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Veranstaltungen

24. bis 27. Februar 2014, Internationales Begegnungszentrum (IBZ) München

700 Jahre nach der Aufhebung des Templerordens und der Hinrichtung des letzten Großmeisters Jacques de Molay herrscht kein Mangel an Publikationen zu diesem wichtigen geistlichen Ritterorden. Der populäre Mythos der Templer droht zwar in der medialen Aufmerksamkeit die Ergebnisse wissenschaftlicher Befassung mit dem Thema vollkommen zu verdrängen; gleichwohl lässt sich in den vergangenen Jahren auch eine deutliche Intensivierung ‚seriöser’ Forschung konstatieren.

Die Erschließung der Quellen macht vor allem hinsichtlich der Akten des Templerprozesses 1307-12 Fortschritte. Andere einschlägige Quellen aber harren noch genauerer Untersuchung; darunter befndet sich – was gerade angesichts des öffentlichen Interesses an den Templern erstaunlich anmutet – der Großteil der Urkunden für mehr als eineinhalb Jahrhunderte der Ordensgeschichte.

Die internationale Konferenz soll daher Gelegenheit bieten, den wissenschaftlichen Ertrag der neueren Forschung zu den Templern im Vergleich zu den anderen Ritterorden kritisch zu würdigen. Dabei sind besonders offene Fragen und Desiderata hinsichtlich der Quellenerschließung herauszuarbeiten und zu diskutieren.

Anmeldung:

Bis 1. Februar 2014 an: karl.borchardt@mgh.de

Die Konferenz wird gemeinsam mit der Ludwig-Maximilians-Universität München veranstaltet.

Sie wird unterstützt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Fritz-Thyssen-Stiftung und der Münchner Universitätsgesellschaft".

Programm und weitere Informationen (PDF)

http://www.mgh.de/templer

Plakat

Vivre en Temps de Guerre: Des deux côtés du Rhin 1914-1918

Deutsch-französisches Kolloquium
Zeit: 23./24. Okt. 2013

Ort: Freiburg im Breisgau (Vortragssaal Schlossberg, Regierungspräsidium Freiburg, Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau, Sautierstraße 26, 79104 Freiburg im Breisgau)


Lokale Veranstalter: Landesarchiv Baden-Württemberg – Staatsarchiv Freiburg; Regierungspräsidium Freiburg, Stabsstelle für grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Landeszentrale für politische Bildung, Außenstelle Freiburg

23. Oktober 2013:

19.00 Uhr
Bärbel Schäfer, Regierungspräsidentin Freiburg
Prof. Dr. Robert Kretzschmar, Präsident des Landesarchivs Baden-Württemberg
Charles Buttner, Président du Conseil Général du Haut-Rhin, Colmar

Vortrag
Prof. Dr. Jörn Leonhard, Freiburg
Der Erste Weltkrieg: Europäische Krise und globaler Konflikt

24. Oktober 2013

9.00 Uhr: Eröffnung

Grußworte: Martine Chantrel, Honorarkonsulin der Republik Frankreich, Freiburg

9.15: Einführung (Dr. Kurt Hochstuhl, Freiburg)


Sektion I: Historiographie und Quellenlage
Moderation: Dr. Kurt Hochstuhl, Freiburg

9.45-10.30: Dr. Rainer Brüning, Karlsruhe: „Menschen im Krieg.“ Überlegungen zu einer deutsch-französischen Gemeinschaftsausstellung über den Ersten Weltkrieg am Oberrhein

10.30-11.00: Kaffeepause

11.00-11.45: Prof. Jean Noël Grandhomme, Strasbourg: L’historiographie française de la Première Guerre mondiale en Alsace-Lorraine

11.45-12.30: Dr. Christof Strauß, Freiburg: Der Erste Weltkrieg am Oberrhein. Zum Stand der deutschsprachigen Forschung

12.30-13.30: Mittagspause

Sektion II: Wirkung und Folgen
Moderation: Prof. Dr. Gerd Krumeich, Düsseldorf/Freiburg

13.30-14.15: Dr. Susanne Brandt, Düsseldorf: Den Krieg erfahren? Reisen zu den Schlachtfeldern des Ersten Weltkrieges

14.15-15.00: Raphaël Georges, Strasbourg: Réconciliation au dessus du front: les anciens combattants alsaciens-lorrains

15.00-15.30: Kaffeepause

15.30-16.15: Prof. Chantal Metzger, Nancy: L'image de l'ennemi dans la France de l'Est

16.15-17.00: Prof. Dr. Gerd Krumeich, Düsseldorf/Freiburg:
Zusammenfassung und Schlussdiskussion

Simultanübersetzung/Traduction simultanée

Anmeldungen bis zum 10. Oktober 2013 per Mail kurt.hochstuhl@la-bw.de
Réponse jusqu’au 10 octobre 2013 par mail: kurt.hochstuhl@la-bw.de

Archivtagung auf Burg Ludwigstein
25. bis 26. Oktober 2013
ARCHIV DER DEUTSCHEN JUGENDBEWEGUNG

Im Mittelpunkt der diesjährigen Archivtagung steht die Frage
nach dem Umfeld des Sammelns und Bewahrens, in dem das
Archiv der Jugendbewegung agiert. Die bündischen Strukturen
der Jugendbewegung haben die Basis für die vielen Sammlungen
der Verbände und Privatpersonen abgegeben, die hier zusammen
geführt wurden. Aber wie steht es eigentlich mit den jugendkulturellen
Initiativen und sozialen Bewegungen der jüngeren
Geschichte etwa seit den 1960er Jahren, deren Organisationsstrukturen
sehr viel loser sind und die auch von den staatlichen
Archiven häufi g nicht erfasst werden? Auf der diesjährigen Tagung
wollen wir die Erfahrungen von Wissenschaftler/innen aus
den Bereichen Jugendkulturen und Soziale Bewegungen mit der
Sicht von Archivar/innen in Verbindung bringen und diskutieren,
wie es um die Überlieferung von nichtorganisationsgebundenen
Materialien bestellt ist. Die Tagung soll auch Anhaltspunkte
dafür geben, wie sich das AdJb über seinen jetzigen Markenkern
„Deutsche Jugendbewegung“ hinaus weiterentwickeln kann. Vorgestellt
wird ein breites Spektrum von Archiv-Typen, um höchst
unterschiedliche Sammlungen aus den Bereichen „Jugendkulturen“
und „Soziale Bewegungen“ zu präsentieren. Außerdem sollen
Forschungsperspektiven insbesondere aus Sicht der Nutzer
der Archive thematisiert werden.
Angesprochen werden mit dem Thema historisch Interessierte
aller Bünde, Verbände und Freundeskreise im Umfeld
der Jugendbewegung sowie Kolleginnen und Kollegen aus den
Archiven.

Freitag, 25. Oktober 2013
12.00 Uhr Mittagessen
13.00 Uhr Eröffnung
13.30 Uhr Kulturgeschichte und Soziale Bewegungen im Archiv.
Bestandsaufnahme und Perspektiven
Detlef Siegfried, Kopenhagen
14.30 Uhr Kaffeepause
Forschungsperspektiven zu Jugendkulturen
und sozialen Bewegungen
15.00 Uhr Wie die Geschichte der Jugendzentrumsbewegung
erforschen? Die Materialrecherche und ihre Probleme
David Templin, Hamburg
15.30 Uhr „Krautrock“ – wie erforschen?
Alexander Simmeth, Hamburg
16.00 Uhr Aussprache
16.30 Uhr Jugendkultur, Jugendbewegung, Soziale Bewegungen –
Versuch einer historischen Begriffsbestimmung
Michael Koltan, Archiv Soziale Bewegungen, Freiburg
17.00 Uhr Was wir unter „Jugendkultur“ verstehen und wie
wir sie „sammeln“
Klaus Farin, Archiv der Jugendkulturen, Berlin
18.30 Uhr Abendessen
19.30 Uhr Führungen durch die Burg, das Archiv, die Ausstellung
und den Enno-Narten-Bau mit Ausklang am Kaminfeuer
Sammeln – erschließen – vernetzen.
Jugendkultur und soziale Bewegungen im Archiv
Tagungsprogramm
Samstag, 26. Oktober 2013
Sammlungen zu sozialen Bewegungen
in der Perspektive von Archiven
9.00 Uhr Jenseits staatlicher Institutionen und universitärer Forschung,
doch nicht im Abseits – die Sondersammlung „Protest,
Widerstand und Utopie in der Bundesrepublik Deutschland“
Reinhard Schwarz, Archiv des Hamburger Instituts
für Sozialforschung, Hamburg
10.00 Uhr Kaffeepause
10.30 Uhr Jugendkultur und Soziale Bewegungen im Archiv
einer Universitätsstadt
Rolf Kohlstedt, Stadtarchiv Göttingen
11.00 Uhr Grau und bunt. Jugendkultur und Soziale Bewegungen
in einem großstädtischen Archiv
Cornelia Regin und Christian Heppner, Stadtarchiv Hannover
12.00 Uhr Mittagessen
13.30 Uhr Bewegung bewahren in Freien Archiven – Chancen
und Probleme der Überlieferungssicherung
Jürgen Bacia, Archiv für alternatives Schrifttum, Duisburg und
Cornelia Wenzel, Archiv der deutschen Frauenbewegung, Kassel
14.30 Uhr Kaffeepause
Abschlussgespräch
15.00 Uhr Wo sind und was wird aus nicht organisationsgebundenen
Materialien von Jugendkulturen und sozialen Bewegungen?
Podiumsgespräch mit Alfons Kenkmann, Gudrun Fiedler und
Susanne Rappe-Weber
16.00 Uhr Ende der Tagung


Es laden ein:
Dr. Gudrun Fiedler (Stade), Prof. Dr. Alfons Kenkmann (Leipzig),
Prof. Dr. Detlef Siegfried (Kopenhagen) und
Dr. Susanne Rappe-Weber (Witzenhausen)
Anfragen und Anmeldungen (bis 18.10.2013):
Archiv der deutschen Jugendbewegung
Burg Ludwigstein
37214 Witzenhausen
Tel. 0 55 42 – 50 17 20
Fax 0 55 42 – 50 17 23
E-Mail: archiv@burgludwigstein.de

Nachdem mit dem Erscheinen von MGH Concilia 5 die letzte große Lücke im Konzilien-Projekt der MGH geschlossen ist, bietet es sich an, einen umfassenden Blick auf die konziliare Gesetzgebung der Karolingerzeit zu wagen: Hierzu laden die MGH am Freitag, 19. Juli 2013, 14:30 in den Lesesaal der MGH zu einem Symposion.

Es werden die drei Editoren des Concilia-5-Bandes vortragen (Wilfried Hartmann, Isolde Schröder und Gerhard Schmitz) sowie Philippe Depreux und Karl Ubl (beide ausgewiesene Kenner der Karolingerzeit und Bearbeiter der Kapitulariengesetzgebung ab 814).

Das vollständige Programm gibt es als PDF unter: http://www.mgh.de/fileadmin/Downloads/pdf/concilia_5_symposion.pdf

Verwiesen sei auch noch auf die Einladung auf der MGH-Webseite.

Anmeldung bitte möglichst bis 12. Juli 2013 unter sekretariat@mgh.de

Programm:

http://www.aot.uni-erlangen.de/saot/events/workshops/workshop-20/program.html

Section I: Traditional Palaeography

Herwig Zens - Feuerbach-Paraphrasen. Ausstellung im Stadtarchiv Speyer vom 3. April bis 31. Juli 2013. Eröffnung am 3. April, 19 Uhr, in Anwesenheit des Künstlers.

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Wenig glücklich und künstlerisch nicht gerade erfolgreich war der 1829 in Speyer geborene Maler Anselm Feuerbach während seiner Jahre als Professor an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Durch das österreichische Kaiserhauses mit einem fürstlichen Gehalt aber gegen den Willen der Akademie nach Wien gelockt, hatte er bald die gesamte Professorenschaft gegen sich. Dennoch schuf er in seiner Zeit als Lehrer dort zwischen 1875 und 1877 die beeindruckende Deckenausmalung der Aula des Akademiegebäudes. Sein Gemäldezyklus, in dessen Mittelpunkt das große Ovalbild "Titanensturz" steht, für das ihm Hesiods "Theogonie" als Quelle diente, zieht bis heute Kunstkenner und begeisterte Besucher aus aller Welt an.
Der Wiener Künstler Herwig Zens, Jahrgang 1943, der selbst von 1961 bis 1967 an der Wiener Akademie studierte, seit 1975 am Haus Lehrbeauftragter war und von 1987 bis 2006 dort eine Professur inne hatte, begegnete diesen Gemälden Feuerbachs, die Titel wie "Gaia", "Uranus", "Gefesselter Prometheus" oder "Aphrodite" tragen, in "seinem" Haus über fünf Jahrzehnte nahezu täglich. Als Ergebnis seiner langen künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Werk des frühen Malerkollegen Feuerbach tritt Herwig Zens jetzt mit seinen "Feuerbach-Paraphrasen" hervor, in denen er die Deckengemälde aus seiner heutigen, individuellen Sicht interpretiert und fortschreibt. Das Stadtarchiv Speyer ist die erste Station, an der Herwig Zens seine nicht nur künstlerisch sondern auch als Beitrag lebendiger Kunstgeschichte höchst interessanten Arbeiten präsentiert.


Stokke-Atelier 2011

Die norwegische Künstlerin Bente Stokke hat 1993 den nordischen Pavillon auf der Biennale in Venedig gestaltet. Bereits 1991 war sie in der Kunsthalle Recklinghausen im Rahmen der Ruhrfestspielausstellung „Europäische Werkstatt Ruhrgebiet“ präsent.

Raumgreifende Werke, die eine sehr besondere Materialität aufweisen, sind das Charakteristikum der Künstlerin. Staub ist dabei ihr bevorzugtes Material. Interessanterweise wird der Raum über die Zeichnung entwickelt und erschlossen. Auch das Graphit des Zeichenstiftes und die Kohle des Kohlestiftes sind von vergleichbarer Substanz. Zeichnen ist für sie keine spezifische künstlerische Technik, sondern eine Haltung und eine Idee, die vor allem körperlich vollzogen wird. Ihr gesamtes Œuvre ist aus dem Geist der Zeichnung entwickelt. Neben der materiellen Komponente gibt es unverkennbar auch eine räumliche vor allem aber auch eine zeitliche, die sich im Vorgang des Zeichnens selbst äußert. Zeichnen bei Bente Stokke enthält zugleich ein aktionistisches und mitunter auch auch choreographisches Moment, das sich auf unterschiedlichsten Trägern niederschlägt: Papier und Glas aber auch immateriell als Lichtzeichnung im Raum oder als Sammlung unterschiedlichster Schnüre, Kabel, Fäden.
Bente Stokke ist an der Kunsthochschule in Berlin-Weissensee Professorin für Zeichnung.
Eine Kooperation mit dem Haugar Vestfold Kunstmuseum Tønsberg, Norwegen und dem Malmö Konstmuseum, Schweden
Zur Ausstellung erscheint ein Katalogbuch: Bente Stokke | Projects 1982 – 2012 (Hardcover, 256 Seiten)

Kunsthalle Recklinghausen | Große-Perdekamp-Str. 25 – 27 | 45657 Recklinghausen | 3. Februar bis 7. April 2013 | di – so, feiert. 11 – 18 Uhr |
Quelle: http://www.kunst-re.de

Die Monumanta Germaniae Historica (MGH) haben zwar erst seit Ende des Zweiten Weltkrieges ihren Sitz in Bayern, dennoch sind sie seit Anbeginn mit der bayerischen Geschichte verbunden.

Die Ausstellung Bayern und die Monumenta Germaniae Historica und das begleitende Symposion möchten diese Verbindungen nicht nur dem Fachpublikum, sondern auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machen.

Die Vorträge des Symposions beleuchten dabei verschieden Aspekte der bald zweihunderjährigen gemeinsamen Geschichte Bayerns und der Monumenta.

Symposion: 19. Januar 2013, Historicum 001, Ludwig-Maximilians-Universität, München, 09:15–13:00 Uhr

Ausstellung: 19. Januar – 8. März 2013, Historicum, Foyer

Programm des Symposions, Anfahrtsbeschreibung (PDF)

Die Anmeldung zum Symposion wird erbeten bis zum 14. Januar 2013 im Sekretariat der MGH (sekretariat@mgh.de).

Plakat

Tagungsort

Landesbetrieb
Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW)
Mauerstraße 51
40476 Düsseldorf

Statistische Unterlagen sind mit ihrer Fülle und Tiefe empirischer Daten eine zentrale Quelle der sozialhistorischen Forschung. Ihre langfristige Sicherung und Nutzbarkeit stellen allerdings allein schon wegen des Umfangs die Archive vor besondere Herausforderung. Dies gilt für die Papierüberlieferung wie für elektronische Statistikdaten.

Das zweitägige Kolloquium „Archive und Statistik“ nimmt zentrale Fragen der Archivierung amtlicher statistischer Unterlagen in den Blick.
  • Die ersten Sektion befasst sich mit der Überlieferung von Volkszählungsunterlagen. Im Mittelpunkt stehen insbesondere die derzeitigen Erschließungs- und Digitalisierungskonzepte zu den Unterlagen des Zensus von 1950.
  • Die zweite Sektion behandelt die Übernahme digitaler statistischer Daten. Sie bilanziert die bisherigen Erfahrungen und skizziert organisatorische und technische Lösungsansätze für die Zukunft. Dabei wird insbesondere die Rollenverteilung und Kooperation zwischen Archiven und Statistischen Ämtern erörtert.
  • Die dritte Sektion will klären, welche künftigen Aufgabenfelder die Archive erwarten, wenn sie der Forschung Daten der elektronischen amtlichen Statistik bereitstellen. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Dokumentation und dem nutzerfreundlichen Zugang zum Datenmaterial.
Das Programm und weitere Informationen zur Tagung finden Sie auf den Internetseiten des Landesarchivs NRW.

Bitte melden Sie sich bis zum 15. Januar 2013 unter rheinland@lav.nrw.de an. Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos.

Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg
Eröffnung: 8.11.2012, 18:30



"Was geschieht mit den Hinterlassenschaften eines berühmten Künstlers? Wer kümmert sich um den Nachlass einer Person des öffentlichen Interesses? Wer entscheidet, was für die Nachwelt aufgehoben wird? Welche Rolle können Institutionen des Kunst- und Kulturbetriebs dabei spielen? Wie aktiv sind Künstler selbst daran beteiligt, ein Bild von sich für die Nachwelt zu formen? Wird die Bedeutung eines Werkes – aber auch der Alltagsobjekte eines Nachla
sses – von den Erben und öffentlichen Einrichtungen erkannt und respektiert, oder verfolgen diese auch ihre ganz eigenen Absichten? Was kann uns ein Nachlass über das Leben und Werk eines Künstlers sagen?

Diesen und anderen Fragen geht die Sonderausstellung "Special Delivery" nach, indem sie Nachlässe aus den Bereichen Literatur, bildender Kunst, Musik und Film präsentiert. Gezeigt werden schriftliche Dokumente, Fotos und Objekte aus den Nachlässen von Bertolt Brecht, Mascha Kaléko, Walter Höllerer, Richard Oelze, Ronald Searle, Max Reger und Marlene Dietrich.

Zur Eröffnung gibt Prof. Ulrich Ott, ehemaliger Direktor des Schiller Nationalmuseums, eine Einführung in die Ausstellung. Anschließend wird Werner Sudendorf, Leiter der Sammlungen der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen in Berlin, den Nachlass Marlene Dietrichs präsentieren.

Mehr Informationen zum Projekt gibt's hier: http://www.kuenstlernachlaesse.info

via Facebook-Seite des Sulzbacher Literaturarchivs

 

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