"Der Historiker Josef Foschepoth wohnt in Lahr und forscht derzeit zur Geschichte des Kalten Krieges in Deutschland und zum KPD-Verbotsfahren in den 50er-Jahren. Dafür recherchiert er viel in Archiven – auch im Bundesarchiv – und ist dabei auf immer mehr Verschluss-Sachen gestoßen Über den Historikerverband hat er eine Lobby für die Forderung der Freigabe dieser Geheimakten organisiert, Anträge an Ministerien gestellt und sich an Minister Wolfgang Schäuble gewandt – mit Erfolg. Denn vor einigen Wochen hat das Bundeskabinett beschlossen, schrittweise staatliche Geheimakten freizugeben. Nach Angaben des Forschers geht es um mehrere Millionen Geheimdokumente. ...."
Es folgt ein Interview mit dem Historiker.
Quelle: Baden-online
s. a. ZDF Frontal
Es folgt ein Interview mit dem Historiker.
Quelle: Baden-online
s. a. ZDF Frontal
Wolf Thomas - am Dienstag, 10. November 2009, 21:09 - Rubrik: Archivrecht
" .... In der Sahara werden große Staubmengen aufgewirbelt und mit dem Wind auf den Atlantik hinaus getragen, wo sie sich am Meeresboden absetzen. Auf einer Expedition mit dem Forschungsschiff METEOR gewannen MARUM-Forscher vor der Küste des westafrikanischen Staates Guinea Sedimentkerne, die Staubablagerungen aus der Sahara enthalten. "Uns war am Anfang gar nicht klar, was für einen Schatz wir da vor uns hatten" erinnert sich Dr. Stefan Mulitza. Denn einer dieser Bohrkerne enthielt auf einer Länge von zehn Metern kontinuierliche Staubablagerungen der letzten 200.000 Jahre.
Für die Wissenschaftler stellen die Sedimente ein Archiv dar, das Auskunft gibt über Klima und Vegetation in Nordafrika. Aufgrund geochemischer Untersuchungen konnten die MARUM-Wissenschaftler in Zusammenarbeit mit Kollegen vom niederländischen Meeresforschungsinstitut NIOZ Indizien für drei Feuchtphasen in der Sahara identifizieren:
- vor 120.000 bis 110.000 Jahren,
- vor 50.000 bis 45.000 Jahren
- und vor 10.000 bis 8.000 Jahren. ..."
Quelle: http://idw-online.de/pages/de/news343340
Für die Wissenschaftler stellen die Sedimente ein Archiv dar, das Auskunft gibt über Klima und Vegetation in Nordafrika. Aufgrund geochemischer Untersuchungen konnten die MARUM-Wissenschaftler in Zusammenarbeit mit Kollegen vom niederländischen Meeresforschungsinstitut NIOZ Indizien für drei Feuchtphasen in der Sahara identifizieren:
- vor 120.000 bis 110.000 Jahren,
- vor 50.000 bis 45.000 Jahren
- und vor 10.000 bis 8.000 Jahren. ..."
Quelle: http://idw-online.de/pages/de/news343340
Wolf Thomas - am Dienstag, 10. November 2009, 20:58 - Rubrik: Wahrnehmung
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An der Universität zu Köln findet der Fakultätstag zum Thema „Mittelalterforschung in Köln – Köln im Mittelalter“, statt. Aus diesem Anlaß präsentiert das Zentrum für Mittelalterstudien der Öffentlichkeit auf anschauliche Weise seine fächerübergreifenden Forschungen, die besonders eng mit der Stadt Köln verknüpft sind.
Themen der Vorträge sind z. B.
Andrea Wendenburg, Dr. Max Plassmann (Historisches Archiv der Stadt Köln): Stand der Archivalienrettung (Einsturz des Historisches Archivs am 4. März 2009) und das Programm der Buchpatenschaften, Prof. Dr. Klaus Zechiel-Eckes (Historisches Seminar): Recycling in der Frühen Neuzeit. Oder vom Nutzen der Makulaturforschung, Prof. Dr. Andreas Speer und ein Team des Thomas Instituts (Philosophie): Quaestio disputata de quodlibet: Wir finden eine Antwort! oder PD Dr. Alfred Schäfer (Archäologie), Dipl.des. Rafael Pokorski (FH Köln): Der Digitale Archäologische Stadtgeschichtenatlas Köln“ oder COLONIA 3D – digitale Rekonstruktion des römischen Köln im Echtzeitmodell“ und vieles mehr.
Damit alle Studierenden und Lehrenden der Philosohischen Fakultät den Fakultätstag besuchen können, fallen am 18. November ab 13.30 Uhr alle Lehrveranstaltungen an der Philosophischen Fakultät aus.
Quelle: köln-magazin.info
Themen der Vorträge sind z. B.
Andrea Wendenburg, Dr. Max Plassmann (Historisches Archiv der Stadt Köln): Stand der Archivalienrettung (Einsturz des Historisches Archivs am 4. März 2009) und das Programm der Buchpatenschaften, Prof. Dr. Klaus Zechiel-Eckes (Historisches Seminar): Recycling in der Frühen Neuzeit. Oder vom Nutzen der Makulaturforschung, Prof. Dr. Andreas Speer und ein Team des Thomas Instituts (Philosophie): Quaestio disputata de quodlibet: Wir finden eine Antwort! oder PD Dr. Alfred Schäfer (Archäologie), Dipl.des. Rafael Pokorski (FH Köln): Der Digitale Archäologische Stadtgeschichtenatlas Köln“ oder COLONIA 3D – digitale Rekonstruktion des römischen Köln im Echtzeitmodell“ und vieles mehr.
Damit alle Studierenden und Lehrenden der Philosohischen Fakultät den Fakultätstag besuchen können, fallen am 18. November ab 13.30 Uhr alle Lehrveranstaltungen an der Philosophischen Fakultät aus.
Quelle: köln-magazin.info
Wolf Thomas - am Dienstag, 10. November 2009, 20:50 - Rubrik: Kommunalarchive
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Aus einer Laune heraus habe ich auf Archivalia zu einem archivischem Wortspiel aufgerufen (Link). Die Resonanz und die kreativen Lösungen waren/sind überaus zufriedenstellend. Genug der Vorrede, hier die Gewinner:
- Haferklees Dialog: "Archive: riesiges Chaos!!" - "Hallooo??! Infame Verleumdung!"
Berufständische Lösungen finden sich einige. Diese ist m. M. nach die gelungenste Lösung.
- morgainemays jahreszeitliche depressive Variante: "Alle reellen Chancen habe ich vertan"
Man mag dies auch als Ausdruck archivarischen Selbstbewußtsein sehen. Mich jedoch hat dieser Satz sofort an ein Bild des Aachener Photographen Thomas Kleynen (Link) erinnert, der für die Archive im Kreis Siegen-Wittgenstein eine Ausstellung gestaltet hat. Eines meiner Lieblingsbilder hätte diesen Satz als Titel verdient.
- Smorgasborg dadaesker Vorschlag: Antimaterie requiriert charmante Hasenherzen im Voraus.
Der schönste, "verrückte" Satz - imo!
Den Gewinnern meinen Glückwunsch, allen Teilnehmern meinen Dank! Die Gewinner bitte ich sich bei mir zu melden.
Für Dezember kann ich schon 2 Ankündigung machen:
1) es gibt einen Vokal mehr, und
2) der Jahreszeit angemessen gibt es etwas Selbstgemachtes für das eine Fahrt nach Siegen nicht erforderlich sein wird.
- Haferklees Dialog: "Archive: riesiges Chaos!!" - "Hallooo??! Infame Verleumdung!"
Berufständische Lösungen finden sich einige. Diese ist m. M. nach die gelungenste Lösung.
- morgainemays jahreszeitliche depressive Variante: "Alle reellen Chancen habe ich vertan"
Man mag dies auch als Ausdruck archivarischen Selbstbewußtsein sehen. Mich jedoch hat dieser Satz sofort an ein Bild des Aachener Photographen Thomas Kleynen (Link) erinnert, der für die Archive im Kreis Siegen-Wittgenstein eine Ausstellung gestaltet hat. Eines meiner Lieblingsbilder hätte diesen Satz als Titel verdient.
- Smorgasborg dadaesker Vorschlag: Antimaterie requiriert charmante Hasenherzen im Voraus.
Der schönste, "verrückte" Satz - imo!
Den Gewinnern meinen Glückwunsch, allen Teilnehmern meinen Dank! Die Gewinner bitte ich sich bei mir zu melden.
Für Dezember kann ich schon 2 Ankündigung machen:
1) es gibt einen Vokal mehr, und
2) der Jahreszeit angemessen gibt es etwas Selbstgemachtes für das eine Fahrt nach Siegen nicht erforderlich sein wird.
Wolf Thomas - am Dienstag, 10. November 2009, 19:51 - Rubrik: Unterhaltung
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Wolf Thomas - am Dienstag, 10. November 2009, 12:32 - Rubrik: Kommunalarchive
Urschel, Nachtfräulein und andere Gespenster
Di, 10. November 2009
20:00 Uhr
Dr. Klaus Graf, Neuss
Sagen gelten gemeinhin als Geschichten aus uralter Zeit, die mündlich von Generation zu Generation weitergegeben werden. Dagegen plädiert der Referent, der 2008 den Band „Sagen der Schwäbischen Alb" herausgegeben hat, dafür, sie zuerst als literarische und volkskundliche Dokumente derjenigen Zeit ernstzunehmen, in der sie aufgeschrieben wurden, also des 19. und 20. Jahrhunderts. Der Vortrag wirft einen Blick auf die Reutlinger Stadtsagen, behandelt aber auch den außergewöhnlich reichen Sagenbestand von Pfullingen. Kein anderer schwäbischer Ort weist eine so intensive Sagenüberlieferung auf. Bis heute ist die Sagengestalt der „alten Urschel" in Pfullingen populär. „Volkssagen" sind keine zeitlosen Dokumente, sie haben auch eine Geschichte, z. B. ihren Missbrauch im Nationalsozialismus. Diese Geschichte soll sowohl unterhaltsam als auch kritisch vorgestellt werden.
Veranstaltungsort
Volkshochschule Reutlingen
Reutlingen
Saal im Haus der Volkshochschule
Veranstalter
Reutlinger Geschichtsverein

Di, 10. November 2009
20:00 Uhr
Dr. Klaus Graf, Neuss
Sagen gelten gemeinhin als Geschichten aus uralter Zeit, die mündlich von Generation zu Generation weitergegeben werden. Dagegen plädiert der Referent, der 2008 den Band „Sagen der Schwäbischen Alb" herausgegeben hat, dafür, sie zuerst als literarische und volkskundliche Dokumente derjenigen Zeit ernstzunehmen, in der sie aufgeschrieben wurden, also des 19. und 20. Jahrhunderts. Der Vortrag wirft einen Blick auf die Reutlinger Stadtsagen, behandelt aber auch den außergewöhnlich reichen Sagenbestand von Pfullingen. Kein anderer schwäbischer Ort weist eine so intensive Sagenüberlieferung auf. Bis heute ist die Sagengestalt der „alten Urschel" in Pfullingen populär. „Volkssagen" sind keine zeitlosen Dokumente, sie haben auch eine Geschichte, z. B. ihren Missbrauch im Nationalsozialismus. Diese Geschichte soll sowohl unterhaltsam als auch kritisch vorgestellt werden.
Veranstaltungsort
Volkshochschule Reutlingen
Reutlingen
Saal im Haus der Volkshochschule
Veranstalter
Reutlinger Geschichtsverein
KlausGraf - am Dienstag, 10. November 2009, 01:01 - Rubrik: Veranstaltungen
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