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Die SPD-Bundestagsfraktion läd ein zu einer Podiumsdiskussion in Karlsruhe:

Sonnabend, 09.12.2006
10:00 Uhr - 11:30 Uhr
Ständehaus Karlsruhe / Stadtbibliothek
Ständehausstr. 2, 76133 Karlsruhe

Veranstalter: SPD-Bundestagsfraktion
Johannes Jung, MdB, Jörg Tauss, MdB
Um Anmeldung per Fax oder E-Mail wird gebeten

Programm
  • 10:00 Uhr Begrüßung
    Johannes Jung, MdB
  • 10:10 Uhr Die Handschriften und die Folgen – Wer schützt die Kultur?
    Dr. Norbert H. Ott, Bayerische Akademie der Wissenschaften,
    Kommission für Deutsche Literatur des Mittelalters
  • 10:30 Uhr Diskussion mit
    Dr. Norbert H. Ott,
    Prof. Dr. Alfried Wieczorek, Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim,
    Vorstandsmitglied Museumsverband Baden-Württemberg,
    Gerlinde Hämmerle, Regierungspräsidentin a.D.,
    Johannes Stober, MdL
    Moderation: Johannes Jung, MdB
  • 11:30 Uhr Schlusswort
    Jörg Tauss, MdB
BCK meinte am 2006/12/12 08:07:
Diskussion im Ständehaussaal
"Schwarzes Loch" Zähringer-Stiftung?
http://www.ka-news.de/karlsruhe/news.php4?show=smj20061211-67K

(...) Die 1954 als testamentarischer Wunsch von Friedrich II., des letzten regierenden Großherzogs von Baden, durch die baden-württembergische Landesregierung ins Leben gerufene Zähringer-Stiftung gerät immer mehr in die Kritik. Dringenden Änderungsbedarf sieht jetzt Alfried Wieczorek, Leiter der Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim. (...) Wieczorek, der auch Vorstandsmitglied des Museumsverbandes Baden-Württem-berg ist, äußerte am Wochenende bei einer "Vorort-Veranstaltung" der SPD-Bundestagsfraktion in Karlsruhe (ka-news berichtete) sein Unverständnis über die Konstruktion der Stiftung. Heftig attackierte er dabei den Kunstauktionator Christoph Graf Douglas, der seit 2002 als Verwaltungsratsmitglied fungiere, verwandt sei mit dem Hause Baden "und in erster Linie wohl Verkaufsinteressen habe".

(...) Der früheren Regierungspräsidentin Gerlinde Hämmerle "läuft heute ein Schauer über den Rücken", wenn sie dran denke, was möglicherweise bei der Auktion des Hauses Sotherbys 1995 ersteigert wurde, "das eigentlich schon längst uns gehört". Beim Ausverkauf der Kunstschätze aus dem Neuen Schloss in Baden-Baden war schon damals Graf Douglas federführend. Inzwischen ist von mindestens zwei Bildern bekannt, dass sie dem Land Baden-Württemberg gehörten. Hämmerle erinnerte daran, dass in ihrer Amtszeit als Regierungspräsidentin einzelne Stücke aus Baden-Baden für das Schloss Bruchsal gesichert worden seien. Positiv merkte Hämmerle an, dass Wissenschaftsminister Frankenberg ihr bei der Übergabe der Unterschriften am Nikolaustag versichert habe, "Graf Douglas habe in seinem Ministerium keinen Zutritt, da er in erster Linie wirtschaftliche Interessen verfolge..." - Norbert H. Ott von der Bayerischen Akademie der Wissenschaft, der Ende September im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung die internationale Diskussion über den inzwischen wohl ad acta gelegten Verkauf wertvoller Badischer Handschriften eröffnete, geißelte abermals "das provinzielle Verhalten von Günther Oettinger".

Ott, der auch die Kommission für Deutsche Literatur des Mittelalters vertritt, sprach davon, man habe "wie ein Drogendealer im Schutz der Dunkelheit Geheimpläne ausgetüftelt und versucht, diese an der Öffentlichkeit vorbeizumogeln". Dies sei nun zurecht gescheitert, so Ott, der Oettinger mit einem "adligen Teppichhändler" verglich. (smj)

Vgl. auch
Badische Neueste Nachrichten, 11.12.06: Alles in der Schwebe - Informationsforum der SPD zum Kulturgüterstreit,
http://www.blb-karlsruhe.de/blb/blbhtml/2006/presse-bnn061211.php 
 

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