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//eprints.soton.ac.uk/375854/

Die neue Studie, auf die mich Richard Poynder hinwies, zeigt, dass trotz aller OA-Policies, wie sie Harnadianer (Harnad ist Mitautor) unermüdlich propagieren, die Ausbeute der Institutionellen Repositorien erbärmlich gering ist. Untersucht wurden Zeitschriftenartikel 2011-2013 im Web of Knowledge.

77 % wurde nicht in ein IR aufgenommen.

8 % (der Gesamtzahl) sind nur als Metadaten präsent.

3 % sind Dark deposits (restricted access). Zu ihnen siehe
//archiv.twoday.net/stories/1022220766/

Das bedeutet hinsichtlich der IR-Inhalte (Aufteilung der 23 %): Von 100 Artikeln, die dort vorhanden sind, sind etwa 52 als OA-Volltext einsehbar, 35 sind nur als Metadaten, und 13 % sind dark deposits.

Das bedeutet übrigens auch: 50 % Nicht-Volltexte müllen die Suchen zu z.B. in BASE.

Von den 4240 Artikeln im WoK der Uni Lüttich sind nur 37 % Open Access, 50 % sind Restricted Acccess.

Institutionen ohne Mandat unterscheiden sich deutlich von solchen mit Mandat. In ersteren liegt der Prozentsatz der nicht eingestellten Artikel bei 90 %, OA sind nur 3 %.

Die Notwendigkeit von Mandaten wurden von Harnad et al. damit begründet, dass man so die etwa mit 25 % angesetzte spontane Deposit-Rate signifikant erhöhen könne. Aber wenn selbst mit lang eingeführten Mandaten nur etwa 25 % der Artikel in IRs landen, stimmt etwas an dieser früheren Argumentation nicht.

oa_anteil
Andreas K. (Gast) meinte am 2015/04/13 10:54:
o.T. Omniscriptum
Mir fiel gerade dieser Artikel in die Hand:
//de.wikipedia.org/wiki/OmniScriptum_Publishing_Group
"Das Engagement von OmniScriptum, möglichst viele wissenschaftliche Abschlussarbeiten der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wird von einigen Wissenschaftlern, wie z. B. dem Historiker und Bibliothekar Klaus Graf, gelobt. Graf ist überzeugter Befürworter des Open Access, ist also der Meinung, dass sämtliche wissenschaftliche Abschlussarbeiten verbindlich online zur Verfügung stehen sollten, statt unbeachtet lediglich als Pflichtexemplar in Bibliotheken vorhanden zu sein"
Haben Sie wirklich Omniscriptum gelobt? Denn
a) ist O. nun überhaupt kein Open Access
b) ist die Qualität bei O. ja auch ....

Ich kann mir ein Lob von Ihnen für den Verlag nun so überhaupt nicht vorstellen. 
Gast (Gast) antwortete am 2015/04/13 14:46:
Dem Link im Wikipedia-Artikel folgend kommt man zu allgemeinen Aussagen zu OA, nicht zur expliziten Nennung des Verlags. Das indirekte Zitat in Wikipedia ist irreführend. 
 

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