

symposium-recht(at)deutsche-kinemathek.de

T +49 (0)30 300 903-502
F +49 (0)30 300 903-13

Wegen der begrenzten Anzahl der Sitzplätze bitten wir um Anmeldung bis zum 1. September 2009.

Teilnahme frei

Programm als PDF: Programm- (pdf, 955 KB)
Website der Deutschen Kinemathek: http://osiris22.pi-consult.de/view.php3?show=5200003770726


(via wordle.net)

"Im Museum tönt und lärmt es, denn Künstlerinnen und Künstler beschäftigen sich heute ganz selbstverständlich mit dem Klang dieser Welt. Die einstige Vorherrschaft des Visuellen ist mittlerweile ersetzt durch ein vielfältiges Wechselspiel von Bild und Ton. See this Sound dokumentiert diese Entwicklung aus der Perspektive der bildenden Kunst und verweist auf die jeweiligen zeitgenössischen Diskussionen und Versprechungen.
Die Ausstellung fokussiert in acht Bereichen wichtige Wegmarken und historisch-soziale Bezugspunkte, ohne jedoch eine lineare Entwicklung vorzugeben. Ausgehend von den filmischen Klangvisualisierungen der 1920er-Jahre – der sogenannten Augenmusik – geht sie dem Topos der Überschreitung von Gattungsgrenzen in den 1960er-Jahren nach und befragt psychedelische Trancemaschinen genauso wie multimediale Soundenvironments nach ihrem gesellschaftspolitischen Potenzial. Der Illusion eines »natürlichen« Zusammenspiels von Bild und Ton etwa im Hollywood-Kino treten schließlich Arbeiten entgegen, die die Diskrepanzen dieser vermeintlichen Synthese offenlegen, bis hin zum Verlust von Ton und Sprachmächtigkeit. Ein besonderes Augenmerk gilt außerdem den lokalen Produktionsbedingungen von Sounds (Industriestädte und Industrial Music), dem sozialen Gebrauch von Popmusik sowie dem Ton als Medium der Institutionskritik.
Ausstellung im Lentos Kunstmuseum
See this Sound – Versprechungen von Bild und Ton
28. August 09 – 10. Januar 10"

Quelle:
http://blog.see-this-sound.at/ausstellung/
Weblog zur Ausstellung: http://blog.see-this-sound.at/

Zur Geräuscharchivierung s. http://archiv.twoday.net/stories/5775570/

 

twoday.net AGB

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