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Kirchenarchive

Da ich nicht weiß, ob und wann mein Kommentar zu

http://ordensgeschichte.hypotheses.org/6995 (Hinweis auf: Benz, Stefan, Die Frauenklöster Mitteleuropas 1550-1800. Verzeichnis und Beschreibung ihrer Geschichtskultur (Reformationsgeschichtliche Studien und Texte 160), Münster: Aschendorff, 2014)

freigeschaltet wird, dokumentiere ich ihn hier.

"Wie ich unter anderem in http://ordensgeschichte.hypotheses.org/3104 ausgeführt habe, bin ich strikt dagegen heute noch gedruckte Nachschlagewerke zu publizieren, wenn diese nicht auch in einer aktualisierbaren Open-Access-Version bereitstehen. Vorliegendes Buch kostet 78 Euro und wird nach meinen Erfahrungen voraussichtlich nur – im Vergleich zu früher – nur in wenigen wissenschaftlichen Bibliotheken einsehbar sein.

Man kann sich im KVK mal anschauen, wo denn das Monasticon Carmelitanum (2012), ein wichtiges Nachschlagewerk, das jede wissenschaftliche Allgemeinbibliothek führen sollte (trotz erheblich größeren Umfangs 10 Euro billiger als das Buch von Benz), vorhanden ist. Im GBV fehlen z.B. Göttingen oder Bremen. In Hessen ist die UB Frankfurt nicht vertreten, ebensowenig Kassel. In NRW ist es etwa in Aachen nicht nachgewiesen, in BW nicht in Karlsruhe oder Mannheim. Unverständlich ist, dass es in der SB Berlin nicht vorhanden ist."

https://twitter.com/BistumsarchivSP

Die überarbeitete Website

http://cms.bistum-speyer.de/www2/index.php?cat_id=32012

lohnt den Besuch nicht. Es gibt keine Publikationen als PDFs, keine Online-Findbücher. Es folgt die Originalgröße (nicht vergrößerbar) der Abbildung des Himmeroder Rotels. [ http://archiv.twoday.net/stories/11884927/ ]


"Der Papst schenkte der Königin ein altes Pergament aus dem Jahr 1679, mit dem der Kult des Heiligen Eduard des Bekenners, Gründer der Abtei von Westminster, auf die ganze Kirche ausgedehnt wurde. Der Papst überreichte der Königin auch ein Geschenk für das "Royal Baby", Prinz George, Sohn von ihrem Enkel William und seiner Frau Kate Middleton. Franziskus schenkte Prinz George einen blauen Globus aus Lapislazuli. Elizabeth überreichte dem Papst einen Korb mit Bio-Lebensmitteln."
http://derstandard.at/1395364225283/Anglikanisch-katholisches-Treffen-im-Vatikan

Ohne Kommentar.

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Evangelische-Kirche-nutzt-neues-Archiv-in-Eisenach-559637856

http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/Landeskirchenarchiv-bezieht-in-Eisenach-einen-vier-Millionen-Euro-teuren-Bau-1939430671

Zu http://archiv.twoday.net/stories/714914551/

In den Kommentaren zu

http://blog.kirchenbuchportal.de/blog/

wird behauptet, dass es keine Alternativen zu einem kostenpflichtigen Portal geben würde. Das ist aus meiner Sicht gelogen.

Selbst wenn man die Auffassung teilt, dass es keine Fördergelder für ein Open-Access-Angebot geben würde, bleibt zu beachten:

- Gemeinsam mit den genealogischen Verbänden könnte ein kostenfreies Angebot realisiert werden.

- Gemeinsam mit den Mormonen könnte ein kostenloses Angebot realisiert werden.

Aber das will man aus theologischen = Abgrenzungsgründen nicht. Das beste genealogische Angebot ist kostenlos und benutzerfreundlich: familysearch der Mormonen.

- Crowdfunding hat man nicht ausprobiert.

Gerade im genealogischen Bereich hat Crowdsourcing ausgezeichnet funktioniert, wieso dann nicht auch Crowdfunding?

- Zusammenarbeit mit Wikimedia Deutschland e.V. hat man nicht ausprobiert.

Auch bei einem kostenpflichtigen Angebot gilt:

- gegen die Weiterleitung und Zweitveröffentlichung der Scans ist kein Kraut gewachsen.

- Jedes Wasserzeichen, das Text nicht überdeckt lässt sich entfernen.

Aus Wikimedia Commons

Mit über 26.000 Aufrufen steht auf der ewigen Bestenliste mein Beitrag von 2007:

http://archiv.twoday.net/stories/3776363/

Über genealogische Mailinglisten wurde jetzt verbreitet:

"neben digitalisierten Kirchenbuchbeständen des Evangelischen Zentralarchivs in Berlin gehen folgende evangelische Landeskirchen im
Sommer 2014 mit ihren Kirchenbuchdigitalisierungen ans Netz:

Evangelische Landeskirche Anhalt

Evangelische Landeskirche in Baden

Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern

Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannover

Evangelische Kirche in Hessen und Nassau

Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck

Evangelische-Lutherische Kirche in Norddeutschland

Evangelische Kirche der Pfalz

Evangelische Kirche von Westfalen

Evangelische Landeskirche in Württemberg

Das Angebot wird kostenpflichtig sein.

Unter

http://www.kirchenbuchportal.de/

können Sie bereits einen Newsletter abonnieren und/oder sich als Tester der Beta-Phase bewerben.

Zudem gibt es einen Blog:

http://blog.kirchenbuchportal.de/blog/ "

Mein Kommentar:

Die Abzocke ist schändlich, da die Kirchenbücher Kulturgut sind und öffentlichrechtlichen Charakter haben und kostenfrei allen Interessenten zur Verfügung stehen sollten gemäß dem Grundsatz (nicht nur) der EU-Kommission "Was gemeinfrei ist, muss gemeinfrei bleiben".

Ich rufe alle Genealogen auf, massiv gegen die mit Sicherheit unrechtmäßigen AGB des Angebots zu verstoßen und massenhaft Scans ins Internet Archive oder auf Wikimedia Commons (sicherheitshalber unter Pseudonym) hochzuladen. Da diese nach § 72 UrhG nicht urheberrechtlich geschützt sind, ist das ganz legal. Wird die Weitergabe beanstandet hilft: Sich dumm stellen. Böse Hacker haben die Scans gestohlen.

Gegen solches Unrecht ist Widerstand Pflicht. Wäre ich nicht katholisch, würde ich aus der evangelischen Kirche austreten.

Update:

http://archiv.twoday.net/stories/714914623/

"Auch wir fordern den Vatikan und die Kirche in Deutschland auf, endlich einen unabhängigen Zugang zu den Akten und Archiven zu gewähren", erklärte Matthias Katsch am Donnerstag in Berlin. Die Opfer hätten ein Recht auf Transparenz und Aufklärung, sagte der Sprecher der Betroffenen an jesuitischen Schulen wie dem Berliner Canisius-Kolleg und dem Bonner Aloisiuskolleg.

Der UN-Kinderrechtsausschuss hatte am Mittwoch in Genf vom Vatikan die Herausgabe aller Namen und Informationen über Kinderschänder in der katholischen Kirche gefordert. Alle Täter müssten strafrechtlich verfolgt werden, hieß es in einem Abschlussbericht des Gremiums über die Missbrauchsfälle. Der UN-Ausschuss verlangte von der katholischen Kirche, alle bekannten und verdächtigen Kinderschänder von ihren Aufgaben zu entbinden und den nationalen Strafverfolgungsbehörden anzuzeigen. Alle Opfer von sexuellen Übergriffen müssten entschädigt werden.

"Es ist gut, dass der Umgang der katholischen Kirche mit den Missbrauchsfällen nun auf der internationalen Ebene gelandet ist", sagte Katsch. Die katholische Kirche sei eine globale Organisation, und nicht wenige Missbrauchstäter seien durch die Kirche in andere Länder versetzt worden, wenn ihre Taten vor Ort offenbar wurden. "Sie wurden so dem Zugriff der staatlichen Behörden entzogen, und es wurden oft weitere Kinder und Jugendliche zu Opfern dieser Täter." Dies betreffe etwa die Serientäter des jesuitischen Berliner Canisius-Kollegs, denen der Absprung nach Lateinamerika gelungen sei.

"Wir erneuern unsere Forderung nach einer Null-Toleranz-Politik im Umgang mit Missbrauchspriestern", sagte der Sprecher des Eckigen Tisches. Notwendig sei außerdem endlich eine angemessene Entschädigung für das institutionelle Versagen der katholischen Kirche beim Schutz der ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen vor den Übergriffen ihrer priesterlichen Mitarbeiter. Zudem solle sich auch der Europarat endlich auf europäischer Ebene mit dem Verhalten des Vatikans in Bezug auf sexuellen Missbrauch befassen.
Quelle: evangelisch.de, 6.2.14

Nett, diese Gurkentruppe ...

http://www.kath-kirche-kaernten.at/dioezese/organisation/C2524


Die Geschichte des Augsburger Bistumsarchivs reicht viele Jahrhunderte zurück, doch über die Anfänge ist nicht viel bekannt. Der Leiter des heutigen Bistumsarchivs, Dr. Erwin Naimer, bringt es auf den Punkt: "Das Archiv verschwindet im Dunkel der Geschichte." Und doch beherbergt es heute zum Beispiel eine Benediktinerregel aus dem Jahr 820. Dies und noch viel mehr Interessantes gibt es bei einer Besichtigung des Bistumsarchivs zu entdecken. Schließlich gelten Kirchenarchive sozusagen als Mütter der Archive. Sie bilden den Beginn der Archivgeschichte und sind Schatzkammern für Menschen, die sich mit der Vergangenheit beschäftigen, ihrer eigenen oder auch mit der Vergangenheit der Region.

http://www.blog.pommerscher-greif.de/odyssee-labes/

Der Pommersche Greif als Käufer gibt leider nicht an, wieviel er dem unrechtmäßigen Besitzer gezahlt hat. Transparenz sieht anders aus.

 

twoday.net AGB

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