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Trotz aller politischen Lippenbekenntnisse, die Anti-OA-Lobby ist gerade in der öffentlichen Verwaltung noch mächtig.

http://www.reticon.de/news/oeffentlich-finanzierte-forschung-und-open-access_1874.html

Reticon.de hat beim BMBF nachgefragt, das ja an sich OA fördern sollte. Das Ergebnis ist ernüchternd.

Wir haben daraufhin das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) angefragt, wie man sich dort zu Open Access stellt - nicht zuletzt vor dem Hintergrund der großen Förderlinien, die jüngst z.B. in die Pharmabereich gehen.

Die Antwort der BMBF-Pressereferentin auf unsere Anfrage hinterlässt ein etwas zwiegespaltenes Gefühl. Open Access wird als Begriff erst gar nicht aufgegriffen, sondern es wird schwammig von einer "angemessenen Weise der Veröffentlichung" gesprochen im Anschluss an die "Sicherung der gewerblichen Schutzrechte".
Mit angemessener Veröffentlichung wird dann auf Publikationen in Fachzeitschriften, Messepräsentationen etc. verwiesen - kein Wort, dass die Publikationen in einer Open Access Publikation empfohlen werden.
Einzig der Projektabschlussbericht mwird in Hannover in der Technischen Informationsbibliothek hinterlegt und ist darüber zugänglich.

Fazit: Für Open Access ist es in Deutschland noch ein weiter Weg - sowohl in Wissenschaft als auch in der (Bildungs)-Politik.
 

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