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" .... Von rund 30 Regalkilometern an Archivgut sind bisher schätzungsweise sechs Regalkilometer geborgen worden. Verhältnismäßig viele Teile sind überraschend gut erhalten und müssen nur gereinigt werden. Bettina Schmidt-Czaia, Leiterin des Historischen Archivs erklärte: «Es besteht möglicherweise die Chance, große Teile des Archivs wiederzubekommen. Das Archiv ist nicht tot!» Bisher sind rund 4700 Tonnen Schutt an der Unglücksstelle abgetragen worden, das entspricht rund 330 abtransportierten Lkw-Ladungen. ...." (1)
" .... Aus den Trümmern des Historischen Archivs wurden allein am Freitag geborgene Dokumente in 102 Rollcontainer und auf 32 Paletten verladen.
Bei den jüngsten Funden handelt es sich nach Angaben der Berufsfeuerwehr um Ratsprotokolle aus dem 17. Jahrhun dert, Stiftungsprotokolle sowie Akten aus der Nachkriegszeit , darunter Schriften vom Jugend- und Schulamt. Unter anderem konnten Klassenbücher sichergestellt werden. ...."
(2)
Quellen:
(1) Aachener Zeitung
(2) http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1233594814440.shtml
s. a.: http://www.stadt-koeln.de/1/presseservice/mitteilungen/2009/03108/
Tobias Kemper meinte am 2009/03/24 21:36:
Wie verhält sich die Angabe von geborgenen 6000 lfd. Metern mit der offiziellen Mitteilung der Stadt vom Ende voriger Woche, dass 1045 lfd. Meter geborgen seien? Vielleicht enthalten die 6000 lfd. Meter die Akten, die z. B. im Friedrich-Wilhelm-Gymnasium gelagert waren und folglich strenggenommen vom Archiveinsturz nicht betroffen waren und demnach auch nicht geborgen werden mussten?

Nun, Schramma behauptete ja schon nach ein paar Tagen, 40 % seien geborgen ... 
KlausGraf meinte am 2009/03/25 01:28:
Motivation der Helfer ungebrochen
http://www.ksta.de/html/artikel/1233584163849.shtml

Mit hydraulischem Gerät schneiden Feuerwehrmänner das Archivmaterial frei, so wie sie sonst nach schweren Verkehrsunfällen Verletzte befreien. Am Dienstag zogen sie Bücher des 17. und 18 Jahrhunderts aus den Trümmern. Und Protokolle von Ratssitzungen aus dem Jahr 1977.
Drei Wochen sind seit der Einsturz-Katastrophe im Severinsviertel vergangen, 330 Kipplaster haben Schutt abtransportiert. Insgesamt 4700 Tonnen. Und noch immer wirkt der Trümmerberg riesig. Die Bergung historischer Dokumente ist für die Feuerwehr der täglich wiederkehrende Anreiz. „Die Männer wissen um die Bedeutung des Materials. Sie sind sich absolut bewusst, was dort liegt“, sagte Feuerwehrsprecher Daniel Leupold. Die Fundstücke landen in Kartons und durchwandern eine lange Menschenkette, bis sie schließlich in einem Lastwagen verschwinden. Alleine am Montag wurden zehn Transporter mit Archivmaterial beladen. Einige Werke seien nahezu unbeschädigt gewesen. „Es besteht möglicherweise die Chance, große Teile des Archivs wiederzubekommen. Das Archiv ist nicht tot“, sagte Archivleiterin Bettina Schmidt-Czaia.

Die Höhenretter der Feuerwehr haben die Unglücksstelle in eine Kletterhalle verwandelt. Vom Dach hängen Seile herab, an denen die Retter ihre Karabinerhaken befestigt haben. Bagger nagen an dem Trümmerberg, gleichzeitig wühlen die Helfer mit ihren Händen nach Archivbeständen. Je tiefer sie graben, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, auf Grundwasser zu stoßen. „Die Frage ist nur, ob der Wasserstand oberhalb oder unterhalb des verschütteten Archivmaterials liegt“, sagte Leupold. Dies werde sich in den kommenden Tagen zeigen.
 
Wolf Thomas (Gast) meinte am 2009/03/25 08:11:
Quander-Zahlen
"Von den rund 30 Regalkilometern an Beständen des Kölner Stadtarchivs lägen immer noch 21 Regalkilometer unter Schutt. ....."
Quelle:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/939792/ 
 

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