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//digital.bodleian.ox.ac.uk/

Darunter keine 50 kompletten Manuskripte in guter Auflösung. Aber anscheinend nichts Neues gegenüber

//image.ox.ac.uk/list?collection=bodleian

Permalinks nicht gefunden: Identifier sind nicht als Links anklickbar.

Alternativ kann man die Digitalisate in einem "Universal Viewer" öffnen.

Digitalisate aus der Google-Kooperation fehlen, die muss man nach wie vor im OPAC recherchieren. Dass alle Digitalisate der bisherigen Website

//www2.odl.ox.ac.uk/gsdl/cgi-bin/library

übernommen wurden, wage ich zu bezweifeln.

Keine CC-Lizenz, eine Nachnutzbarkeit für nicht-kommerzielle Zwecke gibt es nur gegen Copyfraud-Anerkenntnis:

//digital.bodleian.ox.ac.uk/terms.html

Ein Download (mit geringer Auflösung) ist nur bei Einzelseiten möglich.

Kein RSS-Feed, auch kein Newsletter (wie in Cambridge).

Fazit: erhebliche Mängel.

Via
//www.bodleian.ox.ac.uk/news/2015/jul-09

bobgoehler meinte am 2015/07/10 15:18:
download in großer Auflösung - as simple
Der Viewer sieht nach einem zoomify-clone aus und nennt sich open seadragon/deepzoom (microsoft?!). Sitzt man nicht gerade im DFN und hat eine dicke Leitung, ist das eine ganz sinnvolle Technologie, verringert sie doch auf beiden Seiten die Menge der zu übertragenden Daten - auch wenn Sie hier das Gschmäckle der Zugangserschwerung hat.
Für den Download muss man die "Tiles", in die das Bild für das sukzessive Nachladen zerlegt worden ist, wieder verbinden.

Workaround:
1.
Einfach lässt sich das mit diesem Tool erledigen (es gibt weitere):
//ophir.alwaysdata.net/dezoomify/dezoomify.html

2.
dieses benötigt die URL der deepzoom-Definition, in der steht, wie die Zerlegung definiert ist.
Beispiel:*

//digital.bodleian.ox.ac.uk/inquire/viewer.dzi?DeepZoom=7143c6a7-1563-47dd-bcbb-6ff761d14497.jp2

3 . Tile-type wählen (hier "Seadragon (Deep Zoom Image)")

4.
Absenden, Das Tool lädt nun alle Tiles und "bastelt" ein hochauflösendes Bild

5.
Dieses kann man dann lokal sichern.

Das solte auf allen Seiten tun, die mit solchen Zoomviewern arbeiten, z.B. auch bei Ryhiners in Bern //www.ub.unibe.ch/content/suchen__finden/digitale_sammlungen/karten/ryh_de/pix/index_ger.html

--Ende Workaround --

Dass Google und Microsoft immer fleißig mitloggen, wer auf der Seite ist (von da wird code nachgeladen) wäre theoretisch einen weiteren Kritikpunkt wert, aber Datenschutz ist ja irgendwie aus der Mode gekommen ( https://www.youtube.com/watch?v=ADJBpG5Tbyo#t=1m40s ) und wer kann schon etwas gegen "analyse the popularity and effectiveness of Bodleian Libraries websites" haben.


*
mir fiel auf das beim zoomen Bilder aus virtuellen Unterverzeichnissen von
//digital.bodleian.ox.ac.uk/inquire/viewer.dzi?DeepZoom=b018d97a-553d-462e-8689-8c180fd8a3b5.jp2_files/
nachgeladen wurden (Firefox: Netzwerkanalyse-Fenster)

Die URL mit der Definitionsdatei (s.o.) war dann schnell gefunden. 
gast (Gast) antwortete am 2015/07/10 17:40:
OpenSeadragon
ist ein Open Source Projekt: https://openseadragon.github.io/
Ursprünglich wurde die SeaDragon Technologie von Blaise Aguera y Arcas entwickelt, später von Microsoft aufgekauft, nun als OpenSeadragon von der Europeana u.a. genutzt.

Das was da von Google und Microsoft nachgeladen wird, sind Javascript-Bibliotheken. Die Nutzung von CDNs ist beliebt, weil die Ladezeiten in vielen Fällen dadurch verkürzt wird (man geht davon aus, dass die Nutzer diese Bibliotheken bei Besuchen anderer Websiten, die auch die CDNs nutzen, bereits in ihrem Browser-Cache haben). 
bobgoehler antwortete am 2015/07/15 21:28:
convenience?
Kein Widerspruch - das wird schneller wird wenn die Bibliotheken nicht nachgeladen werden. Nur hat jeder Browser halt einen Fingerprint (IP, Auflösung, Plugins, Cookies etc. ). Wenn man dann noch in Anschlag bringt das selbst Open Source Projekte hinsichtlich privacy-Belangen oft großen Mist fabrizieren (vgl. https://lists.debian.org/debian-devel/2015/07/msg00226.html ) wäre es schön wenn nicht alle Seiten mit solchen convenience-Argumenten (das ist so schön schnell, die Schrift ist so schön etc.) beim Ausverkauf der Daten Ihrer Nutzer mitmachen würden. Aber ich sagte ja schon: Datenschutz ist irgendwie aus der Mode gekommen.

Sehr schön deutlich wird hier der von Richard Stallmann immer betonte Unterschied zwischen "open source" und "freier Software" (ref. https://www.gnu.org/home.de.html , komisch auf der Seite läuft gar kein tracker? ) und welche Pferdefüße erstere hat. 
 

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