Kirchenarchive
Augsburger Allgemeine vom 25.4.2013
http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Archiv-des-Bistums-zieht-in-eine-Kirche-id24966161.html
Der Umzug ist schon seit einigen Jahren im Gespräch, immer wieder gab es aber Verzögerungen, nicht zuletzt durch den Rücktritt von Bischof Mixa.
Da dem Archiv mit dem Umzug zukünftig wesentlich größere Magazinkapazitäten zur Verfügung stehen, hat das Ganze sicher ein Gutes. Andererseits zieht das Archiv aus der Stadtmitte in den Stadtteil Oberhausen, der nicht zu den besten Wohnlagen Augsburgs zählt, um es einmal so zu formulieren. Aber da Kollege Naimer dem Umzug mittlerweile recht zuversichtlich entgegensieht, will ich das Projekt nicht schlechtreden. Man wird sehen, wie sich das Archiv an seinem neuen Standort entwickelt und Kollege Naimer und seinTeam werden sicher das Beste daraus machen.
http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Archiv-des-Bistums-zieht-in-eine-Kirche-id24966161.html
Der Umzug ist schon seit einigen Jahren im Gespräch, immer wieder gab es aber Verzögerungen, nicht zuletzt durch den Rücktritt von Bischof Mixa.
Da dem Archiv mit dem Umzug zukünftig wesentlich größere Magazinkapazitäten zur Verfügung stehen, hat das Ganze sicher ein Gutes. Andererseits zieht das Archiv aus der Stadtmitte in den Stadtteil Oberhausen, der nicht zu den besten Wohnlagen Augsburgs zählt, um es einmal so zu formulieren. Aber da Kollege Naimer dem Umzug mittlerweile recht zuversichtlich entgegensieht, will ich das Projekt nicht schlechtreden. Man wird sehen, wie sich das Archiv an seinem neuen Standort entwickelt und Kollege Naimer und seinTeam werden sicher das Beste daraus machen.
WernerLengger - am Donnerstag, 25. April 2013, 08:38 - Rubrik: Kirchenarchive
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Einen Klosterkrimi in Rom 1859 deckte anhand von umfangreichen Akten im vatikanischen Archiv der Münsteraner Kirchenhistoriker Hubert Wolf auf. Die verlinkte Dokumentation auf YouTube informiert sehr ausführlich über den Casus.
"Dieses Buch handelt von Nonnen, die von der Gottesmutter und sogar von Jesus eigenhändig verfasste Briefe erhielten und sich als Heilige verehren liessen; die wahrscheinlich Hostien in ihre Scheide einführten, bevor sie sie den Mitschwestern auf die Zunge legten, und die von ihren Beichtvätern sexuell stimuliert wurden; von Nonnen, die Konkurrentinnen vergiftet und sich gegenseitig oral befriedigt haben sollen. Das Buch handelt des Weiteren von hochrangigen Jesuiten, die schuldbewusst, aber umso lustvoller sexuelle Beziehungen zu Frauen pflegten, mit denen sie zusammenlebten; von Kardinälen, die um diese Geschehnisse wussten, aber sie vertuschten; und von einem Papst, der die Kardinäle deckte."
http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/literatur/sexualleben-als-gottesdienst-1.18053950
Leseprobe
http://www.chbeck.de/fachbuch/zusatzinfos/Leseprobe_Die-Nonnen-von-Sant'Ambrogio.pdf
Interview
http://www.wbg-wissenverbindet.de/WBGCMS/php/Proxy.php?purl=/de_DE/wbg/second/Service/newsletter/show,2596.html
Rundfunkmanuskript
http://www.kulturradio.de/download/gott_und_die_welt/der-fall-sant-ambrogio.file.html/GUW-Manuskript-030302013.pdf
Diverse Rezensionen z.B.
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/2019092/
KlausGraf - am Dienstag, 23. April 2013, 00:52 - Rubrik: Kirchenarchive
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
http://archive.org/details/ArchivinventareDerKatholischenPfarreienInDerDioezeseWuerzburg
Das voluminöse Werk von August Amrhein (1914) war bei HathiTrust nur mit Proxy einsehbar.
Besprechung in den GGA 1916:
http://archive.org/stream/GoettingischeGelehrteAnzeigen1916#page/n565/mode/2up
Das voluminöse Werk von August Amrhein (1914) war bei HathiTrust nur mit Proxy einsehbar.
Besprechung in den GGA 1916:
http://archive.org/stream/GoettingischeGelehrteAnzeigen1916#page/n565/mode/2up
KlausGraf - am Dienstag, 19. März 2013, 21:45 - Rubrik: Kirchenarchive
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
"Das Stift Kremsmünster hat nun ein externes Institut mit der Aufarbeitung seiner Vergangenheit betraut. Indes arbeitet ein Pater, dem Missbrauch vorgeworfen wurde, weiterhin im Klosterarchiv."
http://derstandard.at/1360161439222/Verjaehrung-und-Verdraengung-hinter-Klostermauern
http://derstandard.at/1360161439222/Verjaehrung-und-Verdraengung-hinter-Klostermauern
KlausGraf - am Dienstag, 12. Februar 2013, 18:31 - Rubrik: Kirchenarchive
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Als PDF-Datei auf den Seiten des Bistumsarchivs:
http://www.suvdata.de/Bistum/Schematismus_1762.pdf
Wichtig auch für die Klöster und Stifte (im Anhang auch knappe Angaben zu aufgehobenen Gemeinschaften).
http://www.suvdata.de/Bistum/Schematismus_1762.pdf
Wichtig auch für die Klöster und Stifte (im Anhang auch knappe Angaben zu aufgehobenen Gemeinschaften).
KlausGraf - am Mittwoch, 30. Januar 2013, 13:03 - Rubrik: Kirchenarchive
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Der DLF interviewte den Kriminologen Pfeiffer, mit dem die katholische Kirche nun nicht mehr in Sachen Kindesmissbrauch zusammenarbeiten will.
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1972524/
"Müller: Angeblich hegen Sie ja auch den Verdacht, dass Akten mutmaßlich vernichtet worden sind in den Diözesen.
Pfeiffer: Ja es gibt da eine Vorschrift, wonach man zehn Jahre nach der Verurteilung eines Priesters die Akten zu vernichten hat. Darüber hatte man uns im Unklaren gelassen, dass es das gibt. Auch die Öffentlichkeit war darüber nicht informiert worden, denn vereinbart ist im Vertrag eine Aktenanalyse bis zum Jahr 1945 rückgehend. Das ist ja gar nicht machbar, wenn alle zehn Jahre die Akten vernichtet werden. Diese Vorschrift war offenbar früher nicht angewendet worden. Und dann erhielten wir Hinweise aus der Kirche: Ja, es sind aber in einigen Diözesen die Akten jetzt vernichtet worden. Das habe ich in einem Schreiben an die Bischöfe dargestellt und gesagt, ich weiß nicht, ob das stimmt, bitte legen sie offen, in welchen Diözesen wurden wie viele Akten vernichtet. Nur dann können wir mit unserer Forschung beginnen, wenn wir das Ausmaß der Lücken auch einschätzen können. Dieses Schreiben aus dem Oktober letzten Jahres wurde nicht beantwortet."
Der VDD-Vorsitzende Hans Langendörfer widersprach dieser Darstellung. "Für eine Vernichtung von Täterakten habe ich keinerlei Anhaltspunkte", sagte er.
http://www.sueddeutsche.de/politik/querelen-um-forschungsprojekt-kirche-stoppt-aufklaerung-des-missbrauchsskandals-1.1568320
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1972524/
"Müller: Angeblich hegen Sie ja auch den Verdacht, dass Akten mutmaßlich vernichtet worden sind in den Diözesen.
Pfeiffer: Ja es gibt da eine Vorschrift, wonach man zehn Jahre nach der Verurteilung eines Priesters die Akten zu vernichten hat. Darüber hatte man uns im Unklaren gelassen, dass es das gibt. Auch die Öffentlichkeit war darüber nicht informiert worden, denn vereinbart ist im Vertrag eine Aktenanalyse bis zum Jahr 1945 rückgehend. Das ist ja gar nicht machbar, wenn alle zehn Jahre die Akten vernichtet werden. Diese Vorschrift war offenbar früher nicht angewendet worden. Und dann erhielten wir Hinweise aus der Kirche: Ja, es sind aber in einigen Diözesen die Akten jetzt vernichtet worden. Das habe ich in einem Schreiben an die Bischöfe dargestellt und gesagt, ich weiß nicht, ob das stimmt, bitte legen sie offen, in welchen Diözesen wurden wie viele Akten vernichtet. Nur dann können wir mit unserer Forschung beginnen, wenn wir das Ausmaß der Lücken auch einschätzen können. Dieses Schreiben aus dem Oktober letzten Jahres wurde nicht beantwortet."
Der VDD-Vorsitzende Hans Langendörfer widersprach dieser Darstellung. "Für eine Vernichtung von Täterakten habe ich keinerlei Anhaltspunkte", sagte er.
http://www.sueddeutsche.de/politik/querelen-um-forschungsprojekt-kirche-stoppt-aufklaerung-des-missbrauchsskandals-1.1568320
KlausGraf - am Mittwoch, 9. Januar 2013, 17:17 - Rubrik: Kirchenarchive
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
http://inkunabeln.ub.uni-koeln.de/EdithStein/
Die Werke der 1942 von den Nazis ermordeten Philosophin sind seit heute gemeinfrei. Die Dokumente stammen aus dem Kölner Karmel.
Die Werke der 1942 von den Nazis ermordeten Philosophin sind seit heute gemeinfrei. Die Dokumente stammen aus dem Kölner Karmel.
KlausGraf - am Dienstag, 1. Januar 2013, 22:10 - Rubrik: Kirchenarchive
http://www.bmarchives.org/
"Über das Portal der Basler Mission / mission 21 sind neu historische Karten, Bilder sowie sämtliche Findbücher im Kulturgüterraum zugänglich."
http://www.e-lib.ch/Aktuell/Webportal-zum-Archiv-der-Basler-Mission
"Über das Portal der Basler Mission / mission 21 sind neu historische Karten, Bilder sowie sämtliche Findbücher im Kulturgüterraum zugänglich."
http://www.e-lib.ch/Aktuell/Webportal-zum-Archiv-der-Basler-Mission
KlausGraf - am Donnerstag, 29. November 2012, 22:57 - Rubrik: Kirchenarchive
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Die als permanente Leihgabe dem Israelischen Nationalarchiv nach dem Zweiten Weltkrieg übergebenen Unterlagen können nicht von der Jüdischen Gemeinde Wien zurückgefordert werden:
http://israelsdocuments.blogspot.de/2012/10/the-archives-of-viennas-jews-stays-in.html
http://www.jpost.com/JewishWorld/JewishNews/Article.aspx?id=288111
http://israelsdocuments.blogspot.de/2012/10/the-archives-of-viennas-jews-stays-in.html
http://www.jpost.com/JewishWorld/JewishNews/Article.aspx?id=288111
KlausGraf - am Mittwoch, 17. Oktober 2012, 23:03 - Rubrik: Kirchenarchive
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Neue Beiträge auf http://kulturgueter.kath-orden.at
Österreichischer Archivtag 2012 - Bericht
Am 24. September luden der Verband Österreichischer Archivarinnen und Archivare sowie das Niederösterreichische Landesarchiv zum 37. Österreichischer Archivtag nach Krems ein. Hier weiterlesen.
Aufbaukurs 2012 - Bericht
Es waren engagierte Archivarinnen und Archivare, die von 27. bis 30. 9. 2012 ein verlängertes Wochenende „opferten“, um sich im Bildungshaus Stift Vorau zum Aufbaukurs der Fachgruppe der Archive und Religionsgemeinschaften zu treffen. Hier weiterlesen.
Gemeinschaftsblog Ordensgeschichte
Die ordenshistorische Forschung ist im deutschsprachigen Raum sehr vielfältig, oft auf inhaltliche oder regionale Fachthemen spezialisiert und in mehreren Disziplinen angesiedelt. Hier weiterlesen.
Alte Schriften lesen lernen – Kurse und Handbücher
Alte Schriften und damit historische Archivquellen und Handschriften lesen zu können, ist die Grundvoraussetzung für die Arbeit als ArchivarIn und BibliothekarIn. Hier weiterlesen.
Österreichischer Archivtag 2012 - Bericht
Am 24. September luden der Verband Österreichischer Archivarinnen und Archivare sowie das Niederösterreichische Landesarchiv zum 37. Österreichischer Archivtag nach Krems ein. Hier weiterlesen.
Aufbaukurs 2012 - Bericht
Es waren engagierte Archivarinnen und Archivare, die von 27. bis 30. 9. 2012 ein verlängertes Wochenende „opferten“, um sich im Bildungshaus Stift Vorau zum Aufbaukurs der Fachgruppe der Archive und Religionsgemeinschaften zu treffen. Hier weiterlesen.
Gemeinschaftsblog Ordensgeschichte
Die ordenshistorische Forschung ist im deutschsprachigen Raum sehr vielfältig, oft auf inhaltliche oder regionale Fachthemen spezialisiert und in mehreren Disziplinen angesiedelt. Hier weiterlesen.
Alte Schriften lesen lernen – Kurse und Handbücher
Alte Schriften und damit historische Archivquellen und Handschriften lesen zu können, ist die Grundvoraussetzung für die Arbeit als ArchivarIn und BibliothekarIn. Hier weiterlesen.
Helga Penz - am Montag, 8. Oktober 2012, 17:58 - Rubrik: Kirchenarchive
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen