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Christian Schwaderer kritisiert das bewährte Lateinwörterbuch:

http://www.recensio.net/Members/khyland/der-neue-georges

Ein Unding, dass weder in der URL noch in den Metadaten von Recensio.net der Name des Rezensenten erscheint.

Zitiert werden soll:

recensio.net: Präsentation von: Thomas Baier (Hg.): Karl Ernst Georges, Der neue Georges. Ausführliches Handwörterbuch Lateinisch – Deutsch, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 2012

Autor ist nicht recensio.net, sondern Schwaderer. So möchte ich dringend abraten, dass jemand die Möglichkeit nutzt, aktuelle Fachliteratur auf Recensio.net zu rezensieren. Die Regeln guten wissenschaftlichen Arbeitens werden von Recensio.net mit dem Zitierhinweis mit Füßen getreten.
F.Heimburger (Gast) meinte am 2013/05/09 22:43:
Nun aber mal langsam...
Es ist ein Ding, konstruktiv Kritik zu üben (recensio hat dafür auch Möglichkeiten) und ein anderes, von einem Angebot kategorisch abzuraten, weil man es falsch verstanden hat.
So wie ich den Zitiervorschlag verstehe, bezieht er sich auf die Präsentationsseite bei Recensio-Net als Ganzes. Dort erscheint aktuell ein Kommentar (der von Schwaderer), es könnten aber auch jede Menge mehr sein. Die einzelnen Kommentare wird man dann natürlich mit ihren Autoren zitieren müssen, was aber an dem Hinweis auf die ganze Seite überhaupt nichts ändert. 
KlausGraf antwortete am 2013/05/09 23:06:
Ich bleib dabei
Solange Recensio.net Rezensenten, die Präsentationen aus eigenem Antrieb abliefern, als Autoren zweiter oder dritter Klasse behandelt, rufe ich selbstverständlich zum Boykott eines Angebots auf, das bewusst gegen die Grundsätze wissenschaftlicher Redlichkeit verstößt. Schauen wir uns doch einmal eine x-beliebige gedruckte Rezension und ihren Zitierhinweis an:

Schubert, Michael: Rezension über: Joachim Baur, Die Musealisierung der Migration. Einwanderungsmuseen und die Inszenierung der multikulturellen Nation, Bielefeld: Transcript Verlag, 2009, in: Archiv für Sozialgeschichte, 2013, 04, http://recensio.net/r/34de0e7042bf43ab80d1dca873df1017

Oder die sattsam vertretene Eigenwerbung ("Präsentation"):

Rohrer, Wiebke: Präsentation von: Wiebke Rohrer, Wikinger oder Slawen? Die ethnische Interpretation frühpiastischer Bestattungen mit Waffenbeigabe in der deutschen und polnischen Archäologie, Marburg: Verlag Herder-Institut, 2012, http://recensio.net/r/9a21fcd25a244d189eaeef560880ca14

Ich habe da nix falsch verstanden, Recensio.net behandelt ohne Not diejenigen, die von dem Angebot Gebrauch machen, Auseinandersetzungen mit aktuellen Werken zu publizieren, als ob sie nicht existent wären. Und das ist gelinde gesagt eine Schweinerei. 
F,Heimburger (Gast) antwortete am 2013/05/09 23:24:
und ich bleibe auch dabei
Ich habe keinerlei Absicht, hier eine Schlammschlacht anzufangen, aber für mich ist die Funktionsweise (sie auch diese Erklärung http://www.recensio.net/ueberuns/index_html) kristallklar
- einerseits die Rezensionen aus anderen Publikationen (und die obengenannten Beispiele Schubert/Rohrer haben alle Zitierhinweise, bei denen der Rezensent vorneweg kommt)
- und andererseits die Präsentationen, auf die man mit einem Kommentar reagieren kann. Kommentare werden dann unter Nennung des Autorennamens zitiert, steht ebenfalls kristallklar hier http://www.recensio.net/ueberuns/zitierhinweise
Sie haben anscheinend ein Problem mit dem ganzen Angebot (Schweinerei?), daher belasse ich es jetzt dabei - für mich bleibt recensio ein interessanter Versuch, interaktive web 2.0-Aspekte mit traditionellem Rezensionswesen zu verbinden. 
Christian Schwaderer (Gast) meinte am 2013/05/16 09:22:
Ich verstehe das Problem, um ehrlich zu sein, nicht.

Der Vorteil von recensio.net und der Grund, warum ich meinen "Lektürekommentar" dort veröffentlicht habe, ist die Tatsache, dass dieses Format zwischen einer Rezension nach ganz strengen wissenschaftlichen Kriterien und "unwissenschaftlichen" Rezensionen wie etwa bei Amazon angesiedelt ist.

Ein wWeiterer Vorteil ist, dass sich direkt Diskussionen anschließen können.

Derlei Dinge werden sowieso, nach meiner Erfahrung, nicht vollständig "zitiert", sondern bestenfalls mit URL angegeben. Also was solls?

Ich habe auch nicht vor, diesen Lektürekommentar in meine Publikationsliste aufzunehmen. 
Ladislaus antwortete am 2013/05/16 15:19:
Das mag alles sein, aber dass die Metadaten "Autor: recensio.net" schreiben, ist sowas von völlig daneben, da fehlen einem die Worte. Wenn überhaupt, kann "recensio.net" ein Herausgeber sein, kein Autor, von was auch immer. 
 

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