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„BDA Montagsgespräch - nachgehakt“ am [heutigen, Zusatz kg] Mittwoch, den 25. März 2009 um 19:00 Uhr im Haus der Architektur Köln, Josef-Haubrich-Hof, 50676 Köln
Geht jemand hin ?
Link:
http://www.bda-koeln.de/2009-03-25.html

NACHTRAG kg

Ich bin hingefahren, das hätte ich mir aber auch schenken können, denn gänzlich neue Aspekte gegenüber dem Montag http://archiv.twoday.net/stories/5602438/ traten in diesem "Diskussionsanhang" nicht zutage. Die Veranstaltung fand in dem auf dem Josef-Haubrich-Hof aufgestellten kleinen Kubus statt und lockte ca. 40-50 Personen, darunter natürlich viele Architekten, an. Die Anwesenden nutzten die Gelegenheit, um weiter über die Mißstände der Stadt Köln herzuziehen. Der Archiveinsturz wurde als "Tschernobyl von Köln" bezeichnet, Deregulierung und Privatisierung, mangelnde Baufaufsicht wurden gegeißelt, das hohe Lied der Zivilgesellschaft gesungen. Einer sagte: Köln wurde von einer Stadt der Künste zu einer Stadt des Events, der schnelllebig und oberflächlich ist.

Ein älterer Heimatforscher, der die Chronik eines Orteils schreibt, erkundigte sich nach Ersatzüberlieferung in anderen Archiven. Ich selbst plauderte in einem sehr langen Statement ein wenig aus dem Nähkästchen und plädierte erneut für eine "Ideenwerkstatt Bürgerarchiv", die natürlich mit der Stadt und dem Stadtarchiv zusammenarbeiten müsste. Das wurde mit einer gewissen Sympathie aufgenommen, aber ein konkreter Kontakt ergab sich nicht.

Eine ehemaliger Stadtfunktionär sagte, die vielen guten Kölner Archive könnten auch ohne eine Bürgerbewegung von unten das Stadtarchiv zukunftsweisend aufstellen. Wenn aber zu wenige Menschen etwas über den wahren Wert des Kölner Stadtarchivs vor dem Unglück wussten (was auch in Wortmeldungen klar wurde), erwiderte ich, liegt das nicht auch der mangelhaften Öffentlichkeitsarbeit dieser Kölner Archive?

Wenn er zugleich anregte, man müsse nun die Sekundärliteratur auflisten, in der Archivgut verarbeitet worden sei, dann ist das durchaus wichtig - aber es blieb offen, wer das tun könne. Das Stadtarchiv wird das unmöglich leisten können. Meines Erachtens muss das von der Stadt - ggf. mit Spenden - finanziert und von den Forschenden über Köln durch Mitarbeit unterstützt werden.

Außer Spesen nix gewesen, Herr Wolf.

Klaus Graf
KlausGraf meinte am 2009/03/25 14:35:
Weiss noch nicht
Wolf Thomas antwortete am 2009/03/25 14:36:
Twittern und hoffen dass jemand aus Köln geht ?
Wolf Thomas (Gast) meinte am 2009/03/26 18:35:
Vielleicht hilft rheinischer Optimismus
Immerhin wurde die Ideenwerkstatt "Bürgerarchiv" einmal im nicht archivischen Raum platziert. Auch sind Architekten als Verbündete ein interessanter Ansatz. 
 

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