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Wissenschaftsbetrieb

Lammert sagt wegen Schavan-Affäre seine Rede zum Jubiläum der Uni Düsseldorf ab | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/duesseldorf/lammert-sagt-wegen-schavan-affaere-seine-rede-zum-jubilaeum-der-uni-duesseldorf-ab-id9648341.html#plx315905992

Darf man Lammert eigentlich einen Plagiator nennen?

http://archiv.twoday.net/search?q=lammert

Es war die richtige Entscheidung, denn ein des Plagiats Verdächtigter ist kaum ein angemessener Festredner.

Update:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/lammert-sagt-uni-duesseldorf-ab-streit-um-schavans-doktortitel-a-983594.html

Jürgen Kaube nimmt - anders als in der FAZ einst gewohnt - kein Blatt vor den Mund und würdigt die Einflussnahmen auf das Schavan-Verfahren als das, was sie sind:

"Der eigentliche Skandal, den der Abschlussbericht festhält, liegt im verrückten Eifer, dem sich die Funktionärsriege der deutschen Wissenschaft hingab, um ihr Eintreten für die Netzwerkfreundin als Sorge um wissenschaftliche Standards und Fairness zu deklarieren."

An anderer Stelle ist von "Klub der Nutzfreunde" die Rede. Wir erinnern uns in diesem Zusammenhang daran, dass die FAZ versucht hat, Archivalia abzumahnen, weil die Schavan-Freundin Schmoll als solche erwähnt wurde.

http://archiv.twoday.net/search?q=schavan+schmoll

"29.11.2007
Moderatorin Heike Schmoll und Annette Schavan
Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan diskutiert mit dem Plenum. Neben ihr sitzt Moderatorin Dr. Heike Schmoll.

Marc Darchinger/ Bertelsmann Stiftung"
http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-2E3F004C-8E2366/bst/hs.xsl/84257.htm

Nationalfonds fordert Umdenken bei Bewertung der Forschung

http://webpaper.nzz.ch/2014/07/27/schweiz/LETOV/abkehr-vom-zitierwahn?guest_pass=a1078c1716%3ALETOV%3Ad19ba205d4ecf64d23286a60c327b0b58cbccc2d

Zu DORA siehe
http://am.ascb.org/dora/

Der Düsseldorfer Abschlussbericht zur Causa Schavan liegt nun nachlesbar vor:

http://erbloggtes.wordpress.com/2014/07/24/causa-schavan-bericht-des-dekans-der-philosophischen-fakultat-der-hhu-an-den-senat/ mit Link bzw. werbefrei
http://m.tagesspiegel.de/downloads/10245842/2/AbschlussberichtBleckmann
via
http://m.tagesspiegel.de/wissen/entzogener-doktortitel-schavans-jubelprofessoren/10246546.html (Hinweis MR)

Eine erschreckende Lektüre, die zeigt, wie verkommen der Wissenschaftsbetrieb hierzulande ist. Würden die bei Politikern üblichen Maßstäbe an die Wissenschaftsfunktionäre, die ein Kesseltreiben gegen die Uni Düsseldorf eröffneten, angelegt, so hätten schon längst Köpfe rollen müssen.

Da hier von Tugendterror und Jakobinismus die Rede war, habe ich eine besonders geschmackvolle Illustration ausgewählt.

Update: Bei SPONLINE sehe ich endgültig rot.

http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/annette-schavan-und-uni-duesseldorf-ohne-doktortitel-als-botschafterin-a-982890.html

"In dem Bericht, der SPIEGEL ONLINE vorliegt, zeichnet der Dekan der Philosophischen Fakultät, Bruno Bleckmann, nach, wie er und seine Kollegen während des Plagiatsverfahrens gegen Annette Schavan unter Druck gesetzt werden sollten."

Hallo? Ihr Schnarchnasen, der Bericht kann inzwischen von jedem Netzbürger und jeder Netzbürgerin eingesehen werden. Und es spricht alles dafür, dass die ganzen fälschlich Qualitätsmedien genannte Journaille ihn einer Quelle verdankt, die sie nie nennt: dem BLOG Causa Schavan, das sich schon längst eine universitäre Medaille verdient hätte. Dieses superschäbige Ausblenden herausragender Bloggerleistungen und alberne "liegt uns vor"-Getue - quousque tandem?


Causa Schavan berichtet aus internen Unterlagen der Uni Düsseldorf zum Promotionsaberkennungsverfahren Annette Schavan:

http://causaschavan.wordpress.com/

"Es handelt sich bei diesen Unterlagen um einen “Abschlussbericht” des Dekans Bruno Bleckmann an den Senat der Universität. Er ist undatiert, dürfte aber frühestens am 5. Juli 2014 fertiggestellt worden sein. Der Bericht umfasst 24 Seiten, weitere 49 Seiten mit Dokumenten sind beigefügt. Er erläutert die Grundsätze der Philosophischen Fakultät im Umgang mit Plagiatsvorwürfen und stellt das Vorgehen im Fall Schavan dar. Bericht des Dekans Bleckmann zum Fall Schavan Sodann schildert er detailliert die “Geschichte der massiven Interventionen”, denen sich die Universität dabei ausgesetzt sah."

Siehe auch
http://erbloggtes.wordpress.com/2014/07/15/was-bringt-das-schavangate-ans-licht/
http://nesselsetzer.wordpress.com/2014/07/16/neues-aus-dem-schavanistensumpf/

"Der Plagiatsfall um Ex-Bundes-Bildungsministerin Schavan hat zwei Professoren eine Universitätsmedaille beschert. Der damalige Gutachter Stefan Rohrbacher und der Dekan der zuständigen Fakultät Bruno Bleckmann haben sie verliehen bekommen. Der Rektor der Heine-Uni Piper sagte, Rohrbacher und Bleckmann hätten im Plagiatsverfahren "die Freiheit zur Kritik fehlerhafter wissenschaftlicher Arbeiten in einem Fall großer öffentlicher Einflussnahme mutig verteidigt". "
http://www.antenneduesseldorf.de/web/nachrichten/lokalnachrichten/index.php?nachricht=43875

http://www.uni-duesseldorf.de/home/nc/startseite/news-detailansicht/article/379-urkunden-ueberreicht.html

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/slavoj-i-ek-plagiatsvorwuerfe-gegen-slowenischen-philosophen-a-981078.html

"Dem slowenischen Starphilosophen Slavoj Žižek wird vorgeworfen, in einer Kritik aus dem Jahr 2006 plagiiert zu haben. Der US-Journalist Steve Sailer und ein Blogger namens Deogolwulf veröffentlichten die entsprechenden Passagen auf ihren Internetseiten."

http://www.unz.com/isteve/slavoj-zizek-on-kevin-macdonalds-culture-of-critique/

http://withendemanndom.blogspot.de/2014/07/slavoj-zizek-philosophaster-and_9.html

http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/europa_cee/3835959/Schlimmstes-Plagiat-das-ich-bisher-gesehen-habe-?from=rss

"Der Bürgermeister der serbischen Hauptstadt Belgrad, Sinisa Mali, soll nach einer wissenschaftlichen Untersuchung seinen Doktortitel durch massive Täuschung erschwindelt haben. Seine Doktorarbeit sei "das schlimmste Plagiat", das er bisher gesehen habe, sagte der Finanzprofessor Rasa Karapandza der Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag in Belgrad.
Am Vortag hatte der aus Serbien stammende und in Deutschland lehrende Universitätsprofessor eine ausführliche Analyse mit dem Nachweis veröffentlicht, dass der 41-jährige Mali "ein Drittel oder mehr" seiner rund 220 Seiten umfassenden Dissertation ohne Kennzeichnung abgeschrieben haben soll. Von Mali war zunächst keine Reaktion zu erhalten.
"Er hat ganze Absätze von Wikipedia übernommen", erläuterte der Wiesbadener Professor seine Vorwürfe."

http://retractionwatch.com/2014/07/08/sage-publications-busts-peer-review-and-citation-ring-60-papers-retracted/

http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.haigerloch-doktorarbeit-von-heinrich-goetz-auf-dem-pruefstand.fc2b6fcf-17c5-477f-88c6-bff5e96615ec.html

"Der Haigerlocher Bürgermeister hat nach der Auffassung von Thorwart und seiner Kollegen den akademischen Grad PhD (Philosphiae doctor) an der Privatuniversität Banska Bystrica (Neusohl) im Jahr 2008 mit einer Arbeit erworben, die nicht viel mehr als Lehrbuchwissen wiedergibt und Sachverhalte beschreibt, die ausreichend bekannt sind.

"Von einem wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn zu sprechen, wäre hier ein kühnes Unterfangen", urteilt deshalb Thorwart [...].

Da ihm Bürgermeister Heinrich Götz schon im April 2013 aus urheberrechtlichen Gründen die Verbreitung einer rückübersetzten Doktorarbeit untersagt hat, darf Thorwart sie jetzt nicht an die Spender weitergeben, die mit 5850 Euro erst die Beauftragung der Übersetzerin ermöglicht hatten. Stattdessen hat der Uni-Professor einen Abschlussbericht und einen wissenschaftlichen Aufsatz mit dem Titel "Promovieren auf Transsilvanisch" geschrieben. Darin beschreibt er in kommentierender Form den Fall. Dieser Aufsatz soll diesen Sommer in der im Nomos-Verlag erscheinenden rechtswissenschaftlichen Fachzeitschrift "Kritische Justiz" veröffentlicht werden."

Haigerloch ist eine winzige Stadt auf der Schwäbischen Alb.

Haigerloch: Blick auf Schloß und Oberstadt

https://erbloggtes.wordpress.com/2014/07/02/saq-schavanly-asked-questions/

Es handelt sich um einen Brief von Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff zur Causa Schavan, 3. Februar 2013.

 

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