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"Klaus Uhltzscht, ehemals Flachschwimmer, Toilettenverstopfer und Sachenverlierer aus dem Osten Berlins, Erfinder der Perversionskartei, Klappkartenträger, selbstgekürter Nobelpreisanwärter, ist derjenige, der die Berliner Mauer öffnete, indem er am 9. November an den Grenzübergang Bornholmer Straße, wo "Wir sind das Volk"-Volk dumpf brütet, die Hosen runterlässt.
Mit naivem Blick bewegt sich der Erzähler durch 20 Jahre DDR-Geschichte. Zwar wird er mit allen erdenklichen Auswüchsen des Staatsapparats konfrontiert, doch bleibt er hiervon weitgehend unberührt, da er viel zu sehr auf sich und seinen Geschlechtsapparat konzentriert ist. Unfreiwillig und passiv, ein reiner Mitläufer, gerät Uhltzscht immer wieder in Kontakt mit den politischen Ereignissen. Historische Geschichte wird so im Kontext einer privaten Lebensgeschichte ironisch gebrochen.
"
Quelle: http://www.prinzregenttheater.de/
Aus der Besprechung der Halterner Zeitung: " ..... Im prinz regent theater bewegt sich Martin Molitor in einer Art Stasi-Aktenraum, wühlt sich durch das präzise eingerichtete Archiv seines Lebens (Bühne: Joachim Kiel). Sogar Toast und Wurst, die er bei seinem ersten Einsatz als Spitzel aß, finden sich da gelocht und abgeheftet. Die „multimedialen“ Zuspieler, durch die der Theater-Solist ins Interagieren gerät, stammen von einem im Aktenordner versteckten Kassettendeck. ...."
Quelle: http://www.halternerzeitung.de/nachrichten/kultur/art1541,725301
 

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