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"[S]icher kann die Amerikanerin Jill Price sagen, was sie, um willkürlich ein Beispiel herauszugreifen, am 19. Oktober 1979 machte. „Ich kam von der Schule nach Hause. Weil es ungewöhnlich kalt war an diesem Tag, aß ich eine Suppe“ (Price, muss man wissen, lebt im sonnigen Los Angeles).
Seit sie zehn ist, kann sich die Amerikanerin an jeden einzelnen Tag ihres Lebens erinnern. Was sie an diesem Tag tat. Was im Fernsehen lief. Was die Nachrichten meldeten. ..... Jill selbst vergleicht das Phänomen mit einer Videokamera. Die zeichnet Minute für Minute alles detailgetreu auf. Abends nimmt die Besitzerin den Film heraus und legt ihn ins Archiv, wo sie ihn jederzeit wieder hervorkramen kann. Nur dass ihr Archiv keines mit Regalen und Nummern ist, sondern ihr eigenes Hirn. „Ich habe mein eigenes Leben im Kopf“, sagt Price."

Quelle:
Rheinische Post Link
Ladislaus meinte am 17. Mai, 23:40:
Bemitleidenswert. Zum Phänomen siehe auch Wikipedia "Inselbegabung" 
 

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