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https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=7922

Ob zu der Zahl auch die auf Papier eingereichten Unterstützer-Unterschriften zählen, ist mir nicht klar. Auf jeden Fall ist es ein klares Signal an den Bundestag, dass Open Access von vielen unterstützt wird, auch wenn ich es schade finde, dass trotz Unterstützung durch die Piratenpartei und diverse Organisationen die 50.000er Schwelle nicht geknackt werden konnte.
Frank (Gast) meinte am 2009/12/29 09:28:
OA
Bevor sich Archivalia zum Sektenblog eines löchtrolligen Admins entwickelt: < 24.000 von 80 Mio - wer braucht OA??

...die Bedeutung dieses Minderheitsvotums dürfte klar sein. Schluss mit der Kostenloskultur hin zu einer wenn auch kostenpflichtigen qualitativ hochwertigen Informationsversorgung!

Mal sehen wann die Adminvalia zuschlägt.. 
Wolf Thomas (Gast) antwortete am 2009/12/29 11:53:
Nachfrage
Was ist so falsch an der Petition, die m. E. nach nicht einer "Kostenloskultur" das Wort redete, sondern viel mehr die wissenschaftliche Forschung von den häufig viel zu hohen Kosten der Informationsversorgung entlasten wollte? 
Frank (Gast) antwortete am 2009/12/29 15:19:
Qualität
ist i.d.R. nicht zum Nulltarif zu haben, weder beim Kauf von Einrichtungsgegenständen etc. und schon gar nicht bei Fachinformation resp. wissenschaftlichen Werken.

Wissenschaft muss sich schließlich zumindest zum Teil refinanzieren und abgesehen davon soll jeder Wissenschaftler das Recht haben, mit seinen Leistungen auch Geld zu verdienen.

Keiner verlangt von einem Unternehmen das staatliche Subventionen erhält, die damit erstellten Produkte kostenfrei abzugeben, weil ja faktisch staatlich finanziert. Die Wissenschaft soll dies bei staatlicher Förderung mittels OA jedoch tun???

Hier zeigt sich das Paradoxum von Open Access. Für die PR-Kampagne die in den einschlägigen Blogs zum OA läuft zeigt die Zahl der Unterschriften für die Petition ein offensichtliches Ergebnis. 
KlausGraf antwortete am 2009/12/29 17:10:
Unsachliches Anti-OA-Gesabber von Frank
werde ich auch künftig löschen. Und wem das nicht gefällt, darf sich gern ein anderes Blog zum Lesen suchen. 
HFrings (Gast) antwortete am 2010/01/05 17:00:
Frank hat schon von vorn herein einen Fehler in seiner Argumentation
Wissenschaftler bekommen ihr Geld von den Universitäten, nicht von den Verlagen. Im Gegenteil: Sie publizieren ohne Bezahlung von Verlagen und im medizinischen Sektor muss der Autor auch noch dafür bezahlen!!! Dann kauft die Uni-Bibliothek die Zeitschrift für Abertausende Euronen als Abo ein, obwohl sie den Wissenschaftler bereits bezahlt hat. Ist doch absurd sowas. Es lebe Open Access für wissenschaftliche Literatur! 
Frank (Gast) antwortete am 2010/01/05 18:19:
Hfrings hat zu kurz gedacht
Wer lesen kann...

Niemand behauptet, dass Wissenschaftler ihr Geld nur mit ihren Publikationen verdienen, sondern nur das Recht haben sollten, wenn sie publizieren, damit auch Einnahmen erzielen zu können. Der von Ihnen beschriebene Fall ist ein Ausschnitt eines großen Ganzen aber beileibe nicht der ausschließliche Fall.

Die Demokratie kennt das Recht der Publikationsfreiheit und diese muss unangetastet bleiben, ansonsten sind Unabhängigkeit und Freiheit der Wissenschaft ad absurdum geführt! Abgesehen davon hat die Uni-Bibliothek den Wissenschaftler nicht bezahlt.

Wie gesagt verlangt auch keine von Unternehmen, die staatliche Subventionen bekommen, die damit hergestellten Produkte kostenfrei abzugeben - soviel zum Thema absurd!

Ein adäquates Fundraising wäre der Problemlösung dienlicher. 
Claudine (Gast) antwortete am 2010/01/05 18:20:
Empfehlung
Uwe Jochum in der letzten Lettre - deutlicher geht es nicht! 
ladislaus (Gast) antwortete am 2010/01/06 10:11:
Das hat Jochum jetzt schon in der ein oder anderen Form zum xten Mal irgendwo untergebracht, intelligenter oder wahrer wird die Argumentation dadurch auch nicht. Die scharfe und berechtigte Kritik an Jochum lässt sich leicht ergooglen. Nur eins: der Autor als "Herr" über seine Publikation, wg. Durchsetzung von Änderungen etc. – das wird durch das Open Access in keiner Weise anders. Wenn Jochum morgen noch etwas zu seinem Lettre-Artikel einfällt, kann er auch nicht alle Exemplare zurückziehen und neue drucken lassen. Das ist doch einfach nur Unsinn. 
 

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