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Fotoueberlieferung

https://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=52621

http://www.swisstopo.admin.ch/internet/swisstopo/de/home/swisstopo/legal_bases/use_without_licence.html


http://boingboing.net/2014/04/07/restoring-cc-attribution-to-fl.html

Das Foto unten habe ich mit dem Bookmarklet via

http://cogdogblog.com/2014/03/30/cant-keep-this-dog-down/

eingebunden. Leider ist das nicht lizenzkonform, da der zwingend erforderliche Link zur Lizenz

hier: https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/

fehlt.


cc licensed ( BY-NC ) flickr photo shared by isriya

"8400 frühe Fotografien aus dem Deutschland zwischen 1840 und 1890 hat das Münchner Stadtmuseum erworben. Der Dokumentarfilmer Dietmar Siegert hatte die Sammlung seit den 1970er Jahren zusammengetragen. Vertreten sind zahlreiche Pioniere des Mediums, von Georg Maria Eckert mit seinen Naturstudien bis Friedrich Brandt, der 1864 als einer der ersten Kriegsfotografen den deutsch-dänischen Krieg dokumentierte" (ZAHL DES TAGES, in: DIE WELT, 4. April 2014, S. 21).

München erwirbt wertvolle Fotosammlung
http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/kultur-ressort/artikel/muenchen-erwirbt-wertvolle-fotosammlung/1043089/muenchen-erwirbt-wertvolle-fotosammlung.html

Nutzungsbedingungen für heruntergeladene DIGITALISATE

Digitalisate von Archivgut des Landesarchivs Baden-Württemberg dürfen von dessen Website kostenlos heruntergeladen, weiterverwendet und weitergegeben werden; dabei ist die Herkunft und die Signatur des Archivguts zu nennen.

Bitte beachten Sie die dafür üblichen Zitierregeln:

Zitieren Sie jeweils die Archivsignatur, so dass auch andere Interessierte das Archivale identifizieren können.
Nennen Sie, falls es sich um ein Werk handelt, den Urheber.
Verbinden Sie jedes der Digitalisate mit der Fundstelle in den Findmitteln des Landesarchivs Baden-Württemberg über den dort angebotenen Permalink.
Beispiele und Hinweise für alle drei Zitierregeln finden Sie hier hinterlegt:

Hinweise und Beispiele zu den Zitierregeln (application/pdf 20.0 KB)
Möchten Sie ein Digitalisat von der Webseite des Landesarchivs ins Internet einstellen, z.B. auf wikipedia oder wikimedia, so lizenzieren Sie dieses mit der Creative Commons Lizenz CC-BY und geben Sie zusätzlich Herkunft und Archivsignatur an.

Bitte beachten Sie auch die allgemeinen gesetzlichen Regelungen (z.B. die Regelungen des Urheberrechts, der Datenschutzgesetze und das Recht am eigenen Bild).

http://www.landesarchiv-bw.de/nutzungsbedingungen

Soweit durch die Reproduktion kein Schutzrecht entsteht, ist das natürlich Copyfraud, aber diese Lizenzierung ist natürlich eine großartige Sache für noch nicht gemeinfreie Fotos dreidimensionaler Objekte, für die das Landesarchiv über Rechte verfügt.

Nach obigen Nutzungsbedingungen ist der Permalink auf das Landesarchiv-Angebot gemäß CC verpflichtend! Es wäre allerdings klarer, wenn das eindeutig so formuliert würde.



Schwäbisch Gmünd. Foto: Edmund Müller (1900-1945)
http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-1348570&a=fb
http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/

https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/CPJR2X6TKALKOBUCMFOOPL2MD4672AKL

"Getty Images verändert sein Geschäftsmodell, zumindest in Teilen: Blogger und Redaktionen dürfen zahlreiche Bilder der Fotoagentur kostenlos nutzen, durch eine an YouTube-Videos erinnernde Funktion zum Einbetten des Materials auf Websites. Verwendet werden dürfen die Code-Schnipsel für "redaktionelle Zwecke", etwa in Blogs oder sozialen Netzwerken. Vorausgesetzt wird allerdings eine nichtkommerzielle Nutzung der Bilder.

Was aber ist unter kommerziell zu verstehen? Gegenüber dem "British Journal of Photography" konkretisiert Getty diese Formulierung: Wenn ein Blog Geld mit Werbung verdient, gilt das nicht als kommerzielle Nutzung im Hinblick aufs Einbinden der Fotos. Kommerziell sei für Getty Werbung für Dienste oder Produkte, nicht ein redaktionelles Angebot, das Geld über Anzeigen verdient."

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/getty-images-foto-agentur-gibt-bilder-zum-einbetten-frei-a-957186.html

http://www.bjp-online.com/2014/03/getty-images-makes-35-million-images-free-in-fight-against-copyright-infringement/

Anleitung zum Einbetten:

http://www.gettyimages.de/Creative/Frontdoor/embed

Leider geht hier in Twoday.net der Einbettungscode nicht!

Beispiel in Archivalia_EN:

http://archivalia.tumblr.com/post/78753537713/getty-images-makes-35-million-images-free-in-fight

Update: http://archiv.twoday.net/stories/714910677/


http://blog.foreignpolicy.com/posts/2014/03/1/once_upon_a_time_war_in_crimea


Olaf Piontek fragt in der geschlossenen Facebookgruppe Archivfragen nach den Möglichkeiten der Präsentation (archivischer) Fotosammlungen im Netz. Das neue Flickr-Design gefällt ihm nicht, und bei Google Cultural Institute vermisst er den "Open-Access_Gedanken" (??) und Web 2.0-Funktionalität. In der Diskussion wurde auch die Europeana genannt.

Ich möchte grundsätzlich dazu Stellung nehmen.

Meine Thesen:

(1) Aus der Sicht archivischer Öffentlichkeitsarbeit und des Web 2.0-Gedankens sind breitenwirksame interaktive Angebote wie Flickr zu nutzen.

Mir gefällt Facebook überhaupt nicht, aber trotzdem habe ich mich entschlossen, dass unser Archiv nicht nur auf Google+, sondern auch auf Facebook aktiv ist. Einziger Grund: IMPACT, die höhere Reichweite.

Einzelbilder können gut in Social Media beworben werden, während größere Sammlungen am ehesten auf Flickr Wirkung erzielen - Design hin oder her (mir gefällt es auch nicht).

(2) Eine datenschutzrechtliche Problematik ist nicht nur bei Personenfotos, sondern durch Nutzerverfolgung im Internet ("Tracking") gegeben und im Auge zu behalten.

Siehe
https://www.datenschutzzentrum.de/tracking/

Öffentliche Stellen dürfen nach der von mir als überwiegend hysterisch eingeschätzten Ansicht von Datenschützern nicht in einflussreichen Web 2.0-Angeboten aktiv sein. Siehe auch

http://archiv.twoday.net/stories/706566744/
http://www.datenschutzbeauftragter-info.de/slideshare-einsatz-in-deutschland-ist-unzulaessig/

(3) Neben den reichweitenstarken kommerziellen Angeboten ist immer auch eine von der eigenen Institution verantwortete Präsentation mit wissenschaftlich verwertbaren Metadaten (freigegeben als Open Data) und dauerhaften Links (URIs) zu den einzelnen Objekten zu realisieren, die eine Einbeziehung in die "Open Linked Data" des semantischen Netzs erlauben.

Kommerzielle Angebote - ob von Yahoo (Flickr) oder Google - können von einem Tag auf den anderen verschwunden sein oder nach willkürlichen Kriterien teilnehmende Institutionen ausschließen.

Eine sachgerechte Realisierung der Forderung nach einer Fotopräsentation mit dauerhaften Netzadressen ist gerade für kleinere Archive derzeit schwierig.

Da z.B. viele Archive nach wie vor lemminghaft auf das völlig stümperhafte AUGIAS setzen, das bei der Internetpräsentation von Findmitteln mit Digitalisaten keine dauerhaften Links kennt, stößt die lokale Präsentation nicht nur auf das Problem des mangelnden Netzplatzes.

Eine Lösung wäre ein kooperatives Open-Access-Repositorium, das aber auch bei deutschen Bibliotheken nicht in Sicht ist, was Bildsammlungen angeht.

Vor allem in den USA wird die Open-Access-Software DSpace auch für digitale Bildsammlungen genutzt, was wissenschaftlich erst einmal ausreichend ist: Es gibt permante Handle-URL sund die Metadaten sind durch OAI-PMH-Harvester erreichbar.

Um ein ärgerliches europäisches Beispiel zu nennen: UB Dorpat (die meisten Fotosammlungen sind anscheinend nur nach Einloggen benutzbar)

http://dspace.utlib.ee/dspace/community-list

Die Permanentlinks (Persistent Identifier) von DOI und URN sind für Fotosammlungen eher unüblich.

Realistischerweise muss man annehmen, dass viele Archive nicht nur Public-Domain-Bilder oder unter CC-BY bzw. CC-BY-SA lizenzierte Materialien einstellen möchten, weshalb Wikimedia Commons keine wirkliche Option darstellt.

(4) Was gemeinfrei ist, muss auch als Digitalisat gemeinfrei bleiben. Bei noch geschützten Bildern sollten alle unter CC-BY(-SA) verfügbar sein.

Es genüge der Hinweis auf

http://archiv.twoday.net/stories/6164988/
http://archiv.twoday.net/stories/581435593/

(5) Durch Einbindung in Nachweisinstrumente wie Europeana, Deutsche Digitale Bibliothek, BAM-Portal, BASE ist eine hohe Sichtbarkeit des Angebots anzustreben.

Selbst Staatsarchive dürften für die Europeana als Direkt-Partner zu unbedeutend sein. Man kann zum jetzigen Zeitpunkt nur davon träumen, dass Fotosammlungen reibungslos und unbürokratisch via Aggregatoren in den genannten Metasuchen landen.

Kühnels Universitätsarchiv ist mit seinen Findmitteln im Archivportal Europa vertreten. Auf eine Anfrage durch unser RWTH-Archiv hat dieses noch noch nicht einmal reagiert!

Und es ist natürlich absolut indiskutabel, dass in der erweiterten Beständesuche von Archive NRW kein Online-Filter realisiert ist:

http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/erweitertSuche.jsp

Fazit: Optimal wäre ein gemeinsames qualitätsgesichertes (z.B. DINI-zertifiziertes) Open-Access-Bild-Repositorium öffentlicher Archive (evtl. gemeinsam mit Bibliotheken oder Museen) mit Langzeitarchivierung, aber bis dahin ist noch ein weiter Weg. Und solange wird man sich etwa mit Hilfe von Flickr durchwursteln müssen.

Nachtrag: Mich erreichte ein Ordnungsruf:

"Ich möchte Sie aber trotzdem an unsere Vereinbarung erinnern (okay, ist schon sehr lange her) nicht direkt aus der geschlossenen FB-Gruppe zu zitieren, um die Möglichkeit eines unbefangenen Austauschs sicher zu stellen. Vielleicht können Sie den Sachverhalt auf Archivalia auch ohne Namensnennung des Kollegen darstellen?"

Ich stelle dazu fest. Bei sensiblen Themen halte ich mich an dieses Agreement. Aber bei einer rein sachbezogenen Frage halte ich mich an das wissenschaftliche Grundprinzip, dass ich persönliche Beiträge attribuiere. Wenn Herr P. das wünscht, werde ich seinen Namen entfernen, aber auch nur dann. Im übrigen denke ich, dass ein offenes und transparentes Forum der Archivzunft besser zu Gesicht stünde als dieses geheime Hinterzimmer, in der meist absolut harmlose Dinge und Neuigkeiten verhandelt werden, die nicht eines besonders geschützten Raumes bedürfen.

Bachelor-Arbeit von Verena Gerber-Menz, in der Reihe der Churer Schriften 2014 online:

http://www.htwchur.ch/uploads/media/CSI_63_Gerber-Menz.pdf

Das Staaatsarchiv Bern dient als Beispiel.

Hier schon einmal der Hinweis auf dieses (im Aufbau befindliche) Online-Tagebuch einer Bestandsbearbeitung:
Das Blog "Archivar-Kamera-Weltkrieg" (http://kriegsfoto.hypotheses.org/) soll in Form eines Online-Tagebuchs über die Bearbeitung des umfangreichen Fotonachlasses des pfälzischen Archivars Dr. Karl Lutz berichten (Stadtarchiv Speyer, Bestand 192-20). Lutz hat im 2. Weltkrieg als Offizier akribisch fotografiert, vor allem an der Ostfront sowie in Italien. Es ist der Blick eines Archivars und Historikers, der aus den Bildern erscheint.
Mehrere Tausend Fotos liegen in unterschiedlichen Formaten vor, sie sind oft restaurierungsbedürftig. Im Stadtarchiv Speyer sollen sie ab dem Jahr 2014 von einer ehrenamtlichen Arbeitsgruppe bearbeitet werden. Geplant ist neben der Erschließung und Umverpackung auch die umfassende Digitalisierung (und teilweise Online-Präsentation) des Bestandes. Bestimmte konservatorische Maßnahmen sind insbesondere bei den zahlreichen Farbdias vonnöten. Im Blog sollen die Bearbeiter selbst zu Wort kommen. Die geplanten archivischen Arbeitsschritte werden zur Diskussion gestellt – wir erhoffen uns auch Hilfen bei der Bearbeitung dadurch. Die Fotos sollen teilweise im Blog vorgestellt werden, die Person Karl Lutz ebenso.
Es ist ein seltener, geschlossener Fotobestand, bei dem Person und Werk sehr miteinander verbunden sind (anders als in vielen anderen Fällen aus dem 2. Weltkrieg)!

http://oebib.wordpress.com/2013/11/18/best-practice-cc-lizenzen-und-ihre-einsatzmoglichkeiten/

Bislang kaum Fotos auf Flickr.

Schild - Platz der Ideen Foto TagThis http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en

 

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