http://www.mgbibliothek.mgjever.de/bestand.html
"Es gibt nur wenige Bibliotheken zwischen Ems und Weser, die einen solchen Reichtum an Handschriften zur regionalen Territorialgeschichte aufweisen können wie die des Mariengymnasiums Jever. Die Gruppe der neuzeitlichen Handschriften umfaßt zahlreiche Manuskripte, die der bedeutende jeversche Privatgelehrte Heinrich Georg Ehrentraut als Abschriften von Urkunden, Akten, Chroniken und Rechnungen in verschiedenen Archiven anfertigte oder anfertigen ließ und dem Mariengymnasium nach seinem Tod 1866 vererbte. Ehrentraut hatte ferner seit den 1830er Jahren Handschriften aus den Nachlässen alten ostfriesischen Honoratiorenfamilien (v. Wicht, Loesingh, Conring, Jhering, v. Halem) erworben, die somit ebenfalls ins Gymnasium gelangten.
Die zweite große Gruppe an Manuskripten stellt das sogenannte "Werdumer Archiv" aus dem Besitz der friesischen Adelsfamilie von Werdum dar, das auf Umwegen bereits im Jahr 1850 der Bibliothek überlassen worden war.
Wichtig für die Geschichte des ostfriesischen Staatshaushalts sind die amtlichen Unterlagen der Auricher Rentkammer, die der ehemalige fürstlich ostfriesische Rentmeister Friedrich Balemann (1645-1712) nach Ende seiner Tätigkeit nach Jever mitgenommen hatte.
Zu weiteren kleineren Einzelnachlässen, z. B. des Predigers Johann Gottlieb Siegmund Braunsdorf (1752-1825) und des Privatgelehrten Martin Bernhard Martens (1743-1809), kommen ferner einzelne Handschriften der jeweiligen Regenten des Jeverlandes sowie zahlreiche Dokumente zur Geschichte des Mariengymnasiums. Da die Handschriftensammlung aus mehreren Nachlässen zusammengewachsen ist, sind manche Texte in zwei, drei oder gar vier Kopien vorhanden. "
Verzeichnis:
http://www.mgbibliothek.mgjever.de/neuzhss.html
Aus dem Mittelalter gibt es nur Handschriftenfragmente. Ein Verzeichnis ist nicht online.
#fnzhss
"Es gibt nur wenige Bibliotheken zwischen Ems und Weser, die einen solchen Reichtum an Handschriften zur regionalen Territorialgeschichte aufweisen können wie die des Mariengymnasiums Jever. Die Gruppe der neuzeitlichen Handschriften umfaßt zahlreiche Manuskripte, die der bedeutende jeversche Privatgelehrte Heinrich Georg Ehrentraut als Abschriften von Urkunden, Akten, Chroniken und Rechnungen in verschiedenen Archiven anfertigte oder anfertigen ließ und dem Mariengymnasium nach seinem Tod 1866 vererbte. Ehrentraut hatte ferner seit den 1830er Jahren Handschriften aus den Nachlässen alten ostfriesischen Honoratiorenfamilien (v. Wicht, Loesingh, Conring, Jhering, v. Halem) erworben, die somit ebenfalls ins Gymnasium gelangten.
Die zweite große Gruppe an Manuskripten stellt das sogenannte "Werdumer Archiv" aus dem Besitz der friesischen Adelsfamilie von Werdum dar, das auf Umwegen bereits im Jahr 1850 der Bibliothek überlassen worden war.
Wichtig für die Geschichte des ostfriesischen Staatshaushalts sind die amtlichen Unterlagen der Auricher Rentkammer, die der ehemalige fürstlich ostfriesische Rentmeister Friedrich Balemann (1645-1712) nach Ende seiner Tätigkeit nach Jever mitgenommen hatte.
Zu weiteren kleineren Einzelnachlässen, z. B. des Predigers Johann Gottlieb Siegmund Braunsdorf (1752-1825) und des Privatgelehrten Martin Bernhard Martens (1743-1809), kommen ferner einzelne Handschriften der jeweiligen Regenten des Jeverlandes sowie zahlreiche Dokumente zur Geschichte des Mariengymnasiums. Da die Handschriftensammlung aus mehreren Nachlässen zusammengewachsen ist, sind manche Texte in zwei, drei oder gar vier Kopien vorhanden. "
Verzeichnis:
http://www.mgbibliothek.mgjever.de/neuzhss.html
Aus dem Mittelalter gibt es nur Handschriftenfragmente. Ein Verzeichnis ist nicht online.
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KlausGraf - am Freitag, 31. Januar 2014, 19:05 - Rubrik: Kodikologie