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Kodikologie

Es geht um das Gebetbuch der Maria von Geldern

http://bifolium.ub.rug.nl/2015/03/01/save-the-prayerbook-of-mary-of-guelders/


http://bibliothek.bistumlimburg.de/bibliothek/home.html

Gegen die Online-Präsentation des Codex Wirzenbornensis durch die Diözesanbibliothek Limburg gibt es in der Mailingliste Diskus derzeit kritische Stimmen. Auch die angeblich "hochauflösenden" Scans bieten allenfalls mäßige Qualität.

Inakzeptabel ist nach dem Urteil der Fachleute auch die Datierung des Codex 1173/1220. Martin Roland dachte an das "3. Viertel des 13. Jahrhunderts (oder noch spaeter?)", während Ulrich Seelbach "erste Hälfte des 14. Jahrhunderts, vielleicht erstes Viertel" datierte.

Update: Christoph Mackert: 3. Viertel 13. Jh.


http://zkbw.blogspot.de/2015/02/vaticanus-b-ist-online-zuganglich.html

http://digital.wlb-stuttgart.de/purl/bsz382054881

Update zu:
http://archiv.twoday.net/stories/1022396976/


Der Nürnberger Bürger verfasste ein Bittgedicht aus dem Gefängnis, Berlin Mgq 495 (um 1500), B. 37r-40v und in der gleichen handschrift eine Schilderung seines Weges in den Schuldturm (Bl. 40v-43r). Beide sind ungedruckt.

http://www.handschriftencensus.de/8755

Eine Edition kündigt an:

http://www.handschriftencensus.de/editionsbericht/E_Abel3.html

Ein in mehreren Handschriften überliefertes Gedicht 'Lochordnung zu Nürnberg' auf das Nürnberger Lochgefängnis wurde von Knapp 1907 abgedruckt:

https://archive.org/stream/bub_gb_13YrAQAAMAAJ#page/n83/mode/2up

GNM Hs. 22596, Bl. 315v-319v ist online:

http://dlib.gnm.de/item/Hs22596/632/html

Die weitere im Verfasserlexikon genannte Überlieferung (Arne Holtorf in: ²VL 5, 1985, Sp. 639f.: Merkel Hs. 520, Cgm 1800, 3587) kann leicht vermehrt werden. Vermutlich finden sich die Verse in nicht wenigen frühneuzeitlichen Nürnberger Chronikhandschriften.

Wien Cod. 12569
http://manuscripta.at/?ID=20311
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0750c_b1256_jpg.htm

StAN Rst. Nürnberg, Handschriften 465
Findmitteldatenbank der Bayerischen Staatsarchive mit nicht funktionierender URN
urn:nbn:de:stab-f8e26806-d272-4dea-b3cb-b43e95887e1e9
Ebd. auch in Nr. 194 und 440
http://www.staatliche-archive.bayern.de/uploads/media/stanu_52a_001_2008.pdf

Göttingen, UB, Histor. 133
https://archive.org/stream/verzeichnissderh02meye#page/46/mode/2up

Stadtbibliothek Nürnberg Amb. 129
https://archive.org/stream/dasrathausinnrn00wallgoog#page/n332/mode/2up

Nürnberger Chronik bei Venator & Hanstein Kat. 132 (2014), Nr. 619
http://www.venator-hanstein.de/assets/Pdfkataloge/Katalog_132.pdf

Erlangen, UB, B 140
https://books.google.de/books?id=ltv0sLMHj5oC&pg=PA102

Ebenso Erlangen B 159
https://books.google.de/books?id=ltv0sLMHj5oC&pg=PA111
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/dokumente/html/obj90042812,T

SB Bamberg
https://archive.org/stream/katalogderhandsc02staa/katalogderhandsc02staa_djvu.txt (derzeit offline)
Heller-Katalog Nr. 618
https://archive.org/stream/katalogderhandsc02staa#page/150/mode/2up

#fnzhss
#forschung

Jakob Frohmann stellt sein Dissertationsprojekt vor:

http://mittelalter.hypotheses.org/5265

"Die aus seinem Besitz erhalten Handschriften befinden sich heute größtenteils in der Universitätsbibliothek Eichstätt und in der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg. Insgesamt 33 Handschriften und 6 Inkunabel-Bände wurden bisher durch Besitzeinträge und Bibliothekssignaturen sowie charakteristische Lederschnitteinbände dem Besitz Albrechts von Eyb zugeordnet."

BLB Karlsruhe Meersburg 6: "Anfertigung der Handschrift um 1790 für den Konstanzer Bischof Maximilian Augustinus Christoph von Rodt auf der Grundlage einer Fossiliensammlung von Gatschet, die zu diesem Zeitpunkt in den Besitz des Bischofs überging"

http://digital.blb-karlsruhe.de/blbhs/content/titleinfo/2685386

#fnzhss


Vor kurzem publizierte ich meinen (von der Presse bislang ignorierten) Fund einer zweiten Handschrift von Jakob Püterichs Ehrenbrief:

Klaus Graf: Fiktion und Geschichte: Die angebliche Chronik Wenzel Grubers, Greisenklage, Johann Hollands Turnierreime und eine Zweitüberlieferung von Jakob Püterichs Ehrenbrief in der Trenbach-Chronik (1590). In: Frühneuzeit-Blog der RWTH vom 10. Februar 2015
http://frueheneuzeit.hypotheses.org/1847

Zu Jakob Püterich von Reichertshausen
https://de.wikipedia.org/wiki/Jakob_P%C3%BCterich_von_Reichertshausen

Zum Ehrenbrief
https://de.wikipedia.org/wiki/Ehrenbrief_(P%C3%BCterich)

Abgesehen von den beiden Handschriften existiert vor dem Abdruck durch Raimund Duellius 1725 anscheinend kein Rezeptionszeugnis des Werks.

Nun nennt aber Barbara Hellwigs Inkunabelkatalog des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg (1970) einen Kupferstich mit Datierung "16. Jh. ?" und Unterschrift, die den dargestellten Herrn als Jakob Püterich identifiziert. Er ist als eine Art Exlibris eingeklebt in ein Exemplar des Straßburger Drucks des Jüngeren Titurel 1477 (Inc. 33867 2. Ex.)

https://books.google.de/books?id=ijYxI51ABlkC&pg=PA297

Peter Jörg Becker: Handschriften und Frühdrucke ... (1977) S. 256 datierte dagegen in das 17. Jahrhundert und vermutete, dass dem Kupferstecher eine Handschrift des Ehrenbriefs vorgelegen habe.

Dr. Johannes Pommeranz vom GNM bestätigte aber freundlicherweise meine Vermutung, dass der Stich aus der Duellius-Ausgabe

https://books.google.de/books?id=y_5eAAAAcAAJ&pg=PA263

stammt. Er wurde für das Nürnberger Exemplar leicht beschnitten, damit er ins Buch passt.

Das Zeugnis gehört zwar in die Rezeptionsgeschichte des Ehrenbriefs, ist aber von der Duellius-Ausgabe abhängig und für die Zeit vor 1725 zu streichen.


Zum Auftakt einer zweitägigen Fachkonferenz am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) stellte die Computerwissenschaftlerin Swati Chandna ein Software-Projekt vor, das die verborgenen Beziehungen zwischen mehreren tausend Manuskripten enthüllen will.

http://heise.de/-2556130

Cod. Don. 653 der WLB Stuttgart, mit Kalendar und Nekrolog. Digitalisat:

http://digital.wlb-stuttgart.de/purl/bsz409074942

Zur Handschrift:

http://www.wlb-stuttgart.de/referate/hschriften/barack/barack3.php3?browse=1&nummer=653

 

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