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Es gibt ein Schreiben vom 20 Mai 1936 gerichtet an Erben des "vermögenslosen" Fürsten Adolf.
Das Schreiben listet enorme Vermögenspositionen auf:
Palais Schaumburg in Bonn, Güter in Mecklenburg, Forstherrschaft Steyrling in Oberösterreich u.a.
Diese Besitzungen stünden zwar auf den Namen Adolf Fürst zu Schaumburg Lippe, seien aber in Wahrheit Eigentum des Fürstlichen Hauses.

Die Aussage stamme von der nichtexistenten "Fürstlichen Hofkammer".

Unterschrieben habe Graf Henckel von Donnersmarck. Die Unterschrift kam mir schon immer höchst merkwürdig vor.

Glücklicherweise konnte ich im Landesarchiv in Berlin vor kurzem die "Reste" der Akte des Handelsregisters der Gesellschaft "Südwestafrikanische Wollzüchterei" einsehen und kopieren, Signatur Rep. 342-02 Nr. 22205.

//www.politikkritik.info/


Nicht nur, dass dort Adolf als Aktionär geführt wurde, später ab 1940 durch ein Wunder Wolrad Prinz zu Schaumburg Lippe als Aktionär gelistet wird, sondern dass (wie konnte es anders sein), Unterlagen bis 1952 komplett fehlen. Aber das Gravierendste ist, dass ich dort Originalunterschriften von Valentin Henckel von Donnersmarck einsehen konnte. Ich habe sie kopiert (Datum 9.3.1936) und es besteht kein Zweifel daran, dass die Unterschrift vom 20 Mai 1936 im Schreiben an die Erben Adolfs eine Fälschung ist.

In dem Schreiben an Herring von Frankensdorf mit der gefälschten Unterschrift wird Erben wahrheitswidrig mitgeteilt, dass das enorme Vermögen Adolfs eigentlich dem nicht existenten Fürstlichen Haus gehört. Dies ist ein Betrug im Inhalt und eine Urkundenfälschung in der Form.

Was ist dagegen die "Schummelei" von Guttenberg ?

//vierprinzen.blogspot.com/
 

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