Susanne Härpfer widmete sich auf heise.der ungeklärte Fragen zur Befreiung der entführten Lufthansa-Maschine Landshut in Mogadischu und singt dieses Loblied auf die Arbeit in Archiven: ".....Wer etwas Neues entdecken will, sollte auch in dss Archiv gehen, und mit zeitlichem Abstand und dem gewissen, anderen Blick, Geschriebenes neu sehen und bewerten: Manchmal sollte man an ein Regal gehen, ein Buch in die Hand nehmen und es erneut lesen, und manchmal fangen die einzelnen Steinchen im Kaleidoskop an zu rutschen und geben den Blick frei auf etwas ganz Neues – das sind dann die seltenen Momente der Erkenntnis.
Dafür sollte man die Bereitschaft mitbringen, sich von allem zu lösen. Von der bisherigen Sichtweise, von allen bisherigen Deutungen. Man sollte die Bereitschaft mitbringen, gewissermaßen wie ein Außerirdischer auf den Planeten zu kommen, und einfach zu schauen. Und zu berichten. Nicht, was gültige Interpretation ist. Sondern schlicht, und daher besonders schwierig, "einfach" nur das, was zu sehen und was zu lesen ist. Pur. Rein. ....."
Quelle:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29697/1.html
Dafür sollte man die Bereitschaft mitbringen, sich von allem zu lösen. Von der bisherigen Sichtweise, von allen bisherigen Deutungen. Man sollte die Bereitschaft mitbringen, gewissermaßen wie ein Außerirdischer auf den Planeten zu kommen, und einfach zu schauen. Und zu berichten. Nicht, was gültige Interpretation ist. Sondern schlicht, und daher besonders schwierig, "einfach" nur das, was zu sehen und was zu lesen ist. Pur. Rein. ....."
Quelle:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29697/1.html
Wolf Thomas - am Sonntag, 8. Februar 2009, 18:22 - Rubrik: Wahrnehmung