[>>]
null

 

Wirtschaftsarchive



"In Lausanne ist die Feuerwehr zwei Tage nach Ausbruch eines Feuers in einem Industriegebäude zum Brandherd vorgedrungen. Der Brand wurde aber noch nicht gelöscht. Auch die Armee wird eingesetzt. Für die rund 50'000 Archiv-Boxen bestand kaum mehr Hoffnung. .....Im Gebäude sind die Archive von fast 150 Unternehmen untergebracht. Zugang zum Gebäude gewähren vier kleine Treppenhäuser. Trennwände zwischen den verschiedenen Archiv-Abteilen gibt es keine.
Das Fehlen von Trennwänden erschwerte die Aufgabe der Feuerwehrmänner. Diese standen einer Tonne respektive 3000 Kubikmetern von Dokumenten gegenüber, die vorwiegend in Schachteln gelagert waren......"

Quelle: NZZ v. 26.09.2009
Weitere Medienberichte (frz.):
Le Matin v. 28.09.2009 mit weiteren You-tube-Filmen
Le Matin (Stand: 28.09.2009)



Eine wissenschaftliche Tagung zum Thema "Familienunternehmen in Rheinland und Westfalen im 19. und 20. Jahrhundert" veranstaltet die Stiftung Westfälisches Wirtschaftsarchiv Dortmund in Zusammenarbeit mit der Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv zu Köln sowie der Abteilung für Wirtschaftsgeschichte und dem Historischen Seminar II der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf am 1. und 2. Oktober 2009 in der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen. Das Tagungsprogramm kann als PDF eingesehen werden.

Quelle: NRW-Archivportal

Als neuer Arbeitskreis zum regionalen Erfahrungsaustausch innerhalb der Vereinigung deutscher Wirtschafsarchivare e.V. hat sich im Januar 2009 in Bielefeld der Arbeitskreis der Wirtschaftsarchivare in Ostwestfalen-Lippe gegründet. Er geht aus dem bisherigen "Stammtisch der Wirtschaftsarchivare OWL", der seit seiner Gründung 2006 vom Westfälischen Wirtschaftsarchiv (WWA) Dortmund mit betreut wird, hervor und wird sich künftig 2-4 mal im Jahr treffen.
Dabei sollen der Erfahrungsaustausch und die Arbeit zu thematischen Schwerpunkten mit Exkursionen, z.B. zu Archiven oder Ausstellungen, verbunden werden. Der Arbeitskreis richtet sich vor allem an Unternehmens- und Wirtschaftsarchivare, steht aber grundsätzlich auch interessierten Gästen aus Kommunalarchiven und ähnlichen Einrichtungen in der Region Ostwestfalen-Lippe offen.
Das nächste Treffen findet am 07. September 2009 ab 15 Uhr im Westfälischen Wirtschaftsarchiv in Dortmund statt. Nach einer Einführung in die Arbeit und die Bestände des überregionalen Wirtschaftsarchivs und einer Archivführung besteht am Abend
Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch unter ArchivkollegInnen in lockerem Rahmen in der Nähe des WWA oder in der Dortmunder
Innenstadt.



INFO

Informationen zum Arbeitskreis und Anmeldung zum
nächsten Treffen:

Svenja Kunze
Bertelsmann AG
Corporate History
Carl-Bertelsmann-Str. 270
33311 Gütersloh
Tel.: +49 (0) 5241-80-88667
Fax: +49 (0) 5241-80-6-88667
E-Mail: svenja.kunze@bertelsmann.de

Veranstaltungsort des nächsten Treffens:
Westfälisches Wirtschaftsarchiv
Märkische Straße 120
44141 Dortmund
Tel.: +49 (0) 231-5417-157
Fax: +49 (0) 231-5417-117
Ansprechpartner dort ist Klaus Pradler
E-Mail: k.pradler@dortmund.ihk.de

via Mailing-Liste "Westfälische Geschichte"

"Die Oberfrankenstiftung kauft das komplette Archiv von Rosenthal in Selb. Diesen einstimmigen Beschluss hat der Regierungspräsident von Oberfranken, Wilhelm Wenning, dem Bayerischen Rundfunk bestätigt. Somit sollen der Region die einzigartigen Stücke erhalten bleiben.
Im Archiv sind so gut wie alle jemals von Rosenthal gefertigten Stücke sowie unzählige nie verwirklichte Designstudien weltberühmter Künstler eingelagert. Sie sollen in Zukunft dem Porzellanmuseum Porzellanikon in Selb als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt werden. Über den Kaufpreis gibt es keine offiziellen Angaben, Insider sprechen von einer Summe von rund 1,3 Millionen Euro.
Insolvenzverwalter Volker Böhm hatte im Zuge des Verkaufs von Rosenthal an Sambonet das bemerkenswerte Archiv ausgeklammert. So bleibe die Sammlung in der Region erhalten, so Böhm. Einwände, wonach Rosenthal damit sein "unternehmerisches Gedächtnis" verkaufen würde, wies Böhm zurück. Es sei mit der Oberfrankenstiftung vereinbart, dass Rosenthal auch in Zukunft jederzeit auf das Archiv zugreifen könne.
Die Kaufsumme für die Rosenthal-Sammlung fließt in die Insolvenzmasse. Wann das Archiv auf dem Rosenthal Betriebsgelände in Selb geräumt wird, steht noch nicht fest. Zunächst müssten die Stücke inventarisiert und katalogisiert werden, heißt es."


Quelle:
http://www.br-online.de/studio-franken/aktuelles-aus-franken/oberfrankenstiftung-kauft--rosenthal-archiv-2009-kw30-ID1248418753950.xml

"1910 gegründet, ist das Schweizerische Wirtschaftsarchiv (SWA) heute in die Fachbereichsbibliothek für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Basel (WWZ-Bibliothek) eingebunden. Das SWA ist damit Teil eines umfassenden Informationszentrums für Wirtschaftsfragen, einer betrieblichen Einheit aus Bibliothek, Dokumentation und Archiv. SWA und WWZ-Bibliothek bilden zusammen eine Filiale der Universitätsbibliothek Basel (UB).
Vom Auftrag und Sammlungsprofil her hat das SWA aber immer noch Eigenständigkeit. Es stellt die Versorgung der Wirtschaft und Öffentlichkeit mit aktueller Wirtschaftsinformation sicher. Zudem kümmert es sich um die Sicherung von Archiven der privaten Wirtschaft.
Schwerpunkte unserer Sammlung sind:
Dossiers zu insgesamt 35.000 Sachfragen, Körperschaften oder
Personen, siehe Dokumentationen
Über 450 Nachlässe von Firmen, Verbänden und Personen,
Firmen- und Verbandsorgane
Wirtschafts- und Sozialstatistiken
Publikationen internationaler Wirtschaftsorganisationen...."

Link:
http://www.ub.unibas.ch/wwz-bibliothek-swa/schweiz-wirtschaftsarchiv/allgemeines/

http://www.abendblatt.de/region/harburg/article1105255/Die-Forscher-vom-Kiekeberg.html

Zu den Wissenschaftlern am Kiekeberg zählt auch der "Herr der Archive" im Landkreis Harburg, der Historiker Dr. Martin Kleinfeld (50). Im Rahmen einer Kooperation des Freilichtmuseums mit der Stiftung Genossenschaftliches Archiv forscht Martin Kleinfeld zurzeit nach den längst verschwundenen Genossenschaften der Region aus der Zeit um 1900. "So etwas macht außer uns keiner", sagt der Experte für Wirtschafts- und Sozialgeschichte. 450 Genossenschaften haben damals existiert, mehr als 30 davon hat das Forschungsprojekt an den Tag gebracht. So gab es damals eine Aerogen-Genossenschaft (für Schweißer), eine Einkaufsgenossenschaft für Sattler und Tapezierer oder eine Busgenossenschaft, die eine Linie zwischen Lüneburg und Marschacht betrieb. Genossenschaften waren im 19. Jahrhundert die Antwort auf die "soziale Frage". Möglicherweise erleben sie heute eine Wiedergeburt: "Sie bekommen neuen Auftrieb", weiß Kleinfeld, "etwa im Pflegebereich oder auf dem Energiesektor."

Stiftung Genossenschaftliches Archiv:

http://www.genoarchiv.de/

"Das Unternehmen Ommer aus Lindlar produziert pro Tag rund drei Millionen Plastiktüten. Kunden erhalten diese unter anderem in den Travel Value Shops an den Flughäfen Hamburg, Frankfurt und Köln. .....
Und diese sind oft genug aufwändig gestaltet: Mehrere tausend Muster hängen im Archiv des Unternehmens, das im Industriegebiet Klause auf einem 4000 Quadratmeter großen Grundstück angesiedelt ist. Für Dr. Oetker, Kaufhof, die Parfümerie Douglas, den ADAC bis zu vielen weiteren namhaften Unternehmen hat Ommer Tüten produziert. Besonders aufwändig war dabei eine „Milka-Tüte“, die vom Schokoladen-Produzenten gleich bei mehreren Produktionsstufen auf die richtige Farbgebung kontrolliert wurde. ...."

Quelle: http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1238775237606.shtml

Das Programm der Veranstaltung ist als PDF abrufbar:
http://www.wirtschaftsarchive.de/jahrestagung/vdw_tagung_2009.pdf

" ... Auf dem Computerbildschirm hat er eine Übersicht über die wichtigsten Dokumente des Farina-Archivs aufgerufen. Es ist das größte erhaltene Firmenarchiv nördlich der Alpen: 300 Regalmeter an Briefen, Bestellungen, Abrechnungen, Handelsregistereintragungen und Gerichtsakten geben Auskunft über die am 13. Juli 1709 gegründete Firma.
Dieses Archiv ist die Waffe von Johann Maria Farina, der seit 1999 das Unternehmen leitet - und der seit einiger Zeit gegen die weit verbreiteten Kölnisch-Wasser-Legenden zu Felde zieht. Dabei schreckt er auch nicht davor zurück, kräftig gegen die Darstellungen aus dem Hause 4711 zu stänkern - oder vielmehr: stänkern zu lassen. ..."

Quelle:
http://www.welt.de/wams_print/article3420456/Der-wahre-Duft-des-Koelnischen-Wassers.html

http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57483

 

twoday.net AGB

xml version of this page

xml version of this topic

powered by Antville powered by Helma