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Kodikologie

Die Handschrift DF III 10 des Prämonstratenserstifts Strahov in Prag ist online:

http://www.manuscriptorium.com/apps/main/en/index.php?request=request_document&docId=rec1288001452_13

Es handelt sich um einen historiographischen Sammelband des steiermärkischen Adeligen Wolf Andreas von Steinach (1563-1615). Die Handschrift wurde bereits mehrfach beschrieben:

Von Jakob Wichner: Ein altes Chronikenbuch. In: Beiträge zur Kunde steiermärkischer Geschichtsquellen 19 (1883), S. 74-91 (mit einzelnen lateinischen Texten aus der Admonter Klosterchronik)
http://archive.org/stream/beitrgezurkunde00gragoog#page/n243/mode/2up

Von Seemüller, MGH Dt. Chroniken Bd. 6, 1909, S. XX-XXIII
http://www.mgh.de/dmgh/resolving/MGH_Dt._Chron._6_S._XX

Von Ryba im dritten Band des Katalogs der Strahover Handschriften 1979, S. 69-71
http://books.google.de/books?id=5aK7AAAAIAAJ&pg=RA1-PA69 (US, Pssst: der Band wurde von Google als Anhang eines in den USA gemeinfreien Buchs von Delisle mitgescannt und ist daher mit Proxy "unplanmäßig" sowohl bei Google als auch in HathiTrust einsehbar!)

Und natürlich die Beschreibung in Manuscriptorium.

Behandelt auch in einem Aufsatz von 1992:
http://books.google.de/books?id=T9QhAQAAIAAJ&q=strahov
(Das Buch kostet nur 3 Euro plus 10 Euro Porto, kann aber im Webshop der Kommission nur mit einem Erlagschein - WAS IST DAS??? - bezahlt werden.)

Zu Steinach siehe auch ÖNB Wien Cod. s. n. 3385 (HANNA-Katalog hat anscheinend nur Teile, keine Beschreibung bei manuscripta.at) und Tersch
http://books.google.de/books?id=XGdvQbbp35EC&pg=PA479

Haupttexte sind Jakob Unrests 'Kärntner Chronik' samt auch sonst überliefertem Anhang und die 'Österreichische Chronik von den 95 Herrschaften'. Die Handschrift ist im Handschriftencensus noch nicht erfasst.

'Kärntner Chronik': Die Handschrift erscheint in der Überlieferungsübersicht von Karl Grossmann in seiner Ausgabe von Unrests Österreichischer Chronik:
http://www.mgh.de/dmgh/resolving/MGH_SS_rer._Germ._N._S._11_S._XIV

Zu den anschließenden annalistischen Nachrichten und Privilegien, die auch in anderen Handschriften der Kärntner Chronik überliefert sind, hat Falk Eisermann bei Beschreibung von Gotha Chart. B 576 Nachweise geliefert:
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/projekt-Gotha-pdfs/Chart_B_576.pdf

Bl. 97r-80r ist eine kurze Fassung der wohl erst um 1500 entstandenen 'Chronik von Goisern', die nur unkritischer Sinn (Grill-Hillbrand, ²VL, Handschriftencensus) einem Koloman Mühlwanger (um 1400) zuschreiben kann, siehe etwa
http://www.handschriftencensus.de/12487 und den dort verlinkten Aufsatz von 1990

Um 1690 reiste der französische Diplomat Philippe de Coulanges auch durch Deutschland. Sein Bericht wurde 1820 nur auszugsweise gedruckt.

Digitalisate des Abdrucks von 1820 und der Pariser Handschrift weist eine Suche in der Europeana nach:

http://www.europeana.eu/portal/search.html?query=coulanges+philippe&rows=24

Heute war eine weitere Handschrift der UPenn, die jetzt online ist, in meinen RSS-Feeds:

http://hdl.library.upenn.edu/1017/d/medren/3773835


Umfasst derzeit Beschreibungen für 146 Handschriften:

http://www.agfem-art.com/index.html

Ärgerlich, dass man auf Links zum Handschriftencensus (und natürlich auf Links zu online verfügbaren Quellen) verzichtet hat.

Dieser bietet in Sachen Nonnenkunst nur Erbärmliches. Zu Sibylla von Bondorfs BL Cod. Add. 15710 hat er als einzige Literaturangabe nur Priebsch, während das vorliegende Repertorium (Stand 2010) eine ganze Reihe von Titeln anführt, wobei zu ergänzen wäre Winston-Allen in: Schreiben und Lesen in der Stadt (2012), s. Handschriftenregister.

Londoner Handschrift Add. 15710 Sibyllas.

Die nach der neuseeländischen Canterbury-Universität benannte Rolle mit der Genealogie der englischen Könige wurde im 15. Jahrhundert geschrieben.

http://www.canterbury.ac.nz/canterburyroll/

http://antipodeanfootnotes.blogspot.ca/2013/04/noah-to-edward-iv-canterbury-roll.html?goback=.gde_2608822_member_239953284


http://idw-online.de/pages/de/news532457

"Eine Handschrift der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel war einst im Besitz des französischen Universalgelehrten Michel de Montaigne. Dieser Überraschungsfund gelang Ingrid De Smet (University of Warwick) und Alain Legros (Université François-Rabelais), die im Rahmen ihrer Forschungsarbeit ein Digitalisat der Handschrift mit der Signatur Cod. Guelf. 7.1 Aug. 4° aus der Sammlung Herzog Augusts bestellt hatten."

Digitalisat:
http://diglib.hab.de/wdb.php?dir=mss/7-1-aug-4f


Ms. Codex 1178 - Ausführliche Nachricht oder Beschreibung von denen churfürstl[ich] sächs[ischen] Land- und Ausschuss-Tägen, von anno 1185 biss ad annum 1718, auch wie die Steüern und Anlagen nacheinander eingeführet und erhöhet worden, ingleichen wie die Bewilligung geschehen ist

http://hdl.library.upenn.edu/1017/d/medren/4311797

http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00035320/image_1

Danke für den Hinweis!

http://archiv.twoday.net/stories/5918227/

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/15737608/

muenchen_gruenenberg

http://digital.blb-karlsruhe.de/urn/urn:nbn:de:bsz:31-38284


http://digital.blb-karlsruhe.de/urn/urn:nbn:de:bsz:31-37896

Die Handschrift Cod. Donaueschingen 514 der BLB Karlsruhe aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts ist im Handschriftencensus übergangen.

Mein Census der Twinger-Handschriften steht nun bei 94:

http://archiv.twoday.net/stories/342793721/
http://archiv.twoday.net/stories/233328062/


Ihn gibt es komplett digital beim grauslichen Internet Culturale (der Viewer ist schlimm, die Auflösung allenfalls passabel, wenn man die Zoom-Möglichkeit gefunden hat, was Klügeren als mir sicher innerhalb von Millisekunden gelingt):

http://goo.gl/D8YRM

Zur Handschrift vgl. Embach
http://books.google.de/books?id=B0BcQoeU6ZsC&pg=PA165

 

twoday.net AGB

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