Helmut Hein stellt in der MZ (Link) den Sänger Antony vor: " .....Antony war seit seiner Kindheit, zuerst in London und Amsterdam, dann im sonnigen Kalifornien eine unmögliche Person. Er selbst nennt sich ein „transgender kid“ von Anfang an, einer, der sexuelle, auch rassische, soziale Identität und Zugehörigkeit verweigert, der zu sich selbst nur dann kommt, wenn er „anders“ ist.
Er hat in den verrufensten Milieus und Genres gelebt und gearbeitet: in der Gothic- und Death-Rock-Szene, in den „queeren“, also bis in die eigenwillige Ästhetik hinein schwulen Underground-Bars und -Kabaretts. Er war, als Aids heftiger denn je wütete, der Historiker und Archivar avancierter Künste, Lebensformen, Gefühle, die keiner (mehr) kennen wollte und die in irgendwelchen Kellern zu verrotten drohten – und doch ist er heute jedermanns Liebling, der, auf den sich alle einigen können. ...."
Er hat in den verrufensten Milieus und Genres gelebt und gearbeitet: in der Gothic- und Death-Rock-Szene, in den „queeren“, also bis in die eigenwillige Ästhetik hinein schwulen Underground-Bars und -Kabaretts. Er war, als Aids heftiger denn je wütete, der Historiker und Archivar avancierter Künste, Lebensformen, Gefühle, die keiner (mehr) kennen wollte und die in irgendwelchen Kellern zu verrotten drohten – und doch ist er heute jedermanns Liebling, der, auf den sich alle einigen können. ...."
Wolf Thomas - am Donnerstag, 19. Februar 2009, 19:17 - Rubrik: Wahrnehmung