Das eingestürzte Kölner Stadtarchiv stand nicht auf einer Liste von besonders gefährdeten Gebäuden entlang der Kölner U-Bahn-Trasse. Dies erfuhr unsere Redaktion aus Ermittlerkreisen.
Auf der Liste seien Gebäude aufgeführt worden, für die spezielle Setzungsprognosen angefertigt wurden. Das Polizeipräsidium und die Kirche Sankt Johann Baptist, die in der Nähe der Unglückstelle liegen, seien im Gegensatz zum Stadtarchiv in der Aufstellung genannt.
In der Kölner Stadtverwaltung wird die Panne dem Kölner Baudezernenten Bernd Streitberger (CDU) angelastet. Der hätte als Eigentümer des eingestürzten Gebäudes auf die Listung des Stadtarchivs bestehen müssen.
http://www.rp-online.de/public/article/panorama/deutschland/688913/Kein-Eintrag-auf-Liste-gefaehrdeter-Gebaeude.html
Unglaublich!
Auf der Liste seien Gebäude aufgeführt worden, für die spezielle Setzungsprognosen angefertigt wurden. Das Polizeipräsidium und die Kirche Sankt Johann Baptist, die in der Nähe der Unglückstelle liegen, seien im Gegensatz zum Stadtarchiv in der Aufstellung genannt.
In der Kölner Stadtverwaltung wird die Panne dem Kölner Baudezernenten Bernd Streitberger (CDU) angelastet. Der hätte als Eigentümer des eingestürzten Gebäudes auf die Listung des Stadtarchivs bestehen müssen.
http://www.rp-online.de/public/article/panorama/deutschland/688913/Kein-Eintrag-auf-Liste-gefaehrdeter-Gebaeude.html
Unglaublich!
KlausGraf - am Dienstag, 24. März 2009, 17:42 - Rubrik: Kommunalarchive
genea meinte am 2009/03/25 08:56:
So meldete es auch der "Kölner Stadtanzeiger" gestern:
... in der Print-Ausgabe vom Di., den 24.03. auf Seite 1:"Nach Informationen des 'Kölner Stadtanzeiger' hatte die Stadtverwaltung eine Liste mit 'charakteristischen Gebäuden' entlang der Strecke erstellt - das Historische Stadtarchiv ist offenbar nicht berücksichtigt worden. Auf der Liste befanden sich unter anderem die Kirche St. Johann Baptist und das ehemalige Polizeipräsidium am Waidmarkt, heißt es in dem städtischen Koordinierungsstab. Die Planer hatten eine Reihe von Bauwerken besonders erfast, denen während des Baus eine erhöhte Aufmerksamkeit gewidmet werden sollte. Für alle Gebäude auf der Liste wurden Setzungsprognosen erarbeit; es wurde berechnet, wie stark dies beim Bau des Tunnels sinken würden. Das Stadtarchiv galt unter Experten demnach als unproblematisch." - Kein Kommentar!