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Der zweite Teil einer in Moskau aufbewahrten deutschsprachigen Handschrift mit medizinischen Texten, Rezepten u.a. wurde 1456 in "Sülczpach" geschrieben.

//www.handschriftencensus.de/5340
//www.archive.org/stream/quellenundforsc03unkngoog#page/n215/mode/2up

Mir kam dabei eine im Handschriftencensus fehlende Darmstädter Handschrift Cod. 780 in den Sinn, die 1464 ein Michael Seltenreich (Haupthand) schrieb: "Nu hat ein eind die gantz kunst | Die da haisset Geomancia Ge-|schriben per me Michaelem Seltenrich jm LXIIII".

Da die Herkunft aus Sulzbach in der Oberpfalz feststeht, verbietet es sich, einen Zusammenhang mit dem aus Sülzbach bei Heilbronn stammenden Michel Beheim, der wohl auch selten reich war, oder seinem Sohn Lazarus herzustellen, wie dies ursprünglich Bernhard Bischoff tat.

Zur Handschrift:

Hermann Knaus: Fischer von Waldheim als Handschriften- und Inkunabelhändler. In: Festschrift für Josef Benzing [...]. Wiesbaden 1964, S. 255-280, hier S. 255-277

//books.google.de/books?id=sZbgAAAAMAAJ&q=lazarus (Bischoff hat hier irrtümlich Sulzbach an der Murr als Heimatort Beheims angegeben)

Aloys Bömer in: Zentralblatt für Bibliothekswesen 52 (1935), S. 98 (Anzeige von Bischoffs Privatdruck: Neu aufgefundene Auszüge aus einem verschollenen Katalog der Amploniana, 1934, in dem Bischoff Lazarus Beheim ins Spiel brachte)

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