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Es sei die Hauptaufgabe eines Historikers, schrieb Reinhart Koselleck,„zunächst einmal davon auszugehen, dass immer alles anders war als gesagt. Und diese Regel trifft fast immer zu. Die zweite Regel ist, dass alles immer anders ist als gedacht. Und wenn man diese Regeln kennt, dann hat man was gelernt. Dann muss man nämlich fragen, wie es dahinter eigentlich aussieht, wenn es anders ist als gesagt und anders ist als gedacht. Diejenigen, die bei mir überhaupt was gelernt haben, haben das hoffentlich mitgenommen: ... die professionelle Skepsis, die das Selbstbewusstsein mit Selbstkritik verbinden kann“

FAZ leider ohne Quellenangabe (§ 63 UrhG).

Bildnachweis: Stadtarchiv Bielefeld, Fotograf: Jobst Lohöfener
vom hofe meinte am 2010/04/25 00:25:
Es ist zunächst einmal davon auszugehen, dass immer alles anders war als gesagt
In meinem Buch Vier Prinzen schrieb ich auf Seite 46: "Um die Wahrheit zu erahnen ging ich vom Gegenteil der Behauptungen aus".

siehe hier: http://edocs.fu-berlin.de/docs/receive/FUDOCS_document_000000000100

Eben dieser Satz wurde von Frank Werner in seiner langen Kritik meines Buches in der Schaumburger Zeitung zitiert, um zu belegen, wie unseriös meine Untersuchung sei. Er schrieb dazu, dass genau dieser Ansatzpunkt das "Gegenteil von seriöser Geschichtswissenschaft" sei. Wem darf man glauben ? Dem Historiker Koselleck oder dem Redakteur der Lokalpresse der möglicherweise den Auftrag ausführt, jede Publikation die sich kritisch mit den Lokalmatadoren auseinadersetzt als unseriös abzukanzeln ?

update: "Diskussion" mit dem der Archivalia wegsperrt und den Recherchierenden als Verschwörungstheoretiker bezeichnet, ohne sich mit der "Sache" auseinanderzusetzen.

http://archiv.twoday.net/stories/16607619/


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