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//www.augias.net/art_8176.html

Wie erbärmlich das am 20. März freigeschaltete Portal ist, zeigt sich schon daran, dass man nicht einmal eine winzige kostenfreie Sektion eingerichtet hat. Potentielle Nutzer müssen daher die Katze im Sack kaufen.

Nutzer-Unmut gibts im "Forum" von Archion.

Siehe auch
//archiv.twoday.net/search?q=archion

Paläographisch haben die KirchenarchivarInnen auch nichts drauf.

In der Mustertranskription zu 1561 lese ich "Jumpfraw", nicht Jungfraw.

Im Original nicht vergrößerbar! https://www.archion.de/de/familienforschung/deutsche-schrift/leseuebung-1-1561/
p.a. leo graf (Gast) meinte am 2015/03/24 20:06:
Jumpfraw
"Jungfraw" ist tatsächlich nicht nur inhaltlich zwingend (was wäre dagegen eine "Jumpfraw"?), sondern auch paläographisch eindeutig. Aus Handschriften des späteren 16. Jahrhunderts ist mir dieses "p"-mäßig erscheinende "g" eine geläufige Erscheinung. Tatsächlich auch "Jun", nicht "Jum": folgender Auf- und Abstrich gehören bereits zum "g". 
KlausGraf antwortete am 2015/03/24 20:11:
Absoluter Unsinn
Einfach mal schauen, wie der Schreiber das g macht.

https://www.google.de/search?tbm=bks&q=%22jumpfrawen%22

Ich korrigiere in Junpfrawen, da ich nur 4 Schäfte zähle. Dafür gibts auch etliche Belege. 
p.a. leo graf (Gast) antwortete am 2015/03/24 20:29:
Nochmal: "Jumpfraw"?!
Wenn Sie Ihrerseits "einfach mal" in ein paar weitere Handschriften des mittleren und späteren 16. Jahrhunderts schauen und vielleicht besonders auf solche Zeichenfolgen wie "ng" in Wortmitte achten wollten, dann könnten Sie eine Überraschung erleben. Ein "g" ist in der Handschrift ein- und desselben Schreibers nämlich durchaus nicht immer dem anderen "g" gleich.
Weiterer Vorschlag:
Weniger reflexhaft andere Leute, die die Dinge anders sehen als Klaus Graf, als Idioten abtun.
Alternativer Vorschlag:
Erklären, was eine "Jumpfraw" ist. 
KlausGraf antwortete am 2015/03/24 20:42:
Das ist kein g - Ende der Diskussion
Ich lehre seit Jahrzehnten Paläographie und habe es nicht nötig, mich von irgendwelchen Trollen anpissen zu lassen. Was nicht bedeutet, dass ich nicht immer wieder auch selbst fehlerhafte Lesungen vornehme.

Seit 1975 beschäftige ich mich mit Handschriften des 16. Jahrhunderts.

Wie ich bereits durch die Links zum Ausdruck brachte: Junpfraw, Jumpfraw ist eine nicht unübliche Nebenform zu Jungfraw. 
AS (Gast) antwortete am 2015/03/25 07:37:
Seit 1975 schon? Dann muss es ja richtig sein! Ich spare mir mal den Erde - Sonne -Vergleich. 
G. Ast (Gast) antwortete am 2015/03/25 10:38:
Nettes Rätsel
Solche kleinen paläographischen Fragen reizen zum Mitdenken. Über die Unflätigkeiten der Kommentare kann ja hinweggelesen werden.
Mein Ergebnis: Klaus Graf ist zuzustimmen. Erfahrung hat manchmal auch ein gewisses Gewicht, auch wenn Diskussionen mit Verweis auf 4 Jahrzehnte nicht zu beenden sind. 
pips (Gast) antwortete am 2015/03/25 10:43:
Gong
Diese Runde geht an KG. 
Aktenkunde (Gast) antwortete am 2015/03/25 12:14:
p bleibt p
.. da helfen keine Gillen. Ein sinngemäß-verbesserndes Verständnis von Transkription (à propos "inhaltlich zwingend") wäre doch wohl fragwürdig. Und der Blick "in ein paar weitere Handschriften" hilft nicht wirklich weiter, wenn der Schreiber DIESER Handschrift ansonsten das normale g benutzt. Weshalb also so gereizt? 
Bos (Gast) antwortete am 2015/03/25 16:37:
Nur noch mal zum Verständnis
Wer "Jungfraw" (statt "Junpfraw") transkribiert, hat paläografisch "nichts drauf" (Klaus Graf), wenn aber er selbst mit seinen Jahrzehnten (!) einschlägiger Lehrerfahrung "Jumpfraw" (statt "Junpfraw") schreibt, ist das natürlich etwas ganz anderes. Wie wärs mit einem entsprechenden middle name für den selbsternannten Halbgott am Schreibtisch: Klaus "Jovis" Graf? 
KlausGraf antwortete am 2015/03/25 17:06:
Bei der miesen Auflösung
habe ich mich bei den Schäften verzählt. Der Ersteller der Transkription hatte aber das Original oder eine bessere Reproduktion vorliegen. 
Aktenkunde (Gast) antwortete am 2015/03/25 21:10:
Erfasst
Richtig: Wer p und g formenkundlich nicht auseinanderhalten kann, muss an Expertise deutlich nachlegen. Sich bei den Schäften zu verzählen passiert auch den Besten mal. 
AS (Gast) antwortete am 2015/03/26 07:21:
Wenn der Bauer nicht schwimmen kann ist meist die Badehose schuld. 
KommentarTrollAusÜberzeugung (Gast) antwortete am 2015/03/26 10:06:
Wer nicht mal Schäfte zählen kann
sollte in Sachen Paläographie nochmal ganz von vorn anfangen. Aktenkunde hin oder her... 
Thomas Just (Gast) antwortete am 2015/03/26 10:41:
Bitte
Was ist das hier für ein Kindergarten? Klaus Graf hat richtig gelesen, hier hat er recht. 
KommentarTrollAusÜberzeugung (Gast) antwortete am 2015/03/26 10:57:
Richtig gelesen?
Nun ja, zwischen Jumpfraw und Junpfraw besteht ein gewisser Unterschied..... aber die Lesekünste lassen ggf. nach Jahrzehnten an "Erfahrungen" nach.... 
Bos (Gast) antwortete am 2015/03/27 01:58:
Bis Drei zählen
KG hat bis zur eigenen Nachbesserung eben NICHT richtig gelesen ("m" statt "n"). Wer anderen wegen eines einzigen verlesenen Buchstabens mit Unterlänge ("g" statt "p") Unfähigkeit unterstellt ("nichts drauf"), sollte selber wenigstens in der Lage sein, fehlerfrei bis Drei zählen zu können (insb. wenn nur ein einziges Wort transkribiert wird). Dass das trotz der angeblich "miesen" Qualität der Vorlage durchaus möglich gewesen wäre, hat KG mit seiner Selbstkorrektur ja höchstderoselbst unter Beweis gestellt. Die gräflichen Weihrauchschwenker mögen ihn weiterhin zu "den Besten" (!) zählen. Die Vollkommenheit, die er von allen anderen mit vollmundiger Aggressivität einfordert, kann er selber offensichtlich auch nicht durchgängig bieten, eine Einsicht, die man ihm nicht zuletzt in seinem eigenen Interesse wünschen würde. 
 

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