http://kurier.at/nachrichten/oberoesterreich/4482779-gutachten-bestaetigt-betrug-bei-doktortitel.php
Eine im Jahr 2002 an der Johannes Kepler Universität Linz eingereichte Doktorarbeit dürfte in erheblichem Ausmaß abgeschrieben worden sein. Diesen Schluss lässt zumindest das abschließende Gutachten eines renommierten Experten zu, das der Uni am Freitag vorgelegt wurde. „Der Plagiatsverdacht hat sich erhärtet“, bestätigt Herbert Kalb, Vizerektor für Lehre im KURIER-Gespräch. [...]
Der erste Verdacht keimte vor knapp zwei Jahren auf, als der Wiener Historiker Manfried Rauchensteiner bei Recherchen auf die Linzer Jus-Dissertation stieß. Ihm fielen bemerkenswerte Ähnlichkeiten zu einer Diplomarbeit auf, die rund sechs Jahre zuvor an der Universität Wien verfasst wurde. Besonders bemerkenswert: Der Autor kopierte blindlings auch die Rechtschreibfehler in sein Werk.
Die Doktorarbeit liegt – wie die meisten älteren Arbeiten – nur in Papierform vor. Das ist auch der Grund, warum das Plagiat so lange unentdeckt blieb. Damit das nicht mehr passiert, sollen künftig alle Masterarbeiten und Dissertationen auf der Homepage veröffentlicht werden. „Auf diese Weise wird mehr Öffentlichkeit hergestellt und die Arbeiten können digital leichter überprüft werden“, betont Kalb.
Gut so!
Frdl. Hinweis Franz Gstättner.
Update:
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=19990
Eine im Jahr 2002 an der Johannes Kepler Universität Linz eingereichte Doktorarbeit dürfte in erheblichem Ausmaß abgeschrieben worden sein. Diesen Schluss lässt zumindest das abschließende Gutachten eines renommierten Experten zu, das der Uni am Freitag vorgelegt wurde. „Der Plagiatsverdacht hat sich erhärtet“, bestätigt Herbert Kalb, Vizerektor für Lehre im KURIER-Gespräch. [...]
Der erste Verdacht keimte vor knapp zwei Jahren auf, als der Wiener Historiker Manfried Rauchensteiner bei Recherchen auf die Linzer Jus-Dissertation stieß. Ihm fielen bemerkenswerte Ähnlichkeiten zu einer Diplomarbeit auf, die rund sechs Jahre zuvor an der Universität Wien verfasst wurde. Besonders bemerkenswert: Der Autor kopierte blindlings auch die Rechtschreibfehler in sein Werk.
Die Doktorarbeit liegt – wie die meisten älteren Arbeiten – nur in Papierform vor. Das ist auch der Grund, warum das Plagiat so lange unentdeckt blieb. Damit das nicht mehr passiert, sollen künftig alle Masterarbeiten und Dissertationen auf der Homepage veröffentlicht werden. „Auf diese Weise wird mehr Öffentlichkeit hergestellt und die Arbeiten können digital leichter überprüft werden“, betont Kalb.
Gut so!
Frdl. Hinweis Franz Gstättner.
Update:
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=19990
KlausGraf - am Montag, 30. Januar 2012, 17:02 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
Stefan (Gast) meinte am 2012/01/30 18:10:
An den meisten Universitäten müssen zumindest in vielen Fachbereichen seit Jahren selbst Seminararbeiten auch digital eingereicht werden.
jaymz1980 antwortete am 2012/01/31 00:56:
Das bringt leider gar nichts.
Die Universitäten selbst prüfen oft nicht nach.Der hier beschriebene Fall sorgt dafür, dass es jedem offen steht, sich Wissen anzueignen und/oder die wissenschaftliche Vorgehensweise zu prüfen.