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http://gams.uni-graz.at/archive/objects/context:rpb/methods/sdef:Context/get?mode=home

KlausGraf meinte am 2014/03/21 01:20:
Respekt
Suche nach

Vnd was hieoben von den vormundern vnd ihrer verwalttung gesagt vnd

Die ersten beiden Treffer:

"Regensburger Wappen- und Porträtbücher
gams.uni-graz.at/o:rpb-06-text/sdef:TEI/get?context=info.../o...s‎
Vnd was hieoben von den vormundern; vnd ihrer verwalttung gesagt vnd; angezaigt ist, das soll auch nach ge= staldt der sachen auff die testamentarien; vnd ...
Sammlung derer von einem Wohledlen Hoch- und Wohlweisen Herrn ...
books.google.de/books?id=wHREAAAAcAAJ
Johann Friedrich Karst, ‎F. W. Wiesand - 1754
Vnd was hieoben von den Vormunden vnd jrer Verwaltung gesagt vnd ... auff die Testamentarij vnd der A verstorbnen Testament verstanden werden, also, ... zu erinnern/ vberantwon vnd zugcstelk soll wer, dem C , Ott Der Vormundern Pflicht." 
ladislaus (Gast) meinte am 2014/03/21 09:27:
Das Angebot ist so wirr gemacht, dass der Nutzen eher gering ist. Warum kommt man von dieser Datenbank nicht zum Digitalisat der Portraits im DFG-Viewer? Wieso kommt man zwar zu den Bestandseinträgen in der "lokalen Präsentation", der Link auf den DFG-Viewer zeigt aber nur den ganzen Band, nicht die jeweilige Seite?
Wieso sind die Scans so klein, dass man die kleinen, aber detailreichen Wappen der großartig als Wappenbücher angekündigten Werke auch in der höchsten Auflösung nicht erkennen kann? Im Rahmen eines aufwändigen Verfahrens digitalisiert? Mit was, mit der Handykamera vom Praktikanten? Und was hat das ganze eigentlich mit der Uni Graz zu tun? Fragen über Fragen, als Antwort bleibt wohl nur wie so oft: Dilettanten am Werk. 
ladislaus (Gast) antwortete am 2014/03/21 10:04:
Auch umgekehrt kommt man vom DFG-Viewer von einer Seite nicht zurück zur "lokalen Präsentation" (die es wohl auch meist nicht gibt), sondern nur zur Homepage.

Schlimmer ist, dass neben der lächerlichen Auflösung auch andere Standards der Digitalisierung nicht eingehalten wurden.

So wurden leere Seiten nicht gescannt (bzw. jedenfalls nicht dargestellt). Bei zig Seiten am Ende eines Bandes ist so etwas zu verschmerzen, nicht jedoch mittendrin.

Man kann die Werke auch nicht vernünftig zitieren, weil keinerlei Signatur angegeben wird, was bei Handschriften zur dauerhaften Identifizierung aber unbedingt nötig wäre. Da helfen dann die löblichen seitenweisen Permalinks auch nicht so recht. Woher die Bandzählung von 1 bis 10 kommt (hier: http://gams.uni-graz.at/context:rpb-volumes ) wird auch nicht klar. 
ladislaus (Gast) antwortete am 2014/03/21 10:53:
Auch die Beschreibung der Bücher ist skandalös lückenhaft.

Zu "Band 10": "Das Wappen- und Porträtbuch der Regensburger Geschlechter enthält etwa 70 Wappenabbildungen."

Es handelt sich aber offensichtlich um ein Buch der Familie Glockengießer, das zunächst ein paar Seiten Wappen von 1535 aktuellen Ratsherren darstellt und dann ab fol. 10 ausschließlich Wappen von Glockengießer-Vorfahren mit den Wappen ihrer jeweiligen Ehefrauen.

Dass auf fol. 7v unten rechts das Wappen des berühmten Albrecht Altdorfer enthalten ist, dürfte auch überregional Interesse erwecken, allein man erfährt es nicht, wenn man es nicht zufällich aufschlägt und entziffert. Siehe https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Regensburg_Wappenbuch10_07v.jpg 
ladislaus (Gast) antwortete am 2014/03/21 10:53:
Was sonst für zufällige Funde in dem "aufwändig digitalisierten" Angebot warten, darauf kann man nur spekulieren. Es könnte spannend werden. 
Peter Marteau (Gast) antwortete am 2014/03/21 11:45:
"höchste Auflösung"
Es gibt nur eine Auflösung bei den Bildern, mal abgesehen von der im HTML-Code vorgenommenen Skalierung der Bilder im Angebot der Uni Graz. Die ist aber wirklich viel zu klein, was daran liegt, dass die Bilder nachträglich runtergerechnet wurden, wie man an den Exif-Daten eines Bildes erkennen kann:
http://gams.uni-graz.at/archive/objects/o:rpb.band03/datastreams/pb03-001r/content

Ursprünglich hatten die Bilder bzw. zumindest eins davon, mal die Auflösung von 2783x3990 Pixel und waren unkomprimiert. Dann wurden die Bilder auf 950x1362 Pixel runtergerechnet und mit JPEG komprimiert.

Entweder hatten die also aus "urheberrechtlichen" Gründen keine Lust, größere Bilder anzubieten oder die hatten technisch nicht die Möglichkeit mehrere Versionen eines Bildes darzustellen, wie das sonst üblich ist und haben sich erstmal für die kleinere Variante entschieden. Ich würde ja spontan auf Ersteres tippen, aber die ganzen anderen Fehler sprechen für die zweite Möglichkeit.

Es sieht übrigens auch nicht so aus, als hätten die großartige Farbkorrekturen an den Bildern vorgenommen, wie man das eigentlich machen sollte. Nachprüfen kann man das natürlich nicht wirklich, weil es im Gegensatz zu sonstigen, besseren Digitalisaten (HAB, GDZ) keinen Scan mit ner Farbkarte oder sowas gibt. Die Tonwertkurve des Beispielbildes spricht jedenfalls nicht dafür. HAB und GDZ machen das zwar auch eher nicht, aber für so ein bilderreiches Angebot, was zudem angeblich so "aufwändig" durchgeführt wurde, wäre das natürlich etwas arm. 
KlausGraf antwortete am 2014/03/21 15:51:
Wieso Graz?
Deshalb:

http://bhgw20.kfunigraz.ac.at/bb1.htm 
ladislaus (Gast) antwortete am 2014/03/21 15:58:
Außer dümmlichstem Copyfraud und Drohungen ist da aber nicht viel zu lesen. Da es eine Volluniversität in Regensburg gibt, ist mir die Notwendigkeit der Zusammenarbeit ausgerechnet mit Graz, das nun wirklich weitab von Regensburg liegt und mit der Stadt rein gar nichts zu tun hat, weiterhin unklar. 
ladislaus (Gast) meinte am 2014/03/24 11:52:
Je genauer man es sich ansieht, desto mehr Fehler entdeckt man
Laut der (eigenen) Beschreibung auf http://gams.uni-graz.at/context:rpb-volumes enthält der Band 11 zum Hansgericht folgendes:

fol. 1r: Inhaltsangabe; fol. 2r-7r: Index; fol. 8r-9r: Vorwort zur Anlegung; fol. 10r: Reichswappen; fol. 11r: Stadtwappen; fol. 12r-160r: 148 Porträts

Im Digitalisat fehlen aber das Vorwort, das Reichswappen, das Stadtwappen und die fol. 12r–22v der Porträtgalerie!

Siehe http://gams.uni-graz.at/o:rpb.band11 
 

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