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Kulturgut

http://www.bbc.com/news/entertainment-arts-28344300

Der Recuyell of the historyes of Troye von ca. 1474 ist das erste auf Englisch gedruckte Buch. Druckort ist laut ISTC wohl Gent, laut GW Brügge.

Der GW hat sich leider immer noch nicht angewöhnt, lizenzpflichtige Digitalisate zu kennzeichnen:

http://www.gesamtkatalogderwiegendrucke.de/docs/M17449.htm


Zu http://archiv.twoday.net/stories/931538498/ sei nachgetragen:

http://www.zeit.de/2014/30/helge-achenbach-kunst-betrug/seite-2

"Martin Roth, der lange die Staatlichen Kunstsammlungen in Dresden leitete und jetzt Direktor des Victoria & Albert Museum in London ist, sagt, dass sich heute alles nur noch um drei Dinge drehe: "Geld, Geld und Geld." – "Das Geschäft ist schmutzig geworden, richtig schmutzig", klagt er. Die Kunst würde als Gelddruckmaschine und Geldwaschanlage benutzt und missverstanden, Betrug sei zum Prinzip geworden. [...]

Meist bleiben die hohen Margen im Verborgenen. Während auf anderen Märkten Preise und Herkunft transparent sein müssen, gilt im Kunstmarkt strenge Diskretion nicht als Verschleierungstaktik, sondern als vornehm. Öffentlich werden die hohen Margen meist nur dann, wenn Kunstgeschäfte vor Gericht landen."

Am 18. August zeigt das Erste Deutsche Fernsehen um 23.00 Uhr die Dokumentation "Adel ohne Skrupel - Die dunklen Geschäfte der Welfen".

Pressetext

Es war ein letzter Appell, den der jüdische Unternehmer Lothar Elbogen in höchster Not schrieb: "Ich kann nicht glauben, dass Seine Durchlaucht die Intention hat, so einen Vertrag mit einem Industriellen abzuschließen _ Wenn ich den Entwurf, so wie er ist, unterschriebe, so wäre ich buchstäblich ein Bettler." Doch "Seine Durchlaucht", der Welfenherzog Ernst August zu Braunschweig und Lüneburg, hatte keine Gnade. Lothar Elbogen verlor 1939 seine Firma an die Welfen, zwei Jahre später wurde er von deutschen Truppen ermordet. Die Arisierung der Elbogen-Firma ist nicht das einzige schmutzige Geschäft der Welfen in jener Zeit. Drei Jahre lang haben die Filmautoren Michael Wech und Thomas Schuhbauer die dunkle Vergangenheit der Welfen recherchiert. Erstmals von ihnen veröffentlichte Akten zeigen nun, wie die Welfen die Zwangslange jüdischer Unternehmer in der NS-Zeit ausnutzten, wie sie an Hitlers Krieg mitverdienten und wie sie versuchten, nach 1945 einzigartige Kulturschätze der deutschen Geschichte zu Geld zu machen. In Deutschland, Österreich, England und den USA fanden die Autoren brisante Unterlagen, die auch belegen, dass die Welfen sich 1938/39 eines SA-Führers bedienten, um Elbogen um seine Firma zu bringen. Die Recherchen decken weitere dunkle Geheimnisse des Hauses Hannover auf. Die Autoren kamen erstmalig einer Rüstungsfirma der Welfen auf die Spur, die an der Produktion von Hitlers fliegenden "Wunderwaffen" beteiligt war. In unterirdischen Stollen mussten Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge unter menschenverachtenden Bedingungen schuften. Verdient daran haben die Welfen. Die Gier nach Profit scheint über allen moralischen Skrupeln gestanden zu haben. Der Film konfrontiert die heutige Familie mit den Vorwürfen. Während sich Ernst August von Hannover, der Enkel des Herzogs und derzeitiger Chef des Hauses, nicht zu den Vorwürfen äußern mag, stellt sich sein Bruder spontan einem Interview. Heinrich von Hannover behauptet in dem Gespräch, seine Familie habe sich im Großen und Ganzen bei den zahlreichen Arisierungen der Welfen nichts zuschulden kommen lassen _ sein Großvater sei "ungeheuer diplomatisch und menschlich" gewesen. Doch die von ECO Media im Auftrag des NDR hergestellte ARD-Dokumentation zeigt, wie hilflos Nazi-Opfer wie Lothar Elbogen in Wirklichkeit waren, wie sie von den Welfen behandelt wurden _ und wie sich das Haus Hannover um eine Aufarbeitung seiner dunklen Vergangenheit offenbar bislang drückt.

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=welfen

http://blogs.law.harvard.edu/houghton/2014/07/09/a-gift-regifted-now-returned/

Ein 1873 als Dublette ausgesondertes Buch wurde jetzt zurückgeführt.

Fotos:

https://plus.google.com/u/0/photos/101053476565863543891/albums/6035183558622374209

http://archiv.twoday.net/search?q=aquila

Mitteilung der ULB Halle. Siehe hier

http://archiv.twoday.net/stories/861653423/

http://histgymbib.hypotheses.org/467

Nicht ausgewertet, geschweige denn genannt wurde meine Zusammenstellung von 2006/2011 zu Inkunabeln in deutschen Schulbibliotheken:

http://archiv.twoday.net/stories/11435879/

Wieso man wichtige URLs nicht kontrollieren kann, wenn man eine solche Zusammenstellung freischaltet, ist mir nicht einsichtig. Der Aufsatz von Feldmann 1993 ist inzwischen erreichbar unter:

http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-85659520334

Was da bei Christie's unter den Hammer kommt, birgt ungeahnte Schätze.

http://www.telegraph.co.uk/culture/art/artsales/10946649/For-sale-the-3m-library-that-time-forgot.html

Katalog:

http://www.christies.com/eCatalogues/index.aspx?saleid=24799

Nr. 12 ist das bisher unbekannte einzige Vollständige Manuskript des Mirror of Recluses von 1414.

Nr. 11 ist das Missale des Patriarchen Ludwig von Teck, illuminiert vom Albrechtsmeister (ca. 1430/35).

Zu ihm und seinem Brevier in Brixen siehe

http://archiv.twoday.net/stories/498219917/

Zu beachten ist aber auch Nr. 126, kabbalistische Berechnungen, ein Geburtstagsgeschenk für den Lilienfelder Abt Wieser von den Kremser Kapuzinern 1721.


http://blog.selket.de/aus-den-museen/museum-versteigert-4500-jahre-alte-aegyptische-statue-bei-christies

"Eine der wichtigsten Aufgaben eines Museums ist es, kulturelles Gemeingut zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das Museum im Northampton, England, will nun dieses Gemeingut dazu nutzen, um ihr Geldsäckel zu füllen. Sie lassen eine 4500 Jahre alte ägyptische Statue bei dem Auktionshaus Christie’s verkaufen, um den Gewinn in den Ausbau ihres Museums zu stecken. [...]

Der siebte Marquis von Northampton zeigte sich ebenso entrüstet darüber, ein von seinem Vorfahren gestiftetes Objekt nun von dem Museum verhökert zu sehen. Doch schließlich wurde man sich einig auf eine Art, die dem ganzen noch die Krone aufsetzt: Der Marquis, dessen Vorfahr die Statue als eine Art Souvenir aus Ägypten mitgenommen hat und der laut der Gegenbewegung zu einer der reichsten Männer England gehört, soll 45% des Verkaufserlöses erhalten. [...]

Wenn das Museum die Statue schon nicht mehr haben möchte, wäre es eine ungleich vorbildliche Tat gewesen, sie einfach nach Ägypten zurückzugeben. So wird nun aber – Stand der Dinge jetzt – am 10. Juli die Statue mit einem Schätzwert zwischen 4-6 Millionen Pfund (ca. 5 – 7,5 Millionen Euro) bei Christie’s versteigert werden. Bei so einem Wert wird sie schlimmstenfalls bei einer Privatperson landen. Und damit hätten bei dieser Geschichte eigentlich alle verloren: die Geschichtsinteressierten, die die Statue schlimmstenfalls nie mehr zu Gesicht bekämen, die Museen der Welt, denn manch einer wird es sich nun 2x überlegen, ob er seine Altertümer einem Museum vermacht, und letztendlich auch das Northampton Museum, das zwar nun Geld in andere Projekte stecken kann, aber dessen Ansehen einen gehörigen Schaden genommen hat. Ob all das die Sache wirklich wert ist?"

https://www.facebook.com/Sekhemka

nicht verbrannt, sondern geklaut
http://blog.selket.de/grabraeuber/schmuggel-von-seiten-aus-der-description-de-legypte-vereitelt


zu den Vorgängen im Dezember 2011: http://archaeologik.blogspot.de/2011/12/kairo-institute-degypt-wahrend.html

 

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