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Kulturgut

Bei kulturgutschutz-deutschland.de annoncierte die Freie und Hansestadt Hamburg jüngst unter dem o.g. Titel das eingeleitete Verfahren zur Eintragung in das Verzeichnis nationalen Kulturguts für 194 Einheiten beweglichen Kulturguts: http://www.kulturgutschutz-deutschland.de/DE/3_Datenbank/Kulturgut/Hamburg/06401.html?nn=1003270&block=AllesDruckversion

Auffallend in der Annonce ist die Erwähnung "Gutenberg aus Mainz" bei den Druckern. Offiziell hat die Hansestadt keinen Gutenberg-Druck aufzuweisen. Welche Zimelien hat die Stadt bislang noch nicht bei sich bemerkt, die - wie zu lesen ist - als detaillierte Liste der Objekte mit 199 Positionen in den Akten der Freien und Hansestadt Hamburg, Kulturbehörde – Staatsarchiv (Az. ST6341/01) einzusehen seien?

http://www.ipetitions.com/petition/worries-about-belgian-hertitage

"Belgiens föderale Wissenschaftseinrichtungen sind mit starken Sparmaßnamen konfrontiert. Diese Institutionen, zu denen wichtige Bewahrer des belgischen kulturellen Erbes, u.a. die Königliche Bibliothek, das Reichsarchiv, die Königlichen Museen für die Schönen Künste von Belgien und das Königliche Institut für das kulturelle Erbe gehören, sind schon seit Jahren unterfinanziert. Die von der neuen Regierung auferlegten Haushaltskürzungen werden es diesen Einrichtungen noch stärker erschweren, ihren Auftrag adäquat zu erfüllen und ihre Sammlungen auf optimale Art und Weise zu betreuen."

Bitte unterschreiben!

Via
http://archiv.twoday.net/stories/1022370782/#1022371196

Zur Schlosskapelle Possenhofen

http://archiv.twoday.net/stories/615267997/

gibt es Neues:

http://jusatpublicum.wordpress.com/2014/11/14/in-aller-schlossherrenmanier-da-quietscht-das-scharnier-in-der-posse-um-ein-nutzungsrecht/

Es wird beteuert, dass keine unersetzlichen Handexemplare darunter sind.

https://www.hu-berlin.de/pr/pressemitteilungen/pm1411/pm_141114_00

Die WELT hatte anderes gemeldet:

http://www.welt.de/vermischtes/article134296453/Unterm-Dach-da-wo-die-teuren-Buecher-schimmeln.html

In einer E-Mail heißt es, "es seien wertvolle und wertvollste Bücher dort oben, unter anderem Handexemplare mit Anmerkungen zum Beispiel von Philipp Heck und Liszt".

Auf Twitter weist mich @FrueheNeuzeit hin auf:

http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/sued/spielbank-hohensyburg-zerstoert-max-bill-skulptur-wegen-umbau-id10038454.html

"Vor Jahren schuf der Schweizer Bildhauer Max Bill eine Edelstahl-Plastik eigens für das Foyer der Spielbank Hohensyburg. Jetzt wurde bekannt: Das Casino hat die riesige Skulptur vor einigen Jahren für den Brandschutz-Umbau zerlegt - und damit zerstört. Der Sohn des Künstlers ist entsetzt."

http://www.sueddeutsche.de/news/kultur/kunst-warhol-bilder-bringen-mehr-als-150-millionen-dollar-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-141113-99-01356

"Der Verkauf von Kunst aus öffentlichem Besitz, um Haushaltslöcher zu stopfen, gilt in der Kultur als größter Sündenfall. Die Landesregierung in Düsseldorf versichert nun, dass Kunst aus Museen des Landes und der Kommunen unantastbar sei. Bei den Warhol-Siebdrucken, die einst zur Ausstattung der Aachener Spielbank gekauft wurden, sei die Situation eine andere. Die Warhols seien schließlich im Besitz eines wirtschaftlich selbstständig agierenden Unternehmens.

In den landeseigenen Unternehmen schlummern noch weitere Hochkaräter. Die Blicke richten sich etwa auf Portigon, die Nachfolgegesellschaft der WestLB. Diese hortet den Rest des einstigen Kunstschatzes der Landesbank WestLB, dazu noch eine wertvolle Stradivari-Geige. Ein Max-Beckmann-Gemälde aus Besitz der WestLB wurde bereits 2006 heimlich verkauft."

http://www.xtranews.de/2014/11/12/piraten-versteigerung-warhol-kunstwerke-landesregierung-muss-liste-von-kunstwerken-offenlegen/

"Wenn sie tatsächlich eine Liste der im Besitz landeseigener Unternehmen befindlichen Kunstwerke hat, dann muss sie diese offenlegen. Die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf zu erfahren, welche bedeutenden Kulturgüter sich in den Sammlungen der öffentlichen Hand befinden."

Fordert mit Recht Wolfgang Bauer in ZEIT Online:

http://www.zeit.de/2014/44/geschichte-islamischer-staat-kunsthandel-raubgraeber

http://www.derwesten.de/kultur/nrw-bank-wollte-offenbar-zwei-polke-bilder-verkaufen-id10027236.html

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/kulturrat-warnt-vor-kunstverkaeufen-deutsche-kultur-ist-opfer-verfehlter-wirtschaftspolitik/10959280.html?google_editors_picks=true

"Dass die Sammlung der ehemaligen Landesbank WestLB, heute Portigon AG, veräußert wird, gilt als wahrscheinlich. Der nordrhein-westfälische Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) begründete dies vergangene Woche damit, dass die Aktiengesellschaft die Kosten ihrer von der EU-Kommission geforderten Abwicklung aus eigener Kraft zu tragen habe. Damit dies ohne weitere Zuführung von Kapital aus dem Landeshaushalt bewältigt werden könne, müsse die Portigon die ihr zur Verfügung stehenden Mittel nutzen, sagte der Minister vor dem Düsseldorfer Landtag. Darunter falle auch die Verwertung der Kunstgegenstände."

 

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