Marianne Antwerpen in ihrer General-Anzeiger-Glosse "So gesehen" (Link): "Mal ehrlich. Der Mann denkt mit. Er hat den RTL-Dokufilm "Vulkanausbruch in Deutschland . . .was wäre wenn" gesehen, hat noch den Einsturz des Stadtarchivs in Köln vor Augen, zählt zwei und zwei zusammen - und ist in tiefer Sorge. Der Mann ist Künstler, hat also Fantasie und kann sich lebhaft vorstellen, wie es wäre, wenn ein Vulkan in der Eifel ausbricht und Bonn von einer Flutwelle erfasst würde.
Logisch, dass erst einmal die Menschen in Sicherheit gebracht werden müssten, Politiker und Gleichgesinnte zuerst. Und wer kümmert sich ums Stadtarchiv? Wer hat ihn schon in der Tasche, den Notfallplan zur Rettung wertvollster Dokumente und Urkunden? Bevor der Eifel-Tsunami tabula rasa macht?
Der Mann, der Alfred Kerger heißt und in Bonn immer mal wieder mit grandiosen Einfällen von sich reden macht - man denke nur an die rote Pappnase, mit der er vor Jahren den Adenauer-Kopf vor dem Kanzleramt anklebte und damit bundesweit Aufsehen erregte.
Dieser Mann also hat einen Brief an den Herrn Doktor Krapf geschrieben, seines Zeichens Kulturdezernent und damit auch für den Schutz wertvollen Archivgutes zuständig. Kerger schlägt vor, das Kind nicht erst ins Wasser fallen zu lassen wie in Köln, sondern in weiser Voraussicht quasi schon mal die Koffer, pardon, die Kisten zu packen.
Die Dokumente, empfiehlt Kerger, könnten in einem höher gelegenen Stadtteil in Sicherheit gebracht werden, etwa auf dem Gelände der Uni-Klinik oder des Verteidigungsministeriums, allein schon von Staats wegen bestens geeignet, das hohe Kulturgut gegen Katastrophen aller Art zu verteidigen.
Auf der Hardthöhe, stellt sich Kerger vor, seien die Bestände in trockenen Tüchern. Wobei durchaus Eile geboten sei, denn kurz vor dem GAU seien die Straßen in Bonn hoffnungslos verstopft, vermutet Kerger, und wünscht sich, dass seine Anregungen von der Stadt ernst genommen werden.
Was sonst?
Logisch, dass erst einmal die Menschen in Sicherheit gebracht werden müssten, Politiker und Gleichgesinnte zuerst. Und wer kümmert sich ums Stadtarchiv? Wer hat ihn schon in der Tasche, den Notfallplan zur Rettung wertvollster Dokumente und Urkunden? Bevor der Eifel-Tsunami tabula rasa macht?
Der Mann, der Alfred Kerger heißt und in Bonn immer mal wieder mit grandiosen Einfällen von sich reden macht - man denke nur an die rote Pappnase, mit der er vor Jahren den Adenauer-Kopf vor dem Kanzleramt anklebte und damit bundesweit Aufsehen erregte.
Dieser Mann also hat einen Brief an den Herrn Doktor Krapf geschrieben, seines Zeichens Kulturdezernent und damit auch für den Schutz wertvollen Archivgutes zuständig. Kerger schlägt vor, das Kind nicht erst ins Wasser fallen zu lassen wie in Köln, sondern in weiser Voraussicht quasi schon mal die Koffer, pardon, die Kisten zu packen.
Die Dokumente, empfiehlt Kerger, könnten in einem höher gelegenen Stadtteil in Sicherheit gebracht werden, etwa auf dem Gelände der Uni-Klinik oder des Verteidigungsministeriums, allein schon von Staats wegen bestens geeignet, das hohe Kulturgut gegen Katastrophen aller Art zu verteidigen.
Auf der Hardthöhe, stellt sich Kerger vor, seien die Bestände in trockenen Tüchern. Wobei durchaus Eile geboten sei, denn kurz vor dem GAU seien die Straßen in Bonn hoffnungslos verstopft, vermutet Kerger, und wünscht sich, dass seine Anregungen von der Stadt ernst genommen werden.
Was sonst?
Wolf Thomas - am Freitag, 23. Oktober 2009, 13:49 - Rubrik: Kommunalarchive