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" ..... Auch über drei Wochen nach dem Einsturz leiden die 38 Mitarbeiter des Archivs massiv unter den Folgen des Ereignisses. "Viele Kolleginnen und Kollegen sind traumatisiert", sagte Archivleiterin Bettina Schmidt-Czaia. Für Menschen, die ihr Arbeitsleben mit dem Pflegen und Restaurieren von Archivalien verbringen, sei die Situation ausgesprochen belastend, betonte Schmidt-Czaia. "Viele fragen sich, wie ihr Arbeitsalltag für die nächsten zehn, zwanzig Jahre aussehen wird." ....."
Quelle: http://www.ksta.de/html/artikel/1237549982831.shtml

Bereits mehrfach wurde hier die nachvollziehbare Traumatisierung der Kölner Kolleginnen und Kollegen angesprochen. Liegen psychologische Erkenntnisse vor, die bei anderen "Kultur-Katastrophen" (Elbe-Hochwasser, HAAB) gemacht wurden und jetzt und zukünftig genutzt werden können, um den Kolleginnen und Kollegen zu helfen. Vulgärpsychologisch vermute ich, dass die häufig besonders enge, beinahe intime Verbindung der Archivierenden zu "ihrem" Archivgut besonders schwere Traumata hervorrufen kann.
Es kann doch bei Lehren aus dem "Kölner Ereignis" nicht nur darum gehen, dass wir uns um stabile Verpackungen, schlanke Abläufe bei der Schadensbewältigung oder praktikable Notfallplanung kümmern.
 

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