" ..... Der Sekretär fragte sie, ob sie nicht ein wenig das Archiv der Knef in Ordnung bringen könne. Ganze Säcke mit Zeitungsausschnitten lägen dort, Berge von Fotos stapelten sich in den Regalen, Briefe müssten sortiert werden. Petra Roek schaute sich das Chaos an und sagte zu. Hildegard Knef bekam sie allerdings erst mal nicht zu Gesicht, die war mit ihrer Familie auf Urlaub in Amerika.
Geld hat sie nie für ihre Archivarbeit genommen. Aber sie erfuhr mit jedem Zeitungsausschnitt, mit jedem Brief, den sie las und später, als sie sie kennen lernte, mit jedem Gespräch mehr über die Knef. Über ihre erste Karriere als Schauspielerin, ihre zweite als Sängerin, ihre dritte als Schriftstellerin und über ihre Männer, ihre Krankheiten und ihre finanziellen Sorgen, über ihre Abstürze und darüber, wie sie sich tapfer wieder aufrichtete. Einer Frau, die immer etwas in der Hinterhand zu haben schien, wenn das eine nicht mehr funktionierte. Ein Frau mit vielen Begabungen, von den Deutschen manchmal beneidet, auch gehasst, aber zum Schluss mit ihnen versöhnt und von ihnen geliebt.
Sieben Jahre nach dem Tod von Hildegard Knef hat Petra Roek nun eine Biografie über sie geschrieben und rückt dabei manches zurecht, was auch in Knefs romanhaften Lebensschilderungen nicht ganz der Wahrheit entspricht. ....."
Quelle:
http://www.morgenpost.de/printarchiv/biz/article1030272/Auf_Hildes_Spuren.html
Geld hat sie nie für ihre Archivarbeit genommen. Aber sie erfuhr mit jedem Zeitungsausschnitt, mit jedem Brief, den sie las und später, als sie sie kennen lernte, mit jedem Gespräch mehr über die Knef. Über ihre erste Karriere als Schauspielerin, ihre zweite als Sängerin, ihre dritte als Schriftstellerin und über ihre Männer, ihre Krankheiten und ihre finanziellen Sorgen, über ihre Abstürze und darüber, wie sie sich tapfer wieder aufrichtete. Einer Frau, die immer etwas in der Hinterhand zu haben schien, wenn das eine nicht mehr funktionierte. Ein Frau mit vielen Begabungen, von den Deutschen manchmal beneidet, auch gehasst, aber zum Schluss mit ihnen versöhnt und von ihnen geliebt.
Sieben Jahre nach dem Tod von Hildegard Knef hat Petra Roek nun eine Biografie über sie geschrieben und rückt dabei manches zurecht, was auch in Knefs romanhaften Lebensschilderungen nicht ganz der Wahrheit entspricht. ....."
Quelle:
http://www.morgenpost.de/printarchiv/biz/article1030272/Auf_Hildes_Spuren.html
Wolf Thomas - am Sonntag, 8. Februar 2009, 18:18 - Rubrik: Personalia
Wolf Thomas (Gast) meinte am 2009/02/25 10:19:
Aus der FAZ-Rezension: " .... Was dagegen an Petra Roeks – rechtzeitig als Buch zum Makatsch-Film erschienenem – Band ein schales Gefühl hinterlässt, sind die Bemühungen der Verfasserin, einer späten Freundin und Archivarin der Knef, Widersprüche im Charakter der Knef aufzuzeigen, um sie im selben Moment zu verharmlosen. ....."Quelle:
http://www.faz.net/s/Rub48A3E114E72543C4938ADBB2DCEE2108/Doc~E565E7DE0B1914623A4B6077AEF3591AE~ATpl~Ecommon~Scontent.html