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http://libcoll.mpiwg-berlin.mpg.de/

Eine sehr umfangreiche digitale Sammlung. Neu gegenüber der bereits aus ECHO bekannten Präsentation sind die "Rare Books" mit etlichen deutschsprachigen Drucken des 16. Jahrhunderts.

Ladislaus meinte am 2007/03/22 08:49:
Wer bezahlt denn das? Das Weiße Haus? Jedenfalls ist mir wieder einmal nicht klar, warum eine deutsche wissenschaftliche Gesellschaft nicht einmal die Möglichkeit eines Benuztens in deutscher Sprache geschaffen hat. Nun ja, hoffentlich ist es wirklich eine "(Preliminary Version)". 
ThomGo meinte am 2007/03/22 09:19:
Sehr schön,
aber noch schöner wäre es, wenn auf diese Bücher auch über einen Bibliotheksverbund und den KVK zugegriffen werden könnte. Man kommt aber noch nicht einmal über die Seite des MPI selbst auf den Katalog (momentan jedenfalls nicht). 
Ladislaus meinte am 2007/03/22 09:22:
Und noch viel schöner wäre es, wenn einem beim Browsen nicht zig Albert-Einstein-Digitalisate versprochen würden, bei deren Anklicken dann "Sorry, access to this document is restricted." erscheint und sonst gar nichts. 
Ladislaus meinte am 2007/03/22 09:44:
Interessant auch, dass ich beim Durchsehen dieses schönen Angebots nur ein einziges Werk einer Frau finden konnte:

Bertha Thomas: Camera Lucida: or, strange passages in common life,1897
http://libcoll.mpiwg-berlin.mpg.de/elib/all_documents/VQCPHDRM

Dringendes Desiderat wäre z. B.:

Maria Cunitz (1604–1664): Urania Propitia ... Das ist: Newe und Langgewünschete leichte Astronomische Tabelln (VD17 39:125019N)

PS: Weiterhin vorhanden im Katalog ist Mina Pina Martina: Tagebuch,1928, aber es erscheint nur "Acces restricted". 
belafinster meinte am 2007/03/22 10:53:
Englisch ist doch die neue Universalsprache. Warum sich also an dem englischen Interface stören? Das Zielpublikum sind die Gäste und Wissenschaftler des MPIWG und die sind zum Großteil englischsprachig. Oder geht es um Kritik der Kritik wegen? Dann aber bitte nicht mehr Web sagen oder schreiben, sondern Netz und alles auf Deutsch bitte.
Was Einstein und den restricted access anbelangt, so ist doch offensichtlich, dass hier dem momentanen Recht entsprochen wird. Und Einstein-Rechte liegen bei der Universität von Haifa, wenn ich mich korrekt erinnere. 
Ladislaus meinte am 2007/03/22 12:54:
Dass wir hier über jedes neue freie Digitalisierungsprojekt begeistert sind, wird natürlich vorausgesetzt, Lobeshymnen habe ich mir daher erspart und lieber z. B. in der Wikipedia schon mal ein paar Digitalisate verlinkt. Mehr werden folgen.

Warum die Einstein-Texte dann überhaupt erscheinen, ist mir weiterhin nicht klar. Und warum eine de-Domain ohne weitere Erklärung nur auf Englisch ist, auch nicht. Wer hier was warum digitalisiert und bereitstellt, wird ja nirgendwo erwähnt. 
KlausGraf antwortete am 2007/03/22 13:27:
Ein bisschen undankbar ist Ladislaus schon
Es wäre sicher ohne weiteres machbar, eine deutsche Benutzeroberfläche anzubieten, aber Fachleute der Wissenschaftsgeschichte können sicher alle Englisch. Und Bürgerinnen und Bürger können sich auch mit sehr begrenzten Englischkenntnissen zurechtfinden.

Ich möchte aber doch festhalten:

ECHO-Digitalisate von PD-Werken sind Open Access-Dokumente ohne Copyfraud. Wenn man in anderen Fällen Copyfraud beklagt, sollte man die Unterstützung einer reichen PD lobend hervorheben.

Aus technischer Sicht bietet ECHO vielleicht den meisten Benutzerkomfort, was den Umgang mit den Bildern angeht. Ich empfehle dringend, mal bei der Bilddarstellung sich anzuschauen, was unter "options" alles verfügbar ist. 
Ladislaus antwortete am 2007/03/22 20:19:
Ich bin ja durchaus sehr dankbar. Und habe heute zig Bücher von allerlei Seiten in verschiedenen Wikipedien verlinkt... tolle Sache. Die ersten paar Sachen, die ich angeklickt hatte, waren aber eben entweder gar nicht vorhanden (die Datenbank enthält auch bei den alten Drucken einige falsche Links, die ins Nichts führen) oder kamen mit "Access restricted", da war ich schon ein bisschen sauer.

Was ich am Interface besonders gut finde, sind die vielen Thumbnails am linken Rand bei der Standardansicht. Man findet z. B. sehr schnell die Titelseite und Grafiken, das Navigieren ist sehr einfach und schnell (im Gegensatz zu eher nervigen und bevormundenden Navigationssystemen wie bei ALO oder in München oder gar ganz und gar Unzumutbarem wie bei www.digitalis.uni-koeln.de).

PS: Die bibliographischen Daten bei ECHO sind leider nicht immer vollständig genug. Das was dasteht, scheint mir aber sehr zuverlässig zu sein. Wenigstens der Druckort wäre aber schon schön: bei "Margarita Philosophica" (1508) darf man z. B. munter drauflosraten, was das wohl für eine Ausgabe ist oder muss mühsam die Titelei mit OPACs etc. abgleichen... (s. a. Wikipedia-Artikel). 
 

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