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Tilmann Krause sichtet die Zugangsmöglichkeiten zu den Nachlässen der Familie Richard Wagners:

//www.welt.de/kultur/history/article108427556/Liegen-Hitlers-Liebesbriefe-noch-im-Stahlschrank.html

Der gesamte Nachlass Richard Wagners, der die sommerlichen Opernaufführungen von Bayreuth 1876 begründet hatte, einschließlich der Hinterlassenschaften seiner Frau Cosima, die nach dem Tod des Meisters die Geschicke auf dem Grünen Hügel bestimmte, sowie auch noch der Kinder Cosimas und Richards, liegen im Richard-Wagner-Nationalarchiv in Bayreuth. Dabei handelt es sich um eine öffentlich-rechtliche Einrichtung. Jeder, der ein begründetes Forschungsinteresse vorweisen kann, wird dort eingelassen. [...]

Wenn wir der Gegenwart näher kommen, wäre an erster Stelle der Nachlass Wieland Wagners zu nennen, der die Festspiele (zusammen mit seinem Bruder Wolfgang, der sie später allein weiterführte) von 1951 bis zu seinem Tod 1966 leitete, aber auch schon im "Dritten Reich" von Hitler persönlich als zukünftiger Festivalleiter aufgebaut wurde.

Auch dieser Nachlass, der in Salzburg liegt, ist frei zugänglich. [...]

Der Nachlass Wolfgang Wagners wiederum, der erst vor zwei Jahren verstarb, ist allerdings einstweilen noch gesperrt. Er dürfte sich bei seiner Tochter und Erbin Katharina, der jetzigen Festspielleiterin, befinden. Der Organisator der im Moment in Bayreuth gezeigten Ausstellung zur Ausgrenzung jüdischer Sänger in Bayreuth, Hannes Heer, hat nun mehrfach beklagt, man habe ihm für seine Schau keinen Einblick in diese Bestände gewährt, ja noch nicht einmal auf sein Gesuch geantwortet.

Wenn das stimmt, dann ist das schlechter Stil, der übrigens gut zur bisherigen Haltung Katharinas passt. Sie hat bei ihrer Amtseinführung vollmundig angekündigt, sie wolle nunmehr alle Familienarchive zugänglich machen. Sie hat dann auch eine Historikerkommission, bestehend aus dem Hindenburg-Biografen Wolfram Pyta und dem Journalisten Peter Siebenmorgen, eingesetzt. Doch das war’s dann auch. [...]

Kommen wir zum Nachlass Winifreds, von dem man sich die größten, skandalösesten Trouvaillen verspricht. Er ging an Winifreds Lieblingsenkelin Amélie Hohmann. Herzstück dieses Bestands ist ein sagenumwobener, viel beraunter "Stahlschrank" in München. In ihm, so geht die Legende, soll die Korrespondenz Winifreds mit dem "Führer" liegen. Das mag ja sein.
Wolf Thomas (Gast) meinte am 2012/08/05 21:33:
Katharina Wagner in der MZ:
//www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1342037141576&openMenu=1272098016621&calledPageId=1272098016621&listid=1018881578428 
Wolf Thomas (Gast) antwortete am 2012/08/05 21:34:
Katharina Wagner in der Bild:
//www.bild.de/unterhaltung/kultur/richard-wagner/die-wagners-die-nazis-und-das-zeug-das-uebrig-blieb-teil-1-25495870.bild.html
Mit Bilderserie! 
Wolf Thomas (Gast) antwortete am 2012/08/05 21:40:
Nordbayerischer Kurier zum Wagner-Archiv:
s.a. //www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/wenn_nichts_zu_enth_llen_ist 
 

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