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Manchmal gönnt man sich ein Geschenk. Für 300 euro einschliesslich Versandkosten kaufte ich bei einem deutschen Antiquar die kompletten Jahrgänge 1930 - 1934 des Deutschen Adelsblattes (Wochenschrift). Mich interessiert vor allen Dingen die Atmosphäre die in diesen vergilbten Heften kondensierte. Gerade bin ich dabei, merkwürdige Artikel und Beiträge zu notieren. Das erfodert seine Zeit. Die markantesten Beiträge und Zitate werde ich bei Gelegenheit hier widergeben. Schon jetzt ein kleiner Hinweis: Auffällig die "Richtigstellungen und Berichtigungen" die jene publizieren die sich ängstigen, weil sie "schuldlos" als jüdisch "versippt" im Semi-Gotha geführt werden. Oder die Artikel zu EDDA (Das Eiserne Buch Deutschen Adels Deutscher Art) und vieles mehr. Die vornehme Distanz des "Adels" zum Nationalsozialismus ist eine leicht widerlegbare Legende.

Themen die einen hohen Stellenwert haben:
Erbhofrecht
Anerbenrecht
Lehensgüter
jüdische Propaganda
Ablehnung des bürgerlichen Gesetzbuches
Erblehre, Eugenik, Rasse
Blut und Boden
Scholle
Gebundenes Vermögen
junger Adel und Reichswehr
Nationalsozialismus in Frankreich ?
Deckblatt Heft 9 aus 1934: "Der Kronprinz" Buchtitel.."zeigt die Entwicklung des Kronprinzen zur vollen Bejahung des nationalsozialistischen Staates und sein mannhaftes Eintreten für diesen in der ausländischen Presse."
Heft 11 aus 1934: "die adlige Jugend gehört in die SA und SS"
"Schwert und Pflug in der Blut- und Boden Verbundenheit unserer Vorväter"

http://vierprinzen.blogspot.com/
wolfi (Gast) meinte am 2011/01/04 09:43:
auch wenn man es heute so versteht, der Antisemitismus wurde in dieser Zeit nicht nur von der NSDAP kultiviert. 
 

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