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Update zu
http://archiv.twoday.net/stories/55772241/

Sehr geehrter Herr Graf,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich habe mich mit dem Stadtarchiv Regensburg in Verbindung gesetzt, um die von Ihnen aufgeworfene Frage zu klären und kann Ihnen Folgendes mitteilen:
Es ist zwar richtig, dass das Stadtarchiv Regensburg - um unzumutbar lange Bearbeitungszeiten zu vermeiden - selbst keine schriftlichen Anfragen mehr bearbeitet, es hat aber stattdessen die Möglichkeit geschaffen, externe Wissenschaftler mit dieser Aufgabe zu betrauen. Das Archiv gibt hierzu eine Liste von erfahrenen Historikern an Interessierte heraus und wahrt dadurch die Möglichkeit der Bearbeitung von schriftlichen Anfragen. Die für die Forschung durch externe Wissenschaftler anfallenden Kosten müssen mit den Auftragnehmern direkt geklärt werden. Gebühren würden, wie man mir mitteilte, aber auch bei einer Bearbeitung durch Bedienstete des Stadtarchivs anfallen.
Meines Wissens gehen inzwischen mehrere Archive diesen Weg zur Bearbeitung von schriftlichen Anfragen durch freiberufliche Wissenschaftler - nicht nur in Regensburg.

Zuletzt noch eine kleine Anmerkung zu Ihrer Nachfrage an mich über abgewordnetenwatch.de: Bürgeranliegen werden von mir grundsätzlich mit äußerster Sorgfalt bearbeitet und beantwortet. Ich bitte um Verständnis, dass dies - auch aufgrund der Fülle der Anliegen mit häufig komplexen Sachverhalten - eine gewisse Zeit beansprucht (in Ihrem Fall genau zwei Wochen).

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Franz Rieger MdL
AvU (Gast) meinte am 2011/12/19 18:32:
Das Stadtarchiv Regensburg wird sicher gute Gründe für diese Entscheidung haben. Die Benutzung ist sichergestellt - darauf kommt es schließlich an! Und wieso bezeichnen Sie einen MdL, der Ihre Anfrage ernsthaft bearbeitet hat, als "CDU-Bonze"? Das geht ein bisschen zu weit! 
KlausGraf antwortete am 2011/12/19 18:35:
Es gibt keine guten Gründe, Benutzer extrem vor den Kopf zu stoßen
Und einen landtagsabgeordneten, der sich ohne Prüfung der Rechts- und Sachlage einfach auf die Seite einer inakzeptablen Praxis stellt, bezeichne ich, wie ich will. 
AvU (Gast) antwortete am 2011/12/19 18:44:
Die Rechtslage ist recht eindeutig. Hierzu einfach die Stadtarchivsatzung von Regensburg anschauen:

"§ 3 Art der Benutzung
(1) Zur Benutzung können nach Ermessen der Stadt
a) Archivalien im Original
b) Abschriften oder Kopien - auch von Teilen der Archivalien - vorgelegt werden
c) Auskünfte aus den Archivalien erteilt werden."

Unter 1c) ist eindeutig geregelt, dass es im ERMESSEN der Stadt liegt, anstatt der Benutzung im Original, Auskünfte zu erteilen. Auch das zählt zur Benutzung. 
KlausGraf antwortete am 2011/12/19 18:47:
Bitte mich nicht für dumm verkaufen
Und sich im verwaltungsrechtlichen Schrifttum unterrichten, was Ermessen bedeutet. Ein ungebundenes, freies Ermessen existiert im deutschen Verwaltungsrecht nicht. Halten Sie einfach die Klappe hier künftig, danke. 
AvU (Gast) antwortete am 2011/12/19 18:52:
Wie schade, daß man nicht einmal vernünftig mit Ihnen diskutieren kann! 
KlausGraf antwortete am 2011/12/19 18:56:
Stimmt. Ich setze eine gewisse Mindestkompetenz voraus
... und betrachte dumm rumschwallen nicht als vernünftig diskutieren. Ich werde aber die rechtlichen Aspekte in einem eigenen Beitrag würdigen, zu dem fundierte Kommentare dann willkommen sind. 
jaymz1980 antwortete am 2011/12/19 23:41:
Von ernsthafter Beantwortung...
kann leider keine Rede sein.
Welche Archive verweigern denn noch ihre gesetzlichen Pflichten?
So langsam wird mir klar, warum kleine Kommunen keine Archivare einstellen: Es kann ja jeder nen Historiker mieten und hinschicken... 
Wolf Thomas (Gast) antwortete am 2011/12/20 08:13:
Der Form halber müsste es "CSU-Bonze" heißen.
Karl (Gast) antwortete am 2011/12/21 12:44:
...und warum
diskutieren Sie dann noch mit Herr Dr. Graf? Mehr als Rumschwallen und inhaltsleerer Polemik sieht man von Ihnen in dieser Diskussion nicht! Wo ist die von Ihnen so "vorausgesetzte" Kompetenz? 
Auf-die-Sprünge-Helferlein (Gast) antwortete am 2011/12/21 14:46:
Wer lesen kann...
Schrieb Herr Graf nicht - auch für Karl gut sichtbar - "werde aber die rechtlichen Aspekte in einem eigenen Beitrag würdigen, zu dem fundierte Kommentare dann willkommen sind"? Und weshalb sollte jemand in seinem eigenen Blog nicht mitdiskutieren sollen? Und sich für einen gehaltvollen Beitrag ein bisschen Zeit nehmen?
Menschenskinder, fahrt doch alle mal ein bisschen runter! 
Karl (Gast) antwortete am 2011/12/21 16:37:
Wer lesen kann...
liest auch zwischen den Zeilen. Schon mal was von Netiquette gehört? Ein Admin, der eine offene Diskussion nicht zulässt, sollte die Kommentarfunktion am besten gleich sperren, das vermeidet unnötigen Aufwand für alle Beteiligten... 
Jurist (Gast) antwortete am 2011/12/22 07:08:
... und außerdem
... ist aus vielen Beiträgen von Herrn Graf bekannt, dass er ein blutiger juristischer Laie ist, der seine Argumentation vom gewünschten Ergebnis her aufbaut - was ein auch durch Eloquenz nicht heilbarer methodischer Fehler ist. Insofern ist sein Verweis auf eine von ihm zu erarbeitende "gehaltvolle" Stellungnahme zum Abwürgen der Diskussion hier fehl am Platze. 
MPH (Gast) antwortete am 2011/12/22 08:53:
Juristische Debatten
Juristische Debatten alleine helfen hier doch nicht weiter. Fraglich ist doch, ob die Regensburger Haltung in einer Zeit, in der die ganze Archivlandschaft (siehe Deutscher Archivtag Bremen!) nur noch von der Notwendigkeit spricht, die Archive einer breiteren Öffentlichkeit über das Internet zugänglich zu machen, gesellschaftspolitisch noch zu vertreten ist? Und da muss man ganz klar sagen, dass es nur noch als skandalös bezeichnet werden kann, wenn auswärtige Forscher selbst einfache Beständeauskünfte nur noch erhalten, wenn sie sich das finanziell leisten können! 
Wolf Thomas meinte am 2011/12/22 09:02:
Ist dies ein Lösungsweg?
"Hier in England hat beispielweise nicht jede Stadt ihr eigenes Archiv, sondern die sind eher regional angelegt bzw. bestimmte Sammlungen sind in Uni-Bibliotheken oder größeren Archiven zu finden. Das hat für die NutzerInnen den Vorteil, dass der Erschließungszustand, die Digitalisierung und Zugänglichkeit recht gut sind. Andererseits bedeuten weniger Archive auch weniger Stellen für Archivare und damit ist natürlich eine andere Problematik tangiert."
Andre Keil, http://www.facebook.com/groups/122329837790275/ 
Auf-die-Sprünge-Helferlein (Gast) antwortete am 2011/12/22 09:32:
Danke
an MPH und Thomas Wolf, dass es hier nun wieder um die Sache geht und nicht um's letzte Wort in einer sinnfreien Metadiskussion. Stimme MPH vollkommen zu, genau das ist die Kernfrage. 
 

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