Allgemeines
Architekturarchive
Archivbau
Archivbibliotheken
Archive in der Zukunft
Archive von unten
Archivgeschichte
Archivpaedagogik
Archivrecht
Archivsoftware
Ausbildungsfragen
Bestandserhaltung
Bewertung
Bibliothekswesen
Bildquellen
Datenschutz
... weitere
Profil
Abmelden
null

 
Bereits mehrfach hat Archivalia sich in einzelnen Beiträgen (Linkliste s. u.) mit dem Thema "Geräuscharchive/Soundscape/Field Recording" beschäftigt. Twitter-Hinweise (Dank an die twitternden Philharmoniker aus Duisburg) und eine heute morgen gesendete Wiederholung der letzten vivo-Sendung (3sat) über Yukio Van Maren King (s. u.) lassen eine Fundzusammenstellung angezeigt erscheinen, damit eine archivische Diskussion um diese nicht uninteressante Quellengattungen geführt werden kann.

Daher gilt: Meinungen Anregungen, Ergänzungen, Fehlerhinweise etc.sind als Kommentare ausdrücklich erwünscht.

Begriffsbestimmungen
Ein Geräuscharchiv (englisch: sound library) ist eine Sammlung von gespeicherten Geräuschen und Klängen, die für die Weiterverarbeitung in Filmen, Hörspielen, Computerspielen und Klanginstallationen, ferner auch in Musik verwendet werden können. Beispielsweise verfügen alle ARD -Anstalten seit den 1950er-Jahren über eigene Geräuscharchive.
Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Ger%C3%A4uscharchiv

Der Begriff Soundscape bezeichnet die Gesamtheit einer „klingenden“ Umgebung und wird vor allem in der modernen Musik verwendet. Die geläufigste deutsche Übersetzung lautet „Klanglandschaft“. Dabei wird zwar die plastische Analogie zur visuellen Landschaft verdeutlicht, jedoch lässt der Begriff die notwendige Unschärfe des englischen Begriffes "sound". In Film, Theater und Hörspiel sind die Begriffe Geräuschkulisse bzw. Atmo gebräuchlich.
Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Soundscape

Als Field Recording bezeichnet man in erster Linie Aufnahmen von Natur- beziehungsweise Umgebungsgeräuschen fernab eines Tonstudios, die unter Zuhilfenahme portabler Aufnahmegeräte entstehen, wie zum Beispiel einem digitalen Voice-Recorder (früher DAT -Rekorder) oder einem Laptop mit externem Interface und geeigneter Aufnahme-Software.
Historisch betrachtet diente diese Technik der Dokumentation und Archivierung kultureller, musikalischer Gegebenheiten und Zusammenhänge. Heutzutage wird sie jedoch häufig im Bereich des Musikgenres Ambient (siehe zum Beispiel lowercase) und der experimentellen Musik angewandt, mit dem Anspruch, den Hörer auf einer klangvollen Reise hin zu unbestimmten Orten zu „transportieren“. Die Steigerung des Field Recording in Sachen Authentizität ist das Field Streaming. Hier werden Töne und Geräusche aus der Natur ohne klangliche Nachbearbeitung im Studio direkt (live) beispielsweise über das Internet (Stream Audio) zum Hörenden übertragen.

Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Field_recording

Soundscape/Field recordings deutscher Kommunen
Berlin:

"Berlincast.com wurde im Juni 2005 von Yukio Van Maren King gestartet, um unterschiedliche Aufnahmen verschiedener oeffentlichen Orte in Berlin aufzulisten.
Yukio van Maren King lebt in Berlin."

Link
http://www.berlincast.com/

Köln:
"Die Soundmap of Cologne beinhaltet Klangaufnahmen aus dem Kölner Stadtgebiet oder mit direktem Bezug zur Stadt. Kein Viertel wird bevorzugt behandelt oder vernachlässigt. Jedes Veedel wird irgendwann einmal als kurzer Ohrenblick auf der Klangkarte-Köln zu hören sein.
Kölner Klangarchiv für Ortskundige und Fremde
Die ehrenamtlichen Klängesammler, die die Soundmap mit Stadtteilgeräuschen füllen, bauen Schritt für Schritt ein Archiv auf, das nicht nur Kölner Bürgern, sondern auch Ortsunkundigen zur Verfügung steht, um den Klangcharakter der Stadt zu erforschen.
Heute und zukünftig kann man mit den vorhandenen Aufnahmen der Soundmap of Cologne feststellen, inwieweit sich der Klang der Stadt verändern wird. Steigt der Verkehrslärm in bestimmten Ortsteilen an, sprechen die Menschen auf einmal andere Sprachen in ihren Veedeln oder singen vielleicht mehr oder weniger Vögel in Zukunft? Solche Vergleiche macht das Klangarchiv Soundmap of Cologne möglich.
Mitmach-Projekt Soundmap of Cologne
Die Soundmap of Cologne ist ein Partizipationsprojekt: Wenn sie selbst Lust am Sammeln von Kölner Geräuschen und Klängen haben oder den Machern der Klangkarte einen besonderen Klangort in Köln vorstellen möchten, dann nehmen sie bitte Kontakt mit uns auf. Jedes Jahr veranstaltet die Soundmap of Cologne rmxCGN, ein Remix-Projekt, das Musiker auffordert die Klänge der Soundmap für ihre Kompositionen zu nutzen. Im Anschluss erscheinen die eingereichten Remix-Stücke auf einem Album.
Copyright und Nutzung der Klangschnippsel auf Soundmap of Cologne
Alle Aufnahmen der Soundmap of Cologne stehen kostenfrei der Allgemeinheit zur Verfügung und dürfen ausdrücklich für nicht-kommerzielle Zwecke verwendet werden. Das Audiomaterial ist unter Creative Commons, dem schöpferischen Allgemeingut und Eigentum, erschienen. Sie müssen lediglich Soundmap of Cologne als Urheber nennen, ihr neues Werk unter den selben Bedingungen wieder veröffentlichen und dürfen mit den benutzten Aufnahmen kein Geld verdienen. Mehr muss man nicht beachten. Erfahren sie mehr über die geltende Creative Commons Lizenz der Soundmap of Cologne."

Link
http://soundmap-cologne.de/

Geislingen:
"Man sei ganz Ohr für die Seite, die fortan im Internet aufgeschlagen wird.
heima®t enthält zahlreiche ausgewählte Field Recordings, die in und um Geislingen an der Steige aufgenommen wurden. Unter Field Recordings versteht man Aufnahmen von Umgebungsgeräuschen fernab von Tonstudios unter Zuhilfenahme portabler Aufnahmegeräte. Bei den Aufnahmen wurde und wird versucht, kein bestimmtes Gebiet zu bevorzugen, sondern die gesamte Bandbreite der vorhandenen Klangeindrücke zu sammeln und der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.
Nach und nach wird damit die Klangwelt der Fünftälerstadt auch in der digitalen Welt des Internets verfügbar sein. So kann man hier im Zuge einer akustischen Sammlung beispielsweise das Geräuschpensum einer bestimmten Lokalität zu ihren verschiedenen Zeiten anhören, womit die auditive Dynamik der Stadt nachvollzogen wird. Bilder und kurze Texte sollen nur unterstützend wirken und vor allem denen, die die Stadt nicht kennen, einen visuellen Eindruck der gehörten Örtlichkeiten liefern.
Im Laufe der Zeit wird heima®t sich zu einem Klangarchiv der Stadt entwickeln. In diesem Sinne kann jeder, der gern genauer hinhorcht, seine eigene Note dazu beisteuern. Es ist der ausdrückliche Wunsch, dass viele Menschen sich daran beteiligen, sei es mit Hinweisen auf interessante Plätze oder eigenen Tonaufnahmen. Passen diese in das Konzept von heima®t, so finden sie dankbare Aufnahme in das Geräuschgremium.
Markus Bernath und Peter Schubert haben sich zum Ziel gesetzt, ein heima®t-Auditorium für die Stadt Geislingen zu entwickeln und somit den Klangeindrücken eine Heimstätte zu geben. Einerseits wird hiermit dem Hörsinn in einer visuell dominierten Welt bewusst ein höherer Stellenwert eingeräumt, auf der anderen Seite wird Geschichte zum Hören auditiv notiert."

Link:
http://www.heimart.de.vu

Duisburg:
""Duisburg klingt" ist eine Plattform, die es ermöglicht Geräusche aus Duisburg mit anderen Menschen zu teilen. Überall hört man Geräusche, sei es die Straßenbahn, seien es hupende Autos, Menschenmengen oder zwitschernde Vögel im Stadtpark.
Es gibt eine Reihe von Alltagsgeräuschen, die wir gewohnheitshalber nicht mehr bewusst wahrnehmen. Eben diese Geräusche sollen auf "Duisburg klingt" hochgeladen, gesammelt und mit anderen Menschen geteilt werden. Es ist unser Ziel auf diesem Wege den Duisburger Bürgern die Ohren für ihre Stadt zu öffnen und Ihnen zu einer intensiveren Wahrnehmung der Stadt Duisburg zu verhelfen."

Link:
http://www.stefan-borchert.de/duisburg/index.php?section=wassolldas

Geräuscharchiv Naturtöne:Wild Sanctuary Audio Archive
"The Wild Sanctuary Audio Archive is the largest private collection of its kind. The premiere source and center for the creation, study, and archiving of natural sound and wild soundscape recordings, this rare collection is the foundation of a world of new possibilities: fresh territory to access and realize the benefits and insights that the voice of the natural world provides about ourselves, our increasingly fragile natural world, and all the living things
with whom we share it.
The archive, mostly recorded in M-S digital formats with carefully noted metadata, is utilized in a variety of ways including commercial, educational, public outreach, and research components.
The Wild Sanctuary archives features recordings from all over the world, including the research sites of Jane Goodall (Gombe, Tanzania), Dian Fossey (Karisoke, Rwanda), and Biruté Galdikas (Camp Leakey, Borneo); from Alaska and the Arctic, to the Antarctic, and more. We work to preserve these rare recordings and the habitats from which they come.
Approximately 40% of the original unaltered natural soundscapes contained in the collection are from sites that have since been materially degraded or eliminated entirely, either by habitat damage, destruction from deforestation, or climate change, rendering a significant portion of the collection priceless. As a resource for science and the arts, the Wild Sanctuary Audio Archive is a natural treasure.
The Archive features over 1,500 discrete geographic location recordings from sites around the world including: Africa (Kenya, Madagascar, Rwanda, Tanzania, Uganda, Zimbabwe), North America and Alaskan southeast, west-central tundra and North Slope, Amazonia (Amazon River, tributaries, and inland jungle from Ecuador, Peru, and Brazil), Antarctic, Australia (marine and terrestrial), Azores, Borneo, Brazil (Mata Atlantica), Fiji (marine and terrestrial), Galapagos, Hawaii, New Zealand (marine and terrestrial), and numerous other locations throughout the world.
Species-specific (creature) and habitat ambient (place) location recordings, the material are based on the inclusion of sound representing entire biomes, rather than the abstracted, single-species sound signatures often found in traditional, older collections. Often recorded at significant personal risk and hardship, each selection resonates with authenticity and quality.
All creatures have a place in the choir. The symphony of creature voices, in concert, creates a biophony; music of the most natural sort. We invite you to explore with us a new expression in the realm of audio performance.
BIOPHONIES™ (Whole habitats):
muskegs, coastal coniferous, marshes, lakes, bays (inner tidal zones), riparian zones (fast and slow water), inland coniferous forest, open marine environments (w/ whales, seals, birds and airborne vox), submarine environments (same as above only marine vox w/ birds replaced by fish, whales, crustaceans), tide pools, shoreline & more. Our library contains over 15,000 individual voices ranging from Aardvarks to Zorillas.
GEOPHONIES (Non-creature sounds):
rain, wind (not recordable, per se., only its effect across broken reeds, through trees, etc.), fast and slow streams, different types of lake, ocean, and inland waterway wave action, glacier masses moving over land, glaciers crackling (as ice melts), glaciers calving & more.
ANTHROPHONY (Historical & Cultural):
Traditional music, songs, stories, and spoken word sound sculptures (including Native American and indigenous cultures, and historical recreations) are part of the rare and endangered audio we acquire, record, and produce by commission. "

Link:
http://www.wildsanctuary.com

Personen: Yukio van Maren King
"Dem Städteplaner Yukio van Maren King entgeht auch nicht der kleinste Laut
Geräusche gehören zu unserem täglichen Leben und sofern sie uns nicht stören, schenken wir ihnen keine große Beachtung. Völlig zu Unrecht, finden viele Soziologen, Städteplaner und Ethnologen daher haben die Soundscape-Bewegung gegründet. Mit Mikrofonen fangen sie die Alltagsgeräusche unserer Städte ein und erstellen Soundkarten von Stadtbezirken. Was sich daran analysieren lässt und welche Bedeutung das für die Städteplanung hat zeigt Yukio van Maren King in Berlin.
Der Klang unserer Schritte, das Rascheln von Einkaufstüten, das Quietschen von Kinderwagen - der Städteplaner Yukio van Maren King spürt jedes noch so kleine Geräusch auf. Aufgewachsen ist er in einer ruhigen amerikanischen Kleinstadt, umgeben vom monotonen Geräusch der Mähdrescher.
Zur Zeit arbeitet King an einem Projekt, bei dem er öffentlichen Plätzen und Gebäuden einen spezifischen Klang verpassen möchte, um sie für die Bewohner attraktiver zu gestalten.
Geräusche haben eine ästhetische Qualität, noch extremer als Bilder werden Geräusche von unserem Unterbewusstsein wahrgenommen. Sie lösen starke Stimmungen und Gefühle aus. Beispielsweise Heimatgefühle, wenn bekannte, tief im Inneren gespeicherte Geräusche wiedererkannt werden. Der Mensch beurteilt die Attraktivität von Umgebungen anhand der Geräusche, fühlt sich wohl und identifiziert sich mit der Umgebung oder lehnt sie ab. So lassen sich durch die Klanggestaltung auch soziale Strukturen verändern.
Yukio van Maren King:
"In der Architektur und in der Stadtplanung wird das Thema des Klanges zweitrangig behandelt. Man beschäftigt sich eher mit visuellen Merkmalen."
Das möchte King mit seinem Konzept ändern. Denn: über den Klang eines Stadtviertels beurteilt man auch unbewusst seine soziale Struktur.
Yukio van Maren King: "Der Helmholtzplatz auf dem Prenzlauer Berg in Berlin ist ein tolles Beispiel für die Veränderung des Stadtklanges mit der Stadtentwicklung. Früher hätte man vielleicht eine ganz andere Klangkulisse gehört - eher Bierflaschen oder Hundegebell. In den letzten Jahren gab es eine starke Aufwertung des Platzes und eine Grundsanierung. Es ist toll, wie der Stadtklang solche städtischen Entwicklungen widerspiegelt."
Der städteplanerische Ansatz, Autos umzuleiten und Ruhezonen zu schaffen, hilft zwar, aber am effektivsten findet es King, die Atmosphäre mit Menschengeräuschen zu verbessern: Freiluftcafés und Märkte aber auch Brunnen und Wasserstellen schaffen akustische Räume, die Menschen angenehm beeinflussen und anziehen.
Entscheidend für Yukio van Maren Kings Planungen ist die genaue Analyse der Umgebung. Der Städteplaner arbeitet mit Originalkopfmikrofonen. Die sind winzig klein und sitzen an den Ohrstöpseln seiner Kopfhörer. So läuft er unauffällig durch die Stadt und niemand fühlt sich beobachtet - das Ergebnis ist unverfälscht.
Einfache Mittel - große Wirkung Wenn man seine eigenen Schritte nicht mehr hört, ist eine Stadt zu laut, dann ist die Kommunikation erschwert. Man erhebt die Stimme und reagiert unbewusst mit steigender Aggressivität auf die akustische Überforderung. Die Straßen und Häuserfluchten wirken dabei wie ein Resonanzboden für die Geräusche. Um Harmonie zu schaffen reicht es oft schon den Straßenbelag auszutauschen. Die Geräuschkulisse wirkt dadurch positiv.
Dank der Arbeit von Geräuschesammlern wie Yukio van Maren King werden Stadtgeräusche nicht mehr nur in den Kategorien laut und leise wahrgenommen. Stadtklang ist etwas Interessantes, Unverwechselbares, Identitätsstiftendes und sollte in der Stadtplanung viel häufiger als gestalterisches Element genutzt werden."

Quelle: 3sat vivo

Sonstiges:
Das kleine Field recording Festival
"News about the 4th edition of the Festival that will take place in Berlin all through the year 2008. The information about the former editions that were held on 22-26 november 2006, 13-22 february 2007 and 1-29 august, 2007 are still to be found somewhere in the jungle of this blop."
Quelle:
http://daskleinefieldrecordingsfestival.org

"das frankfurter label für field recording und hörkunst veröffentlicht seit 2003 übergreifende projekte im bereicht der akustischen feldaufnahmen. ..... in form von tonträgern, druck, online-medien, vorträgen, festivals und konzerten."
Link:
http://www.gruenrekorder.de

"In summer 2008 the crew from Soundmap of Cologne invited musicians, remixers and homerecordists all over the place to use any fieldrecordings we once put on the soundmap; to compose, mash-up and produce individual soundscapes from Cologne.
The product is called rmxCGN and contains five different sonic journeys through Cologne by Mark Tamea, ANTON MOBIN, Tam Burger, Grammophon and Vera Vermon. All songs from rmxCGN are licenced under Creative Commons Share-alike (by-nc-sa de 3.0).
Marcus Kuerten and Marco Medkour from konkretourist would like to thank all artists that took part in this “remix competition”! 25 minutes of greater ambient & concrete music "

Link:
http://konkretourist.de/?p=104

Linkliste Archivalia:
http://archiv.twoday.net/stories/5733663/ Hans Cybinski, Geräuscharchivar bei DLR Kultur
http://archiv.twoday.net/stories/5226930/ akustisches Archiv Geislingen
http://archiv.twoday.net/stories/5018802/ Bernie Krause Geräuscharchivar und Musiker
http://archiv.twoday.net/stories/5167038/ Archive und Klangkunst: Satoshi Morita
http://archiv.twoday.net/stories/5182685/ "OhrErinnerungen" in Lippstadt
http://archiv.twoday.net/stories/5206181/#5211317 Soundeffect-Specialist Ben Burtt (Wall-E)
http://archiv.twoday.net/stories/4630749/ "Archiv der verklingenden Geräusche"
http://archiv.twoday.net/stories/4366380/ Klangarchivar und Musiker Richard Ortmann
http://archiv.twoday.net/stories/4271965/ Archivierung von Klanglandschaften
KlausGraf meinte am 2009/06/21 17:31:
Tierstimmen
http://archiv.twoday.net/stories/5362298/ 
KlausGraf meinte am 2009/06/21 18:04:
Ich krieg schon wieder sonen Hals
wenn ich lese, dass irgendwelche Dorfd*** gemeinfreie Geräusche mit einer CC-BY-NC-Lizenz für 50 Jahre monopolisieren wollen. § 85 UrhG, der dem Tonträgerhersteller (das ist ungeachtet des vom Gesetzgebers verlangten Mindestmaßes - Vogel in Schricker, UrhR 3. Aufl. § 85 Rz. 29 - heute de facto jeder, der ein Mikrophon in die Gegend hält) ein Leistungsschutzrecht von 50 Jahren gewährt, muss ersatzlos gestrichen werden. Selbstverständlich sind komplexe und künstlerische Soundmaps als schöpferische Kompositionen nach § 2 UrhG geschützt.

CC-BY-NC schließt etwa die Wikipedia aus, und auch erwünschte Nutzungen, denn es kommt nicht darauf an, was die Urheber für erlaubt ansehen, sondern was die Lizenzauslegung durch ein Gericht ergibt.

Wenn Archive das nötige Knowhow haben, Sound-Aufnahmen dauerhaft zu archivieren, spricht nichts dagegen, die Hinterlassenschaft einschlägiger Projekte zu übernehmen. Selbstverständlich können auch Archive auch Partnerschaften mit solchen Projekten eingehen oder sie initiieren. Hier gilt nichts anderes als wie für Fotoüberlieferung. 
rinus van alebeek (Gast) meinte am 2009/07/13 18:34:
dkfrf
lieber Wolf,
danke für die Erwåhnung des festivals.
In der Zeit nach der Publikation dieser/deinen Auslese,
habe ich meine Information neu arrangiert und gruppiert.
Link daskleinefieldrecordingsfestival.org bleibt die selbe.

In 2009 hat es schon wieder ein paar Episoden des Festivals gegeben, sowohl in Berlin als in Hamburg, Paris und Montreal. Weitere Ausgaben stehen bevor in Berlin, Leipzig, Montreal und Mexico Stadt.

liebe grüsse aus Berlin,

Rinus 
radio aporee (Gast) meinte am 2010/02/20 14:56:
archive/maps
radio aporee ::: maps is an open project about the exploration of public soundscapes. it collects and organizes recordings of daily surroundings and other sonic environments from all over the world. 
 

twoday.net AGB

xml version of this page

powered by Antville powered by Helma