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http://www.jurpc.de/rechtspr/20090219.htm

Wie sich aus der Katalogabbildung ergibt und die Mitglieder des Senats bei Einnahme des Augenscheins selbst feststellen konnten, entfaltet das Ofenmodell seine besondere Wirkung nämlich vor allem in der Vorderansicht: Da aus dieser Perspektive weder der rückwärtige Teil noch die obere, untere und seitliche Außenfläche der Brennkammer sichtbar sind, nimmt der Betrachter lediglich zwei geometrische Grundformen – den scheinbar durchgängig gestalteten Zylinder der Rauchgasrohrverkleidung und des Fußteils sowie das große Rechteck der Frontfläche – wahr. Auf diese Weise entsteht der Eindruck einer an der zylindrischen Längsachse aufgehängten, ja gewissermaßen frei davor schwebenden großen rechteckigen Bildfläche, die durch einen metallischen Doppel-Rahmen eingefasst wird und ihrerseits wie der besonders große „Flachbildschirm“ eines Fernseh- oder Filmvorführgerätes anmutet (vgl. die Bildunterschrift „l’écran total“ im Katalog Anlage ROP 1), wodurch sich (im Gebrauchszustand) dem „Zuschauer“ das Spiel des Feuers wie ein in den Wohnraum übertragenes „mediales Ereignis“ darbietet. Durch die Art der „Aufhängung“ gewinnt der Kaminofen zugleich – ungeachtet der außergewöhnlich großformatigen Vorderseite der Brennkammer – eine dem traditionellen Bild einer häuslichen Feuerstelle durchaus nicht immanente Leichtigkeit und Eleganz.

Quelle: http://www.archiexpo.de/prod/focus/offener-eckkamin-2464-9903.html
 

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