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"Der Bezirksmuseumsverein Landeck bietet Bilder, Lithographien und Radierungen aus seiner Sammlung zum Verkauf an. Wir wollen damit für Kunstkenner und Sammler Raritäten anbieten – Schätze aus dem Depot – welche wir in unserem Museum mit den neuen Konzept „Bleiben oder Gehen – Die bewegte Geschichte
des Tiroler Oberlandes“ nicht mehr ausstellen können.

Der Erlös soll für den Ausbau der aktuellen Ausstellung und für
die Verwirklichung zukünftiger Vorhaben verwendet werden.

Besichtigung: 03. April bis 14. April während der Öffnungszeiten in der Galerie im Turm von Schloss Landeck, 10 - 17 Uhr DI- SO, MO - Ruhetag

Auktion: Donnerstag, 14. April, 19 Uhr
Am 14. April laden wir zu einer Auktion in das Schloss Landeck ein.

Bezirksmuseumverein Landeck
Schlossweg 2
A-6500 Landeck"

http://www.schlosslandeck.at

Nach Informationen von Peter Keller, Diözesanmuseum Salzburg, hat nach Intervention des Landes Tirol und ICOM Österreichs [...] das Museum die Aktion gestern abgesagt.


http://www.museum-aktuell.de/index.php?site=news&NID=1154

Auf der Website steht:

Der Vorstand des Bezirksmuseumsvereins Landeck hat einstimmig beschlossen,
die am Donnerstag den 14. April 2011, um 19.00 Uhr im Schloss Landeck
vorgesehene Auktion von Bildern, die im Eigentum des Vereines stehen,
nicht durchzuführen.
Wir respektieren damit die von Kunstschaffenden ausgedrückten
Bedenken und Proteste, und werden in Folge zu einem Gespräch bitten.


(ML)

Meldung bei TT.com über die Verkaufsplanungen:

http://goo.gl/vfNfi

Vorgesehen war, 98 Bilder und Skulpturen zu verkaufen, "eine Auswahl von geschenkten [!!] oder angekauften Werken".

http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Nachrichten/2556390-6/wirbel-um-die-auktion-geht-weiter.csp

Als „moralisch verwerflich“ wertet der im Ländle lebende Landecker Künstler Norbert Pümpel die Versteigerung von 98 Bildern und Skulpturen aus der Kunstsammlung auf Schloss Landeck: „Da sind wichtige identitätsstiftende Werke dabei, etwa die Diplomarbeit von Elmar Peintner oder die Portraits der Postmeisterfamilie Müller vom Künstler Thomas Riss.“ [...]

StR Thomas Hittler (ÖVP) erklärt: „Die Versteigerung von Familiensilber aus dem Schlossmuseum, die offenbar wegen der prekären Finanzlage des Museumsvereins beschlossen wurde, ist inakzeptabel. Für die betroffenen Künstler ist es ein Schlag ins Gesicht.“ Hittler warnt vor möglichen rechtlichen Problemen in Zusammenhang mit der Auktion: „Die Kunstwerke und deren Restaurierung sind vielfach mit öffentlichen Geldern subventioniert worden. Auch möchte ich darauf hinweisen, dass die Stadtgemeinde eine Haftung für 250.000 Euro vom Museumsverein übernommen hat.“

Für FP-Stadtrat Roland König stellt sich die Frage der politischen Verantwortung. Er spricht von einer „Kulturschande“ für Landeck: „Mit der Auktion hat der subventionierte Bezirksmuseumsverein eine Vorgangsweise an den Tag gelegt, die alle Schenkungswillige davor abhalten wird, dem Museum etwas für die Nachwelt zu schenken.“


Siehe auch

http://goo.gl/hTFTO

Leserbrief von Franz Geiger und Josef Walser:

„Ethische Bankrotterklärung unseres Bezirksmuseums“

In nächster Zeit werden 98 Bilder und Plastiken aus der Sammlung des Bezirksmuseumsvereins zum Verkauf angeboten. Es sind wesentliche und wichtige Bilder von Künstlern aus dem Tiroler Oberland, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen, aber auch bekannte Maler der Moderne unserer Region beinhaltet das Auktionsangebot.

Wir haben mit viel Mühe und öffentlichen Subventionen (z.B. des Landes Tirol, der Stadt Landeck, privaten Spendern, Unternehmen und Künstlern, die ihre Werke dem Verein als Geschenk überlassen haben) diese Bildersammlung in 25 Jahren zusammen getragen.

Wer sonst, als ein Museumsverein kann eine derartig umfassende Sammlung für zukünftige Generationen erhalten.

Wir sind auch der Meinung, dass der Verkauf der Sammlung nicht mit den Grundsätzen eines Museums übereinstimmt.

Namhafte heimische Künstler haben ihre Bestürzung zum Ausdruck gebracht. Norbert Pümpel, spricht von einer finanziellen, ideellen und ethischen Bankrotterklärung des Bezirksmuseumsvereines oder Elmar Peintner, dessen Diplomarbeit u.a. ebenfalls zum Verkauf angeboten wird, ist von dieser geplanten Auktion zutiefst erschüttert.

Eine wesentliche Aufgabe des Vereines war stets, das Kulturgut des Bezirkes zu dokumentieren, wenn möglich auch sicher zu stellen und möglichst der Nachwelt zu erhalten.

Dass dazu auch die Werke der bildenden Kunst gehören, ist wohl selbstverständlich.

Eine Sammlung die unwiederbringlich ist und die unbedingt zusammen gehalten werden muss, kann und darf nicht einfach auf diese Art und Weise unter den Hammer kommen.Wir fordern mit Nachdruck die Verantwortlichen auf, diese unsinnige Auktion sofort zu stoppen.

http://regionaut.meinbezirk.at/zams/chronik/leserbrief-von-franz-geiger-und-josef-walser-d63135.html

Via demuseum (ML)

 

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